DE593196C - Gelenkverbindung fuer Rohrleitungen - Google Patents
Gelenkverbindung fuer RohrleitungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/02—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
- F16L27/04—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces
- F16L27/044—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces specially adapted for tubing between vehicles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Gelenkkupplung für Rohrleitungen von Eisenbahnfahrzeugen
mit einer Kugelschale, einem winklig gebogenen Rohr, das mit der Kugelschale durch einen Lagerring verbunden ist, der auf
der Außenfläche der Kugelschale gleitet, und einem mit dem Winkelrohr fest verbundenen
Kopf, der mit einem Dichtungsring versehen ist, der auf der Innenfläche der Kugelschale
to gleitet.
Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen der Lagerring gleitbar auf dem
Winkelrohr angeordnet ist und die Kugelschale gegen dieses Rohr nur unter der Ein-
wirkung von Gegengewichten drückt. Eine starre Verbindung kann auf diese Weise nicht erzielt werden, und während der Fahrt
wird die Berührung zwischen den beiden Teilen durch die Erschütterungen beständig
so aufgehoben und wieder hergestellt und dadurch ein dauerndes Hämmern der Berührungsflächen
zwischen dem Lagerring, der Kugelschale und dem Winkelrohr verursacht. Außerdem ist ein verhältnismäßig schweres,
Platz beanspruchendes Gegengewicht erforderlich.
Die Erfindung besteht nun darin, daß der Lagerring starr mit dem Winkelrohr verbunden
ist, derart, daß der ringförmige Zwischenraum zwischen dem Ring und dem Kopf in der Kugelschale während der Fahrt
unveränderlich bleibt. Weder die Erschütterungen noch der Druck in den Rohrleitungen
üben somit auf die dichte Berührung zwischen den Dichtungsflächen der Kugelschale und
des Winkelrohres und zwischen der Kugelschale und dem Lagerring eine Einwirkung aus, und diese Flächen erleiden keine andere
Abnutzung als diejenige, welche durch die Reibung verursacht wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht mit Teilschnitt gemäß der Linie I-I der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Schnitt gemäß der Linie H-II der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Ansicht der Verbindungsmuffe von oben mit Teilschnitt gemäß der
Linie III-III der Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Ansicht des Rohrstückes von oben, welches den Gelenkkopf trägt.
Fig. 5 ist eine Ansicht der Vorrichtung von unten mit Schnitt gemäß der Linie V-V der
Fig. i.
Der obere Teil der Fig. 1 zeigt ein Gelenk,
das zwei Rohrstücke 1 und 2 miteinander verbindet.
Das erste dieser Stücke ist durch eine kugelige Glocke 3 verlängert, deren innere
und äußere Wände zueinander konzentrisch verlaufen. Die Innenwand läuft nach der
Öffnung der Glocke hin in einen zylindrischen Teil aus, der das Einsetzen des Gelenkkopfes
gestattet und der auch genügend große relative Bewegungen zwischen dem Teil 1 und 2
zuläßt.
Der Kopf 4 befindet sich am Ende des Rohrstückes 2. Er besitzt eine kugelige Trag-
fläche 4ß, die auf einen Bund 40 geschraubt
ist und sanft reibend in die Glocke 3 eingepaßt ist, derart, daß der Kopf sich um die
Mitte der Glocke drehen kann. Die Verbindung der beiden Teile i, 2 erfolgt
durch eine mit Fenstern versehene Muffe 5, welche den Teil 1 überdeckt und
das Gelenk enthält.
Diese Muffe ist an einem Ende mit einer
ίο kugeligen Lagerfläche 5" versehen, die sich
genau der äußeren Wand der Glocke anpaßt.
Am anderen Ende und in einer rechtwink-
" lig" zur Achse verlaufenden Ebene sind auf der Innenseite zwei einander diametral gegenüberliegende
Vorsprünge 5* vorgesehen, von denen jeder sich über einen Kreisbogen von
900 erstreckt (Fig. 3).
Über diesen Vorsprüngen ist in der Innenwand der Muffe eine Nute 5" vorgesehen; der
Schnitt III-III (Fig. 3) ist durch diese Nute hindurchgeführt.
Im unteren Teil trägt der Kopf 4 in einer rechtwinklig zur Achse verlaufenden Ebene
eine äußere Rippe 46 (Fig. 4), die mit zwei
einander diametral gegenüberliegenden Verlängerungen 4C versehen ist, wobei jede
dieser Verlängerungen sich ebenfalls über einen Kreisbogen von 900 erstreckt. Die
Vorsprünge 41* und 5* bilden einen Bajonett-Verschluß.
Das Ganze wird nach der Verbindung durch eine Scheibe 6 verriegelt, welche auf
dem Stück 2 sitzt und die unter der Muffe befestigt wird, wenn die Verbindung mittels
des Bajonettverschlusses hergestellt ist. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe zweier
Schraubenbolzen 7 (Fig. 1). Die Scheibe trägt auf der Oberseite zwei Vorsprünge 6"
(Fig. 2), die zwischen die Vorsprünge 4.'· des Kopfes eingreifen und dadurch die relative
Drehung zwischen dem Kopf und der Muffe verhindern.
Zwei einander diametral gegenüberliegende Einschnitte 5'1 sind im Rand der oberen öffnung
der Muffe 5 vorgesehen und gestatten zwi sehen den beiden Stücken 1 und 2 relative
Bewegungen, die in der Ebene der Fig. 1 größer sind als in den anderen Ebenen.
Die Schwingbewegungen in der Ebene der Fig. ι werden durch Anstoßen der oberen
Fläche 5'' der Muffe gegen einen Bund 3" der
Glocke begrenzt. In den anderen Ebenen findet diese Bewegung durch Anstoßen des
unteren Randes 36 dieser Glocke gegen eine
umlaufende Rippe if des Kopfes 4 ihre Begrenzung.
Ein Dichtungsring 8 aus Gummi oder einem sonstigen Material ist zwischen den Kopf 4
und die Glocke 3 eingesetzt. Dieser Dichtungsring ist zwischen dem Bund 4*' des Kopfes
und einem Bund 9S am Ende der Muffe 9 eingespannt, deren zylindrischer Teil sanft
reibend in den Kopf eindringt. Der Bund 9" läuft in eine kugelige Lagerfläche gb aus, die
ebenfalls sanft reibend in die Glocke eingepaßt ist.
In den Bund9a ist eine Reihe Löcher 10
gebohrt, deren Öffnungen sich in Höhe einer Hohlkehle iofl befinden, die in der oberen
Seite des Dichtungsringes 8 vorgesehen ist. Strömt nun durch die Rohrleitung ein Druckmittel,
so wird infolge dieser Anordnung der Druck, der sich durch die Löcher 10 fortpflanzt,
sich auch in der Hohlkehle io° fühlbar machen und den Dichtungsring 8 einerseits
gegen den Bund 4'?1 und andererseits
gegen die Wand der Glocke drücken, wodurch eine gute Abdichtung entsteht.
Der Dichtungsring 8 wird außerdem dadurch festgehalten, daß die Muffe 9 und der
Kopf 4 sich gegenseitig axial nicht verschieben können, da die Bewegung der Glocke
nach außen hin durch die Muffe 5 verhindert wird, welche auf Zug beansprucht wird, und
da die entgegengesetzte Bewegung durch Anstoßen gegen die Innenwand der Glocke begrenzt
wird.
Der untere Teil der Fig. 1 zeigt eine Gelenkverbindung,
welche das Stück 2 mit einem dritten Stück 11 verbindet, das mit einer
Kupplungshälfte 12 bekannter Art versehen ist, wodurch es möglich wird, die Rohrleitung
mit einem anderen Stück 11« zu verbinden,
welches mit einer ähnlichen Kupphmgshälfte i2a (Fig. 5) versehen ist.
Die Gelenkverbindung wird dabei durch eine Glocke 3' des Stückes 2 und durch einen
Kopf 4 hergestellt, der sich auf dem Stück 11 befindet, wobei wieder ein Dichtungsring 8
vorgesehen ist.
Die Verbindungsmuffe 5 ist hier durch eine Vorrichtung ersetzt, welche es nur dem
Stück 11 gestattet, sich zu drehen, und zwar einerseits um eine Achse, die im rechten
Winkel zur Ebene der Fig. 1 verläuft und durch, die Mitte der Glocke hindurchgeht, und
andererseits um eine Achse, welche im rechten Winkel zur ersten Achse verläuft und
ebenfalls durch die Mitte der Glocke hindurchgeht.
Diese Vorrichtung besteht aus einem Lagerkopf, der aus zwei Schenkeln 13, 13« besteht,
welche jeweils auf zwei Zapfen 14, 14" der
Glocke 3' gelenkig gelagert sind. Die beiden Zapfen sind im rechten Winkel zur Achse
der Glocke angeordnet. Die beiden Schenkel 13, it," sind fest mit einer Nabe verbunden,
die lose auf einer zylindrischen Lagerfläche
* des Stückes 11 sitzt, das der Länge nach
durch zwei Schulteransätze ne festgestellt ist.
Diese Nabe besteht aus zwei Stücken 15,
15", die gemäß einer diametralen Ebene des
Stückes Ii durch Schraubenbolzen 16 miteinander
verbunden sind, damit sie ohne Schwierigkeit aufgesetzt und abgenommen werden können.
Diese Vorrichtung gestattet somit, zwei Kupplungshälften beliebiger Art miteinander
zu verbinden, deren Verbindung die beiden genannten Bewegungen erfordert.
Die Größe der letzteren Bewegung wird
ίο auf den für das Kuppeln erforderlichen Wert
begrenzt >durch einen Anschlag n(i des
Stückes ii, der mit zwei Anschlägen 15* der
Nabe des Lagerkopfes zusammenarbeitet, wobei die beiden Anschläge i$b um einen
passenden Winkel gegeneinander versetzt sind.
Die Schwenkbewegung um die Achse der Zapfen wird durch Anstoßen einer der Lagerflächen
15", I5d der Nabe gegen den Rand der
Glocke 3' begrenzt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Gelenkkupplung für Rohrleitungen von Eisenbahnwagen mit einer Kugelschale, einem Winkelrohr, das mit dieser Kugelschale durch einen Lagerring verbunden ist, der auf der Außenfläche dieser Schale gleitet, und einem auf diesem Winkelrohr festsitzenden Kugelkopf, der mit einem Dichtungsring versehen ist, welcher auf der Innenfläche der Kugelschale gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5) starr mit dem Winkelrohr verbunden ist.
- 2. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5), welcher mit einem Kragen (46) des knieförmigen Rohres (2) durch einen Bajonettverschluß verbunden ist, an der Drehung gegenüber diesem Kragen durch eine auf dem Ring (5) durch Bolzen (7) befestigte Platte (6) verhindert \vird, welche mit Ansätzen (6ß) versehen ist, die sich zwischen die Rippen (5*) des Ringes und die Vorsprünge (4°) des Kragens einsetzen.
- 3. Gelenkkupplung nach Anspruch 1 mit einem Kupplungsteil, der sich durch eine Drehbewegung um die Achse der Rohrleitung mit dem Kupplungsteil einer anderen Rohrleitung verbinden läßt und der fest mit einem Rohrstück verbunden ist, das um eine Querachse am Ende des knieförmigen Teiles der Rohrleitung schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (11) drehbar in einer gelenkig auf der Achse (14) angeordneten Schelle (15) sitzt, wobei die Drehbewegung der Schelle gegenüber dem Rohrstück (11) durch Anschläge (15*, ii") begrenzt wird.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenRERUN. OEDRUCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES100738D DE593196C (de) | 1931-09-04 | 1931-09-04 | Gelenkverbindung fuer Rohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES100738D DE593196C (de) | 1931-09-04 | 1931-09-04 | Gelenkverbindung fuer Rohrleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593196C true DE593196C (de) | 1934-02-22 |
Family
ID=7523263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES100738D Expired DE593196C (de) | 1931-09-04 | 1931-09-04 | Gelenkverbindung fuer Rohrleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593196C (de) |
-
1931
- 1931-09-04 DE DES100738D patent/DE593196C/de not_active Expired
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