DE412653C - Waschmaschine - Google Patents
WaschmaschineInfo
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- DE412653C DE412653C DEO12958D DEO0012958D DE412653C DE 412653 C DE412653 C DE 412653C DE O12958 D DEO12958 D DE O12958D DE O0012958 D DEO0012958 D DE O0012958D DE 412653 C DE412653 C DE 412653C
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- piston
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- Expired
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F15/00—Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
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Description
- Waschmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf Waschmaschinen mit motorischem Antrieb für eine auf und ab zubewegende und dabei gleichzeitig zu drehende Rührvorrichtung. Der motorische Antrieb von Waschmaschinen ist an sich nicht neu. Zumeist wird ein Motor, z. B. ein Wassermotor oder ein Elektromotor, verwendet, der unterhalb des Waschgefäßes gelagert wird und die Rührvorrichtung über Vorgelege der verschiedensten Art und zumeist auch noch über ein Kurbelgestänge in Bewegung setzt. Die Nachteile solcher Waschmaschinen sind folgende: Der unmittelbar unter der Maschine gelagerte Antriebsmotor nimmt zusammen mit den Vorgelegen und Gestängen übermäßig viel Raum ein. Die Maschine soll aber möglichst wenig Raum in Ansprach nehmen und durch Verminderung von Vorgelegen, Gestängeteilen usw. möglichst leicht gemacht werden. Ein weiterer Nachteil der jetzigen, motorisch angetriebenen Waschmaschinen ist, daß die Vorgelege und Gestänge zuviel Energie für sich in Anspruch nehmen. Mit anderen Worten, es wird der mehr oder weniger große Wirkungsgrad der Vorgelege und Gestänge den Gesamtwirkungsgrad der Maschine herabsetzen. Das Neue dieser Erfindung besteht nun darin, daß der Antriebsmotor, z. B. ein Wassermotor, mit seinem Zylinder von unten her stehend in die Waschmaschine eingebaut wird. Man vermeidet zunächst die Vorgelege und Kurbelgestänge, da die Rührvorrichtung unmittelbar auf der Kolbenstange befestigt wird, und erreicht zweitens durch den Fortfall, von Vorgelegen und Kurbelgestänge einen größeren Gesamtwirkungsgrad.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Der Wassermotor ist mit seinem Zylinder F von unten her, und zwar stehend, in das Waschgefäß A eingebaut. Die Kolbinstange f trägt am oberen Ende die Rührvorrichtung d, D. Die Rührvorrichtung wird also mit dem auf und ab gehenden Kolben q bzw. durch die Kolbenstange f auf und ab bewegt. Gleichzeitig wird sie dabei aber auch gedreht, und zwar durch eine besondere Vorrichtung L, p, qI, die allerdings keiner weiteren Beschreibung bedarf, da sie mit der Erfindung nichts zu tun hat. Bei dem Ausführungsbeispiel soll die Drehung der Rührvorrichtung immer nur dann bewirkt werden, wenn der Kolben q sich der oberen Totlege nähert, die Rührvorrichtung also gehoben wird. Zur Wirkungsweise des hier dargestellten Wassermotors _ sei folgendes ausgeführt: Das Wasser tritt bei H ein, um über i unter den Kolben q zu treten und ihn anzuheben. Das auf der anderen Kolbenseite befindliche Wasser wird bei dem Hochgang des Kolbens durch die öfnungen g am oberen Zylinderende entweichen, um in dem den Zylinder umgebenden Ringraum G nach abwärts zu strömen und schließlich durch den Kanal h zum Auslaß l zu treten. Kurz bevor die obere Totlege vom Kolben q erreicht wird, wird die Stange k2 (durch den Anschlag des Kolbens bei k') mitgenommen, um den Winkelhebel nx nach links zu verschwenken, d. h. den Rundschieber I nach links so zu verstellen, daß der Einlaß H zum Kanal k offen steht, zu der unteren Kolbenseite jedoch bei i abgesperrt wird. Gleichzeitig ist der Auslaß h für den Ablauf des Wassers geöffnet, welches den Kolben vorher hochgetrieben hat. Das Wasser wird jetzt also über H, h, den Ringraum G und von dort über die öffnungen g zu der Oberseite des Kolbens treten und diesen wieder nach abwärts bewegen. Kurz vor Erreichung der unteren Totlege setzt die Umsteuerung des Rundschiebers I ein, da der Kolben mit dem mit m bezeichneten Teil auf die dem Winkelhebel n' angelenkte Stange k1 drücken und den Winkelhebel zu der Rechtsschwenkung bewegen wird.
- Es wird nochmals hervorgehoben, daß der soeben beschriebene Motor nicht zur Erfindung gehört und daß als Erfindung lediglich die Maßnahme zu bewerten ist, den Antriebsmotor mit seinem Zylinder von unten her stehend einzubauen, um die Rührvorrichtung unmittelbar auf die Kolbenstange aufzubauen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Waschmaschine mit motorischem, unter die Maschine gelegtem Antrieb für die zu drehende und auf und ab zu bewegende Rührvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder des Wassermotors von unten her stehend in die Waschmaschine eingebaut und die Rührvorrichtung unmittelbar auf der Kolbenstange befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US46317621 US1406136A (en) | 1921-04-21 | 1921-04-21 | And florence c |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412653C true DE412653C (de) | 1925-04-29 |
Family
ID=21915633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO12958D Expired DE412653C (de) | 1921-04-21 | 1922-04-20 | Waschmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1406136A (de) |
| DE (1) | DE412653C (de) |
| FR (1) | FR552295A (de) |
-
1921
- 1921-04-21 US US46317621 patent/US1406136A/en not_active Expired - Lifetime
-
1922
- 1922-04-20 DE DEO12958D patent/DE412653C/de not_active Expired
- 1922-04-21 FR FR552295D patent/FR552295A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR552295A (fr) | 1923-04-27 |
| US1406136A (en) | 1922-02-07 |
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