DE59384C - Wechselkassette für lichtempfindliche Häute - Google Patents
Wechselkassette für lichtempfindliche HäuteInfo
- Publication number
- DE59384C DE59384C DENDAT59384D DE59384DA DE59384C DE 59384 C DE59384 C DE 59384C DE NDAT59384 D DENDAT59384 D DE NDAT59384D DE 59384D A DE59384D A DE 59384DA DE 59384 C DE59384 C DE 59384C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- blind
- box
- rod
- plate
- over
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000037307 sensitive skin Effects 0.000 title 1
- 210000004013 groin Anatomy 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000001747 exhibiting effect Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/32—Locating plates or cut films
- G03B17/34—Changing plates or cut films
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES a
PATENTAMT.
. KLASSE 57: Photographs.
Für verschiedene Zwecke ist es wünschenswerth, von einem Stofs auf einander gelegter
dünner Plättchen der Reihe nach immer das zu oberst liegende Plättchen mechanisch entfernen
zu können, um stets die Oberfläche des zunächst darunter befindlichen Plättchens
frei liegend zu erhalten. .Wie bekannt, geschieht ein derartiger Plattenwechsel in den
photographischen Wechselkassetten für unmittelbar auf einander folgende Aufnahmen;
aber auch zwecks Schaustellung von Bildern, mit denen die Oberflächen von auf einander
liegenden Platten oder Blättern versehen sind, wird eine mechanische Einrichtung sich nützlich
erweisen, welche die Fortnahme jedes obersten Blattes nach Besichtigung des auf demselben
befindlichen Bildes besorgt. Eine Vorrichtung dieser Art ist nachstehend beschrieben und in
der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht worden.
In einen rechteckigen Kasten sind die genannten Platten oder Blätter, auf einem elastisch
nachgiebigen Polster ruhend, eingebettet. Dieses Polster ist hier nach Art eines Blasebalges aus
zwei Platten α und b hergestellt, welche durch Federn c elastisch von einander gehalten
werden. Der Balg ruht in dem Kasten wiederum auf Federn d, welche in mehrfacher
Anzahl in gebogener Form derartig auf der Innenfläche des Kastendeckels e angebracht
sind, dafs je ihr eines Ende fest mit dem Deckel verbunden ist, während das freie Ende
je nach dem Druck des balgähnlichen Polsters über die Deckelflä'che sich fortbewegt..
Auf der dem Deckel e gegenüberliegenden Breitseite ist der Kasten für gewöhnlich durch
eine Stabjalousie f geschlossen, welche sich zwischen Längsleisten / / an den beiden Kastenquerwänden
führt und von der einen Kastenbreitfläche zur anderen unter dem Deckel e
hinübergeführt werden kann. Dieses geschieht durch Drehen einer Welle g an der Handhabe
h, Fig. 5, wobei auf der Welle g sitzende Zahnräder i in eine Verzahnung der
Stabjalousie eingreifen (Fig. 4) und letztere durch das halbkreisförmige Kastenendgehäuse
hindurch von einer zur anderen Kastenbreitseite hinüberführen.
Die über einander gelegten Platten oder Blätter k werden von den Deckelfedern d
und dem Polster α b gegen einander geprefst, wobei sich das oberste Blatt mit seinen Seitenkanten unter die Kastenlängsleisten / fest anlegt
und hierdurch die Blätter oder Platten auf der dem Balg a b gegenüberliegenden
Kastenseite festgehalten werden.
Im geschlossenen Zustande des Kastens verdeckt die Stabjalousie, wie Fig. 1 zeigt, den
von den beiden Längsleisten / und den Querleisten I2 /3 gebildeten offenen rechteckigen
Raum, durch den die Oberfläche der obersten Platte k nach Entfernung der Jalousie für eine
photographische Aufnahme belichtet bezw. betrachtet werden kann. Hierzu wird zunächst
die Jalousie zwischen die Querleiste I2 und die
obere Deckplatte m mittelst Welle g und Zahnrädchen i zurückgeschoben (Fig. 2), wobei sie
mit Aussparungen η auf ihrer Unterfläche im
Anfang der Bewegung über Nasen 0 sich fortbewegt, welche an unter der Querleiste Z2
liegenden doppelarmigen Hebeln q hochgebögen sind und, aus Ausschnitten der Längs-
leisten I hervortretend , über die Leistenoberflächen
sich legen (Fig. 6, 7 und 8). Bei Weiterbewegung der Jalousie stofsen die Endbegrenzungen
der Jalousieaussparungen gegen die Nasen 0 und schwingen die Hebel ρ aus
der in Fig. 6 ersichtlichen in die durch Fig. 7 gekennzeichnete Lage. Hierbei haben die
Hebel ρ an Stiften ql einen unter Z2 liegenden
Schieber q vorwärts gedrückt, welcher seinerseits das oberste Blatt k vorschiebt (Fig. 2
und 7). Letzteres gelangt durch einen Schlitz zwischen Leiste Z3 und einer unteren Leiste Z4
zunächst über das Querholz g1, welches das Lager für die Welle g bildet und eine Aussparung
g"2 besitzt, in die eine quer zur
Jalousie gelegte Stange r hineinhängt, deren beide Enden umgebogen und drehbar in der
Jalousie gelagert sind.
Während die Jalousie von der Stellung der Fig. ι in die von Fig. 2 gelangt, wird die
Stange r anfänglich durch das Querholz gl
gegen die Jalousie gedrückt. Aus dieser Lage schwenkt sie im letzten Bewegungsstadium
der Jalousie innerhalb der Aussparung g2 durch ihr Eigengewicht oder veranlafst durch
eine kleine Feder herum und läfst das oberste Blatt k über sich fortschieben. Infolge Stellung
der Nasen 0 erfolgt die Bewegung des Schiebers q, welcher das Blatt vorschiebt mit " allmälig zunehmender
Geschwindigkeit, weil, wie Fig. 6 und 7 erkennen lassen, der Berührungspunkt
jeder Nase 0 und der Jalousieaussparungskante sich allmälig dem Drehpunkte jedes Hebels ρ
nähert. Durch diese zunehmende Geschwindigkeit des Schiebers q wird erreicht, dafs das
Blatt k über die Schiene r und die Aussparung
g"1 fort etwas zwischen Jalousie und
Querholz gl hineingeschoben wird, während die Jalousie nur noch um ein Geringes zurückgedreht
zu werden braucht.
Hierauf wird die Handhabe h im anderen Sinne herumgedreht und damit die Jalousie
auf die andere Seite des Kastens hinübergewechselt. Es legt sich dabei die Stange r
in entgegengesetztem Sinne wie vorhin an die Jalousieunterfläche an und klemmt zwischen
sich und der Jalousie das Ende des Blattes k, welches somit auf die andere Kastenseite
hinübergezogen wird.
Auf dieser Seite führt sich die Jalousie theilweise in zwei dem Kasteninnern convex
zugekehrten Ausbuchtungen t, wodurch das Blatt gegen den Balg α b etwas in das Kasteninnere hineingedrückt wird und, sobald es sich
auf die Platte b des Balges ganz aufgelegt hat, gegen das Querholz g3 stöfst. Die Fängerstange
r der Jalousie ist jetzt in eine Aussparung g·4 des Querholzes gs eingetreten (Fig. 3).
Wird alsdann die Jalousie wieder auf die andere Kastenseite hinüberbefördert, so klappt
die Stange abermals herum und schleift dabei über das Blatt k fort, ohne dieses wieder
mitnehmen zu können. "Es kann sich nunmehr der beschriebene Vorgang so oft wiederholen,
als nöthig ist, um alle Blätter oder Platten von der einen auf die andere Kastenseite
hinüberzuwechseln.
Es ist noch zu erwähnen, dafs der Schieber q und die Hebel ρ von einer Feder s wieder in
ihre ursprünglichen Lager (Fig. 1) zurückgebracht worden sind, nachdem die Kante
jeder Jalousieaussparung η aufgehört hatte, auf die Nasen ο der Hebel ρ einzuwirken.
Alsdann ist durch den Druck des blasebalgartigen Polsters das nach oben hin freigelegte
Blatt k in die Lage des hinübergewechselten Blattes geschoben worden.
Die belichteten bezw. besichtigten und hinübergewechselten Blätter oder Platten lassen sich
aus dem Apparat entfernen, nachdem man den Deckel e aufgeklappt hat und die Jalousie auf
die andere Kastenseite gebracht worden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Wechselapparat für Platten, welche in einem kastenartigen Gehäuse auf einander gestapelt sind, gekennzeichnet durch eine von der einen zur anderen Kastenbreitseite hinüberbewegbare Stabjalousie f, welche während des letzten Theiles ihrer Bewegung in der einen Richtung gegen Hebel ρ stöfst und diese, um ihre Drehachsen schwingend, veranlafst, einen Schieber q zu bewegen, der die oberste Platte zwischen die Jalpusieunterfläche und eine Stange r schiebt, die mit ihren rechtwinklig umgebogenen Enden drehbar an der Jalousie festsitzt und. sich bei der Bewegung der Jalousie in der anderen Richtung an diese legt, wobei die Platte zwischen Jalousie und Stange eingeklemmt, auf die andere Kastenseite hinübergezogen und hier durch die Jalousie, welche in gegen das Kasteninnere convex gerichteten Ausbuchtungen t geführt wird, so weit in den Kasten hineingedrückt wird und gegen eine ■ Anschlagleiste stöfst, dafs die Stange r über die Platte fortgezogen wird und bei der Zurückbewegung der Jalousie, nachdem sie sich wieder herumgelegt hat, über die Platte, ohne sie mitzunehmen, fortschleift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59384C true DE59384C (de) |
Family
ID=333600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59384D Expired - Lifetime DE59384C (de) | Wechselkassette für lichtempfindliche Häute |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59384C (de) |
-
0
- DE DENDAT59384D patent/DE59384C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE654869C (de) | Aufnahmebehaelter an einer Geschaeftsmaschine, insbesondere Lochkartenmaschine, fuer einen Stapel aufrecht stehender Karten oder Blaetter | |
| DE59384C (de) | Wechselkassette für lichtempfindliche Häute | |
| AT82762B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Papierblättern o. dgl. in Stapeln. | |
| DE896353C (de) | Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken abdruckfaehiger Spiegelschriftoriginale | |
| DE1911218B2 (de) | Filmwechselvorrichtung | |
| DE2164212B2 (de) | Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Filmabschnitts | |
| DE451395C (de) | Kinortriebwerk mit sinuskurvenfoermiger Steuerscheibe fuer den Antrieb des Verschlusses | |
| DE168823C (de) | ||
| DE303679C (de) | ||
| DE471192C (de) | Briefordner fuer ungelochte Schriftstuecke mit einem auf den Blaetterstapel drueckenden, drehbar gelagerten Buegel | |
| AT42374B (de) | Selbstkassierender Postkartenverkäufer. | |
| DE1262762B (de) | Steuereinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Herstellen von Kopien | |
| DE592377C (de) | Rueckfuehreinrichtung fuer Schnellregler | |
| DE501393C (de) | Bogenablegevorrichtung | |
| DE344767C (de) | Vorrichtung zum Anlassen und Anhalten von Sprechmaschinen | |
| DE592965C (de) | Schneid- und Stapelmaschine fuer Papierbogen | |
| AT52892B (de) | Kopiermaschine. | |
| DE240514C (de) | ||
| DE153864C (de) | ||
| DE296263C (de) | ||
| DE230244C (de) | ||
| DE490751C (de) | Sammelvorrichtung fuer die in waagerechter Lage durch eine Adressendruckmaschine oder aehnliche Druckmaschine hindurchbewegten Druckplatten aus duennem Blech | |
| DE510202C (de) | Vorrichtung zum Erfassen, Einziehen und Falzen des untersten Blattes eines Blaetterstapels | |
| DE373086C (de) | Vorrichtung zum absatzweisen Fortschalten von Bildbaendern an Kinematographen | |
| AT19198B (de) | Camera zur Aufnahme mehrerer Bilder auf einer Platte. |