DE59307C - Winkelstachelspatien - Google Patents
WinkelstachelspatienInfo
- Publication number
- DE59307C DE59307C DENDAT59307D DE59307DA DE59307C DE 59307 C DE59307 C DE 59307C DE NDAT59307 D DENDAT59307 D DE NDAT59307D DE 59307D A DE59307D A DE 59307DA DE 59307 C DE59307 C DE 59307C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spaces
- angular
- prick
- spines
- strips
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B1/00—Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
- B41B1/22—Composing tables; Type cases; Storage cabinets; Washing or cleaning devices therefor
Landscapes
- Finishing Walls (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Stachelspatien, wie sie durch die Patentschriften No. 49339 und 51809 bekannt geworden
sind, sind kleine Metallplättchen mit Stacheln an zwei sich gegenüberliegenden Seiten.
Sie werden in den Schriftsetzereien zwischen die Holzleisten der Titelschriftkästen hochkantig
eingestellt, so dafs zur Befestigung die Stacheln in die Holzleisten einstechen, diese unter sich
in geeignetem Abstand von einander gehalten werden und zwischen ihnen die Stachelspatien
nun Abtheilungen zum Einstellen der Typen bilden.
Wären die Holzleisten α genau so lang, wie
die lichte Weite der Schriftkästen zwischen den Seitenwänden b b beträgt (Fig. ij, so
würden die anfänglich, wie im unteren Theil der Fig. 1 zu sehen ist, senkrecht zu den Holzleisten
eingestellten Stachelspatien zu· diesen auch immer senkrecht und die einzelnen Typenfelder
auch immer rechteckig bleiben. Nun sind in der Praxis die Leisten aber meist zu kurz und
ungleich lang. Die Folge davon ist, dafs nach einigem Gebrauch der mit Stachelspatien ausgestatteten
Titelschriftkästen ein Verschieben der Leisten α in der Richtung ihrer Länge vorkommt
und die Typenfelder dadurch rautenförmig werden, wie es die oberen drei Reihen zwischen den Leisten der Fig. 1 erkennen
lassen.
Zum mindesten sieht dies Schiefstehen der Stachelspatien schlecht aus und behindert auch,
wenn es etwas stark auftritt, die Handhabung der Typen, weil der Raum für diese zu eng
wird. Es wurde Verschiedenes versucht, das Schiefstellen zu vermeiden, und ist schliefslich
die hier vorliegende Neuerung als die einfachste und brauchbarste Lösung der Aufgabe
aufgefunden worden.
Jede Stachelsp'atie erhält. nur an einer Seite
Stacheln, es genügt sogar ein einziger Stachel s, Fig. 2, an jeder Spatie. An Stelle der Stacheln
auf der entgegengesetzten Seite ist das Blech der Spatie lang stehen gelassen und nahezu in
einem rechten Winkel umgebogen. So sind die . Winkelstachelspatien entstanden, deren
Schenkel c wie Dachziegel gegen die untere Holzleiste α beim Einstellen von Titelschriften
in ihren Kästen auf und über einander gelegt werden (Fig. 3).
Wie sonst bei dem Einstellen der Stachelspatien wird, wenn eine Reihe mit zwischengesetzten
Stachelspatien vollgestellt ist, die obere Leiste a2 angesetzt und gegen die
Stacheln geprefst, so dafs diese in. sie ein-, dringen (Fig. 4 und 5). Ein einzelner Blechwinkel
würde einer zu vermeidenden Verschiebung der Holzleisten noch nicht genügend Widerstand entgegenzusetzen vermögen; da aber
alle Spatien der Reihen die Widerstandsfähigkeit ihrer einzelnen Winkel mit einander
addiren, so kann das Schrägstellen der dünnen metallenen Zwischenwände zwischen den Typenräumen
nicht mehr vorkommen.
Ist der Winkel zwischen der Spatie und ihrem Schenkel genau ein rechter, so wird
wegen der dachschieferartigen Ueberdeckung der Schenkel ein geringes Schiefstehen der
Spatie zur Holzleiste vorkommen. Damit dies
auch vermieden wird, wird der Winkel ander
Spatie um ein ganz Weniges weiter als ein
rechter Winkel angebogen.
Spatie um ein ganz Weniges weiter als ein
rechter Winkel angebogen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Winkelstachelspatien, die nur am einen
Sehenkel . Stacheln haben und deren andereim nahezu rechten Winkel angebogene Schenkel d in den Typenreihen zwischen den Holzleisten der Titelschriftkä'sten dachschieferartig auf und an einander gelegt werden und dazu dienen, die rechtwinklige Stellung der Spatienwa'nde c zu den Holzleisten α aufrecht zu erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichuungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59307C true DE59307C (de) |
Family
ID=333529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59307D Expired - Lifetime DE59307C (de) | Winkelstachelspatien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59307C (de) |
-
0
- DE DENDAT59307D patent/DE59307C/de not_active Expired - Lifetime
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