DE579807C - Verfahren zur Regelung von Gegendruckmaschinen, insbesondere Gegendruckturbinen - Google Patents

Verfahren zur Regelung von Gegendruckmaschinen, insbesondere Gegendruckturbinen

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DE579807C
DE579807C DES84177D DES0084177D DE579807C DE 579807 C DE579807 C DE 579807C DE S84177 D DES84177 D DE S84177D DE S0084177 D DES0084177 D DE S0084177D DE 579807 C DE579807 C DE 579807C
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DE
Germany
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pressure
counter
regulating
machines
turbine
Prior art date
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Expired
Application number
DES84177D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Biersack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung von Gegendruckmaschinen, insbesondere Gegendruckturbinen Nach einem älteren Vorschlag soll bei einer Regelung von Gegendruckmaschinen in Abhängigkeit vom Gegendruck dieser nicht auf gleichbleibender Höhe gehalten werden, sondern in Abhängigkeit von der strömenden Dampfmenge in der Gegendruckleitung in der Weise verändert werden, däß einem höheren Bedarf der Verbraucher ein höherer Gegendruck entspricht, und umgekehrt. Es wird hierdurch erreicht, daß unabhängig von den wechselnden Strömungsverlusten bei wechselnden Dampfmengen jeweils bei dem am weitesten entfernt liegenden Verbraucher ein konstanter Dampfdruck aufrechterhalten wird.
  • Die Erfindung betrifft die Ausbildung der Regelvorrichtung für Gegendruckmaschinen und besteht darin, daß bei einem erhöhten Bedarf im Gegendrucknetz die. Gegenbelastung des Druckreglers auf einen größeren, bei verringertem Bedarf jedoch auf einen kleineren Wert eingestellt wird. Diese Anordnung ermöglicht es, die Veränderung des Gegendrukkes in Abhängigkeit von der Dampfmenge mit Hilfe eines einzigen Regelorgans vorzunehmen, während für den gleichen Zweck bei der älteren Anordnung zwei getrennte Regler vorhanden sind.
  • Ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der. Abbildung dargestellt. Das in Abhängigkeit vom Dampfdruck in der Gegendruckleitung zu regelnde Ventil ist mit 8 bezeichnet. Es ist an einem um eine Achse a schwenkbaren Hebel g angelenkt, an dem der Kraftkolben p des Hilfsmotors angreift. Zur Steuerung des Servomotorkolbens p ist eine Hilfssteuerung o vorgesehen, die über die Hebel n und m mit der Membran h des Druckreglers gekuppelt ist. i ist die Anschlußleitung des Druckreglers an das Gegeadrucknetz. Die Gegenbelastung gegen den auf der Membran k wirkenden Dampfdruck wird durch eine Feder g dargestellt. Der obere Federteller der Feder g greift in eine Spindel e ein, die in einer Gewindebüchse d geführt ist. Diese trägt ein Zahnrad, das in eine Stange/ eingreift. Die Zahnstange» f ist über den Hebel l mit dem Arm k des Hebels g verbunden. c ist eine Vorrichtung, um zunächst die Spannung der Feder g auf einen bestimmten Wert einzustellen.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Nimmt man an, da.ß im Gegendrucknetz ein erhöhter Bedarf eintritt, so sinkt der Druck ab. Die Membran h biegt sich unter der Wirkung der Feder g nach unten durch und zieht dadurdh die Hülse der Hilfssteuerung o abwärts, so daß eine Verbindung des Raumes oberhalb des Kolbens p mit der ölzuflußleitung hergestellt wird. Der Kalben p bewegt sich abwärts und hebt damit das Ventil b an. Durch die Kupplung der Spindele mit dem Arm k wird nun gleichzeitig die Feder g etwas weiter entspannt, so daß sich die Membran !t noch um ein weiteres Stück abwärts bewegt, d. h. auch die Hülse der Hilfssteuerung noch um ein weiteres Stück abwärts zieht. Der Steuerstift der Hilfssteuerung ist durch eine starre Rückführung mit dem Kolben p gekuppelt; der Regelvorgang wird dann beendet, wenn Steuerstift und Steuerhülse wieder in ihre relative Mittellage zueinander gekommen sind. Wäre die Zusatzbewegung der Membran h durch Veränderung der Spannung der Feder g nicht vorhanden gewesen, so würde die Verstellung des Ventils b nach Zurück= legen eines bestimmten Öffnungsweges beendet sein. Nun ist aber durch diese Zusatzbewegung der Membran h die Hülse der Hilfssteuerung um ein weiteres Stück heruntergezogen worden, so daß die Bewegung des Ventils b erst aufhört, nachdem auch -der Steuerstift der Hilfssteuerung der Hülsenbewegung um den gleichen Betrag nachgekommen ist. Die öffnungsbewegung des Ventils b hört also erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. Das bedeutet aber, daß die Dampfzufuhr der Maschine über den Wert erhöht wird, der zur Aufrechterhaltung des konstanten Druckes in der Gegendruckleitung erforderlich gewesen wäre, so daß sich in dieser, entsprechend dem erhöhten Bedarf, auch ein erhöhter Gegendruck einstellt.
  • Bei Verringerung des Bedarfs wird infolge des Druckanstieges die Membran h nach oben durchgebogen und bei der Schließbewegung des Ventils durch das Zwischengetriebe die Spannung der Feder g entsprechend vermindert, so daß die Membrarx, eine zusätzlich nach oben gerichtete Durchbiegung erfährt. Das Ventil b wird dadurch um eine zusätzliche Strecke geschlossen.-

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Regelung von Gegendruckmaschinen, insbesondere Gegendruckturbinen, mit Einregelung des Gegendrukkes in Abhängigkeit vom Dampfbedarf im Gegendrucknetz, derart, daß- bei einer Erhöhung des Dampfbedarfs im Gegendrucknetz der Gegendruck auf einen größeren Wert, und umgekehrt, bei Verringerung des Dampfbedarfs auf einen kleineren Wert eingeregelt wird, indem die Einregelung des Gegendrucks durch entsprechende Einstellung der Gegenbelastung des Druckreglers bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenbelastung des unter der Einwirkung des Gegendrukkes stehenden Organs- (z. B. eines Kolbens oder einer Membran) in Abhängigkeit von der Stellung des Einlaßventils der Turbine geändert wird.'
  2. 2. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Einlaßventil der Turbine oder dessen Gestänge eine Vorrichtung zurr Spannen der Belastungsfeder des Gegendruckreglers gekuppelt ist.
  3. 3. Anordnung nach- Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspannvorrichtung aus einer Spindel und aus einem Antrieb für diese besteht, der vom Einlaßventil der Turbine oder von dessen Gestänge aus verstellt wird.
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