DE587722C - Steuerungsschieber fuer hydraulisch eingestellte Ventile, insbesondere bei Wassergasanlagen - Google Patents

Steuerungsschieber fuer hydraulisch eingestellte Ventile, insbesondere bei Wassergasanlagen

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DE587722C
DE587722C DEP61055D DEP0061055D DE587722C DE 587722 C DE587722 C DE 587722C DE P61055 D DEP61055 D DE P61055D DE P0061055 D DEP0061055 D DE P0061055D DE 587722 C DE587722 C DE 587722C
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DEP61055D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/22Arrangements or dispositions of valves or flues
    • C10J3/24Arrangements or dispositions of valves or flues to permit flow of gases or vapours other than upwardly through the fuel bed

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • teuerungsschieber für hydraulisch eingestellte Ventile, insbesondere bei Wassergasanlagen Die- Erfindung bezieht sich auf eine Schiebersteuerung, bei der die Schieber mittels eines Druckmediums umgesteuert werden sollen. Die Umsteuerung bzw. die Zu- und Abfuhr des Druckmediums geschieht von einem zentralen Schieber aus, der so ausgebildet ist, daß eine ganze Reihe von Einzelschiebern unabhängig voneinander gesteuert werden können. Man hat bereits vorgeschlagen, die Ventilumsteuerung von einer Nockenwelle aus zu betätigen, so daß es mit dieser Einrichtung auch möglich ist, an einer zentralen Stelle eine ganze Reihe von Ventilen umzusteuern. Diese Einrichtung .zeigt jedoch den Nachteil, daß infolge des Anlauf-und Ablaufweges einer Nocke eine genügend schnelle Umsteuerung nicht vorgenommen werden kann. Gleichzeitig hat man schon versucht, an einem Zylinder eine Reihe von Druckleitungen anzubringen und mittels eines durchgehenden Kolbens die Druckleitungen zu- bzw. abzuschalten. Hierbei ist es jedoch nicht möglich, ein wechselseitiges Zu- und Abschalten unabhängig von der Steuerung der anderen Ventile vorzunehmen.
  • Nach der Erfindung wird eine automatische Umsteuerung benutzt, bei der gleichfalls die Ventile mittels eines Druckmediums über nur einen zentralen Schieber gesteuert werden. Erfindungsgemäß wird dieser Schieber aus zwei Platten hergestellt, von -denen die eine kreisförmige Rillen besitzt, die durch eine zweite Platte abgedeckt werden. Diese beiden Platten bewegen sich zusammen über eine feste Grundplatte hinweg, die mit einer Reihe von Eintrittsöffnungen versehen _ ist. Diese Eintrittsöffnungen wirken mit den drehbaren Platten derart zusammen, daß für jede öfnung eine besondere Vertiefung in der beweglichen Platte vorgesehen ist, die dadurch zeitweilig- die Eintrittsöffnungen überdeckt und zeitweilig freigibt. Der ganze Schieber ist von einem Gehäuse umgeben, so daß nach Hinweggleiten der beiden beweglichen Platten von der Öffnung diese mit dem über dem Schieber befindlichen Raum in Verbindung treten können. Hierbei ist es nun möglich, den über dem Schieber befindlichen Raum mit Drucköl zu füllen, so daß bei Freigabe der Öffnungen durch die beiden beweglichen Platten das Druckmedium durch die Leitungen .nach den einzelnen Ventilen gedrückt werden kann und diese öffnen bzw. schließen. Bei Überdeckung der Öffnungen durch die mit Aussparungen versehene Platte wird die Leitung von dem Druckmedium abgeschlossen; das Steueröl kann danach nach einem Sammelbehälter zurückfließen und der entgegengesetzte Steuervorgang vorgenommen werden.
  • Sinngemäß kann auch die Umsteuerung in umgekehrter Weise vorgenommen werden. Der Abfluß des Öls erfolgt durch den über den Schiebern angeordneten Raum: .während die Zuführung des Druckmediums durch die Aussparungen der beweglichen Platte geschieht. Auf diese Weise wird es möglich, die Öffnungs- und Schließzeiten der einzelnen Schieber in bestimmter Weise gegeneinander festzulegen. Je nach der Länge der Vertiefungen der einen Platte können hierbei die Umsteuerungsvorgänge einander überschneiden und übereinandergreifen, so daß beispielsweise ein Ventil sehr lange öffnet und nur kurze Zeit schließt, im Verhältnis zu einem anderen Ventil, das bei einer Umdrehung des Rundschiebers nur kurze Zeit geöffnet und lange Zeit geschlossen ist.
  • Vorteilhaft wird die Erfindung bei der Umsteuerung von Schiebern einer W assergasanlage verwendet.. Bei einer solchen Anlage sind folgende 12 Steuerungsmöglichkeiten zu beachten: i. Schließen des Dampfhahnes, 2. Öffnen des Primärluftschiebers, _3. Öffnen der Abgasklappe, 4. Öffnen des Sekundärluftschiebers, 5. Schließen des Primärluftschiebers, 6. Öffnen des Dampfhahnes, 7. Schließen des Sekundärluftschiebers, B. Schließen der Abgasklappe, 9: Öffnen des Ölhahnes, io. Schließen des Heißgasschiebers, i i. Öffnen des Heißgasschiebers, 12. Schließen des Ölhahnes.
  • Die Schiebersteuerung für eine solche Vorrichtung ist in Abb. i bis q. dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Grundplatte B. In dieser Grundplatte 8 befinden sich die Anschlüsse für die Druckleitungen i bis 6. Über dieser Grundplatte bewegt sich eine weitere -Platte 9 (Abb.2), die eine Anzahl von Ringkanälen enthält. Befindet sich nun eine der Öffnungen i bis 6 unter einem der Riirgkanäle, so kann das Druckmittel aus den Zuleitungen r bis 6 durch die Ringkanäle bis zu dem inneren Ring io abfließen, d. h. also der Zylinder, der den Schieber steuert, wird vorn Druckmittel entlastet und kann beispielsweise eineÖffnungsbewegung durch eineFeder oder ein ähnliches Zugorgan ausführen. DieRingkanäle der Platte 9 sind durch eine zweite Platte 6a (Abb.3) abgedeckt. Befindet sich nun eine der Zuleitungen in dem nichtschraffierten Teil der Abb.3, so tritt durch sie das Druckmittel in den Steuerzylinder ein, wodurch beispielsweise eine Abschlußbewegung des Schiebers hervorgerufen wird.
  • Aus Abb. 4 sieht man, daß durch die Zuleitung ioa das Drucköl in das Gehäuse 12 eintritt und von da weiter in die Leitungen, die nicht durch den Ringschieber verschlossen sind. In den Abb.4a bis 4m sind die verschiedenen Steuerstellungen dargestellt. In Abb.4a würden die Leitungen 2, 3, 4 und 6 mit dem Druckraum 12 (Abb. 4) in Verbindung stehen und dieser Druck die Ventile oder Klappen geschlossen halten. Die Leitungen i und 5 liegen innerhalb der Ringplatte und stehen durch die Öffnungen i i mit dein Ableitungskanal io in Verbindung. Wird nun in der angegebenen Pfeilrichtung um 30° gedreht (4b), so kommt die Leitung i mit dem Druckraum in Verbindung und schließt das Abschlußorgan.. Bei einer weiteren Drehung (4c) kommt -die Öffnung 2 unter den Ringkanal, die Druckflüssigkeit fließt nach io ab, das Abschlußorgan öffnet sich. Bei der dritten Stellung (4d) kann das Druckmittel aus der Leitung 4 abfließen und öffnet dadurch das Absperrorgan. Inder Stellung 4.e öffnet 3, bei 4f schließt 2, bei 4g öffnet 1, bei 4h schließt 3, bei 4i schließt 4, bei 4k öffnet 6, bei 41 schließt 5, 4m öffnet 5.
  • Es ist daraus ersichtlich, daß je nach den Leitungsöffnungen zu den Ringkanälen, oder zum Druckraum eine Umsteuerung vorgenommen werden kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel sind Umschaltvorgänge mit sehr verschiedenen Zeitabschnitten gegeneinander berücksichtigt. So ist einmal die Leitung 5 sehr lange offen und die Leitung 2 sehr lange- geschlossen. Je nach Wunsch kann also die öffnungs- bzw. Schließzeit von der Länge des Ringkanals abhängig gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Steuerungsschieber für den Druckmitteldurchgang zu einer Anzahl zusammenarbeitender hydraulisch eingestellter Ventile, insbesondere bei Wassergasanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem mit Zuführungsleitungen für das Druckmittel in Verbindung stehenden Gehäuse (r2) untergebrachter Rundschieber aus zwei einander überdeckenden und sich gemeinsam über eine von Auslaßkanälen für das Druckmittel durchbrochene Grundplatte (8) drehenden Platten (9, 6a) besteht, von denen die untere (9) kreisförmig verlaufende Aussparungen von einer der jeweiligen Umstellperiode des Ventils entsprechenden Länge aufweist, während die sie überdeckende Platte (6a) derartige Aussparungen besitzt, daß im Zusammenarbeiten der Platten die Durchtrittsöffnungen für das Druckmittel jeweils geschlossen oder freigegeben werden.
DEP61055D 1929-08-23 1929-08-23 Steuerungsschieber fuer hydraulisch eingestellte Ventile, insbesondere bei Wassergasanlagen Expired DE587722C (de)

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