DE608927C - Fettschmierbuchse, die nach Art einer Staufferbuchse mit einer Schraubkappe abgedecktist - Google Patents

Fettschmierbuchse, die nach Art einer Staufferbuchse mit einer Schraubkappe abgedecktist

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DE608927C
DE608927C DESCH101946D DESC101946D DE608927C DE 608927 C DE608927 C DE 608927C DE SCH101946 D DESCH101946 D DE SCH101946D DE SC101946 D DESC101946 D DE SC101946D DE 608927 C DE608927 C DE 608927C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N11/00Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
    • F16N11/04Spring-loaded devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Fettschmierbuchse, die nach Art einer Staufferbuchse mit einer Schraubkappe abgedeckt ist Es ist bereits bekannt, eine Fettschmierbüchse, die nach Art einer Staufferbüchse mit einer Schraubklappe abgedeckt ist, mit einem in der Büchse geführten und durch eine Feder aufwärts verschobenen Kolben auszustatten, der eire durch ein Loch des Büchsenbodens herausgeführte, als Fettaustritt dienende hohle Kolbenstange trägt. Diese bekannte Fettschmierbüchse kann ausschließlich als selbsttätige Schmierbüchse, d. h. so benutzt werden, daß das Fett durch die beim Niederschrauben der Kappe gespannte Vorschubfeder des Kolbens aus der Büchse herausgedrückt wird. Andererseits kann sie nur von Hand in der Weise gefüllt werden, daß das Fett in die abgeschraubte Kappe eingespachtelt und danach durch Niederschrauben der wieder auf die Büchse aufgesetzten Kappe in die Büchse herübergedrückt wird.
  • Es ist ferner bekannt, eine Schraubbüchse so einzurichten, daß sie mit einer Fettpresse gefüllt werden kann. Dabei ist einerseits die auf dem Bodenteil der Büchse verschraubbare Kappe nach oben verlängert und dadurch mit einem besonderen Füllraum versehen, in dem ein Kolben geführt ist, der wahlweise beweglich gemacht oder in seiner unteren Endlage festgestellt werden kann; andererseits ist die Schraubkappe in mittlerer Höhe mit einem oder mehreren. Füllventilen versehen. Durch dieses Ventil kann bei niedergeschraubter Kappe und freigegebenem Kolben das Fett mittels einer Presse in den oberen Teil der Kappe, den Füllraum, gepreßt werden, wobei der Kolben aufwärts bewegt wird. Bei dem alsdann stattfindenden Wiederhochschraubern der Kappe wird das Fett durch den auf den Kolben wirkenden atmosphärischen Druck in den, unteren Teil der Kappe, der eigentlichen Fettraum, gedrückt, und es wird dann der Kolben in seiner unteren. Endlage festgestellt, so daß er nun eine feste Decke des Fettraumes bildet. Diese Büchse kann ausschließlich nach Art einer Staufferbüchse, d. h. so benutzt werden, daß durch Niederschrauben, der Kappe von. Zeit zu Zeit eine gewisse Fettmenge in das Lager gedrückt wird. Eine selbsttätige Schmierung der Lagerstelle ist nicht möglich.
  • Ferner ist auch schon eine mit einer Schraubkappe und einem federbelasteten, aber abwärts vorgeschobenen Kolben versehene Fettschmierbüchse bekannt, die mittels einer Fettpresse gefüllt werden kann. Dabei befindet sich der Fettaustrittsstutzen am Boden der feststehenden. Büchse, während an der Decke der Schraubkappe ein Füllventil vorgesehen ist, von dem ein durch ein. mittleres Loch des Kolbens hindurchgehendes Tauchrohr in den Fettraum der Büchse führt. Diese Büchse kann wiederum nur als selbsttätige Fettschmierbüchse benutzt werden.
  • Es sind endlich auch schon Fettschmierbüchsen bekannt, bei denen ein mit einer als Fettaustritt dienenden hohlen Kolbenstange versehener und durch eine Vorschubfeder aufwärts vorgeschobener Kolben feststellbar ist. Bei einer bekannten Büchse dieser Art, bei der sich der Kolben in der am Büchsenboden abnehmbar gehaltenen Kappe führt, sind Büchsenböden und Kolben zum Zwecke des Füllens der Büchse in der unteren Stellung des Kolbens (Ausgangsstellung) aneinander feststellbar. Die Füllung kann dabei nur dadurch geschehen, daß das Fett in die vom Büchsenboden gelöste Kappe eingespachtelt wird. Die Kappe ist mit dem Büchsenboden durch einen Bajonettverschluß verbunden, kann also nicht niedergeschraubt werden, so daß ein nur teilweises Spannen der Vorschubfeder nicht möglich ist. Die Feder muß vielmehr j edesmal vor dem Füllen der Büchse für den vollen Kolbenhub gespannt werden. Eine andere bekannte Büchse dieser Art weist eine feststehende Decke mit Füllventil auf, so daß die Büchse mittels einer Fettpresse gefüllt werden kann. Beim Füllvorgang wird die Vorschubfeder durch den zurückweichenden Kolben für den ganzen Kolbenhub auf einmal gespannt. Der Kolben dieser Büchse kann durch eine am Büchsenboden vorgesehene, mit der Kolbenstange zusammenwirkende Verriegelungsvorrichtung in seiner Endstellung, d. h. in der Stellung bei entleerter Büchse, festgestellt werden zu dem Zwecke, vor dem Füllen der Büchse das Lager dadurch ausspülen zu können, daß mittels der am Füllventil angeschlossenen Presse Fett durch die hohle Kolbenstange hindurch in die Lagerstelle gedrückt wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Büchse der eingangs erwähnten Art, d. h. auf eine nach der Art einer Staufferbüchse mit einer Schraubkappe abgedeckte Fettschmierbüchse mit einem in der Büchse geführten und durch eine Feder aufwärts vorgeschobenen Kolben, der eine durch ein Loch des Büchsenbodens herausgeführte und als Fettaustritt dienende hohle Kolbenstange trägt. Sie bezweckt, eine solche Büchse als Universalschmierbüchse, nämlich so auszubilden, daß die Büchse wahlweise als selbsttätige Schmierbüchse, deren Feder je nach den vorliegenden Verhältnissen entweder jeweils nur für einen Teil des Kolbenhubes oder für den ganzen Kolbenhub auf einmal gespannt werden kann, oder nach Art einer gewöhnlichen Staufferbüchse, also so benutzbar ist, daß das Fett von Zeit zu Zeit durch schrittweises Niederschrauben der Kappe zwangsläufig in die Lagerstelle gedrückt wird. Gleichzeitig soll die Fettschmierbüchse auch noch so eingerichtet sein., daß sie wahlweise luftfrei mittels einer Fettpresse oder aber von Hand bzw. mit dem Spachtel gefüllt werden kann. Dieses Ziel ist unter Anwendung eines an sich bekannten, zum Anschluß einer Fettpresse dienenden Füllventils erfindungsgemäß in einfacher Weise dadurch erreicht, daß zur luftfreien Füllung der Büchse mittels des in der Decke der Schraubkappe vorgesehenen Füllventils der Unterteil der Büchse auf der ortsfesten, Kolbenstange verschiebbar ist, wohingegen er zur Verwendung der Büchse lediglich als Schraubbüchse an der Kolbenstange feststellbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in-einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigen die Fig. z bis q. je einen senkrechten Schnitt durch die Fettschmierbüchse bei verschiedenen Stellungen von Kolben und Schraubkappe und Fig. 5 eine Ansicht der Büchse von unten mit Schnitt durch die Kolbenstange nach der Linie 5-5 der Fig. z.
  • Auf dem Büchsenunterteil a ist die abnehmbare Kappe b verschraubbar, die in ihrer Decke ein bekanntes Füllventil p enthält. Im Unterteil a ist ein Kolben g geführt, der durch eine am Büchsenboden e gestützte Druckfeder f aufwärts vorgeschoben wird. Der Kolben g trägt eine hohle Kolbenstange c, die nach unten durch ein Loch d des Büchsenbodens herausgeführt und am unteren Ende als Gewindestutzen mit Vielkant n zum Einschrauben in die zu schmierende Lagerstelle ausgebildet ist. Die Kolbenstange c enthält außen eine längs verlaufende Führungsnut i, in die eine am Lochrand des Büchsenbodens c vorgesehene Nase h eingreift. Am unteren Ende ist die Nut winklig abgebogen, so daß eine TZast il gebildet ist. In der Hochlage (Endstellung) des Kolbens kann somit die sonst undrehbare Büchse a auf der Kolbenstange h etwas verdreht werden, derart, daß die Nase da in die Rast il eingreift, wodurch die Büchse a an der Kolbenstange festgestellt wird.
  • Soll die entleerte Büchse (Fig. x) gefüllt werden, dann kann man an das Ventil p eine Fettpresse anschließen und mit deren Hilfe das Fett in die Büchse einpressen. Die Büchse a bewegt sich dabei unter Zusammenpressen der Feder f aufwärts, so daß der Kolben in die in Fig.2 gezeichnete untere Stellung (Ausgangsstellung) gelangt und am Schluß des Füllvorganges die Feder f für den vollen Kolbenhub gespannt ist. Wenn die Verhältnisse an der zu schmierenden Lagerstelle es zulassen, kann die Büchse in diesem Zustand verbleiben; es findet dann eine selbsttätige Schmierung der Lagerstelle dadurch statt, daß das Fett durch den von der Feder f aufwärts verschobenen. Kolben g über die Bohrung der Kolbenstange allmählich aus der Büchse herausgedrückt wird. Handelt es sich um die Schmierung eines bereits stark ausgeleierten Lagers, so daß bei Belassung der Feder unter voller Spannung ein übermäßiger Fettverbrauch eintreten würde, dann wird die Kappe b nach dem Füllen der Büchse hochgeschraubt (Fig.3). Man kann nun durch schrittweises Niederschrauben der Kappe b die Feder f jeweils für einen Teilhub des Kolbens spannen. Steht keine Fettpresse zur Verfügung, dann kann die Füllung der Büchse von Hand erfolgen. Dazu wird die Kappe b der entleerten Büchse abgeschraubt und das Fett in die Kappe eingespachtelt, worauf diese wieder auf die Büchse aufgeschraubt wird (Fig. 3). Man kann nun wiederum die Feder f durch schrittweises Niederschrauben der Kappe b immer für einen Teilhub des Kolbens oder auch durch vollständiges Niederschrauben der Kappe (Fig. 2) sogleich für den vollen Kolbenhub spannen.
  • Wenn die Verhältnisse an der zu schmierenden Lagerstelle es wünschenswert oder erforderlich machen, kann man die selbsttätige Schmierung ganz ausschalten und die Büchse nach Art einer gewöhnlichen Staufferbüchse benutzen. Zu dem Zwecke wird die gefüllte Büchse a in der Stellung der Teile nach Fig. 3 gegenüber der Kolbenstange c verdreht, so daß die Nase h in die Rast il am unteren Ende der Nut i eintritt: Büchsenunterteil und Kolben sind dann aneinander festgestellt, und die Feder f ist unwirksam gemacht (Fig.4). Man kann nun die Kappe bin den erforderlichen Zeitabschnitten schrittweise niederschrauben und dadurch jedesmal eine geeignete Fettmenge in das Lager drücken.
  • Wie ersichtlich, ist die neue Fettschmierbüchse sowohl hinsichtlich ihrer Benutzungsart als auch in der Art der Füllung beliebig verwendbar, so daß also sozusagen eine Universal-Fettschmierbüchse geschaffen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Fettschmierbüchse, die nach Art einer Staufferbüchse mit einer Schraubkappe abgedeckt -ist, mit einem in der Büchse geführten und durch eine Feder aufwärts vorgeschobenen Kolben, der eine durch ein Loch des Büchsenbodens herausgeführte, als Fettaustritt dienende - hohle Kolbenstange trägt, dadurch gekennzeichnet, daß zur luftfreien Füllung der Büchse (a) mittels eines bekannten Füllventils (P) in der Decke der Schraubkappe (b) der Unterteil (e) der Büchse (a) auf der ortsfesten Kolbenstange (c) verschiebbar und zur Verwendung der Büchse lediglich als Schraubbüchse feststellbar ist.
  2. 2. Fettschmierbüchse nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß für die undrehbare Führung der Kolbenstange (c) und die Verriegelung des Kolbens (g) in seiner oberen Endlage am Rand des Loches (d) im Büchsenboden (e) eine Nase (h) und in der Kolbenstange (c) eine zum Eingriff dieser Nase (h) dienende Längsnut (i) vorgesehen ist, die am unteren Ende (il) winklig abgebogen ist.
DESCH101946D 1933-08-12 1933-08-12 Fettschmierbuchse, die nach Art einer Staufferbuchse mit einer Schraubkappe abgedecktist Expired DE608927C (de)

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