DE587263C - Zeitanzeiger, insbesondere fuer Reklamezwecke - Google Patents

Zeitanzeiger, insbesondere fuer Reklamezwecke

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DE587263C
DE587263C DEW89792D DEW0089792D DE587263C DE 587263 C DE587263 C DE 587263C DE W89792 D DEW89792 D DE W89792D DE W0089792 D DEW0089792 D DE W0089792D DE 587263 C DE587263 C DE 587263C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F23/00Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes
    • G09F23/16Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes on clocks, e.g. controlled by the clock mechanism
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Zeitanzeiger, insbesondere für Reklamezwecke Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeitanzeiger, der bei seiner Aufstellung auf freien Plätzen, Türmen, Hafenmolen und sonst geeigneten Stellen weithin ablesbar ist, und der sich bei kleineren Größenverhältnissen auch für die Aufstellung in Räumen eignet.
  • Das Neue wird insbesondere darin gesehen, daß zur Zeitanzeige Glasröhren Verwendung finden, bei denen eine in ihnen gleichmäßig hochsteigende und beim Erreichen des Höchststandes wieder austretende Masse bzw. ein entsprechender Körper in Verbindung. mit auf oder neben den Glasröhren befindlichen Kennmarken als Anzeigemittel dient, das sich von der erleuchteten Glasröhre dunkel abhebt oder umgekehrt.
  • Außerdem werden noch besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung als neu angesehen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen:-Abb. i und 2 Schaubild und Vertikalschnitt einer Ausführungsform und Abb. 3 und 4 Vertikalschnitte anderer Ausführungsformen.
  • Bei der durch Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsform sind in einem auf dem Sockel i stehenden Aufsatz 2, der ebenso wie der. Sockel i aus Metall, Beton, Holz o. dgL gefertigt sein kann, zwei Röhren 3 sichtbar eingebettet. Von diesen Röhren 3 trägt die eine die Stundenbezeichnungen von x bis i2 und die andere die Stundenbezeichnungen von 13 bis 24.
  • Die allmähliche Auffüllung jeweils einer der Röhren 3 mit einer als Anzeigemittel dienenden, zweckmäßig gefärbten Flüssigkeit oder einer anderen Masse, geschieht durch ein über die Rollen 4 geleitetes Becherwerk 5. Dieses wird beispielsweise durch einen gleichmäßig laufenden Elektromotor 6 angetrieben, der unter Zwischenfügung eines Untersetzungsvorgeleges 7 das in die Kette des Becherw erkes 5 eingreifende Zahnrad 8 bewegt. -Das Becherwerk 5 fördert die in dem Behälter g befindliche Anzeigemasse langsam zu dem Trichter io, der mittels eines Klappenventils' ii oder auf sonst geeignete Art wechselweise mit einer der Röhren 3 in Verbindung gebracht werden kann. Die, Steuerung dieses Klappenventils ii erfolgt zwangsläufig bei der Betätigung der an den unteren Enden der Röhren 3 vorgesehenen Auslaßventile 12, und diese werden durch Nockenscheiben 13 gesteuert, die an das Triebwerk 6, 7, 8 angeschlossen sind.
  • Bei der in Abb. 2 veranschaulichten Stellung ist das linke Ventil i2 gerade durch die.Nockenscheibe 13 angehoben, so daß sich die linke Röhre 3 durch den Trichter 14 in den Behälter g entleert hat und das Klappenventil ii nach links umgelegt ist. Nun beginnt sich die rechte Röhre 3 zu füllen, und nach 12 Stunden wird das rechte Ventil 12 durch die rechte Nockenscheibe 13 angehoben, so daß sich dann der gleiche Vorgang bei der anderen Röhre wiederholt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 findet an Stelle des Becherwerkes eine Pumpe 15 Verwendung, deren Saugrohr 16 in den Behälter g eintaucht, und deren Steigerohr 17 oben an die Röhren 3 anschließt. Im übrigen ist der Vorgang der gleiche wie bei dem Beispiel nach Abb. 2.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. q. ist beispielsweise nur eine einzige von der i. bis zur 2¢. Stunde reichende Röhre 3 vorgesehen, was bei entsprechender Abänderung auch bei den Bauarten nach Abb. 2 und 3 der Fall sein kann. An diese eine Röhre 3 schließt ein Kolbenzylinder i8 an, der zweckmäßig weiter gehalten ist als die Röhre 3, damit für einen bestimmten Hub des Anzeigemittels in der Röhre 3 ein geringerer Hub des im Zylinder 18 zu bewegenden Kolbens ig erforderlich ist.
  • Die Kolbenstange 2o ist als Zahnstange ausgebildet, und in diese Zahnstange greift ein Zahnrad 21 ein, das mittels eines Untersetzungsvorgeleges 7 von dem Elektromotor 6 so angetrieben wird, daß es sich während 2.4 Stunden einmal dreht.
  • Dieses Zahnrad besitzt bei 22 eine Lücke, die dann auf die Zahnstange 20 trifft, wenn der Kolben ig und damit die Anzeigesäule innerhalb der Röhre 3 den höchsten Stand erreicht hat. Da bei dieser Lücke des Zahnrades 21 die Zahnstange 2o ihren Halt verliert, sinkt sie mitsamt dem Kolben ig und der Anzeigesäule augenblicklich ab, so daß dann, wenn nach Weiterbewegung der Lücke wieder Zähne des Zahnrades 21 in die Zahnstange 2o eingreifen, das Spiel von vorn beginnt.
  • An die Stelle der Lücke 22 kann auch sonst irgendeine Vorrichtung treten, die die Kupplung der Zahnstange 2o mit dem Motor 6 zeitweilig ausschaltet und den Rücklauf des Kolbens ig ermöglicht.
  • Damit der Motor 6 nicht das ganze Gewicht des Anzeigemittels anzuheben braucht, wird die Kolbenstange 2o zweckmäßig durch ein Ausgleichsgewicht 23 gegengestützt. Dieses Gewicht 23 entspricht nicht ganz dem Gewicht der Anzeigesäule, so daß der lVIotor 6 nur das geringe Differenzgewicht anzuheben braucht.
  • Damit der erfindungsgemäße Zeitanzeiger auch in der Dunkelheit leicht ablesbar ist und seine Werbewirkung entfalten kann, werden zweckmäßig Beleuchtungseinrichtungen vorgesehen, die das Anzeigemittel oder die Röhren 3 durchleuchten bzw. beleuchten.
  • Es erscheint am zweckmäßigsten, das Anzeigemittel dunkel zu wählen, so daß es sich deutlich von der die Stundeneinteilung tragenden Glasröhre oder von einer hellen, im Dunkeln leuchtenden Platte abhebt. Das Anzeigemittel kann flüssig sein; man kann jedoch auch Sand, Schrot o. dgl. verwenden, und zwar mit dem Vorteil, daß die z. B. durch die Einwirkung der Sonne erfolgende und bei Flüssigkeiten besonders erhebliche Ausdehnung sich nicht bemerkbar macht.
  • Ferner kann man auf das Einfüllen und Ablassen des flüssigen oder rieselnden Anzeigemittels dann verzichten, wenn man als Anzeigemittel einen Kolben benutzt, der sich innerhalb der Glasröhre verschiebt. Auf diese Weise wird die Anordnung wesentlich vereinfacht, so daß z. B. bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. q. der Kolben i9, dessen Länge der Länge der Röhre 3 entsprechen müßte, direkt in dieser Röhre hochgeschoben werden würde.
  • Die Verschiebung des Kolbens könnte auch vermittels einer an demselben angeordneten Zahnstange erfolgen, in die ein Zahnrad, das sich beispielsweise pro Minute um einen Zahn weiterdreht, eingreift und das bei Erreichen der Höchstlage des Kolbens ausgerückt wird, so daß der Kolben zurücksinken kann.
  • Die beschriebenen und gezeichneten Einzelheiten lassen sich im Rahmen der wesentlichen Gestaltungsmerkmale mannigfach abändern oder ergänzen, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Insbesondere wäre es auch möglich, den Elektromotor 6 durch ein starkes Uhrwerk, wie es beispielsweise bei Turmuhren zu finden ist, zu ersetzen. Die Ventile können auch anders ausgebildet sein, und ihre Steuerung könnte anstatt durch mechanische Übertragungsmittel auch mittels selbsttätiger elektrischer Kontakte erfolgen. Zum Schutz gegen Einfrieren von Anzeigeflüssigkeiten werden zweckmäßig solche mit hohem Gefrierpunkt verwendet. Die Regulierung des Zeitanzeigers wird durch Regelung des -Antriebsmittels bewirkt, und das Einstellen bzw. Nachstellen der Zeitangabe kann man durch Ablassen oder Nachfüllen des Anzeigemittels bzw. durch Verstellendes Anzeigekolbensvornehmen. Ebenso wie die Größenbemessung des Anzeigers eine beliebige sein kann, so bleibt es auch dem jeweiligen Wunsch überlassen, ihn mit einem oder mehreren Glaszylindern auszustatten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeitanzeiger, insbesondere für Reklamezwecke, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zeitanzeige eine oder mehrere Glasröhren (3) Verwendung finden, bei denen eine in ihnen gleichmäßig hochsteigende und beim Erreichen des Höchststandes wieder entfernbare Masse in Verbindung mit auf oder neben den Glasröhren (3) befindlichen Kennmarken ,als Anzeigemittel dient.
  2. 2. Anzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für bestimmte Stunden des Tages eine besondere Röhre (3) Verwendang findet, so daß mehrere Röhren (3) abwechselnd zur Anzeige benutzt werden.
  3. 3. Anzeiger nach Anspruch i oder i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffüllung der Röhren (3) durch ein gleichmäßig arbeitendes Becher- oder Pumpwerk (5 bzw. 15) bewirkt wird, wobei zwangsläufig die Ventile (ii bzw. 12) für die Entleerung bzw. Umschaltung gesteuert werden. q.. Anzeiger nach Anspruch i oder i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse durch einen in einem anschließenden Zylinder (18) gleitenden Kolben (1g) in'die Röhren hochgedrückt wird, und daß beim Erreichen des Höchststandes durch eine dann zur Wirkung kommende Unterbrechung (22) oder Ausschaltung der den .Kolben (zg) anhebenden Mittel (21) das Absinken des Kolbens (ig) und damit der Füllmasse erfolgt. 5. Anzeiger nach Anspruch i oder i und 2 oder 1, 2 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse durch einen innerhalb der Röhre (3) verschiebbaren Kolben ersetzt ist. 6. Anzeiger nach Anspruch i oder x und 2 oder i bis 3 oder 1, 2 und q., dadurch gekennzeichnet, daß am Zeitanzeiger Lichtquellen zur Durch- oder Beleuchtung der Glasröhren vorgesehen sind.
DEW89792D 1932-09-08 1932-09-08 Zeitanzeiger, insbesondere fuer Reklamezwecke Expired DE587263C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3783598A (en) * 1972-10-26 1974-01-08 E Parr Instrument for indicating time
WO1988002507A1 (fr) * 1986-09-26 1988-04-07 Robert Lukesch Dispositif pour indiquer l'heure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3783598A (en) * 1972-10-26 1974-01-08 E Parr Instrument for indicating time
WO1988002507A1 (fr) * 1986-09-26 1988-04-07 Robert Lukesch Dispositif pour indiquer l'heure

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