DE590849C - Brausenkopf - Google Patents
BrausenkopfInfo
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- DE590849C DE590849C DEL79782D DEL0079782D DE590849C DE 590849 C DE590849 C DE 590849C DE L79782 D DEL79782 D DE L79782D DE L0079782 D DEL0079782 D DE L0079782D DE 590849 C DE590849 C DE 590849C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B1/00—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
- B05B1/14—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening
- B05B1/16—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening having selectively- effective outlets
- B05B1/1609—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening having selectively- effective outlets with a selecting mechanism comprising a lift valve
Landscapes
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Description
Zur Vorbereitung für Operationen müssen zwecks -Herbeiführung relativer Keimfreiheit
der Hände des Operateurs von den Ärzten bekanntlich gründliche Waschungen der Hände vorgenommen werden, die verhältnismäßig
lange Zeit in Anspruch nehmen. Es kommt bei diesen Waschungen darauf an, daß die Waschflüssigkeit, in der Regel Wasser,
im gleichmäßigen Strahle dauernd auf die Hände fällt, um sie gründlich zu desinfizieren.
Es ist erwünscht, daß die Wasser-. strahlen weich sind, um die Haut möglichst zu schonen.
Die Waschung erfolgt unter Anwendung von Brausen. Die bekannten Brausen entsprechen
den Anforderungen aber nur in ungenügendem Maße, und zwar deshalb, weil
nach ihrer ganzen Bauart ständig erheblich größere Flüssigkeitsmengen ausfließen, wie
für den Waschzweck erforderlich sind, und außerdem die Flüssigkeitsstrahlen verhältnismäßig
kräftig und dementsprechend hart sind und die Haut unnötig angreifen.
Dies rührt daher, daß für die Erzeugung getrennt aus dem Brausenkopf austretender Flüssigkeitsstrahlen bei der
üblichen Bauart dieser Brausenköpfe ein gewisser Mindestdruck bzw. eine gewisse Min-
- destflüssigkeitsmenge vorhanden sein muß.
Wird dieser Druck bzw. die Flüssigkeitsmenge unterschritten, dann kommt es- nicht
mehr zu der erforderlichen Bildung einzelner Strahlen, sondern die Flüssigkeit läuft
aus den einzelnen öffnungen zusammen und fällt in Form großer Tropfen ab, die speziell
für die gründliche Reinigung, die bei der Vorbereitung für die Operationen nötig ist, nicht
ausreichen...
Es ist Gegenstand der Erfindung, einen Brausenkopf zu schaffen, der die eben erwähnten
Mangel nicht aufweist, sondern die Möglichkeit bietet, mit ganz geringen Flüssigkeitsmengen
auszukommen, wobei die Bildung von einzelnen Wasserstrahlen, auf die es entscheidend ankommt, auch bei geringem
Flüssigkeitsdruck, im vollen Umfange gewährleistet wird.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die düsenartigen Austrittsöffnungen für die
Flüssigkeit, deren Durchmesser klein gehalten wird, in warzenartigen Vertiefungen der
Austrittsfläche der Brause liegen. Durch diese warzenartige Ausbildung der Umgebung der
Austrittsöffnungen wird erreicht, daß bei verhältnismäßig kleiner ausfließender Flüssigkeitsmenge
doch eine scharfe Trennung der Strahlen erzielt wird. Gleichzeitig werden die Strahlen sehr weich, hautschonend und
dadurch für den Arzt angenehm. Der Flüssigkeitsverbrauch wird bei Erreichung der
gleichen Reinigungswirkung auf einen Bruchteil der bisher erforderlichen Menge herabgesetzt.
Während bisher für eine vorbereitende Waschung pro Arzt z. B. durchschnittlich 101 Wasser minutlich und mehr benötigt
wurden, sinkt der Verbrauch bei* Anwendung des neuen Brausenkopfes auf 0,5 1 pro· Minute.
Dies bedeutet einen erheblichen Vor-
teil, der besonders in Krankenhäusern, wo täglich viele derartige Waschungen vorgenommen
werden müssen, recht erheblich ins Gewicht fällt.
Für die Erzeugung eines vollen Strahles ist im Boden des Brausenkopfes in der an sich bekannten Weise eine größere Mittelöffnung vorgesehen, die durch ein Ventil geöffnet und geschlossen werden kann. Um >o ein Überdrehen dieses Ventils und ein Herausdrücken der Ausflußwand der Brause unmöglich zu machen, ist ein Distanzstück eingeschaltet, das ein Weiterdrehen des Ventils unmöglich macht, sobald es seinen tiefsten >5 Sitz erreicht hat. Die Flüssigkeitszufuhr zu dem Brausenkopf erfolgt durch ein seitlich angesetztes Rohr. Dies hat den Vorteil, daß oberhalb der zufließenden Flüssigkeit ein Luftpolster entsteht, das Druckschwankungen ausgleicht und so auch seinerseits zur Bildung der weichen Flüssigkeitsstrahlen beiträgt.
Für die Erzeugung eines vollen Strahles ist im Boden des Brausenkopfes in der an sich bekannten Weise eine größere Mittelöffnung vorgesehen, die durch ein Ventil geöffnet und geschlossen werden kann. Um >o ein Überdrehen dieses Ventils und ein Herausdrücken der Ausflußwand der Brause unmöglich zu machen, ist ein Distanzstück eingeschaltet, das ein Weiterdrehen des Ventils unmöglich macht, sobald es seinen tiefsten >5 Sitz erreicht hat. Die Flüssigkeitszufuhr zu dem Brausenkopf erfolgt durch ein seitlich angesetztes Rohr. Dies hat den Vorteil, daß oberhalb der zufließenden Flüssigkeit ein Luftpolster entsteht, das Druckschwankungen ausgleicht und so auch seinerseits zur Bildung der weichen Flüssigkeitsstrahlen beiträgt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine schematische Vorderansicht
eines Waschanschlusses mit dem Brausenkopf,
Abb. 2 diesen Brausenkopf im senkrechten Schnitt.
ι und 2 sind die Zuleitungen für z. B. kaltes und warmes- Wasser, die zum Mischventil
3 führen. An dieses Mischventil ist der Brausenkopf durch das Rohr 4 ange-3^
schlossen. Das Rohr 4 sitzt in der äußeren Wand des' Brausegefäßes 5, durch dessen Boden
6 das Wasser ausfließt. Die Ausflußöffnungen 7 für die Wasserstrahlen der
Brause sitzen in warzenartigen Ausdrückungen 8 des Brausebodens 6. 9 ist eine Mittelöffnung, falls nur ein voller Strahl
aus der Brause austreten soll. 10 ist der Ventilbolzen zum Schließen und öffnen dieser
Mittelöffnung, der durch ein Handrad 11 *"" und die Spindel 12 bewegt werden kann.
Die Bewegung des Ventils wird durch das Spindelgewinde 13 ermöglicht, das sich im
Innengewinde 14 eines Spindelhalses 15 führt.
Der untere Teil 16 dieses Spindelhalses 15
ist gewindefrei. 17 ist ein im Gefäß 5 beliebig befestigter Rohrteil mit Gewinde 18, das
das Außengewinde 19 des Spindelhalses 15 j
aufnimmt. Von dem Gewinde 18, durch einen gewindefreien Teil 20 getrennt, ist ein Außengewinde
21 vorgesehen, das das Innengewinde der überwurfmutter 22 aufnimmt,
die das Dich'tungsstück 23 befestigt. 24 ist eine mit dem Hals 15 verbundene Distanzbuchse,
die mit dem Ansatz 25 an dem Brauseboden 6 befestigt ist.
Die Einrichtung wirkt wie folgt: Wenn ausschließlich die Brause verwendet
werden soll, ist die mittlere Ausflußöffnung 9 durch den Ventilbolzen 10 vollständig geschlossen.
Das Wasser strömt nach Öffnung der Zuflußhähne durch das Rohr 4 in das Brausegefäß 5 und verteilt sich in feinsten
weichen Strahlen durch die Ausflußöffnungen 7.
Soll nun der Mittelstrahl verwendet werden, sq wird durch das Handrad 11 der Ventilbolzen
gehoben und dadurch die Mittelöffnung freigegeben. Da sie dem Durchfluß des Wassers einen vergleichsweise sehr geringen
Widerstand bietet, fließt praktisch die gesamte Wassermenge durch diese Mittelöffnung
aus, ohne daß es erforderlich ist, die Brauseöffnungen zu schließen, wie dies bei
allen bekannten Brausen geschehen muß.
Um zu verhindern, daß der Ventilbolzen 10 den Boden 6 herausdrückt, ist der Spindelhals
15 durch die Distanzbuchse 24 mit dem Boden 6 fest verbunden.
Claims (3)
1. Brausenkopf für Regenbrause oder Vollstrahl, dadurch gekennzeichnet, daß
die Austrittsöffnungen für die Einzelstrahlen der mit seitlichem Zufluß-· stutzen (4) versehenen Brause in warzen- go
artigen Vertiefungen (8) des' Brausebodens (6) sitzen.
2. Brausenkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am Brauseboden (6) befestigtes, das Ventil (10)
zum Absperren der Vollstrahlöffnung (9) aufnehmendes und führendes Distanzstück
(24), dessen oberes Ende in den in die Brausedecke eingeschraubten Spindelhals (15) eingreift.
3. Brausenkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuflußrohr
(4) in der Mitte der Wand des Brausenkopfes (5) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE390186D BE390186A (de) | 1931-11-13 | ||
| DEL79782D DE590849C (de) | 1931-11-13 | 1931-11-13 | Brausenkopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79782D DE590849C (de) | 1931-11-13 | 1931-11-13 | Brausenkopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590849C true DE590849C (de) | 1934-01-12 |
Family
ID=7284706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL79782D Expired DE590849C (de) | 1931-11-13 | 1931-11-13 | Brausenkopf |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE390186A (de) |
| DE (1) | DE590849C (de) |
-
0
- BE BE390186D patent/BE390186A/xx unknown
-
1931
- 1931-11-13 DE DEL79782D patent/DE590849C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE390186A (de) |
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