DE58324C - Hohler Gummiradreifen mit inneren elastischen metallischen Einlagen für Fuhrwerke aller Art - Google Patents

Hohler Gummiradreifen mit inneren elastischen metallischen Einlagen für Fuhrwerke aller Art

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DE58324C
DE58324C DENDAT58324D DE58324DA DE58324C DE 58324 C DE58324 C DE 58324C DE NDAT58324 D DENDAT58324 D DE NDAT58324D DE 58324D A DE58324D A DE 58324DA DE 58324 C DE58324 C DE 58324C
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DE
Germany
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hose
tire
wagons
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inner elastic
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58324D
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Original Assignee
H. B. CVAYSON, 40 Rockmount Road, Central Hill Upper Norwood Surrey, England
Publication of DE58324C publication Critical patent/DE58324C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/16Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES e
PATENTAMT.
Die nachfolgend beschriebene und durch die Fig. ι bis 10 dargestellte Erfindung betrifft eine eigenartige Construction von Radreifen für Fahrräder und andere Fahrzeuge. Es sollen durch die Anwendung von derartig construirten Radreifen die lästigen Erschütterungen, welche sich besonders beim Befahren schlechten Pflasters bemerkbar machen, vermieden werden.
Diese neuen elastischen Radreifen sind folgendermafsen construirt:
Es wird ein Gummischlauch von dem in Fig. ι dargestellten Querschnitt und von einer solchen Länge genommen, dafs die Länge des Schlauches an der dünnen Seite der Wandung dem Umfang des Radreifens entspricht; an der dicken Seite soll dagegen der Schlauch etwas länger sein, so dafs man die Enden des Schlauches schräg beschneiden mufs. Die schwächere Wandung des Schlauches A ist mit einer Anzahl Löcher P versehen, deren gegenseitige Abstände mit denen der konischen Löcher d im Radreifen übereinstimmen.
Im Innern des Schlauches A, und zwar entlang der schwächeren Seite desselben sind eine gröfsere Anzahl Segmentstücke S angeordnet, von welchen Fig. 5 eine Seitenansicht, Fig. 6 einen Grundrifs und Fig. 7 einen Schnitt zeigt. Jedes dieser Segmente ist mit einem mit Gewinde versehenen Loch ο ausgerüstet. Es werden nun die Segmente S vermittelst eines ziemlich langen elastischen Drahtes, welcher an seinem einen Ende einen Haken, am anderen Ende irgend einen Griff trägt, in das Innere des Gummischlauches befördert, und zwar ' wird der Haken des elastischen Drahtes in das Loch 0 eines Segments hineingesteckt, und zwar von der concaven . Seite des betreffenden Segments aus, und das Segment wird nun durch diesen Haken im Innern der Röhre entlang geschoben, bis es an das mittelste Loch P des Schlauches A gelangt. Der Haken des Drahtes wird nun durch einige Hin- und Herbewegungen in das betreffende Loch P hineinbefördert, und dies ist natürlich ein Zeichen, dafs sich das Loch ο des Segments ebenfalls über dem Loch P befindet. Hierauf wird der Schlauch mit den Fingern zusammengedrückt, und zwar derart, dafs das Segment an der von dem Draht abgewendeten Seite gefafst wird. Der Draht wird nun herausgezogen, und ein Bolzen i mit einem konischen Ansatz m (Fig. 8) wird durch das Loch P hindurch in das Loch 0 des Segments hineingeschraubt, so dafs also die betreffende Stelle des Schlauches zwischen m und S eingeprefst ist. Nachdem nun in dieser Weise sämmtliche Segmente, von der Mitte des Schlauches angefangen, nach beiden Seiten befestigt sind, wird ein Stahlstreifen B in den Schlauch A eingeführt. Dieser Stahlstreifen erhält seinen Platz direct gegenüber den Segmenten S, mithin also an der stärksten Seite der Wandung, und zwar ist dieser Theil des Schlauches derjenige, welcher beim Fahren den Boden berührt. Der Stahlstreifen B ist etwas länger wie der Umfang des eigentlichen Radreifens F, Fig. 4. Nachdem nun der Stahlstreifen B in den Schlauch an der erwähnten Stelle eingeführt
. zu einem Ring gebogen und die .. linden werden entweder durch Löthung oder durch Verschraubung vereinigt, so dafs der. Gummischlauch also einen Ring bildet, welcher an der Innenseite die hervorstehenden Bolzen i trägt. Nachdem der Gummiradreifen in dieser Weise vorbereitet ist, erfolgt das Aufspannen desselben auf das Rad. Der Reifen lä'fst sich in diesem Zustande' leicht auflegen, da ja der Stahlstreifen B, wie oben erwähnt, gröfser als der Umfang des Rades F ist, und es erfolgt nun die eigentliche Befestigung auf dem Rade in der Weise, dafs ein Bolzen i nach dem anderen durch das entsprechende Loch d im Umfang des Rades durchgeführt und hier durch eine Mutter η befestigt wird. In dieser Weise werden sämmtliche Bolzen am Rade befestigt, und zwar wird durch diese Arbeit der runde Querschnitt des Schlauches in· einen ellipsenförmigen verwandelt, wie dies Fig. 3 deutlich erkennen läfst, und es wird hierbei gleichzeitig ein fester und doch elastischer Halt des äufseren Stahlstreifens B bewirkt. Da der Schlauch ursprünglich so bemessen war, dafs er um das Rad gerade herumreichte, so müssen die Enden desselben jetzt nach dem Aufspannen auch wieder zusammenstofsen, und da der Schlauch durch den Stahlstreifen B in seinem Querschnitt, wie gezeigt, verändert wurde, so hat die dicke Wandung natürlich eine gewisse Spannung erhalten und sich nicht nur in ihrem Querschnitt, sondern auch in der; Länge verändert, so dafs auch die äufseren Theile der Schnittflächen fest an einander liegen, da die Länge des Schlauches an der dünnen Seite der Wandung dem Umfang des Radreifens entspricht, an der dicken Seite dagegen etwas länger ist, so dafs man also, um das zu erreichen, die Enden des Schlauches schräg beschneiden mufs, wie es oben erklärt war. Man kann die Dichtigkeit der Verbindung der Schlauchenden noch durch irgend einen Kitt erhöhen, ohne dafs dies jedoch durchaus nothwendig' ist
Der Stahlstreifen B steht mit dem eigentlichen Radreifen nur durch die Wandung des Gummischlauches in Verbindung. Es ist hiernach ohne Weiteres klar, dafs ein solcher Gummiradreifen eine grofse Elasticität besitzt, und dafs er so wirken mufs, dafs die beim Fahren eintretenden Stöfse schon durch den Radreifen an und für sich im Innern desselben ausgeglichen werden.
Man kann den Stahlstreifen von flachem (Fig. 3) oder gebogenem Querschnitt (Fig. 10) nehmen, man kann ihn vor dem Einführen in den Gummischlauch noch mit irgend einem Ueberzug zum Schutz des Gummis versehen, und man kann ihn schliefslich auch durch Rohr oder Vulcanfiber ersetzen. Doch ist der Stahlstreifen seiner gröfseren Elasticität und Haltbarkeit wegen anderen Materialien stets vorzuziehen. Die Segmente des inneren Streifens sind von solcher Länge, dafs sie sich, wenn der Gummischlauch auf dem Radreifen gespannt ist, nicht gegenseitig berühren können.
Man kann die Segmente auch in der in Fig. 8 dargestellten Weise verwenden, bei welcher die Segmente an den Enden mit. Ansätzen ff1 versehen sind, welche derart über einander greifen, dafs ein directes Berühren der Ansätze bezw. der Segmente unter einander nicht stattfinden kann. Fig. 9 zeigt einen Grundrifs dieser Anordnung.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Ein hohler Gummiradreifen mit inneren elastischen, metallenen Einlagen, gekennzeichnet durch einen hohlen Radfelgen-Gummiring (A),' welcher durch in seinem Innern angeordnete, den Radfelgen (F) zugekehrte und mit Schraubbolzen (i) versehene Curvenstücke (S) auf. dem Randkranz befestigt wird, in Verbindung mit einem ebenfalls in der Höhlung des Gummiringes (A) befindlichen, die Curvenstücke (S) concentrisch umlaufenden und den Gummiring (A) spannenden elastischen Reifen (B).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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