DE585286C - Motorgenerator fuer den Antrieb von Kreiseln mit grossem Schwungmoment - Google Patents

Motorgenerator fuer den Antrieb von Kreiseln mit grossem Schwungmoment

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DE585286C
DE585286C DEN31425D DEN0031425D DE585286C DE 585286 C DE585286 C DE 585286C DE N31425 D DEN31425 D DE N31425D DE N0031425 D DEN0031425 D DE N0031425D DE 585286 C DE585286 C DE 585286C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/04Motor/generators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

Tag
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Beim Antrieb von Kreiseln mit großem Schwungmoment durch einen Motorgenerator, bestehend aus einem Gleichstrommotor und einem durch diesen angetriebenen Mehrphasengenerator, macht sich die Schwierigkeit bemerkbar, daß es geraume Zeit dauert, bis der Kreisel, die für ihn gewünschte große Drehzahl erreicht. Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel dadurch ζτα beheben, daß bei dem Mehrphasengenerator für den Antrieb des Kreiselmotors neben seiner normalen Erregerwicklung noch eine zusätzliche Erregerwicklung, welche in Reihe mit einer zusätzlichen Reihenschlußerregerwicklung auf dem Gleichstromnebenschlußmotor liegt, durch die Anlaßvorrichtung im ersten Stadium des Anlaufs eingeschaltet, im weiteren Verlauf allmählich teilweise unwirksam gemacht und schließlich völlig ausgeschaltet wird.
Es ist zwar bereits bekannt, bei Gleichstrommotoren, welche für die Anlaufperiode ein besonders hohes Drehmoment haben sollen, eine zusätzliche Reihenschlußerregerwicklung vorzusehen, welche beim normalen Betriebe ausge-.25 schaltet wird. Ebenso ist es auch bekannt, beide Maschinen von Motorgeneratoren mit je einer Zusatzerregerwicklimg zu versehen, die in Reihe geschaltet und vom Arbeitsstrom des Gleichstrommotors durchflossen werden; jedoch blieben diese dauernd eingeschaltet. Es fehlte die Erkenntnis, daß für solche Zwecke, bei denen nur zum Anlaufen ein großes Drehmoment erforderlich ist, während der normale Betrieb keine besonders hohen Leistungen erfordert, bei einem Gleichstrom-Mehrphasenstrom-Motorgenerator besonders günstige Betriebsbedingungen erzielt werden, wenn die bekannten in Reihe geschalteten zusätzlichen Erregerwicklungen ausgeschaltet werden, sobald der Motorgenerator seine volle Drehzahl erreicht hat. ,
Die Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Schaltungsschema veranschaulicht.
Der Anker des Gleichstrommotors ist mit a, derjenige des Mehrphasengenerators mit b bezeichnet; c bzw. d sind die üblichen Neben-Schlußerregerwicklungen, e die zusätzliche Reihenschlußerregerwicklung des Gleichstrommotors und f die entsprechende Wicklung des Mehrphasengenerators.
Der Anlasser besitzt einen Kontaktträger g mit fünf Kontaktbahnen, welche durch die Kontaktkörper h, i, k, I, m bestrichen werden können. Mit η ist ein dem Kontaktkörper i, mit 0 ein dem Kontaktkörper h und mit φ ein dem Kontaktkörper k zugeordneter Widerstand bezeichnet.
Die Kontaktkörper k und * dienen zur Beherrschung der An- und Ausschaltung der zusätzlichen Reihenschlußerregerwicklungen e und f. Der Kontaktkörper k überwacht die Neben-Schlußerregerwicklung c des Motors; der Kontaktkörper I liegt an dem Pluspol des Gleichstromnetzes ; der Kontaktkörper m ist dauernd mit der normalen Erregerwicklung d des Generators verbunden; q ist ein Regelwiderstand für die Generatorspannung und r ein fest einzustellender Widerstand zur Regelung der Motorgeschwindigkeit.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage des Anlassers sind die beidenZusatzwicklungen e, f des Gleichstrommotors und des Mehrphasengenerators über den Widerstand η eingeschaltet. Die Folge davon ist, daß der Gleichstrommotor mit großem Drehmoment anzieht und der Mehrphasengenerator durch die Zusatzwicklung f stark erregt wird, so daß er eine hohe Wechselspannung liefert. Diese bewirkt, daß auf den Schwungmassenrotor des Kreisels ein großes Anlaufmoment ausgeübt wird, so daß sich dessen Schlupf rasch verringert. Bei allmählicher Verschiebung des Kontaktträgers des Anlassers nach links werden die zusätzlichen Reihenschlußerregerwicklungen durch Ausschaltung des Widerstandes η an steigende Spannung gelegt. Gleichzeitig nähert sich der Kontaktkörper h dem Widerstand o, so daß endlich die zusätzlichen Wicklungen e, f durch die Überbrückung zwischen h und i über den Widerstand ο kurzgeschlossen werden. Dadurch wird der Einfluß der Wicklungen e, f allmählich ausgeschaltet, während der Anlasserkontaktträger mit dem Kontakt h über den Widerstand ο hinweggeht. Schließlich erfolgt völlige Ausschaltung der Zusatzwicklungen e, f, wenn der Kontaktkörper i die dem Widerstand η zugeordnete Kontaktbahn verlassen hat. Danach gelangt der Kontaktkörper k auf den Widerstand p, und es erfolgt dann in einer bei Nebenschlußmotoren üblichen Weise eine Schwächung des Nebenschlußfeldes c und damit eine weitere Erhöhung der Tourenzahl.
In dieser Schaltstufe kann durch den Regelwiderstand q die Spannung des Mehrphasengenerators auf den gewünschten normalen Wert eingestellt werden.

Claims (1)

  1. . Patentanspruch:
    Motorgenerator für den Antrieb von Kreiseln mit großem Schwungmoment, bestehend aus einem Gleichstromnebenschlußmotor mit zusätzlicher Reihenschlußerregerwicklung und einem durch diesen angetriebenen Mehrphasengenerator mit Zusatzerregerwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß beide zusätzlichen Erregerwicklungen in Reihe geschaltet und nur beim Anlauf wirksam sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN31425D 1931-01-15 1931-01-15 Motorgenerator fuer den Antrieb von Kreiseln mit grossem Schwungmoment Expired DE585286C (de)

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