DE586708C - Vorrichtung zum Anfeuchten von Briefumschlaegen, Marken o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten von Briefumschlaegen, Marken o. dgl.

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DE586708C
DE586708C DESCH99557D DESC099557D DE586708C DE 586708 C DE586708 C DE 586708C DE SCH99557 D DESCH99557 D DE SCH99557D DE SC099557 D DESC099557 D DE SC099557D DE 586708 C DE586708 C DE 586708C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M5/00Devices for closing envelopes
    • B43M5/02Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes

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  • Package Closures (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anfeuchten von Briefumschlägen, Marken o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anfeuchten von Briefumschlägen, Briefmarken o. dgl., bei der das Anfeuchten-in an sich bekannter Weise durch eine mit Wasser befeuchtete Walze erfolgt, die in einem Wasserbehälter sowohl ausschwenkbar als auch uni ihre Längsachse drehbar gelagert ist, wobei die Abdeckfläche des Wasserbehälters mit einer schlitzartigen Öffnung- für den Durchtritt der' Walze versehen ist.
  • Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung einer solchen Anfeuchtevorrichtung. Nach dieser ist über der schlitzartigen Öffnung des Wasserbehälters eine Schiene angeordnet. Diese Schiene dient einerseits als Anschlag für die Hubbegrenzung der Anfeuchtwalze und anderseits als Führung für den zwischen den Deckel des Behälters und die Schiene zwecks Anfeuchtens :einzuführenden Umschlag.
  • Durch diese Ausbildunz wird einmal Gewähr dafür geboten, daß die Anfeuchtwalze frei durch die schlitzartige Öffnung des Wasserbehälters hindurchtreten und sich sanft von unten gegen die Anschlagschiene anlegen kann, und ferner der Vorteil, daß beim Anfeuchten eines Umschlages o. dgl. jegliche Berührung mit der Anfeuchtwalze ausgeschlossen ist.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung in einem Grundriß, Abb. 2 in einem Aufriß von der Seite gesehen und Abb.3 in einem senkrechten Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • In der Zeichnung ist i der Behälter zur Aufnahme des Wassers und der Anfeuchtwalze 2. Der Behälter i, der auf einer unteren Grundplatte 3 angeordnet ist, wird nach oben durch zwei Deckelteile q. und 5 bis auf eine zwischen diesen befindliche schlitzartige Öffnung 6 (Abb.3) abgeschlossen. Der Deckelteil q. ist fest an dem Behälter i angeordnet, während der Deckelteil 5 ausziehbar ist, um den Behälter i mit Wasser füllen zu können.
  • In dem Behälter i, und zwar auf der Innenseite einer jeden der beiden Seitenwände ist auf je einem Zapfen 7 ein Hebel 8 ausschwingbar gelagert. An dem einen Ende der beiden Hebel 8 ist die Anfeuchtwalze 2 drehbar gelagert, während mit dem anderen Ende der beiden Hebel 8 die Drucktaste 9, io gelenkig verbunden ist. An dem Behälter i ist die die schlitzartige Öffnung 6 des Wasser-bzw. Walzenbehälters i überbrückende Schiene i i befestigt (Abb. 3). Die Befestigung der Schiene i i an dem Behälter i erfolgt in einer solchen Höhe, daß sich die je- weils anzufeuchtenden Umschläge leicht und sicher zwischen dem Deckelteil q. und der Schiene i i einführen lassen. Die Füllung des Behälters i erfolgt derart, daß die Anfeuchtwalze 2, die in an sich bekannter Weise mit einem saugfähigen Belag i2 versehen ist, in ihrer Ruhelage bis zur Hälfte unter dem Wasserspiegel liegt.
  • Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Anfeuchtevorrichtung ist folgende: Soll ein Briefumschlag bzw. dessen Ver-@ schlußklappe angefeuchtet werden, so wird bei im Wasser liegender Walze (Abb. 2) die Verschlußklappe mit der mit Klebstoff versehenen Seite nach unten, d. h. gegen den Deckelteil q. gekehrt in Richtung des Pfeiles A zwischen diesen und die Schiene i i, so weit :eingeführt, daß ein Befeuchten der mit Klebstoff bestrichenen Fläche der Verschlußklappe gewährleistet ist. Nach der so erfolgten Einführung der Umschlagklappe wird auf die Taste g, ro ein Druck in Richtung des Pfeiles B (Abb. 2) ausgeübt. Hierdurch wird die Anfeuchtwalze z unter Vermittelung der beiden Hebelarme 8 aus der in Abb. 2 dargestellten Lage in die aus Abb.3 ersichtliche übergeführt, wobei die Walze 2 und durch diese die zwischen dem Deckelteil 4 und der Schiene i i eingeführte Umschlagklappe gegen die Schiene il gedrückt wird. In dieser-,Lage der Anfeuchtwalze 2 wird der-Umschlag in der dem Pfeil A entgegengesetzten Richtung zwischen der Schiene i i und der Walze 2 hindurch nach außen gezogen, wodurch die Anfeuchtung der mit Klebstoff versehenen Fläche der Umschlagklappe erfolgt, die nun verschlußfertig ist.
  • Der Drück auf die Taste 9, ro wird in dem Augenblick unterbrochen, in dem die angefeuchtete Umschlagklappe die Walze 2 nach außen passiert hat. Die Walze 2 bewegt sich alsdann selbsttätig infolge ihres Eigengewichtes wieder in die aus Abb.2 ersichtliche Ruhelage.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Anfeuchtevorrichtung gemäß der Erfindung, die sich auch zum Anfeuchten von Marken o. dgl. eignet, ist noch zweckmäßig ein besonderer Markenanfeuchter angeordnet. Dieser besteht aus dem einerseits auf der Grundplatte 3 befestigten und mit der Vorderwand des Wasser- und Walzenbehälters i verbundenen Behälter 13. Um das in dem Behälter i befindliche Wasser in den Behälter 13 übertreten zu lassen, ist die Vorderwand des Behälters i bei 14 (Abb.3) durchbrochen. In den Behälter 13 ist ein Wasser aufsaugender Körper 15 eingebaut, der zur Befeuchtung von Marken dient. Der Behälter 13 ist mit einer Abdichtung 16 versehen, um ein Entweichen von Wasser aus diesem zu . verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anfeuchten von Briefumschlägen, Marken o. dgl. mittels einer mit Wasser befeuchteten Walze, die in einem Wasserbehälter sowohl ausschwenkbar als auch um ihre Längsachse drehbar gelagert ist, wobei die Abdeckfläche des Wasserbehälters mit einer schlitzartigen Öffnung für den Durchtritt der Walze versehen ist, dadurch gekennzeichnet, däß über der schlitzartigen Öffnung (6) des Wasserbehälters eine Schiene (i i) angeordnet ist, die einerseits als Anschlag für die Hubbegrenzung der Anfeuchtwalze (2) und anderseits als Führung für den zwischen den Deckel (4) des Behälters und die Schiene (il) zum Zwecke der Anfeuchtung einzuführenden Umschlag dient.
DESCH99557D 1932-11-22 1932-11-22 Vorrichtung zum Anfeuchten von Briefumschlaegen, Marken o. dgl. Expired DE586708C (de)

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