DE586152C - Von Hand beweglicher elektrisch beheizter Topf, insbesondere Schmelztiegel - Google Patents
Von Hand beweglicher elektrisch beheizter Topf, insbesondere SchmelztiegelInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen von Hand beweglichen elektrisch beheizten Topf, insbesondere
einen elektrisch beheizten Schmelztiegel.
Es ist bfekannt, Kochtöpfe durch elektrische Heizkörper zu erwärmen, welche unterhalb
eines die zu erwärmende Flüssigkeit aufnehmenden Behälters angebracht sind. Es ist
ferner nicht mehr neu, große, ortsfeste, völlig offene Behälter mittels durch den Behandlungsraum
hindurchgehender, abgeschirmter Heizwiderstände zu erwärmen, welche nicht ohne weiteres auswechselbar sind.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß bei von Hand beweglichen
Schmelztiegeln ein zur Aufnahme der Schmelze dienendes Gefäß von einem am Ende eines Handgriffes angeordneten Heizkörper
derart getragen wird, daß der Schmelzraum den Heizkörper allseitig umgibt. Zweckmäßig kann der von Hand bewegliche
Schmelztiegel zwischen dem Heizkörper und dem Schmelzraum in an sich bekannter Weise eine Trennwand besitzen.
Ferner kann das Schmelzgefäß ebenfalls in an sich bekannter Weise lösbar, beispielsweise
mittels Schraubengewinde, an dem den Heizkörper tragenden Handgriff befestigt sein.
Den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art ist der neue Schmelztiegel wesentlich
überlegen, da er die Vorteile erheblich besserer Wärmewirtschaftlichkeit, der Handlichkeit,
des einfachen Aufbaues und der Möglichkeit an sonst schwer zugänglichen Stellen zu löten in sich vereinigt. Durch das
Vorsehen der Trennwand zwischen Schmelzraum und Heizkörper wird es möglich, den Heizkörper auch während des Betriebes auszuwechseln,
ohne daß die flüssige Schmelze ausfließen kann oder herausgenommen werden muß, wodurch sich hinsichtlich der Oxydationsgefahr
def flüssigen Schmelze erhebliche Vorteile ergeben. Dadurch, daß die Befestigung
zwischen dem zur Aufnahme der Schmelze dienenden Gefäß und dem den Heizkörper tragenden Handgriff lösbar ist,
wird erreicht, daß der Heizkörper ausgewechselt und gegebenenfalls auch ein und derselbe
Heizkörper für verschiedene Behälter mit verschiedenen Arten von Schmelzen, Salzen
o. dgl. verwendet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt teilweise im Schnitt den neuen elektrischen Schmelztiegel,
Abb. 2 die gleiche Bauart in der Gebrauchslage zum \rerlöten elektrischer Leitungen.
Abb. 2 die gleiche Bauart in der Gebrauchslage zum \rerlöten elektrischer Leitungen.
Abb. 3 einen Querschnitt durch das Heizelement.
Der neue Topf besteht aus dem fast vollständig geschlossenen Gehäuse io (vgl. Abb. r
und 2), in welches ein Rohr derart eingesetzt ist, daß es von dem Schmelzraum umgeben
wird. In diesem Rohr π befindet sich das Heizelement 12, das an einem Ende den
Handgriff 13 trägt. Das Heizelement besteht aus dem rohrartigen Gehäuse 14, in welches
der Heizwiderstand 1S eingebaut ist. Dieser Widerstand besteht aus einer Nickel-Chrom-Legierung
und ist schraubenförmig auf einen zylindrischen Träger 16 aufgewickelt. Der
Stützkörper 16 wird vorzugsweise aus Lava hergestellt. Die Enden des Heizdrahtes sind
in den metallischen Anschlußstücken 17, 18 befestigt, welche sich in länglichen Bohrungen
19 bzw. 20 des Kernes 16 befinden. Der Heizdraht ist in bekannter Weise in
hitzebeständiges, pulverförmiges Isoliermaterial 21, z. B. Magnesiumoxyd, eingebettet.
Der Mantel 14 des Heizelementes besitzt , 30 außen ein Gewinde, das in ein entsprechendes
Gegengewinde des Rohres i-i eingreift. Die
Befestigung des Heizelementes in dem Topf kann also durch einfaches Hineinschrauben
desselben erfolgen. Die Länge des Heizelementes entspricht im wesentlichen der Länge
des Rohres 11, so daß also über die ganze
Rohrlänge Wärme an das Heizgut im Betriebe abgegeben wird. An dem einen Ende
des Heizelementes ist mittels der schraubenförmigen Teile 20, die in entsprechende
schraubenförmige Aussparungen 23, 24 eingreifen, der Handgriff 13 befestigt. Der
schraubenförmige Körper 22 überträgt das Gewicht des Sehmelzgefäßes 10 auf den
Handgriff 13.
Die Anschlußklemmen 17, 18 dienen auch
zur Aufnahme der nach außen führenden Anschlußleitung 25, 26, die durch das aus Isolationsmaterial
bestehende Abschlußstück 27 geführt sind und außen mit der Netzanschlußschnur verbunden werden.
Das Schmelzgehäuse 10 ist durch eine verhältnismäßig
enge Öffnung 30 mit der Außenluft verbunden und im übrigen gegen diese abgeschlossen. Diese Bauart hat den Zweck,
nur eine kleine Oberfläche des geschmolzenen Gutes der Atmosphäre auszusetzen, um die
Oxydationserscheinungen möglichst herabzusetzen. Zu diesem Zwecke ist an das Gehäuse
10 das Rohr 31 angesetzt. Durch dieses Rohr können z. B. die mit Lot zu versehenden
Enden einer elektrischen Leitung (vgl. Fig. 2) in das geschmolzene Lot eingeführt werden.
Das Schmelzgefäß wird in diesem Falle in senkrechter Lage gebraucht, so daß sich der 6;
Spiegel 33 des geschmolzenen Metalls bis nahezu an das Ende des Rohres hebt. Dabei
ist also nur eine geringe Oberfläche des geschmolzenen Lotes der Luft auszusetzen, was,
abgesehen von der geringen Oxydation, den Vorteil hat, daß Verunreinigungen nicht so
leicht in das Innere des Gefäßes eindringen können.
Ferner ergibt sich nur ein geringer Metallverlust, wenn die oxydierte und verunreinigte
Oberflächenschicht des Spiegels entfernt wird. Um den Spiegel in der gewünschten
Lage zu halten, ist es nicht notwendig, nach Verbrauch einer kleinen Menge des Lotes
neues Schmelzgut nachzuführen, vielmehr kann der Spiegel in diesem Falle auch dadurch
in der erforderlichen Höhe gehalten werden, daß man das Gefäß etwas schräg
stellt (vgl. Fig. 2). Dabei erhält man allerdings innerhalb des Gefäßes einen Spiegel 34,
der aber gegen die Atmosphäre abgeschlossen ist und an! einen Vakuumraum grenzt, so daß
das Metall vom Sauerstoff nicht schädlich beeinflußt wird.
Ein weiterer Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß die Wärmeabstrahlung
verringert wird und z. B. bei elektrischen Drähten die Isolation der einzutauchenden
Drähte nicht beschädigt wird. Auch das Verschütten des Materials ist infolge der geschlossenen
Konstruktion des Gefäßes nicht so leicht möglich.
Es kann selbstverständlich auch eine andere als eine elektrische Heizquelle für dieses
Gefäß vorgesehen werden.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι . Von Hand beweglicher elektrisch beheizter Topf, insbesondere Schmelztiegel, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Aufnahme der Schmelze dienendes Gefäß (10) von einem am Ende eines Handgriffes (13) angeordneten Heizkörper (12) derart getragen "wird, daß der Schmelzraum den Heizkörper allseitig umgibt.
- 2. Von Hand beweglicher Schmelztiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Heizkörper (12) und dem Schmelzraum (29) in an sich bekannter Weise eine Trennwand (11) vorgesehen ist.
- 3. Von Hand beweglicher Schmelztiegel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Aufnahme der Schmelze dienende Gefäß (ϊο) in an sich bekannter Weise lösbar, beispiels-weise mittels Schraubengewinde, an dem den Heizkörper (12) tragenden Handgriff (13); befestigt ist.
- 4. Von Hand beweglicher Schmelztiegel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzraum nur durch einen an das Gehäuse (10), vorzugsweise schräg angesetzten rohrartigen Ansatz (31) mit der Außenluft in Verbindung steht. . 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US510738A US1847951A (en) | 1931-01-23 | 1931-01-23 | Heating device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE586152C true DE586152C (de) | 1933-10-18 |
Family
ID=24031978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA64600D Expired DE586152C (de) | 1931-01-23 | 1931-12-30 | Von Hand beweglicher elektrisch beheizter Topf, insbesondere Schmelztiegel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1847951A (de) |
| DE (1) | DE586152C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2568789A (en) * | 1946-11-18 | 1951-09-25 | Coggburn Harley Lee | Generator for absorption refrigerators |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US2931881A (en) * | 1957-03-27 | 1960-04-05 | Willis R Dees | Soldering device |
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1931
- 1931-01-23 US US510738A patent/US1847951A/en not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2568789A (en) * | 1946-11-18 | 1951-09-25 | Coggburn Harley Lee | Generator for absorption refrigerators |
Also Published As
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| US1847951A (en) | 1932-03-01 |
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