DE58678C - Blech-Verschlufs für Schrotpatronen - Google Patents

Blech-Verschlufs für Schrotpatronen

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DE58678C
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DE
Germany
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cartridge
sheet metal
cap
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shotgun shells
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58678D
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English (en)
Original Assignee
M. scheuerbrandt in Berlin, Neustädt. Kirchstr. 13
Publication of DE58678C publication Critical patent/DE58678C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B7/00Shotgun ammunition
    • F42B7/02Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
    • F42B7/12Cartridge top closures, i.e. for the missile side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher im Gebrauche befindlichen Jagdpatronen besitzen verschiedene Uebelstände, deren Beseitigung bisher noch Niemandem gelungen ist.
Diese Uebelstände bestehen im Schwächen der Durchschlagskraft durch den Verschlufs der Patrone, wenn durch Benutzung von Papphülsen der zweite Uebelstand, das umständliche Laden der Patrone, vermieden werden soll. Sie bestehen dagegen in dem umständlichen Laden der Patrone, wenn den Schroten die volle Durchschlagskraft erhalten bleiben soll.
Beide Uebelstände gleichzeitig zu beseitigen, ist bisher noch niemals gelungen, doch sind dieselben durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Patrone dadurch beseitigt, dafs die neue Patrone die Vortheile der Papppatronen mit der der Papierpatrone, also leichtes Laden mit ungeminderter Durchschlagskraft, in sich vereinigt.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 die neue Patrone im Längendurchschnitt, Fig. 2 im Grundrifs und Fig. 3 den Patronenverschlufs; die Fig. 4 zeigt eine abgeschossene Patrone, Fig. 5 eine abgeänderte, zum Laden bereite Patrone und Fig. 6 den Grundrifs dieser Patrone nach erfolgter Ladung. Die Patronenhülse A ist aus Pappe hergestellt und im unteren Theile den bekannten Papppatronen gleich gebildet. Am oberen Ende wird die Patrone durch eine Kappe aus dünnem, weichem Metall verschlossen, deren Bodentheil b mit Schraubenwindungen (Fig. 3) ausgestattet ist. Der obere Theil der Patronenhülse A ist ebenfalls mit den Schraubenwindungen der Kappe B entsprechenden Windungen versehen, so dafs die Kappe B auf die Patronenhülse A unverlierbar aufgeschraubt werden kann. Die Patronenhülse A wird nun in bekannter Weise geladen und dann die Kappe B aufgeschraubt. Damit nun den Schroten beim Schiefsen die volle Durchschlagskraft gesichert bleibt und so der angestrebte Zweck erreicht wird, ist der. Bodentheil der Patronenkappe B nicht als eine fest zusammenhängende Fläche ausgeführt, sondern er ist mehrfach durchschnitten, wie dies Fig. 2 deutlich zeigt.
Wird nun der Schufs abgegeben, so bildet der Patronenverschlufs kein Hindernifs für die freie Fortbewegung der Schrote. Bei den gebräuchlichen Papppatronen wird der über den Schroten liegende Pfropfen mitgenommen und setzt infolge seiner breiten Fläche dem Luftdrucke einen genügenden Widerstand entgegen , um die Durchschlagskraft der Schrote nicht unerheblich zu vermindern. Bei der neuen Patrone dagegen kann dieser Uebelstand nicht eintreten, denn mit der Entzündung des Schusses biegen die vorwärts geschleuderten Schrote die den Boden b der Kappe B bildenden Lappen aus einander, so dafs die Schrote sofort ohne Behinderung den Lauf verlassen können und auch in ihrem weiteren Fluge durch nichts behindert werden, nur den Luftwiderstand, der auf das einzelne Korn wirkt, zu überwinden haben und so die volle Durchschlagskraft behalten. Wird beim Ab-. geben des Schusses nun auch ein Lappen des Kappenbodentheiles b abgerissen, so übt dies doch keine störende Wirkung aus, denn dieser Lappen wird hierbei in so kleine Theile zerrissen, dafs diese Theile keine behindernde
Wirkung ausüben können, selbst wenn sie mit den Schroten fortgerissen werden; dann werden diese Theilchen aber durch die sich bei der Entzündung des Pulvers entwickelnde Hitze geschmolzen, so dafs sie selbst unschädlich wirkende, feine Kügelchen bilden, die mit den Schroten fortgeschleudert werden.
Es ist natürlich kein unbedingtes Erfordernifs, dafs die Kappe B auf die Patronenhülse A aufgeschraubt wird, sondern diese Kappe kann auch, wie dies Fig. 5 zeigt, direct mit der Patronenhülse A fest verbunden werden. . In diesem Falle können dann die Kappenbodenlappen nicht, wie bei der Verschlufskappe B, zum Boden umgelegt sein, sondern sie bilden einen kranzförmigen Rand und werden nach dem Laden der Patrone umgelegt (Fig. 6). Bei dieser Ausführung der neuen Patrone ordnet man vortheilhaft, um das Umlegen der hochstehenden Lappen zu erleichtern, eine kleinere Theilung des Bodens an, als bei Verwendung der Hülsenkappe B.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Blech -Verschlufs für Schrotpatronen, gekennzeichnet durch einen mit Lappen versehenen Blechring (B), welcher entweder als zusammengebogene Kappe (Fig. 3) über die geladene Patrone geschoben wird, oder dessen Lappen über die Ladung der Patrone zusammengebogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58678D Blech-Verschlufs für Schrotpatronen Expired - Lifetime DE58678C (de)

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