DE712336C - Membranmesspumpe fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Membranmesspumpe fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
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- F02M59/14—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps having other positive-displacement pumping elements, e.g. rotary of elastic-wall type
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Description
- Membranmeßpumpe für Brennkraftmaschinen Bei Zählern für den Kraftstoffverbrauch von Brennkraftmaschinen, insbesondere bei Fahrzeugmotoren, liegt eine Schwierigkeit darin, daß die zu messenden Mengen, insbesondere bei Leerlauf des Motors, sehr klein sind. Meßgeräte mit Drehkolben oder gleitenden Hubkolben haben den Nachteil, daß sie kleinste Mengen nicht erfassen und außerdem empfindlich gegen Verschmutzung sind. Bei Meßgeräten, die zur Messung drucklose Gefäße oder Schwimmereinrichtungen benutzen, sind die Verstellkräfte gering, wodurch die Betriebssicherheit auch bei Verwendung einer Hilfskraft beeinträchtigt wird.
- Es ist nun bekannt, die Kraftstoffpumpe als Meßgerät zur Zählung des Kraftstoffverbrauchs auszubilden. Diese Ausführung bat neben großer Wohlfeilheit den Vorteil geringsten Platzbedarfs, da eine Brennstoffpumpe insbesondere bei größeren Motoren ohnehin vorhanden ist. Um auch kleinste Mengen zu erfassen, eignet sich hierfür am besten eine Memhranpumpe, bei der keine Spaltverluste auftreten können. Bei den bekannten Membranmeßpumpen werden nun zur Steuerung elektrische Schaltmittel verwendet, die jedoch wegen der Explosionsgefahr bei diesen Geräten unerwünscht sind. Außerdem ist hierbei gewöhnlich eine durch ein Solenoid betätigte Balgmembran aus Tombak vorgesehen, wodurch der Hub der Pumpe klein und somit die Meßgenauigkeit beeinträchtigt wird.
- Brei dem Gegenstand der Erfindung sind nun diese Nachteile dadurch vermieden, daß zur Steuerung der Meßpumpe ausschließlich nichtelektrische Schaltmittel dienen.
- Es ist eine Membranpumpe zur Kraftstoffförderung für Motoren bekanntgewerden, deren Membran durch einen öldruckmotor angetrieben wird, dessen hin und her gehender Kolben in der einen Richtung von dem Drucköl entgegen .einer Federkraft und im der anderen Richtung unter dem Einfluß dieser Federkraft bewegt wird. Dabei ist der Kolben des Druckölmotors so mit der Membran verbunden, daß die Feder beim Ansaugen des Kraftstoffes durch den Öldruck gespannt wird und sich beim Fördern des Kraftstoffes entspannt. Diese bekannte Membranpumpe ist aber nicht als Meßpumpe gebaut und geeignet. Gegenstand der Erfindung ist nun eine Membranpumpe zur Kraftstofförderung für Brennkraftmaschinen, deren Membran unter dem Einfluß der Kraft einer Feder beim Ansaugen des Kraftstoffes durch eine motorische Hilfskraft gespannt wird und :sich beim Fördern des Kraftstoffes entspannt, bei der gemäß der Erfindung mit der Membran getriebliche Mittel zwangsläufig so verbunden sind, daß beim Erreichen der beiden Hubgrenzen eine von der motorischen Hilfskraft angetriebene Kupplung umgeschaltet wird, bei deren Einschaltung die Feder gespannt und zugleich :ein Zählwerk geschaltet wird. Das Zählwerk zeigt dann. die Anzahl der Pumpenhübe an, die als Maß für die von der Pumpe geförderte Kraftstoffmenge dient. Voraussetzung ist dabei ein genau konstanter Hub der Pumpe, die durch eine vorzugsweise von dem Motor selbst abgeleitete Hilfskraft angetrieben wird.
- Vorzugsweise -wird die Schaltkupplung durch mit der Membran zwangsläufig gekuppelte Anschläge und ein Sprungwerk in beiden Richtungen plötzlich umgeschaltet. Dadurch wird erreicht, daß die Kupplung stets in den gleichen Endlagen der Membran schlagartig ,ein- bzw. ausgerückt wird. Trotzdem ist es zweckmäßig, den Hub der Pumpe möglichst groß zu wählen und zu diesem Zweck die Membran zum Erhöhen der Durchbegung in an sich bekannter Weise aus mehreren an den Rändern miteinander verschweißten Stahllamellen balgartig zusammenzusetzen. Dadurch wird erreicht, daß die unvermeidlichen Ungenauigkeiten der Umschaltung die Meßgenauigkeit nur in sehr geringem Maße beeinflußen können.
- Die Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
- Die Membran i befindet sich nach Beendigung des Saughubs in der höchsten Stellung; die Kupplung 2 ist gelöst. Je nach dem Verbrauch sinkt nun die Membran i unter der Wirkung der Feder 3 mehr oder weniger schnell nach unten und fördert durch das Druckventil q. Brennstoff zum Vergaser. Dabei dreht sich der bei 15 gelagerte Hebel 5 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers und nimmt den Hebel 12 mit der Rolle 13 in die gestrichelt gezeichnete Stellung mit.
- Nach Erreichen der tiefsten Stellung der Membran schlägt der Stift 6 an den Hebel 7 an. Die Nase 8 des Hebels g gleitet an der Nase io des Hebels 7 entlang, bis beide Schneiden sich gegenüberstehen. In diesem Augenblick wird der Hebel 7 unter der Wirkung der Feder i i plötzlich vollständig umgelegt und hierdurch die Kupplung 2 eingerückt. Die bei 16 angreifende Hilfskraft dreht nunmehr den Hebel 12 in die ausgezogen gezeichnete ursprüngliche Stellung zurück, wobei die Rolle 13 den Hebel 5 im Sinne des Uhrzeigers mitnimmt und so den Saughub der Membranmeßpumpe bewirkt. Hierbei wird gleichzeitig das Zählwerk 17 für die Mengenzählung fortgeschaltet.
- In der oberen Lage der Membran wird durch den Stift 14 die Umschaltung und somit das Ausrücken der Kupplung vorgenommen.
- An Stelle der Kupplung können selbstverständlich auch andere Schaltorgane treten, durch die die Einwirkung der Hilfskraft auf die Pumpe vorübergehend ausgeschaltet wird. -Unabhängig davon, ob die Meßpumpe von der Brennkraftmaschin:e selbst oder durch eine andere Hilfskraft betätigt wird, ist es. um die zur Betätigung der Kupplung erforderliche Schaltarbeit klein zu halten, nveckmäßig, die Kupplung an einer schnell laufenden Zwischenwelle anzubringen und erst dahinter das weitere Vorgelege einzubauen.
Claims (3)
- PATrNT:iNsPRi*"ciIR: i. Membranpumpe zur Kraftstofförderung für Brennkraftmaschinen, deren Membran unter dem Einfluß der Kraft einer Feder steht, die beim Ansaugen des Kraftstoffes durch eine motorische Hilfskraft gespannt wird und sich beim Fördern des Kraftstoffes entspannt, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Membran getriebliche Mittel zwangsläufig so verbunden sind, daß beim Erreichen der beiden Hubgrenzen eine von der motorischen Hilfskraft angetriebene Kupplung (2) umgeschaltet wird, bei deren Einschaltung die Feder (3) gespannt und zugleich ein Zählwerk (17) geschaltet wird, das zur Anzeige der geförderten Kraftstoffmenge - Nent.
- 2. Membranpumpe nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (i) zum Erhöhen der Durehbiegung in an sich bekannter Weise aus an den Rändern miteinander verschweißten Stahllamellen balgartig zusammengesetzt ist.
- 3. Membranpumpe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkupplung (2) durch mit der Membran zwangsläufig gekuppelte Anschläge (6, 1q.) und ein Sprungwerk (8, i o) in beiden Richtungen plötzlich umgeschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES132228D DE712336C (de) | 1938-05-24 | 1938-05-24 | Membranmesspumpe fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES132228D DE712336C (de) | 1938-05-24 | 1938-05-24 | Membranmesspumpe fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE712336C true DE712336C (de) | 1941-10-22 |
Family
ID=7539006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES132228D Expired DE712336C (de) | 1938-05-24 | 1938-05-24 | Membranmesspumpe fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE712336C (de) |
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1938
- 1938-05-24 DE DES132228D patent/DE712336C/de not_active Expired
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