DE59347C - Regelungseinrichtung für elektrische Bogenlampen - Google Patents
Regelungseinrichtung für elektrische BogenlampenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0087—Controlling of arc lamps with a thread or chain
Landscapes
- Magnetic Treatment Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Sämmtliche elektrischen Nebenschlufslampen leiden an dem grofsen Uebelstande, dafs beim
Brennen der Lampen infolge der aufsteigenden heifsen Gase sich das ganze Gehäuse und damit
auch die Bewickelung des Nebenschlufsmagneten nicht. unwesentlich erwärmt. Die Folge hiervon
ist, dafs die Lampe schon nach kurzem Brennen später regulirt, als sie sollte, dadurch
wird der Lichtbogen gröfser, die Stromstärke kleiner und das Licht selbst unruhig und
schwankend.
Die Eigenschaft der Abnahme der Stromstärke ist bei der nachfolgenden Erfindung benutzt,
um ,die durch Erwärmung des Neben-, schlufselektromagneten bedingte Vergrößerung
des Lichtbogens' wieder aufzuheben und dadurch zu bewirken, dafs die Lampe selbst nach
längerem . Brennen stets bei derselben Spannung regulirt, wie anfangs, und somit Lichtbogenlänge
und Stromstärke nahezu constant bleiben.
Der Hauptmechanismus ist etwa der in der Zeichnung dargestellte. , An einem bei D drehbaren
Hebel if sind zwei Rollen R1 und R2,
über welche die Schnüre der Kohlenhalter laufen, sowie das übrige Räderwerk befestigt.
Dieser Hebel wird beim Entzünden der Lampe durch den Hauptstrommagneten E1 angezogen
und dadurch der Lichtbogen gebildet. Der von einem Theilstrom durchflossene Elektromagnet
E2 zieht bei zu grofsem Kohlenabbrand
seinen um d drehbaren Anker a an und treibt durch einen kleinen Stofshebel,
sowie Stofszahn \ das Steigrad S um einen Zahn weiter. Beim Anzug von α wird bei c
der Strom unterbrochen und der Anker a schnellt infolge einer Feder f zurück. Der
Strom wird wieder geschlossen Und das Spiel beginnt von neuem, bis die normale Lichtbogenlänge
wieder hergestellt ist.
Wird nun bei längerem Brennen der Lampe der Elektromagnet E2 warm, so würde der
Anker α erst später in' Wirkung treten. Um
dies zu umgehen, ist die Kraft der Feder f zum Theil durch eine mit der Lichtbogenlänge
und der Stromstärke veränderliche magnetische Wirkung ersetzt. An dem Hauptstrommagneten
E1 ist ein Eisenansatz" e angebracht,
welcher anziehend auf den Anker a wirkt und die Feder f unterstützt. Letztere
kann daher bedeutend schwächer genommen werden. Anfangs, bei normalem Brennen, wenn E2 also noch kalt ist, wirkt der Ansatz e
stark anziehend auf α und erst bei einer gewissen Anzahl Amperewindungen von E2 regelt sich
die Lampe. Nachher aber, wenn der Nebenschlufsmagnet E2 warm geworden, nimmt seine
magnetische Kraft ab, der Lichtbogen wird dadurch gröfser und die durch E1 fliefsende
Stromstärke geringer. Infolge dessen wird aber auch die anziehende Wirkung auf α kleiner
und E2 erhält jetzt schon bei einem kleineren Strom das Uebergewicht übery und e. Durch
richtige Abmessung der Eisenmasse von e, sowie der Entfernung des Ansatzes vom
Anker α läfst sich erreichen, dafs die durch Erwärmung bedingte verminderte Anziehungskraft
von E2 auf α nahezu vollkommen ausgeglichen
wird und die Lampe auch bei starker Erwärmung ' des Nebenschlufsmagneten doch
immer zur richtigen Zeit die Kohlen nach-
schiebt, so dafs der Lichtbogen und damit auch die Stromstärke fast ungeändert bleiben.
Anstatt des Ansatzes e kann auch ein zweiter kleiner, vom Hauptstrom durchflossener Elektromagnet
angewendet werden.. Auch können beide Elektrömagnete durch zwei Spulen ersetzt
werden, von denen die mit dünner Wickelung versehene Selbstunterbrechung besitzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Regelungseinrichtung für elektrische Bogenlampen, bei welcher die Regelung von Temperaturerhöhungen dadurch unabhängig gemacht wird, . dafs auf den Anker (a) eines mit Selbstunterbrechung arbeitenden Nebenschlufselektromagneten aufser der Abreifsfeder noch ein im Hauptstrom liegender Elektromagnet (e) einwirkt. . ■ .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59347C true DE59347C (de) |
Family
ID=333567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59347D Expired - Lifetime DE59347C (de) | Regelungseinrichtung für elektrische Bogenlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59347C (de) |
-
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- DE DENDAT59347D patent/DE59347C/de not_active Expired - Lifetime
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