DE587308C - Haltevorrichtung fuer Gluehlampen, insbesondere fuer dauernden Erschuetterungen ausgesetzte Lampen - Google Patents

Haltevorrichtung fuer Gluehlampen, insbesondere fuer dauernden Erschuetterungen ausgesetzte Lampen

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Publication number
DE587308C
DE587308C DE1930587308D DE587308DD DE587308C DE 587308 C DE587308 C DE 587308C DE 1930587308 D DE1930587308 D DE 1930587308D DE 587308D D DE587308D D DE 587308DD DE 587308 C DE587308 C DE 587308C
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holding device
lamps
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DE1930587308D
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GOTTFRIED GEISSLER
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/975Holders with resilient means for protecting apparatus against vibrations or shocks
    • H01R33/9753Holders with resilient means for protecting apparatus against vibrations or shocks for screw type coupling devices

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. NOVEMBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 587308 KLASSE 21 f GRUPPE
21 f G 413-30
Gottfried Geißler in Dresden
ausgesetzte Lampen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Glühlampen, welche dauernden Erschütterungen ausgesetzt sind (Fahrzeuglampen).
Bisher verwendete man zum Halten solcher Lampen Gewinde- und Bajonettsockel mit entsprechenden Fassungen. Erfahrungsgemäß haben die Gewindesockel den Nachteil, daß sich die Gewinde durch Erschütterungen leicht lockern, bei Bajonettverbindungen erlahmen leicht die Federn, so daß die Lampe herausfällt, oder aber die Haltestifte brechen ab, so daß. die Lampe völlig unbrauchbar wird.
Die Nachteile der genannten Kontaktverbindungen werden -gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß zur Sicherung der Kontaktverbindungen die Glühlampe an ihrem an sich glatten, beliebig gestalteten Sockel mit einer federnden metallischen Scheibe versehen ist, welche auf dem G'ehäuserand der Lampe aufliegt und durch einen die Scheibe übergreifenden Deckel festgehalten wird, während eine gegen den unteren Kontakt der Glühlampe drückende, doppelte Blattfeder sicheren Kontakt zur unteren Stromzuführung vermittelt. Die Haltevorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich derart ausgestalten, daß der Deckel der Lampe mit einem Wulst o. dgl. versehen ist und dieser Wulst direkt oder vermittels einer Blattfeder o. dgl. gegen die Scheibe drückt.
Zusätzlich kann der untere Kontakt des Glühkörpers mit einer abnehmbaren Zugfeder versehen sein, die die Scheibe gegen eine auf einem Wulst des Gehäuses oder Deckels der Lampe aufliegende, geteilte oder geschlitzte 'Hilfsscheibe zieht und so zur Festhaltung des Glühkprpers beiträgt.
Die Haltevorrichtung gemäß der Erfindung ist in verschiedenen Aueführungsformen in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι und 2 die Haltevorrichtung mit einem auf Druck beanspruchten Glühkörper,
Abb. 3 die Haltevorrichtung mit einem auf Zug beanspruchten Glühkörper.
Wie Abb. 1 zeigt, ist beispielsweise im konischen oberen Teil einer Taschenlampenhülse α der aus Gummi, Kautschuk, Kork ο. dgl. bestehende konische Stopfen b eingesetzt, welcher eine Bohrung zur Aufnahme des Glühlampensockels besitzt und zur Auflage des Glühlampenrandes bzw. der Scheibe dient. Der aus Metall oder aus Isolierstoff bestehende Sockel der Glühlampe c stößt mit seinem unteren Kontakt gegen eine Doppelblattfeder d, die am Gehäuse, am Stopfen oder auch an einer Klemme einer Batterie Z befestigt sein kann; diese Doppelfeder kann auch frei im Gehäuse eingelegt sein. Sie ist dann jederzeit mühelos auf ihre Spannkraft zu prüfen, und ein etwaiges Nachlassen oder Lahmwerden der Feder wird sofort bemerkt. Der obere Rand des genannten Sockels ist als
eine breite, horizontale, federnde Scheibe e ausgebildet, die in bekannter Weise durch Druck- oder Schiebekontakte mit der anderen Klemme der Batterie Z elektrisch verbunden wird. Zum Verschluß der Laterne wird der Hülsendeckel f auf die Laterne aufgeschoben oder aufgeschraubt, wobei die Wulst g. des Deckels auf die Scheibe e drückt und somit der Glühkörper eine federnde Aufhängung ίο erhält.
. Zur Erzielung einer Raumersparnis kann der Glühkörper mit einer kleineren Scheibe versehen werden, die vermittels einer einzulegenden glatten oder gewellten Hilfsscheibe »5 festgehalten werden kann, wodurch der Stoßschutz sowie die Federung erhöht werden, wie aus Abb. 2 ersichtlich. Die Raumersparnis kann auch dadurch erzielt werden, daß die Scheibe e (Abb. ι und 2) so beao schnitten wird, daß nur noch zwei Lappen oder Spitzen übrigbleiben, welche die Funktionen der Scheibe ersetzen. Der konische Teil der Hülse, welcher auch zylindrisch ausgestaltet sein kann, ist so weit verengt, daß nur der untere Teil des Sockels lose Fühlung, beispielsweise durch einen Gummiring, mit der Konusenge hat. Der Stopfen b ist hier weggelassen. Die Hilfsscheibe h, die zugleich den Kontakt vermittelt, drückt die Scheibe e gegen die Auflage α und hält außerdem durch Spreizfedern o. dgl. die Glühlampe vertikal aufrecht in der Laternenmitte. Hierdurch wird erreicht, daß die Glühlampe horizontal und vertikal nur zwischen Punkten schwebend eingeklemmt und somit auch gegen seit-" liehe Stöße geschützt ist, da die Spreizfedern den Stoß durch Nachgeben mildern können. Weiterhin wäre es möglich, die Lampe auf Zug zu federn, wie in Abb. 3 dargestellt. Bei dieser Auführungsform ist der untere Kontakt der Glühlampe so ausgestaltet, daß er durch einen einfachen Handgriff an die Zugfeder befestigt werden kann, beispielsweise so, daß der untere Glühlampenkontakt als Haken und das obere Zugfederende als dazu passende öse ausgestaltet ist. Die Zugfeder ist mit ihrem unteren Ende im Gehäuse befestigt und erlangt daselbst in geeigneter Weise Verbindung mit der Stromquelle. Im übrigen ist die Glühlampe wie in Abb. 1 und 2 mit großer oder kleiner Scheibe e versehen, welche bei der vorliegenden Ausführungsform immer in Verbindung mit einer oder mehreren geöffneten oder geschlitzten Hilfsscheiben / verwendet wird. Das Einsetzen der Glühlampe geschieht beispielsweise durch Einhaken des unteren Glühlampenkontaktes in die öse der Zugfeder, dann Strecken der Zugfeder und Unterschieben der geöffneten oder geschlitzten Hilfsscheibe / unter die Scheibe e der Glühlampe; beim Loslassen der Glühlampe wird durch die Zugkraft der Feder die Scheibe e fest auf die Hilfsscheibe / gedrückt bzw. gezogen, welche nun fest auf dem Gehäuse aufliegt bzw. die Glühlampe an dem ihr in der Laterne vorbereiteten Platz festhält. Es kann zweckmäßig sein, die Scheibe e wie in Abb. 1 und 2 auch noch von oben festzuhalten, damit der Glühkörper bei Bruch der Zugfeder nicht zurückschnellt. Es kann wie auch bei den Ausführungen nach Abb. ι und 2 zweckmäßig sein, durch Verwendung von Gummischedben o. dgl. auf oder unter der Scheibe e oder der Hilfsscheibe die Elastizität der Halterung zu erhöhen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Haltevorrichtung für Glühlampen, insbesondere für Lampen mit tragbarer . Stromquelle, für Scheinwerferlampen und sonstige, dauernden Erschütterungen ausgesetzte Lampen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem federnden Mittelkon-■ takt der Stromquelle verbundene, meist zylinderförmige Sockel der Glühlampe mit einer koaxial fest auf ihr sitzenden federnden flachen Scheibe versehen ist, die nach oben und unten durch Deckel und Gehäuse der Fassung bzw. an ihr sitzende Anschlagstücke oder durch einen Wulst (g·) in ihrer Bewegung begrenzt ist.
  2. 2. Haltevorrichtung für Glühlampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelkontakt der Glühlampe durch eine abnehmbare Zugfeder mit dem entsprechenden Kontakt der Stromquelle verbunden ist und daß diese Zugfeder die Scheibe (e) gegen eine auf einem Wulst des Gehäuses oder Deckels der Lampe aufliegende -geteilte oder geschlitzte Hilfsscheibe (/) zieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930587308D 1930-08-19 1930-08-19 Haltevorrichtung fuer Gluehlampen, insbesondere fuer dauernden Erschuetterungen ausgesetzte Lampen Expired DE587308C (de)

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DE587308C true DE587308C (de) 1933-11-02

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DE1930587308D Expired DE587308C (de) 1930-08-19 1930-08-19 Haltevorrichtung fuer Gluehlampen, insbesondere fuer dauernden Erschuetterungen ausgesetzte Lampen

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