DE588074C - Elektrischer UEberstromschalter in Sockelform - Google Patents

Elektrischer UEberstromschalter in Sockelform

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DE588074C
DE588074C DEST47828D DEST047828D DE588074C DE 588074 C DE588074 C DE 588074C DE ST47828 D DEST47828 D DE ST47828D DE ST047828 D DEST047828 D DE ST047828D DE 588074 C DE588074 C DE 588074C
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DE
Germany
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spark
chimney
arc
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overcurrent switch
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Expired
Application number
DEST47828D
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Stotz Kontakt GmbH
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Stotz Kontakt GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
    • H01H73/18Means for extinguishing or suppressing arc

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

Es ist bekannt, die physikalische Eigenschaft eines zwischen zwei Elektroden auftretenden Lichtbogens, die darin besteht, daß der Lichtbogen unter dem Einfluß von Wärme nach oben steigt, bei elektrischen Überstromschaltern, Schaltschützen u. dgl. dazu zu benutzen, einen raschen Abriß des Lichtbogens und damit eine schnellere als die übliche Unterbrechung des Schaltstromes zu erzielen.
Bei den bekannten Ausführungen ist zu diesem Zweck in der Regel in dem oberen Teil des Schaltapparates ein Funkenkamin angeordnet, in dessen; unterer Öffnung sich die Unterbrechungskontakte befinden. Bei Überstromschaltern höherer Leistung steht infolge der ohnehin größeren Außenabmessungen des Schaltgehäuses genügend Raum für das Abblasen des Lichtbogens zur Verfügung. Nachteilig ist diese Anordnung jedoch bei kleinen Überströmschaltern in Sockelform für Installationszwecke. Bei diesen reicht oftmals bei der Abschaltung starker Kurzschlüsse die Höhe des Funkenraumes, gerechnet von den Unterbrechungskontakten bis zur Kappenwand, meist nicht aus, um den Lichtbogen beim Aufwärtssteigen zum Abriß zu bringen; er wird vielmehr an die Kappenwand geblasen, von dieser abgelenkt und zurückgeworfen. Abgesehen von den zeitweilig hohen Hitzebeanspruchungen, denen hierdurch die Abdeckkappe des Schaltapparates ausgesetzt ist, ergibt sich ferner der Nachteil, daß durch die Umlenkung des Lichtbogens auch Teile des Schalt- und Auslösegetriebes des Schalters der Einwirkung der hohen Lichtbogentemperatur ausgesetzt sind und dadurch beschädigt werden.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Unterbrechungskontakte im Gegensatz zu den bisher bekannten Ausführungen in dem unteren Teil des Schaltapparates, und zwar am Ende eines den Schaltapparat ganz oder fast in seiner ganzen Höhe durchsetzenden Funkenkamins angeordnet sind. Der zwischen den Unterbrechungskontakten auftretende Lichtbogen kann sich bei dieser Ausführungsform weit nach oben hin ausdehnen und abkühlen, wobei gleichzeitig durch die schachtartige Ausbildung der Funkenkammer eine gute Schornsteinwirkung erzielt wird.
Sehr vorteilhaft ist es ferner, auf jeder Breitseite des zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Funkenkamines je zwei oder mehrere übereinanderliegende Blasspulen anzuordnen, deren Kraftlinienfelder einander unterstützen und so gerichtet sind, daß sie den aufsteigenden Lichtbogen beschleunigen. Trotzdem bei der Verwendung des Luftkamins nach der Erfindung eine Umlenkung des Lichtbogens und ein Übergreifen desselben auf die Getriebeteile nicht ohne weiteres zu befürchten ist, wird weiterhin nach der Erfindung vorgeschlagen, das Schalt- und Auslösegetriebe des Überstrom-Schalters ganz oder teilweise durch eine Hilf skappe aus hochhitzebeständigem Material abzudecken, so daß das Getriebe auf jeden Fall
der Einwirkung des heißen Lichtbogens entzogen ist.
Die Zeichnung läßt zwei Ausführungsberspiele des Erfindungsgegenstandes erkennen. In Abb. ι und 2 ist in einem Längsschnitt und in einem Querschnitt ein Überstromschalter nach der Erfindung dargestellt, bei welchem auf der Grundplatte α aus Isolierstoff ein den Schaltapparat fast in seiner ganzen Höhe durchsetzender Funkenkamin b angeordnet ist. Der Funkenkamin b besitzt einen rechteckigen Querschnitt. Er besteht aus hochhitzebeständigem Material oder ist an seinen Innenwandungen mit einem solchen belegt.
An dem unteren Ende des Funkenkamins b sind Aussparungen c vorgesehen, durch welche der feste Schaltkontakt d und der durch das Schalt- und Auslösegetriebe f gesteuerte, bewegliche Schaltkontakt e in den Funketikamin hineinragen. Die gesamte Anordnung wird durch eine Abdeckkappe g aus Isoliermaterial umschlossen, die auf der Grundplatte α aufsitzt. Die Unterbrechung der Schaltkontakte d, e erfolgt im Felde der Blasspulen h.
Der auftretende Unterbrechungslichtbogen kann sich in dem Funkenkamin infolge der tiefliegenden Schaltkontaktanordnung nach der Erfindung unter dem Einfluß der Wärmeentwicklung und des magnetischen Blasfeldes genügend weit nach oben hin ausdehnen und reißt schließlich ab, ohne daß die Abdeckkappe g oder das Getriebe / durch den heißen Lichtbogen schädlich beeinflußt werden.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 ist das Schaltgetriebe f von einer Hilfskappe k aus hitzebeständigem Material umschlossen, welche, unter allen Umständen verhindert, daß der Lichtbogen das Schaltgetriebe erreichen kann, wenn dieser trotz des hohen Funkenkamins b infolge des Zusammentreffens ungünstiger Umstände über den Rand des Funkenkamins herausschlagen sollte. Es genügt aber auch, die Abdeckkappe nur so weit herabreichend auszubilden, als es durch die gestrichelte Linie m in der Darstellung nach Abb. 3 angedeutet ist. Außerdem weist diese Ausführungsform gegenüber der nach den Abb. 1 und 2 den Unterschied auf, daß zu beiden Breitseiten des Funkenkamins b beispielsweise zwei übereinander liegende Blasspulen h angeordnet sind. Die Anordnung je einer Blasspule nach Abb. 1 und 2 ist bekannt. An Stelle der übereinanderliegenden Einzelblasmagnete gemäß Abb. 3 und 4 kann auch nur ein einziger Blasmagnet verwendet werden, der dann einen U-förinigen Magnetkern aufweisen muß, dessen Steg parallel zur Achse des Funkenkamins liegt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Überstromschalter in Sockelform mit in der unteren Öffnung eines auf dem Schaltersockel befestigten Funkenkamins liegenden Schaltkontakten, dadurch gekennzeichnet, daß der Funkenkamin (b) sich über die ganze bzw. nahezu ganze Höhe des Schaltersockels (a) bzw. des Schaltapparates erstreckt.
2. Überstromschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere übereinanderliegende Blasspulen (Ji) auf jeder Breitseite des zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Funkenkamins (V).
3. Überstromschalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine adf der Vorderseite des Funkenkamins (b) sich teilweise oder ganz über diesen herunterziehende Hilfskappe (Jt) aus hitzebeständigem Material, unter der das Schaltgetriebe GO SeEen den Lichtbogen geschützt liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST47828D 1931-06-18 1931-06-19 Elektrischer UEberstromschalter in Sockelform Expired DE588074C (de)

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DEST47828D DE588074C (de) 1931-06-18 1931-06-19 Elektrischer UEberstromschalter in Sockelform

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE390670X 1931-06-18
DEST47828D DE588074C (de) 1931-06-18 1931-06-19 Elektrischer UEberstromschalter in Sockelform

Publications (1)

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DE588074C true DE588074C (de) 1933-11-13

Family

ID=25878372

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DEST47828D Expired DE588074C (de) 1931-06-18 1931-06-19 Elektrischer UEberstromschalter in Sockelform

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DE (1) DE588074C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047914B (de) * 1957-06-01 1958-12-31 Emile Andre Berthier Elektrischer Selbstschalter
DE1052532B (de) * 1954-07-13 1959-03-12 Siemens Ag Mit Abdeckkappe versehener Kleinselbstschalter
DE4445419A1 (de) * 1994-12-20 1996-06-27 Abb Patent Gmbh Elektrisches Installationsgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter

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