DE593295C - Webschuetzen-Einfaedelvorrichtung - Google Patents

Webschuetzen-Einfaedelvorrichtung

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DE593295C
DE593295C DEW90629D DEW0090629D DE593295C DE 593295 C DE593295 C DE 593295C DE W90629 D DEW90629 D DE W90629D DE W0090629 D DEW0090629 D DE W0090629D DE 593295 C DE593295 C DE 593295C
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cylinder
piston
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools
    • D03J3/04Shuttle-threading tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webschützen-Einfädelvorrichtung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einziehen des Schußfadens in die Webschützenöse mittels einer Saugpumpe, gegen deren am Pumpenzylinder angeordnetes Saugmundstück der Webschülzen gedrückt wird.
  • Es sind bereits dem gleiehen Zweck dienende Vorrichtungen bekannt. So wird bei einer Ausführung ein mit einem Mündungsstück versehenes Rohr, das mit einem in einem Saugzylinder auf und ab bewegbaren Kolben verbunden ist und mit dem Zylinder durch eine Öffnung iii Verbindung steht, an die Schützenöse angelegt, derart, daß beim Niederdrücken des Rohres und damit des Kolbens ein den Faden aus der öffnung ziehender Luftstrom entsteht. Diese Ausführungsform benötigt aber viel Platz urid weist außerdem den Nachteil auf, daß. der Kolben einen weiten Weg zurücklegen muß, bis eine nennenswerte Saugwirkung entsteht. Eine weitere bekannte Vorrichtung weist eine Membran auf, die beim Andrücken einer Saugöffnung an den Webschützen derart bewegt wird, daß eine Saugwirkung hervorgerufen wird, wodurch der Faden aus der Schützenöffnung gezogen wird. Ferner ist es auch bekannt, statt einen Kolben und Zylinder einen mit dem Saugrohr einerseits und mit dem Zylinder anderseits verbundenen . Gummimantel zu verwenden. Den beiden letzteren Ausführungsformen haften die bereits oben angeführten Mängel an; bei der Ausführung mit Gummimantel tritt als weiterer Nachteil der rasche Verschleiß desselben hinzu.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwecks Er zielens einer gegenlätifigen. Bewegung von Zylinder und Kolben sowohl der -Zylinder als auch der -Kolben an einem Traggestell beweglich gelagert ist, .daß, ferner beide Teile durch ein Hebelgestänge gelenkig miteinander verbunden sind und mittels einer am Zylinder angreifenden Feder in die Ausgangsstellung gezogen werden.
  • Dadurch, daß Kolben und Zylinder eine gegenläufige Bewegung ausführen, entsteht schon bei kleiner Bewegung des Webschützens eine kräftige Saugwirkung, die noch durch die schwenkbare Lagerung des Zylinders und die besondere Ausbildung der Übersetzung seiner Bewegung auf den Kolben beschleunigt und erhöht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen Längsschnitt der Vorrichtung nach der Erfindung, Abb.2 eine Stirnansicht und Abb.3 einen Grundriß.
  • Die Vorrichtung weist einen Zylinder i auf, der mittels zweier Lenker 2 an einem Traggeste113, 17 beweglich gelagert ist. Der Zylinder i besitzt am oberen Ende einen Fortsatz q., auf welchem eine aus Gummi bestehende Kappe 5 auswechselbar angeordnet ist. Die Kappe 5 ist mit einer Düse 6 versehen, deren Stirnfläche 7 an den Webschützen gut passend und gut abdichtend angelegt werden kann. Das- Innere des Zylinders i steht durch die Bohrung 9 mit der Düse 6 in Verbindung. Im Zylinder i ist ein Kolben i o gut abdichtend geführt. Die Kolbenstange i i ist an einem zweiarmigen, auf einem Zapfen 12 des Traggestelles 3, 17 drehbaren Hebel 13 angelenkt. Der Hebel 13 greift über eine Kuppelstange i ¢ an einem Ansatz 15 des Zylinders i an. Eine Feder 16, die mit dem einen Ende am Traggestell 3, 17 und mit dem anderen Ende am Zylinderansatz 15 angreift, ist bestrebt, Zylinder i und Kolben t o in der in Abb. i gezeichneten Lage zu halten.
  • Um den Faden durch die Webschützenöse hindurchzusaugen, wird der Webschützen E mit seiner öse an die Düse 6 angelegt. Nachdem der Faden lose vor das - innere Ende der Üse gebracht ist, wird der Webschützen kräftig gegen die Düse gestoßen, so daß, der Zylinder i nachgibt. Gleichzeitig wird auch mittels der Kuppelstange 14 und des doppelarmigen Hebels 13 der Kolben io in @entgegengesetzter Richtung bewegt. Hierdurch entsteht ein kräftiges Ansaugen von Luft durch die Düse 6 hindurch,, und der Faden wird durch die Bohrung des Webschützens hindurchgesaugt.
  • Das Traggestell 3, 17 wird auf dein Webstuhl aufgeschraubt. Die Platte 17 kann je nach dem Befestigungsort entweder über den einen oder über den anderen Rand der Grundplatte 3 vorstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einziehen des Schußfadens in die Webschützenöse mittels einer. Saugpumpe, gegen deren am Pumpenzylinder angeordnetes Saugmundstück der Webschützen gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielens einer gegenläufigen Bewegung von Zylinder (i) und Kolben (i o, i i) sowohl der Zylinder (i) als auch der Kolben (i o, i i) an einem Traggestell (3, 17) beweglich gelagert ist, daß ferner beide Teile (i und i o, i i) durch ein Hebelgestänge (13, 14) gelenkig miteinander verbunden-sind und mittels einer am Zylinder (i) angreifenden Feder (16) in die Ausgangsstellung (Kolben innen) gezogen werden.
DEW90629D 1932-12-16 1932-12-16 Webschuetzen-Einfaedelvorrichtung Expired DE593295C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746568C (de) * 1940-05-10 1945-01-18 Dr Jur Paul Terrahe Vorrichtung zum Einfaedeln des Schussfadens in die Webschuetzenoese mittels eines Saugluftstromes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746568C (de) * 1940-05-10 1945-01-18 Dr Jur Paul Terrahe Vorrichtung zum Einfaedeln des Schussfadens in die Webschuetzenoese mittels eines Saugluftstromes

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