DE579373C - Asynchronmaschine, insbesondere fuer Hochfrequenz - Google Patents

Asynchronmaschine, insbesondere fuer Hochfrequenz

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DE579373C
DE579373C DEA54787D DEA0054787D DE579373C DE 579373 C DE579373 C DE 579373C DE A54787 D DEA54787 D DE A54787D DE A0054787 D DEA0054787 D DE A0054787D DE 579373 C DE579373 C DE 579373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
high frequency
asynchronous machine
teeth
secondary winding
Prior art date
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Expired
Application number
DEA54787D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Staeblein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE579373C publication Critical patent/DE579373C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/22Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
    • H02K19/24Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24.JUNi 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE 19oi
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*) Asynchronmaschine, insbesondere für Hochfrequenz
Zusatz zum Patent 527
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1928 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 17. Juli 1928.
Im Patent 527 043 ist ein Weg angegeben, kleine Polteilungen bei asynchronen Maschinen zu erreichen, indem die primären Spulen mehrere durch Zähne und Nuten oder durch ausgeprägte Pole bestimmte Polteilungen gemeinsam umfassen und den magnetischen, auf die Sekundärwicklung einwirkenden Wechselfluß für diese Polteilungen gemeinsam erzeugen. Die Sekundärwicklung ist
to dort auf dem beweglichen Teil aufgebracht, während die Zähne und Nuten dem feststehenden Primärteil angehören.
Die Notwendigkeit, den rotierenden Teil mit einer Wicklung versehen zu müssen, wenn auch der einfachsten Art als Kurzschluß- oder Käfigwicklung, ist in manchen Fällen unerwünscht, besonders bei Hochfrequeuzmaschinen, deren Drehzahl und damit Ankerumfangsgeschwindigkeit unter Umständen sehr hoch liegt. Die vorliegende Erfindung sieht daher Mittel vor, eine Wicklung auf dem rotierenden Teil überhaupt zu vermeiden, und erreicht das in der Weise, daß sie den verschieden hohen magnetischen Widerstand, also die Zähne und Nuten, auf dem beweglichen Teil, die Sekundärwicklung aber in beispielsweise bei Synchronmaschinen der Gleichpoltype bekannter Weise auf dem festen Teil, der auch die Primärwicklung trägt, anordnet. Es ergibt sich dadurch ein denkbar einfacher Aufbau des beweglichen Teils, der keinerlei gegen" mechanische Bewegungen, z. B. die Zentrifugalkraft, empfindliche Teile mehr aufweist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι einen Schnitt durch die Maschine, Abb. 2 die verwendete Sekundärwicklung.
Der feststehende Eisenkörper 1 hat die Schuhe 2, 3, 4, 5, um die die primären Spulen 6, 7, 8, 9 gelegt sind, und zwar mit einem derartigen Wicklungssinn, daß 'Kraftflüsse von der Art der durch die Kraftlinien 10 und ir dargestellten entstehen, also die Windungen 6 und 8 im entgegengesetzten Sinne wie 7 und 9. Die Schuhe 2 bis S sind am inneren Umfang mit Nuten 12 versehen, in die sich die Sekundärwicklung einlegt, die in Abb. 2 näher dargestellt ist. Der Läufer 13 hat im gezeichneten Falle je achtzehn Zähne 14 und Nuten 15, so daß sich die Symmetrieachsen der Schuhe 2 und 3 z. B. um eine halbe Teilung in bezug auf die Zahnteilung des Sekundärteils unterscheiden.
Die Sekundärwicklung hat beispielsweise die in Abb. 2 gezeichnete Form. Es ist dies eine Art Käfigwicklung mit den Stäben 16, ■>
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Wilhelm Stäblein in Berlin-Hermsdorf.
579378
die unter dem Schuh 2 liegen und durch die Verbindungsbogen 17 und 18 teils mit den Stäben 19 unter dem Schuh 5 oder den Stäben 20 unter dem Schuh 3 verbunden sind. Sämtliche Stäbe unter einem Schuh sind durch Stege 21, 22, 23 usw. untereinander verbunden. Wie leicht einzusehen ist, wird diese Art der Käfigwicklung zwar von den einzelnen Wellen der durch die Zähne 14 des rotierenden Teiles hervorgerufenen wellenförmigen Induktionsverteilung induziert, jedoch ist z. B. der von dem Schuh 2 übertretende Gesamtfluß unwirksam, so daß der Käfig nur Ströme führt, die ein Drehfeld von der Wellenlänge einer sekundären Zahnteilung erzeugen. Die Maschine ist also im gezeichneten Beispiel 30polig. Ihre Polpaarzahl ist gleich der Zähnezahl des rotierenden Sekundärteiles, also gleich 18. Die Frequenz, die zur synchronen Drehzahl 10 000 gehört, die mit Rücksicht auf den einfachen Aufbau des sekundären Teils gut erreicht werden kann, errechnet sich dann zu
j. ( n \
=3oo°Hertz·
Dabei ist f die Frequenz, p die Polpaarzahl und η die Drehzahl in der Minute. Für das gewählte Beispiel mit einem angenommenen Ankerdurchmesser von 6 cm liegt die Frequenz bereits sehr hoch, jedoch kann sie bei größeren Ausführungen leicht noch auf ein Vielfaches gesteigert werden.
( Der physikalische Grund, warum die Sekundärwicklung sich nicht mitzubewegen braucht, ist der, daß die Kraftwirkung zwischen dem wellenförmig verteilten Feld und den sekundären Strömen zustande kommt. Die Schlüpfung und die Schlupffrequenz sind durch die relative Bewegung zwischen der wellenförmigen Feldverteilung und den sekundären Leitern gegeben, wobei deren Absolutgeschwindigkeit im Räume gleichgültig ist, genau wie es beim gewöhnlichen Asynchronmotor für die Wirkungsweise gleichgültig ist, ob man den Ständer speist und die Schleifringe kurzschließt oder die Schleifringe speist und die Ständerwicklung kurzschließt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Asynchronmaschine, insbesondere für Hochfrequenz, nach Patent 527 043, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer nur die die einzelnen Polteilungen bestimmenden Zähne und Nuten trägt, während die sekundäre Wicklung auf dem feststehenden Teil angeordnet ist, der auch die primäre Wicklung trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA54787D 1928-07-17 1928-07-17 Asynchronmaschine, insbesondere fuer Hochfrequenz Expired DE579373C (de)

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