DE643328C - Spuelventil - Google Patents

Spuelventil

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DE643328C
DE643328C DEB169092D DEB0169092D DE643328C DE 643328 C DE643328 C DE 643328C DE B169092 D DEB169092 D DE B169092D DE B0169092 D DEB0169092 D DE B0169092D DE 643328 C DE643328 C DE 643328C
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Germany
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DEB169092D
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BENKISER WERK AKT GES
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BENKISER WERK AKT GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/02Spray pistols; Apparatus for discharge
    • B05B7/04Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge
    • B05B7/0416Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid
    • B05B7/0425Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid without any source of compressed gas, e.g. the air being sucked by the pressurised liquid

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  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Spülanlagen mit Spülventilen. Das Bestreben bei solchen Anlagen geht dahin, mit einer möglichst kleinen sekundlichen Wassermenge eine einwandfreie Spülung durchzuführen. Wohl ist es möglich, mit den in der Technik üblichen, allmählich im Querschnitt sich verjüngenden Düsenausläufen, wie sie auch für Spülventile bekannt sind, dem aus dem Ventil austretenden Wasserstrom eine hohe Geschwindigkeit und damit einen hohen Energiewert zu geben. Der aus dem Düsenauslauf geschlossen austretende Wasserstrahl verliert aber in dem anschließenden Spülrohr, dessen Querschnitt, bedingt durch den bei diesen Anlagen gebräuchlichen Rohrunterbrecher, gegenüber dem Strahlquerschnitt groß gehalten sein muß, vornehmlich durch die infolge der innigen Berührung des Wassers mit der Rohrwandung bei der großen Strömungsgeschwindigkeit bedingten hohen Widerstände, einen unerwünschten Betrag an Energie und damit eine Verminderung der sonst erreichbaren Spülwirkung im Spülbecken.
Die Erfindung bezweckt," den am Ventil verfügbaren Wasserdruck möglichst verlustfrei in Geschwindigkeit, also Bewegungsenergie, umzusetzen und hierbei den Austrittsstrahl gleichzeitig in den Zustand zu versetzen, daß auch in dem anschließenden Spülrohr der Energieverlust klein gehalten und so auch der Nachteil beseitigt wird, der den in der Technik üblichen Düsenausläufen anhaftet.
Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der im Ventil möglichst groß gehaltene Wasserquerschnitt am Auslauf eine plötzliche Einschnürung erfährt, und daß die Form des Auslaufendes der Sitzbüchse so gewählt ist, daß der Strahl sich nach dem Austreten verbreitert. Zu diesem Zweck hat der Auslauf einen kurzen konischen Übergang von starker Steigung erhalten, an den sich ein kurzes zylindrisches Stück anschließt. Durch die Wahl der. Steigung der konischen Einziehung und der Länge der anschließenden kurzen zylindrischen Strecke kann der für den anschließenden Spülrohrquerschnitt günstigste S treuungs winkel des Strahles bestimmt werden. Bei dieser Ausbildung des Auslaufs des Ventils erfolgt also mit dem Umsatz von Druck in Geschwindigkeit gleichzeitig eine Auflockerung des austretenden Strahles namentlich um seinen Kern herum, so daß unter der Saugwirkung des Strahles durch die über den Rohrunterbrecher mitgerissene Luft ein den Strahl einhüllendes Luft-Wasser-Gemisch gebildet wird, durch welches dem Strahl elastische Eigenschaften gegeben werden, die sein Gleitvermögen im So Spülrohr verbessern, weil die innige, hohe Leitungswiderstände erzeugende Berührung der Flüssigkeitssäule mit der Rohrwandung aufgehoben wird.
Auf der Zeichnung ist unter Beschränkung auf die für. das Verständnis erforderlichen Teile ein Spülventil gemäß der Erfindung im Mittelschnitt dargestellt.

Claims (1)

  1. Das Ventil ist mit seinem Stutzen α an die Wasserleitung und mit seinem Stutzen /) an das zum Auswaschklosettbecken führende1 Spülrohrc angeschlossen. An den Ventilsitz//,: der mit einem nicht gezeichneten selb^, tätig gesteuerten Ventilkörper zusammenwirkt^ schließt sich die Sitzbüchse e an, die an ihrem Auslaufende eine plötzliche, mit einem Konus starker Steigung erfolgende Einziehung/ besitzt, an die sich eine kurze zylindrische Strecke g anschließt. Durch die konische Einziehung/ erfolgt ein ziemlich plötzlicher Übergang des freien Querschnittes der Sitzbüchse e auf den Auslaufquerschnitt, wodurch eine bestimmte Kontraktion und Streuung entstehen. Der zylindrische Teil g ist in der Höhe klein gehalten, und zwar ist die Höhe des zylindrischen Teiles so gewählt, daß der Streuungswinkel des austretenden Strahles so festgelegt wird, daß die Querschnittserweiterung des Strahles, wie dies strichpunktiert angedeutet ist, unter einem Winkel erfolgt, der ein stoßfreies Überführen des Strahles in das Spülrohr e ergibt. Diese so entstehende beeinflußte Seitenstreuung erzeugt ein Auflockern des äußeren Strahles, so daß unter der Saugwirkung des Strahles die durch den Rohrunterbrecher h mitgerissene eingesaugte Luft dem Strahl durch den Lufteinschluß elastische Eigenschaften gibt und dadurch sein Gleitvermögen im Spülrohr verbessert, weil die innige. hohe Leitungswiderstände erzeugende Berührung der Flüssigkeitssäule mit den Rohrwan-.düngen aufgehoben wird. Diese Querschnitts-""■yserengung /, g ist vorteilhaft in einem beson-" djeren, mit der Sitzbüchse e verschraubbaren 'Mündstück / vorgesehen. Dieses Mundstück ist somit leicht auswechselbar, und es können entsprechend dem jeweils vorliegenden Leitungsdruck die Mundstücke / ausgetauscht werden und damit die Anpassung des Ventils an die jeweils von ihm abzugebende sekundliche Energiemenge vorgenommen werden. Die Einziehung des Querschnittes kann natürlich auch unmittelbar am Ende der Sitzbüchse e *5 vorgesehen werden, die dann gleichzeitig das austauschbare Mundstück bildet. Das Spülventil kann sonst in seinen übrigen Teilen beliebig ausgebildet sein, und es kann ein Ventil mit aufgedrücktem oder selbst aufschwimmendem Ventilkörper benutzt werden.
    Pa τ ε ν τ λ ν s ρ r u c η :
    Spülventil, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzbüchse (e) an ihrem Ausflußende eine Einschnürung besitzt, die mittels eines kurzen konischen Übergangs von starker Steigung und eines anschließenden kurzen zylindrischen Teils eine Ausbreitung und damit Auflockerung des Wasserstrahls bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB169092D 1935-03-20 1935-03-20 Spuelventil Expired DE643328C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969728C (de) * 1941-01-17 1958-07-10 Butzke Werke Ag Klosettspuelventil mit einer hinter dem Ventilsitz angeordneten Duese
DE1084654B (de) * 1958-08-26 1960-06-30 Friedrich Gampper Fa Selbsttaetig schliessendes Spuelventil
FR2711553A1 (fr) * 1993-10-29 1995-05-05 Pro Cd Sarl Pomme d'arrosage.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE969728C (de) * 1941-01-17 1958-07-10 Butzke Werke Ag Klosettspuelventil mit einer hinter dem Ventilsitz angeordneten Duese
DE1084654B (de) * 1958-08-26 1960-06-30 Friedrich Gampper Fa Selbsttaetig schliessendes Spuelventil
FR2711553A1 (fr) * 1993-10-29 1995-05-05 Pro Cd Sarl Pomme d'arrosage.

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