DE554342C - Foerderbandwaage - Google Patents

Foerderbandwaage

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DE554342C
DE554342C DE1930554342D DE554342DD DE554342C DE 554342 C DE554342 C DE 554342C DE 1930554342 D DE1930554342 D DE 1930554342D DE 554342D D DE554342D D DE 554342DD DE 554342 C DE554342 C DE 554342C
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conveyor belt
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scales
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DE1930554342D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/003Details; specially adapted accessories

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Förderbandwaage DieErfindung bezieht sich auf Förderbandwaagen mit einem endlosen Förderband, dessen Tragrahmen um eine waagerechte Achse schwenkbar ist. Bei bekannten Waagen dieser Art wird das durch das Förderband herangeführte Gut fortlaufend gewogen, und zwar wird hierzu die Schwenkbewegung des Tragrahmens, die entsprechend derBelastungdurch das Gut verschieden groß ist, benutzt, indem mit dem Tragrahmen eine Wiege- oder Registriereinrichtung beliebiger Art verbunden wird. Die Schwenkachse des Tragrahmens kann sich dabei an einem Ende oder auch etwa in der Mitte des Tragrahmens befinden. Im letzteren Falle ist die Förderbandtvaage mit Bezug auf die Schwenkachse im Ruhezustande gewichtsausgeglichen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, die Gutaufgabevorrichtung etwa senkrecht über der Schwenkachse anzuordnen. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist aber der Aufgabetrichter wie auch bei den übrigen bekannten Bauarten fest angeordnet. Das Gut tritt hierbei stets an der gleichen Stelle aus dem Trichter heraus. Erfahrungsgemäß machen aber verschiedene Gutsorten je nach ihrer Beschaffenheit verschiedene Wege nach ihrem Austreten aus der Aufgabevorrichtung, so daß die Auffallstelle des Gutes auf dem' Förderband nicht immer an der gleichen Stelle mit Bezug auf die Schwenkachse liegt. Hierbei sind vor allem die Korngröße und der Feuchtigkeitsgrad des Gutes von Einfluß. Die Erfindung bezweckt, die Aufgabevorrichtung von Förderbandwaagen der zuletzt beschriebenen Art so zu verbessern, daß es ohne weiteres möglich ist, die Auffallstelle des Gutes auf dem Förderband der Verschiedenheit des zu wiegenden Gutes entsprechend so zu verlegen, daß sie sich stets über der Schwenkachse befindet, so daß also zusätzliche Kippmomente, die eine falsche Angäbe der Wiege- oder Registriereinrichtung zur Folge haben würden, nicht auftreten können. Dies wird dadurch erreicht, daß der Boden der als Fallkasten ausgebildeten Aufgabevorrichtung in der Förderrichtung verschiebbar und mit einer im Rutschwinkel abgebogenen vorderen Kante versehen ist.
  • In der Zeichnung ist eine Förderbandwaage gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 lind 3 Querschnitte an den Linien A-B und C-D der Abb. i.
  • Das Förderband i läuft über Rollen 2,:2', die durch einen Motor 3 angetrieben werden. Die Laufrollen 2, 2' und der Antriebsmotor 3 sind- an einem Tragrahmen q. gelagert, der seinerseits in Lagerböcken 5 drehbar aufgehängt ist. Die Lagerböcke tragen ferner eine Rolle 6, die zur Unterstützung des Förderbandes i an der Gutaufgabestelle dient. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel fällt die Drehachse der Rolle 6 mit der Drehachse des Tragrahmens 4 zusammen; diese Drehachsen können jedoch auch in verschiedenen Höhen liegen. Die Gutaufgabestelie und die Drehachsen des Tragrahmens 4 und der Rolle 6 liegen in einer lotrechten Ebene, damit beim Auftreffen des Gutes auf das Förderband kein störendes Kippmoment entsteht.
  • Oberhalb des Förderbandes sind seitlich zwei Führungsleisten 7 so angebracht, .daß ihre Längsmitte etwa über der Mitte der Rolle 6 liegt. Diese Führungsleisten sixid mittels Streben 8, 8' am Tragrahmen 4 befestigt. Der Tragrahmen 4 ist mit einer an sich bekannten Wiegeeinrichtung i i unmittelbar verbunden. Bei dem Ausführungsbeispiel ist der gesamte schwingende Teil der Vorrichtung, auf die Drehachse des Tragrahmens 4 bezogen, in sich gewichtsausgeglichen, wobei Federn 1z der Waage verschieden stark gespannt oder entsprechende Gewichte verschoben werden können, so daß eine feine Nachkorrektur möglich ist. Diese Nachkorrektur wird besonders dann erforderlich, wenn- die Laufrolle a oder der Motor 3 zum Nachspannen des Förderbandes i oder der Antriebskette 15 verstellt wird. Ist der schwingende Teil nicht in sich gewichtausgeglichen, so erhalten die Federn 1a der Waage eine zusätzliche Belastung durch diesenTeil und sind entsprechend zu bemessen. Aber auch durch Gewichte, die auf dem Waagebalken verschoben werden, kann ein Gewichtsausgleich leicht herbeigeführt werden.
  • Der als Fallkasten ausgebildete Aufgabetrichter 9 ist auf Stützen io so hoch gelagert, daß der schwingende Teil der Vorrichtung unbehindert bleibt. Der Boden desTrichters 9 wird ganz oder zum Teil durch ein verstellbares Schiebeblech i3 gebildet. Die vordere Kante dieses Schiebebleches ist im Rutschwinkel abgebogen, so daß das Aufgabegut ohne große Geschwindigkeit auf das Förderband aufgebracht wird. Dadurch werden Stöße auf Jss Förderband vermieden, die unzulässige Ausschläge der Waage zur Folge haben würden. Das Schiebeblech 13 ist so einstellbar, daß das Gut an derjenigen Stelle auf das Förderband gelangt, an der sich die Rolle 6 befindet. An dieser Stelle wird vom auflaufenden Gut kein schädliches Kippmoment auf den Waagebalken erzeugt.
  • Die Waage ist mit einer geeichten Einteilung 14 zum jeweiligen Ablesen °der von der Aufgabe kommenden Gutmenge oder auch mit einer selbsttätigen Registriereinrichtung versehen. Beide Einrichtungen können auch nebeneinander angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Förderbandwaage mit einem endlosen Förderband, dessen Tragrahmen um eine waagerechte Achse schwenkbar ist, und bei der senkrecht oder annähernd senkrecht über der Schwenkachse die Gutaufgabevorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (i3) der als Fallkasten ausgebildeten Aufgabevorrichtung (9) in der Förderrichtung verschiebbar und mit einer im Rutschwinkel abgebogenen vorderen Kante versehen ist.
DE1930554342D 1930-05-25 1930-05-25 Foerderbandwaage Expired DE554342C (de)

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DE (1) DE554342C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891927C (de) * 1953-08-20 Carl Schenck Maschinenfabrik Darmstadt G.m.b.H., Darmstadt Förderbandwaage
DE967415C (de) * 1950-09-24 1957-11-07 Schenck Gmbh Carl Mit Anzeige- und Zaehleinrichtung ausgestattete Foerderbandwaage zum Abwaegen und Einregeln in der Zeiteinheit gleichbleibender Gewichtsmengen von Schuett- und anderen Massenguetern od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891927C (de) * 1953-08-20 Carl Schenck Maschinenfabrik Darmstadt G.m.b.H., Darmstadt Förderbandwaage
DE967415C (de) * 1950-09-24 1957-11-07 Schenck Gmbh Carl Mit Anzeige- und Zaehleinrichtung ausgestattete Foerderbandwaage zum Abwaegen und Einregeln in der Zeiteinheit gleichbleibender Gewichtsmengen von Schuett- und anderen Massenguetern od. dgl.

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