DE587491C - Doppelhub-Schaftmaschine - Google Patents

Doppelhub-Schaftmaschine

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Publication number
DE587491C
DE587491C DEM121632D DEM0121632D DE587491C DE 587491 C DE587491 C DE 587491C DE M121632 D DEM121632 D DE M121632D DE M0121632 D DEM0121632 D DE M0121632D DE 587491 C DE587491 C DE 587491C
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DE
Germany
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support
knife
needles
levers
eccentric
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Expired
Application number
DEM121632D
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English (en)
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CARL ZANGS AKT GES MASCHF
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CARL ZANGS AKT GES MASCHF
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/22Needles; Needle boxes; Needle boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description

  • Doppelhub-Schaftmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Doppelhub-Schaftmaschinen für endlose Papierkarte mit unter dem Einfluß von Gegengewichten oder Federn stehenden Hebeln zum Stützen der Zughaken.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art waren die Stützhebel auf einer Achse angeordnet und wurden von Stoßnadeln oder Zugnadeln oder von Haken bewegt. Da für den oberen und den unteren Zughaken eines Schafthebels je ein Stützhebel vorhanden sein muß, ist bei den älteren Ausführungen, wo die Stützhebel auf einer Achse liegen, die Maschinenteilung um die Hälfte verkleinert. Bei allen diesen nebeneinanderliegenden und einzeln für sich arbeitenden Teilen ist im Falle einer nicht absolut genauen Einstellung die Gefahr des unreinen Arbeitens der Maschine groß. Die Zugänglichkeit zu diesen Teilen war infolge des engen Zusammenbaues außerordentlich erschwert.
  • Zweck der Erfindung ist. die Beseitigung dieser Übelstände und eine Vereinfachung der Maschine.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die unter dem Einfluß von Gegengewichten oder Federn stehenden Stützhebel für das Hochhalten bzw. Einlesen der Zughaken nicht in einer Reihe bzw. Richtung liegen, sondern daß diese Stützhebel auf zwei getrennten Achsen so gelagert sind, däß ihre Teilung größer als die Maschinenteilung ist und daß an einer dieser Stützhebelreihen Zugnadeln, an der anderen Stützhebelreihe dagegen Drucknadeln angelenkt sind, die mit dem Messer in Verbindung stehen, welches durch die Exzenter so bewegt wird, daß es eine Zug- und eine Druckbeyvegung ausführt und daß zwischen diesen Bewegungen jeweils eine Ruhe- oder Mittelstellung des Messers für das Fortschalten der Papierkarte liegt. Die linken Stützhebel werden also gezogen, die rechten dagegen gedrückt. An diesen Stützhebeln sind deshalb linke Drähte, als Zughaken ausgebildet, angelenkt, rechts dagegen solche als Stoßnadeln. Diese Nadeln gehen durch die Ösen der Ablesenadeln und liegen auf einem Messer, welches von einem Exzenterpaar eine solche Bewegung erhält, daß es von einer Mittelstellung aus einmal als Zug- und das andere Mal.als Druckmesser arbeitet.
  • In der Mittelstellung dieses Messers erfolgt das Weiterschalten der Papierkarte. Dabei werden die Zug- bzw. Drucknadeln und damit die Ablesenadeln durch ein über Hebel von einer besonderen Exzenternase aus gesteuertes Gestänge in bekannter Weise von der Papierkarte abgehoben.
  • In den Zeichnungen ist die Einrichtung im Schnitt dargestellt. Es zeigen: Abb. i die Einrichtung, bei welcher an den Stützhebeln Gegengewichte angreifen, Abb. a die gleiche Einrichtung, bei welcher an Stelle der Gegengewichte an den Stützhebeln Federn angreifen.
  • Die Hubmesser i schwingen um den Punkt z abwechselnd hin und her., Der obere Zughaken 3 und der untere Zughaken 4 stehen über der Balance 5 mit dem Schafthebel 6 in Verbindung, an welchem die Mittel zum Bewegen der Webschäfte befestigt sind. Der obere Zughaken 3 wird gestützt durch die Nadel 7, welche. wiederum auf dem- Stützhebel 8 aufliegt. -Ebenso wird der untere Haken 4 durch die Nadel 9 und den Stützhebel io gestützt. Am Stützhebel 8 ist eine Zugnadel i i bei , 12 angelenkt. Bei 13 ist am Stützhebel io eine Stoßnadel 14 angelenkt. Die auf zwei getrennten Achsen 27 und 27' sitzenden Stützhebel8 und io stehen unter dem Einfluß von Gegengewichten 28 und 29 oder einer Feder 30.
  • Die Ablesenadeln 15 umfassen mit Ösen 16 die Zugnadel i i und die Stoßnadel 14. Das mit den Schiebern 18 verbundene Messer 17 erhält eine hin und her gehende Bewegung von dem Exzenter i9 über Rollen 2o, welche an den Schiebern 18 befestigt sind. Die Exzenternase 21 steuert die Nadeln i i und 14 mittels der Winkelhebel 22 und der Stange 23 in bekannter Weise. Die Musterkarte 24 aus Papier ist über den Zylinder 25 geführt. Die Zeichnung stellt die Stellung der Maschine in dem Augenblick dar, wo die Nadeln 15 abgehoben sind und das Weiterschalten der Papierkarte erfolgt.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: .
  • Ist die Papierkarte 24 weitergeschaltet, läßt die Exzenternase 21 durch die Stange 23 alle Zug- und Drucknädeln und damit die Ablesenadeln 15 fallen. Wo ein Dessinloch in der Papierkarte ist, fällt die Ablesenadel 15 durch, und die durch die Ösen 16 damit verbundenen Zug- und Drucknadeln i i und 14 kommen nun in den Bereich des Messers 17. Der Exzenter ig dreht sich weiter, und die Nase 26 drückt durch den Schieber 18 das Messer 17 nach links. Alle eingefallenen Zughaken ii werden vorgezogen und damit auch die Stützhebel B. Dadurch fallen die auf diesen aufliegenden Stützdrähte 7, und die jeweils von diesen getragenen oberen Zughaken 3 gelangen in den Bereich des Hubmessers i, welches beim Vorgehen durch diese Zughaken über die Balancen 5 die Schafthebel sowie die Webschäfte hochzieht. Beim Weiterdrehen des Exzenters ig kommt das Messer 17 zunächst wieder in die Mittelstellung, um bei weiterem Verlauf der Exzenterdreiiung das Messer 17 über die Schieber 18 durch die Nase 26 in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen. Hierdurch werden alle eingefallenen Stoßnadeln 14 vorgedruckt und somit auch die Stützhebel io bewegt, welche über die Nadeln g die unteren Zughaken 4 freigeben, so daß diese in den Bereich des Hubmessers i gelangen. Da jeweils für das obere wie für das untere Hubmesser i die Zughaken-3 und 4 unabhängig voneinander und in der Zeit der jeweils hinteren Stellung der Hubmesser i eingelesen werden und die Bewegung des Exzenters i g mit der Bewegung des Hubmessers i symmetrisch verläuft, arbeitet die Maschine im Vor- und Rücklauf richtig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelhub-Schaftmaschine für endlose Papierkarte mit unter dem Einfluß von Gegengewichten oder Federn stehenden Hebeln zum Stützen der Zughaken, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhebel (8 und io) auf zwei getrennten Achsen (27 und 27') so gelagert sind, daß die Teilung dieser Stützhebel (8 und io) größer als die Maschinenteilung ist und daß an einer dieser Stützhebelreihen (8) Zugnadeln (ii), an der anderen Stützhebelreihe (io) dagegen Drucknadeln (14) äragelenkt sind, die mit dem Messer (17) in Verbindung stehen, 'welches durch die Exzenter (ig) so bewegt wird, daß es eine Zug- und eine. Druckbewegung ausführt und daß zwischen diesen Bewegungen jeweils eine Ruhe- oder Mittelstellung des Messers (17) für das Fortschalten der Papierkarte (24) liegt.
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