DE583486C - Riegelvorrichtung fuer Schiebebuehnen - Google Patents

Riegelvorrichtung fuer Schiebebuehnen

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DE583486C
DE583486C DEC46223D DEC0046223D DE583486C DE 583486 C DE583486 C DE 583486C DE C46223 D DEC46223 D DE C46223D DE C0046223 D DEC0046223 D DE C0046223D DE 583486 C DE583486 C DE 583486C
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lock device
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DEC46223D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Die Verriegelung bei Schiebebühnen und auch bei Drehscheiben war bisher im allgemeinen so ausgeführt, daß die beiden Riegel durch je einen Handhobel, der mit dem anderen Ende in die Riegelstangen eingreift, vom Führer der Schiebebühne betätigt werden konnten. Es gibt auch eine Ausführung, bei der diese Betätigung durch einen Hebel erfolgt; hierbei ist jedoch eine vorherige Umschaltung einer Kupplung notwendig, so daß der Führer erst mehrere andere Handgriffe ausführen muß, ehe er den zweiten Riegel mit demselben Hebel einschalten kann.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Riegelvorrichtung, bei der ein Hebel die Riegel in die Riegelwirikel der Anschlußgleise einschiebt oder herauszieht.
Das Neue besteht darin, daß zwei in der Höhe voneinander getrennte Kurvenscheiben angeordnet sind, in die eine in einer senkrechten Hohlwelle verschiebbare Kupplung eingreift.
In den Zeichnungen ist ein Beispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den Aufriß,
Fig. 2 den Querschnitt der Riegelvorrichtung rechtwinklig zum Gleis in der Mittelebene des Steuerhebels.
Der Steuerhebel α trägt am unteren Ende ein Schnecken- oder Zahnradsegment b und ist am Punkt c beweglich gelagert. Das Schnecken- oder Zahnradsegment & greift in die Schnecke oder das Stirnrad d der Welle e ein, die ein Kegelrad f trägt, welches mit einem weiteren Kegelrad f der Vertikal welleg in Verbindung steht (Fig. 2). Um die Vertikalwelle g liegt eine Hohlwelle g', die mit der Vertikalwelle g durch Federkeil h verbunden und gleichzeitig am oberen Ende mit einer Kupplung j verschweißt ist. Außerdem befindet sich auf der Hohlwelle g' der Schleifring k, um die Kupplung i mittels Hebelgestänge und Fußtritt bzw. Handhebel in bekannter Weise zu schalten. Die Vertikalwelle g ist in einem besonderen Gehäuse / verlagert, welches Fuß-, Kopf- und Führungslager in sich faßt. Auf der Hohlwelle g' befindet sich das mit Nocken /' versehene Blechsegment m mit aufgeschweißten Führungskurven zum Einriegeln des rechts- bzw. linksseitigen Riegelhebels.
Die Winkelringei r und r' (Fig. 2) stellen die erforderlichen Auflager der beiden Segmente m und ο dar. Diese Winkelringe besitzen je eine Aussparung, um die Mittelstellung der Segmente durch Federbolzen s und s' festzuhalten. Die Riegelstangen t und t' sind an den Köpfen als Gleitbacken oder mit Gleitrollen u bzw. u' ausgebildet, die sich auf den Führungskurven beim Einriegeln oder Ausriegeln abwälzen. Die Führungsrollen ν und v' dienen zum leichten Ein- bz.w. Ausriegeln der Riegelstangen t bzw. f. Die jeweils ein- bzw. ausgeriegelte Stellung wird durch mit Gegengewichten versehene Gewichtshebel w bzw. w' (Fig. 1) festgehalten, wobei jedoch die Hebel durch Federn oder Kurven ersetzt werden können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Riegelvorrichtung für Schiebebühnen, bei der ein Hebel durch wechselseitiges Bewegen die Riegel in die Riegelschlitze der Anschlußgleise einschiebt oder sie herauszieht, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in der Höhe voneinander getrennte Kurvenscheiben (0, m) angeordnet sind, in die eine in einer senkrechten Hohlwelle (g') verschiebbare Kupplung (i) eingreift.
2. Riegelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben (0 und m) horizontal in einem beliebigen Winkel zur Horizontalen oder Vertikalen liegen können und evtl. durch Zahnradsegmente oder besonders ausgebildete Kurvenscheiben oder Hebelgestänge mit Gleitrollen in vorgenannter Arbeitsweise ersetzt werden.
3. Riegelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kurvenscheiben (0 und m) mit Nocken versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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