DE58102C - Hutschachtel - Google Patents
HutschachtelInfo
- Publication number
- DE58102C DE58102C DENDAT58102D DE58102DA DE58102C DE 58102 C DE58102 C DE 58102C DE NDAT58102 D DENDAT58102 D DE NDAT58102D DE 58102D A DE58102D A DE 58102DA DE 58102 C DE58102 C DE 58102C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hat
- arms
- box
- arrangement
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C11/00—Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
- A45C11/02—Hat boxes
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bisher gebräuchlichen Hutschachteln leiden an dem Uebelstand, dafs die darin befindlichen Hüte infolge der Berührung mit
dem Boden oder den Seitenwänden der Schachtel beschädigt werden, was besonders bei Seidenhüten leicht eintritt.
Theilweise wird dieser Uebelstand durch die neuerdings aufkommenden, den Hut an
der Krempe haltenden Hutschachteln aufgehoben, aber nur auf Kosten der an und für
sich schon besonders der Abnutzung unterworfenen Krempe.
Diese Nachtheile zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Der Erfinder
ging davon aus, dafs dies nur möglich sei, wenn der Hut schwebend, aber unverrückbar
in der Schachtel gehalten wird, und zwar an einer Stelle, die nicht leicht beschädigt werden
kann, nämlich dort, wo das Hutband den Hut schützt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine entsprechend eingerichtete Hutschachtel in Fig. 1
im Schnitt und in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt. Dieselbe besteht aus einer Schachtel a
aus Pappe, Leder oder einem sonst geeigneten Stoff oder einem mit einem dieser Stoffe überzogenen
Gerippe, in welcher die den Hut haltende Vorrichtung in passender Weise befestigt
ist. Letztere wird aus zwei scheerenartig mit einander verbundenen, der Hutform entsprechend geformten Armen b gebildet, die
durch die Feder c für gewöhnlich zusammengedrückt werden, während die Griffe d an den
Armen zum Oeffnen derselben dienen. Um ein zu starkes Pressen der Arme b auf den
Hut zu verhindern und die Arme für verschieden grofse Hüte verstellbar zu machen,
sind Stellschrauben/ vorgesehen, welche sich gegen die Griffe d legen und die Schliefsweite
derselben reguliren. Ferner ist eine Sperrvorrichtung zur Feststellung der Arme in geschlossenem Zustande vorgesehen, die aus
einem mit Griff g versehenen Zahnsector h besteht, welcher durch eine Feder i stets gegen
die Ansätze k der Arme b geprefst wird und so ein unbeabsichtigtes Oeffnen derselben verhindert.
Beim Gebrauch öffnet man die Arme b nach Auslösung des Zahnsectors h durch Zusammenpressen
der Griffe d, setzt den Hut so tief in die Schachtel, dafs die Arme in Höhe
des Hutbandes zu liegen kommen, und läfst allmälig die Griffe frei, worauf sich die Arme b
infolge der Federkraft c um den Hut legen und denselben unverrückbar in seiner Lage
halten, sobald die Ansätze k in den Zahnsector einschnappen.
Es ist leicht ersichtlich, dafs die oben beschriebene Haltevorrichtung in einer besonderen
Abtheilung eines Reisekoffers, in Kirchenstühlen, an Garderobenständern, überhaupt dort angebracht
werden kann, wo eine sichere Aufbewahrung von Hüten gewünscht wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Hutschachtel, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier scheerenartig miteinander verbundener, durch Feder c stets geschlossen gehaltener Arme b, die in geschlossenem Zustande über das Hutband greifen und den Hut, ohne ihn zu beschädigen, unverrückbar festhalten.
2. Bei der unter i. gekennzeichneten Hutschachtel die Anordnung der Stellschrauben/, durch welche die Tragevorrichtung entsprechend der Gröfse des Hutes beliebig regulirt werden kann.
Bei der unter i. gekennzeichneten Hutschachtel die Anordnung eines Zahnsectors h, welcher durch eine Feder i stets gegen Ansätze k der Arme b geprefst wird und so ein unbeabsichtigtes Oeffnen derselben verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58102C true DE58102C (de) |
Family
ID=332432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58102D Expired - Lifetime DE58102C (de) | Hutschachtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58102C (de) |
-
0
- DE DENDAT58102D patent/DE58102C/de not_active Expired - Lifetime
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