AT244845B - Verfahren und Einrichtung zum Ausrichten eines umlaufenden, endlosen Bandes - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Ausrichten eines umlaufenden, endlosen Bandes

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AT244845B
AT244845B AT1004563A AT1004563A AT244845B AT 244845 B AT244845 B AT 244845B AT 1004563 A AT1004563 A AT 1004563A AT 1004563 A AT1004563 A AT 1004563A AT 244845 B AT244845 B AT 244845B
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Ball Brothers Co Inc
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/34Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft allgemein die Aufgabe, in einer Förderanlage ein kontinuierliches, treibriemenartig umlaufendes Förderband auszurichten, wenn ein Teil desselben unter Spannung steht, während ein anderer Teil relativ spannungsfrei ist. 



   Herkömmliche Vorrichtungen zur Ausrichtung von Treibriemen oder Förderbändern sind so beschaffen, dass sie mit einem Teil des endlosen Bandes zusammenarbeiten, der einer ziemlich hohen Spannung ausgesetzt ist. Abweichungen des endlosen Bandes von seiner gewollten Bewegung kann man korrigieren, indem man etwa eine kegelstumpfförmige Rolle an die Ränder des Bandes ansetzt. Es hat sich aber erwiesen, dass die Lebensdauer des Bandes bedeutend verkürzt wurde, wenn Bandränder, die unter hoher Spannung stehen, dem Reibungskontakt mit dem beweglichen Teil, etwa dem Kegelstumpf ausgesetzt sind. 



   Dieses Problem wird nun bei gewissen Anwendungen äusserst kritisch. So ist beispielsweise ein endloses Förderband aus Drahtgeflecht, von dem Teile einer hohen Spannung ausgesetzt sind und das einen Glastemperofen durchläuft, abwechselnd der Raumtemperatur ausserhalb des Ofens und der Glühtemperatur innerhalb des Ofens ausgesetzt. Wo man herkömmliche Apparate zur Bandausrichtung verwendete, betrug die Lebensdauer des Bandes selten mehr als fünf bis sechs Monate. Da die Kosten für ein   neues Förderband   so viel wie die Hälfte der Kosten einer Förderanlage betragen können, muss man dessen Auswechslung so lange wie möglich vermeiden. 



   Es wurde gefunden, dass bei Förderanlagen mit endlosem Band, das sowohl ein gespanntes als auch ein vergleichsweise schlaffes Trum bat, die Lebensdauer des Bandes mehr als verdoppelt werden kann, wenn man eine Vorrichtung zur Bandausrichtung an einem relativ schlaffen Teil des Bandes anordnet und sie an dieser Stelle wirksam werden lässt. 



   Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Ausrichten eines umlaufenden, endlosen Bandes, das ein straffes und ein schlaffes Trum besitzt, zu schaffen, das am schlaffen Bandteil wirksam ist. Dieses Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass ein. Abschnitt des schlaffen Trums des endlosen Bandes, unter Beibehaltung eines schlaffen Durchhanges in diesem Abschnitt, gehoben und die Richtung der Vorwärtsbewegung des Bandes in diesem Abschnitt geändert wird, um dadurch das Band Insgesamt in eine gewünschte Bewegungsrichtung zurückzuführen.

   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass sie eine auf den hebenden   Bandabschnitt.   wirkende Hubvorrichtung umfasst sowie eine Einrichtung zur Änderung der Bewegungsrichtung des Bandabschnittes, die auf diesen Bandabschnitt in der Ebene des Bandes einwirkt. 



   Weitere Ziele, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert. 



  Es   zeigen : Fig. l   den schematischen Aufriss einer Fördervorrichtung mit Einrichtung zur Bandausrichtung, die auf ein relativ schlaffes Trum eines endlosen Bandes wirkt ; Fig. 2 einen Grundriss einer Vorrichtung zur Ausrichtung endloser Tieibriemen oder Förderbänder : Fig. 3 einen Aufriss entlang der Linie   3 - 3   der   Fig. l ; Fig. 4   den Schalthebel, der innerhalb der vorliegenden Einrichtung zur Feststellung der Abweichung des Bandes von seinem normalen Bewegungsgang dient und Fig. 5 die Axialansicht einer Ausrichtwalze, die die Zusammenarbeit des Bandes mit der Walze erläutert. 



   Fig. l zeigt eine Fördervorrichtung, die einen Ofen durchläuft und die ein endloses Förderband 6 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 <Desc/Clms Page number 3> 

 die Rolle an der linken Seite des Bandes 6 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn schwingen. Die Bewegung dieser Rollen 19 wird mittels der Schalthebel 22 auf die vertikalen Bolzen 28a der T-förmigen Teile 28 übertragen. Da jeder T-förmige Teil 28 fest auf einer der Schaltstange 17 angebracht   ist, bewegt sich jedeSchaltstange zufolge derRotation derSchalthebel   22. In der Anordnung nach Fig. 2 vollführen die Schaltstangen 17 Schiebebewegungen, während die Schalthebel 22 schwingen.

   Wenn 
 EMI3.1 
 
Band nach rechts abweicht, bewegt sich die Schaltstangegegengesetzt zum Pfeil 12 bewegen.   Eine solche Bewegung der Schaltstangen bewirkt, dass alle drei   Hubrollen 18 gleichzeitig den Winkel, den sie mit der Längsachse des Treibriemens einschliessen, ändern, wobei die rechten Enden aller Rollen 18   sich vorwärts und die lihkenEnden sich rückwärts bewe-   gen. Folglich werden sich die Enden der Rollen 18 in derselben Richtung wie die der nahestenSchaltstangen 17   bewege :'. Eine solcheBewegungderRollen   18 verringertdieSchlaffheit der rechten Seite des Bandes 6   mit dem Ergebnis, dass das Band sich seitlich nach links verschiebt, bis es in seine ge-   wünsche Bewegungsbahn zurückkehrt.

   Ist das Band in seine beabsichtigte Bewegungsbahn zurückgekehrt, so fällt der Kontakt mit einer der beidenRollen 19 fort und somit wirkt keine Verstellkraft auf das Förderband mehr. Sollte das Band 6 nach links von seiner gewünschten Bewegungsbahn abweichen, würde die Vorrichtung sinngemäss in derselben Art, wie eben beschrieben, funktionieren, mit dem Unterschied, dass   das Förderband   in Kontakt mit der Rolle 19, die sich links vom Band befindet, kommen würde; die Rollen 19 würden sich um den Bolzen 33 im Uhrzeigersinn bewegen, die linke Schaltstange 17 und die linken Enden der Achsen 23 würden sich vorwärts bewegen, während die rechte Schaltstange 17 und die rechten Enden der Achsen 23 sich rückwärts bewegen würden, und das Förderband würde 
 EMI3.2 
 
Bewegungsbahntungsrollen 18 stets erhalten bleiben.

   DasAusmass des Kontaktes hängt zum Teil vom Gewicht des För- derbandwerkstoffes ab. Für die meisten Anwendungsmöglichkeiten hat sich jedoch herausgestellt, dass der
Kontakt stark genug sein sollte, um einen Teil des schlaffen Bandes oberhalb der oberen Seite der Peri- pherie der Ausrichtungsrolle zu halten. Gute Ergebnisse wurden erzielt, wenn jede Rolle wenigstens über
400 ihres Umfanges in kontinuierlichem Kontakt mit dem Band stand und bei den meisten Anwendungs- möglichkeiten überschreitet der Kontakt zwischen Förderband und Rolle selten 1150 des Rollenumfangs.
Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn jede Rolle zwischen 650 und 900 ihres Umfanges Kontakt mit dem Förderband hatte. Fig. 5 zeigt allgemein diese   Winkelverhältnisse.   



   Eine Vorrichtung, die allgemein so konstruiert ist, wie es Fig. 2 darstellt, und die drei Ausrich- tungsrollen hat, deren Achsen in einem gegenseitigen Abstand von etwa 66 cm voneinander angebracht wurden, war in der Lage, ein Förderband aus Drahtgeflecht mit einem ungefähren Gewicht von 300 kg/m2 über mehr als sechs Monate in guter Ausrichtung zu erhalten, ohne dass die Ränder des Förderbandes An- zeichen von Abnutzung zeigten. Diese besondere Ausrichtungsvorrichtung wurde ungefähr 2 m hinter der Rolle 8a (Fig. l) angeordnet. 



   Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, dass ein endloses Band mit einem gespannten und einem relativ schlaffen Trum ausgerichtet werden kann, indem aufeinanderfolgende Querabschnitte des schlaffen Trums angehoben und gestützt werden und indem die Bewegungsrichtung dieser Abschnitte geändert wird, um das Band auf seine gewünschte Bewegungsbahn zurückzuleiten. Dabei soll ein richtiges Ausmass an Umfangsberührung zwischen Band und Hubwalze bestehen, und indem die Rolle um eine Achse gedreht wird, die normal zur Bewegungsbahn des schlaffen Trums des Förderbandes ist, erfolgt die Korrektur der Bandbewegung. Es ist ferner ersichtlich, dass die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung schafft, die zur Ausrichtung endloser Bänder an einer Stelle verwendet werden kann, wo die Druckbelastung des Bandes ein Minimum ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Ausrichten eines umlaufenden, endlosen Bandes, das ein straffes und ein schlaffes Trum besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein   Abschnitt des schlaffen Trums (6a) des endlo-     senBandes (6), unter Beibehaltung   eines schlaffen Durchhanges in diesem Abschnitt, gehoben und die Richtung   der Vorwärtsbewegung   des Bandes in diesem Abschnitt geändert wird, um dadurch das Band insgesamt in eine gewünschte Bewegungsrichtung zurückzuführen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des schlaffen Trums (6b) mit einer quer dazu angeordneten, frei drehbaren Walze (18) in Berührung gehalten wird, <Desc/Clms Page number 4> während man den schlaffen Durchhang im unteren Trum wenigstens bereichsweise aufrecht hält, und eine Abweichung der Bandbewegung von einer vorgegebenen Bewegungsrichtung gemessen und die Achse der Walze in einer Richtung verstellt wird, so dass das Band in seine vorgegebene Bewegungsrichtung zurückgeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt des schlaffen Trums (6b) des Bandes so weit angehoben wird, bis sich der zwecks Anhebens unterstützte Abschnitt oberhalb der höchsten Oberflächenbereiche des schlaffen Trums befindet.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gehobene Abschnitt des schlaffen Trums als Bogen eines in der Bandebene, aber ausserhalb des Bandes befindlichen Winkels genommen und die Änderung der Bewegungsrichtung des Bandes in diesem Winkelbereich erfolgt.
    5. Verfabren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, über welchen die Bewegungsrichtung des schlaffen Bandteiles (6b) geändert wird, wenigstens 40 Bogengrade beträgt.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, über den die Bewegungsrichiung des schlaffen Bandteiles (6b) geändert wird, zwischen 40 und 115 Bogengrade beträgt.
    7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, über den die Bewegungsrichtung des schlaffen Bandteiles (6b) geändert wird, zwischen 65 und 90 Bogengrade beträgt.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Bandabschnitten angehoben wird.
    9. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine-auf den hebenden Bandabschnitt wirkende Hubvorrichtung (18) umfasst sowie eine Einrichtung (19) zur Änderung der Bewegungsrichtung desBandabschnittes, die auf diesen Bandabschnitt in der Ebene des Bandes einwirkt.
    10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anheben des Bandabschnittes (6) wenigstens eine Walze (18) vorgesehen ist und eine auf wenigstens eines der Walzenenden in Richtung der Bandbewegung bzw. entgegengesetzt dazu wirkende Verdreheinrichtung, um die Walze um eine Achse zu drehen, welche normal auf die Bandebene des schlaffen Trums steht und zwischen den Walzenenden verläuft.
    11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit dem Band (6) zusammenwirkende Fühleinrichtung (19) umfasst, welche Abweichungen der Bandbewegung von der gewollten Bewegung, die im wesentlichen in der Bandebene vor sich gehen, feststellt und daraus einen Korrekturvorgang der Bandbewegung ableitet. EMI4.1 tung (19) wenigstens eine Seitenkante des Bandes befährt und mit der Fühleinrichtung ein die abgefühlte Abweichbewegung übertragendes und kinematisch transformierendes Hebelgestänge (22,17) verbunden ist, welches eine Drehung der Stützrolle (18) des Bandes (6) herbeiführt.
    13. EinrichtungnachdenAnsprüchenlOundl2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Paar von zusammenarbeitenden, vorzugsweise als Rollen (19) ausgeführten Fühleinrichtungen ausgestattet ist.
    14. Einrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dasssieeineMehrzahl von vorzugsweise walzenförmigen Hubeinrichtungen (18) aufweist.
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14. dadurch gekennzeichnet, dass die Fühl- einrichtung, die vorzugsweise ein je mit einer Seitenkante des schlaffen Bandtrums zusammenwirkendes Rollenpaar (19) ist, über wenigstens einen und zweckmässig zwei Schwenkhebel (22) auf die Lagerung (23) der Walze (18) wirken, um die Walzenachse in einer Ebene parallel zur Bandebene zu verstellen,
AT1004563A 1963-12-13 1963-12-13 Verfahren und Einrichtung zum Ausrichten eines umlaufenden, endlosen Bandes AT244845B (de)

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