DE593155C - Wiegevorrichtung fuer laufende bandfoermige Stoffe - Google Patents

Wiegevorrichtung fuer laufende bandfoermige Stoffe

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DE593155C
DE593155C DEP62025D DEP0062025D DE593155C DE 593155 C DE593155 C DE 593155C DE P62025 D DEP62025 D DE P62025D DE P0062025 D DEP0062025 D DE P0062025D DE 593155 C DE593155 C DE 593155C
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    • G01G17/00Apparatus for or methods of weighing material of special form or property
    • G01G17/02Apparatus for or methods of weighing material of special form or property for weighing material of filamentary or sheet form

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feststellen des Gewichts, oder der Gewichtsabweichungen laufender Materialbänder von einem bestimmten Sollgewicht, bei der die abzuwiegende Bandlänge über eine zwischen für sich angetriebenen Zu- und Ableitwalzen angeordnete Umlenkwalze geführt ist.-
Bei derartigen Wiegevorrichtungen kommt es neben der einwandfreien Ausbalancierung der
ίο Anlage und Fernhaltung aller Seitendrücke ganz besonders auf die Einhaltung einer ganz bestimmten Länge der abzuwiegenden Stoffbahn an. Bei den bekannten Vorrichtungen der eingangs geschilderten Art kommt es nun sehr leicht vor, daß die für sich angetriebenen Zu- und Ableitwalzen für das bandförmige Material geringfügige Unterschiede im Durchmesser aufweisen. Selbst kaum meßbare Ungleichheiten im 'Durchmesser ergeben aber infolge der hohen Drehzahl derartiger Walzen binnen kurzer Zeit erhebliche Fehler in der Gewichtsanzeige, da sich entweder die abgewogene Bandlänge vergrößert oder verringert, eben infolge der Ungleichheiten der Transportwalzendurchmesser. Hierdurch werden aber ganz unkontrollierbare Einflüsse auf die Wiegevorrichtung wirksam.
Die Erfindung hat sich zum- Ziel gesetzt, diese Nachteile zu beseitigen, und sie erreicht dieses Ziel dadurch, daß bei an sich bekannter Anordnung der Umlenkwalze unterhalb der Zu- und Ableitwalzen die Umlenkwalze zum Ausgleich etwaiger Spannungsänderungen in dem abzuwiegenden Bandstück selbst, die bei einem Voreilen der Ableitwalzen gegenüber den Zuleitwalzen entstehen können, als in der Riehtung der abzuwiegenden Stoffbahn bewegliche und in einem Schlitz geführte lose Spannwalze ausgebildet ist und zwecks Konstanthaltung der abzuwiegenden Bandlänge mit einer Kontaktvorrichtung versehen ist, die zur Steuerung eines die Geschwindigkeit der Zuleitwalzen regelnden Antriebsorganes dient. Dieses von der Umlenkwalze gesteuerte Antriebsorgan (zweckmäßig ein Elektromotor) verschiebt dabei über eine Riemengabel den Antriebsriemen für die Zuleitwalzen auf einem konischen Riemengetriebe derart, daß deren Geschwindigkeit mit der der mechanisch angetriebenen Ableitwalzen genau übereinstimmt. Um auch bei schräg stehendem Waagebalken einwandfreie Ergebnisse zu erzielen, sind die mit dem an der losen Umlenkwalze angebrachten Kontakte zusammenwirkenden Gegenkontakte auf einem verschiebbaren Schlitten angeordnet, der mittels einer mit dem Waagebalken verbundenen Stange entsprechend dessen Neigung eingestellt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt die Abb. ι eine Seitenansicht quer zur Richtung des laufenden Bandes und die Abb. 2 eine Stirnansieht der Vorrichtung, in Richtung des laufenden Bandes gesehen.
Die Vorrichtung ist in einem Gestell mit zwei Seitenwänden Ci1, a2 (die in Abb. 1 hintereinanderliegen und deshalb dort mit α bezeichnet sind) eingebaut. In diesen Seiten wänden sind die Zuleitwalzen px und die Ableitwalzen fi2 (in Abb. 2- hintereinanderliegend und daher mit -p
bezeichnet) gelagert. Im oberen Teil des Gestells sind die Lager bx und b2 für den Waagebalken w angeordnet, der einerseits der Drehachse die Bandwalzen rx und r2 (in Abb. 2 hintereinanderliegend und daher mit r bezeichnet) trägt, während auf seiner anderen Seite Ausgleichsgewichte gx und g2 einstellbar vorgesehen sind. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, besteht der Waagebalken aus zwei Hälften W1 to und W2, die durch die Stange t verbunden sind. Die Drehachse des Waagebalkens trägt einen Zeiger z, der über einer Skala u spielt. An diesen Zeiger ζ greift eine schwache Feder f an, deren Zug mittels einer Stellvorrichtung h eingestellt werden kann. Eine Spannwalze y ist auf ihrer Achse drehbar angeordnet, und letztere ist senkrecht verschiebbar in Schlitzen der Seitenwände U1 und «2 gelagert und trägt einen Kontaktarm k, der mit Gegenkontakten zusammen arbeitet. Diese sind auf einem verschiebbaren Schlitten s angebracht, der mit einer Stange c mit dem Waagebalken w gekuppelt ist. Der Antrieb der Ableitwalzen p2 erfolgt mittels einer Riemenscheibe η von einem beliebigen Riemenantrieb TO1 her. Die Zuleitwalzen px werden mittels eines Riemens Wi2 und einer schwach konischen Riementrommel «2 angetrieben, wobei der Riemen W2 mittels einer vom Steuermotor e2 betätigten Riemengabel d, i verstellbar ist. Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen:
Das hinsichtlich seines Gewichtes zu kontrollierende Band wird durch die Zuleitwalzen W1 zugeführt, läuft über die am Waagebalken gelagerte Walze Y1, über die Spannwalze ν und über die weitere am Waagebalken gelagerte Walze r2 und von da zu den Ableitwalzen p%.
Besteht nun zwischen den Oberflächen der Zu- und Ableitwalzen eine Geschwindigkeitsdifferenz, so wird eine Änderung der auf den Waagebalken w wirksamen Bandlänge eintreten, was eine senkrechte Bewegung der Spannrolle ν zur Folge hat. Dabei schließt der Kontaktarm k den oberen bzw. unteren Kontakt auf dem Kontaktschieber s, wodurch der Steuermotor e2 anläuft und über die Riemengabel d, i die Geschwindigkeit der Zuleitwalzen px sinngemäß so lange ändert, bis der Kontakt wieder unterbrochen wird, nachdem die normalen Verhältnisse wiederhergestellt sind.
Um die Vorrichtung auch für verschiedene Bandsorten verwenden zu können, die eine verschieden starke Spannung durch die Walze ν erfordern, ist die Achse derselben mit auswechselbaren Gewichten y versehen, weil es zu umständlich wäre, verschieden schwere Walzen vorrätig zu halten und gegenseitig auszuwechseln.
Um ferner gleichmäßige Feuchtigkeitsverhältnisse des Stoffbandes zu gewährleisten, ist eine Wasserzuführung χ vorgesehen, die mittels verschiedener Düsen einen feuchten Nebel erzeugt und dafür sorgt, daß der Stoff die Vorrichtung mit dem gleichen Feuchtigkeitsgrad verläßt, den er vor dem Eintritt in die Vorrichtung gehabt hat.
Selbstverständlich kann die Regelvorrichtung statt mit Elektrizität auch mit Hilfe von Druckluft oder einer Druckflüssigkeit betrieben werden, indem der an der Welle der Spannrolle ν sitzende Arm k auf einen Steuerschieber wirkt, durch welchen das Druckmittel auf einen Kraftzylinder geleitet wird, dessen Kolben die Riemengabel d, i verschiebt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Feststellen des Gewichtes oder der Gewichtsabweichungen laufender Materialbänder von einem bestimmten Sollgewicht, bei der die abzuwiegende Bandlänge über eine zwischen für sich angetriebenen Zu- und Ableitwalzen angeordnete Umlenkwalze geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anordnung der Umlenkwalze (v) unterhalb der Zu- und Ableitwalzen (^1 und p2) die Umlenkwalze (v) zum Ausgleich etwaiger Spannungsänderungen in dem abzuwiegenden Bandstück selbst, die bei einem Voreüen der Ableitwalzen (p2) gegenüber den Zuleitwalzen Ί) 9« entstehen können, als in der Bandrichtung bewegliche und in einem Schlitz geführte lose Spannwalze ausgebildet ist und zwecks Konstanthaltung der abzuwiegenden Bandlänge mit einer Kontaktvorrichtung (k) versehen ist, die zur Steuerung eines die Geschwindigkeit der Zuleitwalzen (P1) regelnden Antriebsorganes (e2) dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das von der Umlenkwalze (v) gesteuerte Antriebsorgan (Elektromotor e2) über eine Riemengabel (d, i) der Antriebsriemen (w2) für die Zuleitwalzen (P1) auf einem konischen Riemengetriebe (n) derart verschoben wird, daß deren Geschwindigkeit mit der der mechanisch angetriebenen Ableitwalzen (^2) genau übereinstimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem an der losen Umlenkwalze (v) angebrachten Kontakt zusammenwirkenden Gegenkontakte auf einem verschiebbaren Schlitten (s) angeordnet sind, der mittels einer mit dem Waagebalken (W1 und w2) verbundenen Stange (c) entsprechend dessen Neigung verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP62025D 1931-01-06 1931-01-06 Wiegevorrichtung fuer laufende bandfoermige Stoffe Expired DE593155C (de)

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