DE593446C - Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge - Google Patents

Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge

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DE593446C
DE593446C DEB159178D DEB0159178D DE593446C DE 593446 C DE593446 C DE 593446C DE B159178 D DEB159178 D DE B159178D DE B0159178 D DEB0159178 D DE B0159178D DE 593446 C DE593446 C DE 593446C
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DE
Germany
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rocker arm
switch
push button
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button switch
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/08Bases; Stationary contacts mounted thereon

Landscapes

  • Tumbler Switches (AREA)

Description

Infolge der vielfachen Verwendung von elektrischen Geräten aller Art im Haushalt und Gewerbe wachsen naturgemäß die an die Schaltapparate gestellten Anforderungen. Das Bestreben der erzeugenden Industrie geht deshalb dahin, möglichst hohe Leistungen bei geringen Abmessungen der Apparate zu erzielen. Bei den Schaltern muß vor allen Dingen die Abschaltleistung genügend sein, und ferner darf bei Dauerbelastung die Erwärmung nicht zu groß werden. Es müssen also große und gute Kontaktflächen vorhanden sein, um eine gute Leitfähigkeit und damit einen geringen Spannungsabfall und eine geringe Erwärmung zu erhalten.
Nun dürfen bei Kipp- oder Druckschaltern die federnden, am Schaltersockel angebrachten Kontakte aber nicht zu stark sein, weil dadurch die Federung beeinflußt und die Reibung zwischen den Kontaktfedern und dem beweglichen Schaltglied zu groß wird, so daß leicht Hemmungen beim Abschalten entstehen und die Kontaktteile durch den auftretenden Lichtbogen verbrennen. Die vorliegende Erfindung bezweckt deshalb, die Kontaktteile des Schalters so auszubilden, daß möglichst große und gute Kontaktflächen entstehen und daß trotzdem die gute elastische Federung nicht beeinträchtigt, also die Reibung zwischen dem beweglichen Schaltglied und den federnden Sockelkontakten nicht zu groß wird. Bei dem vorliegenden Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge ist es gelungen, den Querschnitt der Kontaktteile zu verdoppeln und damit die Erwärmung der Teile entsprechend zu verringern, ohne daß dabei die vorstehend beschriebenen Nachteile eintreten. Dieses Ziel ist dadurch erreicht worden, daß die Stromzuführung von der einen Anschlußklemme an die beiden Achszapfen der beweglichen Schaltschwinge und deren Kontaktbrücke gelegt ist, die Stromableitung zur anderen Anschlußklemme dagegen an eine doppelschenkelige Kontaktfeder, welche in der Einschaltstellung des Schalters das. bewegliche Stromschlußstück der Schaltschwinge umklammert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt:
Abb. ι einen einpoligen Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge. Dabei sind der Einfachheit halber die Abdeckung sowie die Schalterbrücke mit Betätigungsgriff fortgelassen und lediglich die Anschlußklemmen mit den Kontakten sowie das bewegliche Schaltglied mit dem U-förmigen Stromschließstück und den Achszapfen gezeigt.
Die Abb. 2 bis 4 zeigen die am Schaltersockel fest angebrachten Kontaktteile, und zwar Abb. 2 die mit den Achszapfen des Schaltgliedes in Verbindung stehende Stromzuführungsschiene in zwei Ansichten,
Abb. 3 die Kontaktfeder in zwei Ansichten und
Abb. 4 die Anschlußklemme in zwei Ansichten, jedoch ohne Klemmschraube und ohne Befestigungsniete.
Der Schaltersockel 1 hat einen Schlitz oder Vertiefung 2, worin das Schaltglied 3 schwingt. Das Schaltglied 3 wird von einem U-förmigen
Metallbügel 3α umklammert, an dessen beiden freien Enden die Achszapfen oder Stummel 3b befestigt sind oder mit dem Bügel 3a aus einem Stück bestehen. Als Lagerstelle für die Achszapfen 36 dienen Augen 7° (Abb. 2), welche an den Enden der beiden Metallschienen Ja, f' vorgesehen sind. Die Metallschienen ya, y11 dienen als Stromzuführung und bestehen mit dem Befestigungsteil 7 aus einem Stück. Das Loch 8
to dient zur Befestigung auf dem Schaltersockel mittels Schraube oder Niete. Auf der der Stromzuführung 7 entgegengesetzt liegenden Sockelseite ist die Kontaktfeder 4 (Abb. 3) mit den beiden federnden Schenkeln 5 angeordnet. Die beiden Sehenkel 5 ragen in den Sockelschlitz 2 hinein und machen in der Einschaltstellung mit dem U-förmigen Stromschlußstück 3" des Schaltgliedes 3 Kontakt. Die Kontaktfeder 4 sowie die Zuführung 7 sind unter gleichzeitiger Befestigung der Anschlußkontakte 10, beispielsweise mittels Hohlnieten, welche Innengewinde für die Klemmschrauben 6 und 9 haben, auf dem Schaltersockel 1 befestigt. Die an den Klemmen 10 befindlichen hochgebogenen Lappen ΐοα verhindern ein Ausweichen der Anschlußdrähte.
Der Strom verlauf ist nun folgender: Vom Anschluß 9,10 über Zuführungen 7, 7°, yh, Lagerstellen 7", Achszapfen 36, Feder 5, 4, Kon- taktbügel 3° zur Klemme 10, 6, oder umgekehrt. Wie ohne weiteres verständlich, ist bei dieser Doppelanordnung der Zuführung und Kontaktfeder der Leitungsquerschnitt doppelt so groß als bei den bisher bekanntgewordenen Ausführungen und demzufolge die Erwärmung der Kontaktteile verringert. Außerdem besteht noch der Vorteil, daß. die Lagerstellen für das Schaltglied aus Metall bestehen und daß dadurch ein absolut gerades Aufhängen und damit präzises Arbeiten des Schaltgliedes gewährleistet ist. Namentlich bei Sockeln aus keramischem Material gibt die nicht einwandfreie Lagerung des Schaltgliedes, die in der Ungenauigkeit des Materials begründet liegt, oft zu Störungen Anlaß. Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das angeführte Beispiel, und es sind mancherlei Abänderungen möglich. So kann der Schalter gegebenenfalls auch als Wechseloder Serienschalter ausgebildet werden. Ferner brauchen die Zuführung 7 mit den beiden Schenkeln Ja, Jh sowie die Kontaktfeder 4 mit den beiden Schenkeln 5 nicht aus einem Stück zu bestehen, sondern sie können ebensogut geteilt sein und aus zwei Einzelzuführungen bzw. Federn bestehen, die dann gleichzeitig befestigt werden. Ein ganz besonderer Vorteil, namentlich bei zwei- und mehrpoligen Schaltern, liegt bei dem Erfindungsgegenstand noch darin, daß die Zu- und Ableitungskontakte auf entgegengesetzten Sockelseiten liegen, wodurch der An-Schluß erleichtert wird. Auch ist bei mehrpoligen Schaltern dadurch ein Verwechseln der Anschluß drähte so gut wie ausgeschlossen.
Zusammenfassend bezweckt die Erfindung die wirksamen Kontaktflächen und damit den Leitungsquerschnitt zu verdoppeln unter günstigster Anordnung der Anschlußklemmen und ohne mehr Raum als bei bekannten Ausführungen zu beanspruchen, also ohne die Abmessungen des Schalters zu vergrößern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter für große Stromstärken mit Schaltschwinge, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Anschlußklemme über Stromzuführungsschienen (7α, 76) mit den beiden Achszapfen (36) der Schaltschwinge (3) und deren Kontaktbrücke (30) und die andere Anschlußklemme mit einer doppelschenkligen, am Schaltersockel befestigten Kontaktfeder (4,5), welche in der Einschaltstellung das Schaltglied umklammert, verbunden ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen (7°) für die Drehachsen der Schaltschwinge in den beiden Schenkeln (7°, f>) der gabelförmigen Stromzuführungsschiene (7) angebracht sind, go so daß die Lagerung des Schaltgliedes unabhängig vom Schaltersockel ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußklemmen (10) auf entgegengesetzten Θ5 Seiten des Sockels einander gegenüberliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
EERLIN'. GEDnmKT IN"
DEB159178D 1933-01-17 1933-01-17 Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge Expired DE593446C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB159178D DE593446C (de) 1933-01-17 1933-01-17 Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge
FR757372D FR757372A (fr) 1933-01-17 1933-06-22 Interrupteur électrique à bascule ou à poussoir

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB159178D DE593446C (de) 1933-01-17 1933-01-17 Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE593446C true DE593446C (de) 1934-02-28

Family

ID=7004114

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB159178D Expired DE593446C (de) 1933-01-17 1933-01-17 Elektrischer Kipphebel- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge

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FR (1) FR757372A (de)

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FR757372A (fr) 1933-12-26

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