DE59296C - Stofsverbindung für Eisenbahnschienen - Google Patents

Stofsverbindung für Eisenbahnschienen

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DE59296C
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J. KRAUSE, Königl. technischer Eisen
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00—Rail joints
    • E01B11/56—Special arrangements for supporting rail ends
    • E01B11/62—Bridge chairs

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
Von den zur Verbindung der breitbasigen Eisenbahnschienen unter einander dienenden Schienenstofsverbänden sind in Deutschland die Laschenverbände die gebräuchlichsten.
Die nachstehend beschriebene Slofsverbindung vereinigt die Vorzüge des Laschenverbandes mit denjenigen des Stuhlverbandes. Durch die scharnierartige Verbindung der Lasche mit der Unterlagsplatte wird ein Stuhl geschaffen, welcher es ermöglicht, dafs die Schienen ohne jede Lochung zur Verwendung gelangen können.
Der Scharnierverband läfst sich sowohl für festen als auch' für schwebenden Stofs verwenden. In ersterem Falle wird derselb" zweckmufsig mit Tirefonds an den Schwellen zu befestigen sein -und dürfte sich die Anwendung hauptsächlich bei stark geneigten Strecken empfehlen.
Die Stofsverbindung besteht aus einer dem Bedürfnifs nach, starken, für Curven geneigt construirten, mit Ansätzen zur Aufnahme der Schraubenbolzen und der Tirefonds versehenen Unterlagsplatten und den scharnierartig ausgebildeten Seitenlaschen, welch letztere theils durch Schraubenbolzen und theils durch die federartigen, zwischen' die Unterlagsplatte und den Scharnierkopf der Lasche einzuschiebenden Keile in feste Anschmiegung an die Schiene gebracht und auch darin erhalten werden.
Da nach Einschieben der federnden Keile der Verband die Schiene ä'ufserst fest umschliefst und die Keile dann weder vorwärts noch rückwärts bewegt werden können, so ist ein Lockern des Verbandes ausgeschlossen und derselbe dann nur durch Herausziehen der Scbarnierschraubenb'olzen zu lösen.
Der die Laschen zusammenhaltende Schraubenbolzen ist aufserdem noch zur weiteren Sicherheit und, wie oben bereits erwähnt, bei Anwendung des festen Stofses auf stark geneigten Strecken als Stützpunkt der Schienen zur Verhinderung des Wanderns derselben angebracht.
Die Unterlagsplatten werden je nach deren Verwendung beim festen oder schwebenden Stofs mit oder ohne Ansatz für die Tirefonds hergestellt.
Die Seitenlaschen haben hier nur eine Länge von 250 mm erhalten, doch steht der Verlängerung derselben nichts entgegen, nur müfste dieselbe dann in einfacher Laschenform geschehen.
Die Verwendung des Verbandes erfolgt in completem Zustand, also nachdem die Laschen mit der Unterlagsplatte vorher in feste Verbindung gebracht worden sind, und zwar in der Weise, dafs z. B. beim festen Stofs zunächst der Verband mit aufgeklappten Scharnieren an die betreffende Stelle der Schwelle gelegt und demnächst erst mit dem Strecken der Schienen vorgegangen wird.
■ Hierauf werden unter geringem Anheben der Schienen die Scharniere gleichmäfsig an die letzteren geklappt und durch Einschieben der vier Stück federnden Keile, sowie Einziehen des Schraubenbolzens befestigt.
Nach erfolgter Feststellung der Scharniere werden dann die Schrauben derselben fest angezogen, die Schienen gespurt und ausgerichtet und dann die Verbände mit je vier Stück Tirefonds an den Schwellen festgelegt.
Die Anbringung des Verbandes beim schwe-

Claims (1)

  1. TÄ*
    benden Stofs und bei vorkommenden Schierjenbrüchen geschieht ebenfalls in completem Zustand , pnd zwar indem derselbe aufgeklappt unter die Schienen geschoben und dann, wie' vorbeschrieben, durch Umlegen der Scharnierklappen und Einschieben der Keile etc. befestigt wird. ■ ' ·
    Wie bereits vorerwähnt, werden" die Verbände durch Herausziehen der Scharnierschraubenbolzen gelöst.
    Pate nt-Ans ρ ruch:
    Eine Stofsverbindung für Eisenbahnschienen, bestehend aus einer Unterlagsplatte mit als Gelenkaugen ausgebildeten Ansätzen, in denen die. beiden Seitenlaschen mittelst Schraubenbolzen befestigt sind, ferner aus federnden, zwischen den Augen der Lasche und der Unterlagsplatte angebrachten Befestigungskeilen, sowie endlich aus einem in der Mitte der Laschen angeordneten Ankerschraubenbolzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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