DE58144C - Löschvorrichtung für Petroleumlampen - Google Patents
Löschvorrichtung für PetroleumlampenInfo
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- DE58144C DE58144C DENDAT58144D DE58144DC DE58144C DE 58144 C DE58144 C DE 58144C DE NDAT58144 D DENDAT58144 D DE NDAT58144D DE 58144D C DE58144D C DE 58144DC DE 58144 C DE58144 C DE 58144C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
- F23D3/02—Wick burners
- F23D3/18—Details of wick burners
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q25/00—Extinguishing-devices, e.g. for blowing-out or snuffing candle flames
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \&
Bei der in Patentschrift No. 46945 beschriebenen Löschvorrichtung erfolgt das Auslöschen
der Lampen durch Herabsenken der Brennerscheibe auf den Docht, indem dieses Senken dadurch hervorgerufen wird, dafs ein
die Brennerscheibe tragender Schieber herausgezogen wird. Die im Nachfolgenden beschriebene
Neuerung bezweckt nun, dieses Herausziehen des Schiebers direct durch das Drehen der Dochttriebvorrichtung zu bewirken,
wodurch eine Vereinfachung des Löschens der Lampe erzielt wird. Um nämlich ein Auslöschen
zu bewirken, war man bei der im Haupt-Patente beschriebenen Anordnung genöthigt,
zuerst den Docht herabzuschrauben. Nach dieser Erfindung wird der die Brennerscheibe
tragende Schieber an der Unterkante mit einer kleinen Kerbe versehen und auf der
Dochttriebwelle wird eine in diese Kerbe hineinragende Scheibe (bezw. ein auf ähnliche Weise
angeordneter Ring, im Falle die Dochttriebvorrichtung aus einem um den Brenner liegenden
Ring besteht) angeordnet, deren Rand auf einer Stelle schrauben- oder schneckenartig
abgebogen ist, so dafs beim Drehen der Dochttriebvorrichtung der Schieber heraus- bezw.
hineingeschoben wird, dabei das Auslöschen bewirkend.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, wie die Erfindung ausgeführt werden kann,
und zwar zeigt Fig. 1 und 2 im Verticalschnitt und Horizontalschnitt die Anordnung bei
Lampen mit Dochttriebring und Fig. 3 die Anordnung bei Lampen mit Dochttriebwelle.
Der Schieber Z), auf dessen innerem Ende das die Brennerscheibe P tragende, im Rohrp1
geführte Rohr'p ruht, hat unten am äufseren Ende eine kleine Kerbe d. S ist der Dochttriebring,
an dessen Innenseite mittelst Friction (oder in anderer Weise) ein Ring B festgehalten
wird, - der oben mit einem in die Kerbe d des Schiebers hineinragenden Flantsch b versehen
ist. Dieser Flantsch trägt bei c und e kleine Nasen, welche beim Drehen des Ringes B
an den Schieber D stofsen, so dafs ein Drehen des Ringes B weiter als die Strecke zwischen
diesen Nasen nicht möglich ist. Auf dieser Strecke besitzt der Flantsch bei α eine excentrische
Ausbiegung, und es ist leicht ersichtlich, dafs, wenn eine Drehung des Ringes 5
im Sinne des Pfeiles (Fig.-2) vorgenommen wird (wodurch der Docht herabgezogen und
der Ring B mittelst Friction mitgenommen wird), die Keilfläche α den Schieber D herauszieht,
so dafs die Brennerscheibe herabsinkt und das Löschen bewirkt. Die Anordnung der beiden . Nasen d e ist aus dem Grunde
nothwendig, weil ein gegenseitiges Verstellen der beiden Ringe B und S jeden Tag bewerkstelligt
werden mufs wegen des Abbrennens des Dochtes. Nachdem der Docht abgeputzt worden ist, werden zur Verstellung des letzteren
die Ringe B und S durch Drehen des letzteren gegenseitig verstellt, wobei der Ring B am
Schieber D ein Gegenlager findet, und zwar liegt der Ring B beim Höherschrauben des
Dochtes mit der Nase e an D an, wobei S entgegen der Pfeilrichtung gedreht wird, während
beim Tieferschrauben des Dochtes die Nase c an D anliegt. Der Docht wird dann
event, wieder in die Brennstellung gebracht und die Brennerscheibe aufgesteckt, und wenn
Abends das Auslöschen vorgenommen werden soll, befinden sich die verschiedenen Organe
in einer solchen gegenseitigen Stellung, dafs ein pünktliches Auslöschen eintreten wird,
wenn der Docht heruntergeschraubt wird.
Das innere Ende des Schiebers D ist in der Zeichnung stumpf, nicht keilförmig gezeichnet,
doch kann auch ein keilförmiger Schieber verwendet werden; ein Heben der Brennerscheibe
mittelst des Schiebers ist aber von keinem Nutzen, indem die Scheibe in jedem Falle mit
der Hand entfernt werden mufs, wenn der Docht abgeputzt werden soll. Dabei ist das
Weglassen des Keiles aus dem Grunde vortheilhaft, weil deswegen das Verschieben des
Schiebers geringer sein darf, was wieder die constructive Ausführung vereinfacht.
Soll die Vorrichtung an Brennern mit Dochttriebwelle vorgesehen werden, so erhält die
Welle eine Scheibe b1, die auf dem Rohr B1
sitzt, das wieder mittelst Friction auf der Welle gehalten wird. Die Scheibe b hat zwei Ansätze
c1 e1 und zwischen diesen einen schraubenartig
abgebogenen Theil α, der in der Kerbe d arbeitet.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Bei der durch das Patent No. 46945 ge-.schützten Löschvorrichtung die Abänderung, dafs der die Brennerscheibe unterstützende Schieber (D), statt mit Handgriff versehen, derart mit der Dochttriebvorrichtung in Verbindung gesetzt wird, dafs durch Drehen der Dochttriebwelle (s) oder des Dochttriebringes (S) eine Keilfläche in Wirkung tritt, welche, in einem Einschnitt (d) des Schiebers wirkend, denselben aus dem Brenner herauszieht bezw. in denselben hineinschiebt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58144C true DE58144C (de) |
Family
ID=332469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58144D Expired - Lifetime DE58144C (de) | Löschvorrichtung für Petroleumlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58144C (de) |
-
0
- DE DENDAT58144D patent/DE58144C/de not_active Expired - Lifetime
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