DE579101C - Wattefilter fuer Zigaretten - Google Patents
Wattefilter fuer ZigarettenInfo
- Publication number
- DE579101C DE579101C DER86781D DER0086781D DE579101C DE 579101 C DE579101 C DE 579101C DE R86781 D DER86781 D DE R86781D DE R0086781 D DER0086781 D DE R0086781D DE 579101 C DE579101 C DE 579101C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- strands
- cigarette
- cotton
- cigarettes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
- A24D3/06—Use of materials for tobacco smoke filters
- A24D3/08—Use of materials for tobacco smoke filters of organic materials as carrier or major constituent
- A24D3/10—Use of materials for tobacco smoke filters of organic materials as carrier or major constituent of cellulose or cellulose derivatives
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
Als Zigarettenfilter sind schon zylindrische Wattepfropfen" vorgeschlagen worden, die in
das Hülsenende oder in das Pappmundstück der Zigarette hineingedrückt werden. Um der
.5 Watte den erforderlichen Zusammenhalt zu geben, wird auf den Wattezylinder eine dünne
Leimschicht aufgebracht. Diese Filter haben sich in die Praxis nicht eingeführt; da die
Herstellung umständlich und teuer und der beim Rauchen der Zigarette feucht werdende
Leim dem Raucher sehr unangenehm ist. Auch ist es sehr schwer, den Filterpfropfen
so herzustellen, daß er das Hülsenende oder das Pappmundstück jeder Zigarette vollständig
ausfüllt und den Rauch gut gefiltert aus der Zigarette ausströmen läßt.
Diese Nachteile sind nicht geringer, wenn das Filter aus einem dem Durchmesser des
Mundstückes entsprechenden Wattesträng
ao hergestellt wird. Der Wattestrang wird durch Rollen eines Wattebandes oder -Streifens gebildet
und kann somit nicht an allen Stellen gleiche Stärke aufweisen. Der in das Hülsenende
oder in das Pappmundstück eingebrachte Wattepfropfen füllt daher den freien Durchgangsquerschnitt des Zigarettenendes
nicht an allen Stellen vollständig aus, so daß der Rauch auch Austrittswege findet, ohne
durch die Watte durchströmen zu müssen.
Ein solches Filter hält daher zu wenig Nikotin zurück. Ein weiterer Nachteil liegt darin,
daß der Wattestrang bei seiner Verarbeitung von einer Spule abgewickelt «wird. Er kann
somit nicht sehr iang sein, da sonst die Spule zu groß würde. Es muß daher die Spule bei
der Zigarettenherstellung oft ausgewechselt und die Arbeit oft unterbrochen werden.
Alle diese Nachteile sollen erfindungsgemäß
dadurch vermieden werden, daß das Wattefilter aus einem Bündel ungedrehter, mit der Längsachse der Zigarette annähernd
gleichgerichteter Wattestränge hergestellt wird. Dünne Wattestränge können viel leichter
und billiger erzeugt werden als ein verhältnismäßig dicker Wattestrang. Die Wattestränge
können in sehr großen Längen auf nicht zu großen Spulen aufgewickelt werden, so daß das Auswechseln der Spulen viel seltener
durchgeführt werden muß. Überdies kann leicht Vorsorge getroffen werden, daß 5c das Auswechseln der Spulen zu verschiedenen
Zeiten erfolgt. Wenn auch ein Strang ausgeht, kann die Arbeit ungehindert weiter fortschreiten,
da bei der großen Zahl der das Filter bildenden Wattestränge durch das Fehlen
eines Stranges praktisch an der Beschaffenheit des Filters nichts geändert wird. Die Zusammensetzung
des Filters aus einem Bündel Wattestränge ermöglicht es, durch Änderung der Anzahl der Stränge die Dichte des FiL-ters
nach Wunsch und nach Beschaffenheit der einzelnen Stränge während der Arbeit zu.
regeln, da nach Belieben Stränge von Vorratsspulen dem Strangbündel zugefügt oder
Stränge, weggelassen werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1
ein Stück des Bündels der Wattestränge vor dem Zusammendrücken in Ansicht und in
Fig. 2 im Querschnitt. Fig. 3 zeigt eine Zigarette mit dem Wattefilter.
Zur Herstellung des Wattefilters werden eine größere Anzahl, etwa zwanzig und noch
S mehr, ungedrehter Wattestränge 1 von Spulen abgewickelt und in einer Führung zu einem
Bündel vereinigt. Das Bündel annähernd gleichgerichteter Wattestränge hat viel größeren
Querschnitt (Fig. 2) als das Hülsenende oder Mundstück der Zigarette, in welches
das Bündel nach Zusammenpressen in einer geeigneten Vorrichtung eingebracht wird. In der Zigarette 2 dehnt sich das annähernd
mit der Zigarettenlängsachse gleichgerichtete Strangbündel infolge seiner Elastizität
wieder aus und legt sich dicht an die Papierhülse oder das Pappmundstück der
Zigarette 2 an (Fig. 3). Das so ausgebildete Wattefilter 3 hat an allen Stellen den gleichen
ao Querschnitt, da Unregelmäßigkeiten eines Stranges durch die anderen Stränge ausgeglichen
werden, und legt sich überall dicht an
die Hülse oder an das Mundstück der Zigarette an. Hat das Filter zu große Dichte,
dann ist es nur erforderlich, bei der Herstel- *5
lung einen oder mehrere Stränge wegzulassen, hat das Filter zu geringe Dichte, dann
werden Stränge von den Vorratsspulen zum Strangbündel hinzugefügt. Sowohl der Ersatz
der Strangspulen als auch die Regelung 30 der Filterdichte durch Hinzufügen oder Weglassen
von Strängen kann ohne Unterbrechung des Arbeitsganges durchgeführt werden. Ein großer Vorteil des Filters bildet auch dessen
leichte Anpassungsfähigkeit an die Form der 35 Zigarette, insbesondere an ovale oder flache
Zigaretten.
Claims (1)
- Patentanspruch :Wattefilter für Zigaretten, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Bündel ungedrehter, mit der Zigarettenlängsachse annähernd gleichgerichteter Wattestränge besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER86781D DE579101C (de) | 1932-12-28 | 1932-12-28 | Wattefilter fuer Zigaretten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER86781D DE579101C (de) | 1932-12-28 | 1932-12-28 | Wattefilter fuer Zigaretten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579101C true DE579101C (de) | 1933-06-21 |
Family
ID=7417628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER86781D Expired DE579101C (de) | 1932-12-28 | 1932-12-28 | Wattefilter fuer Zigaretten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579101C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090145B (de) * | 1955-02-11 | 1960-09-29 | Mueller Paul A | Tabakwarenfilter, insbesondere Zigarettenfilter |
| DE1099423B (de) * | 1952-12-05 | 1961-02-09 | Eastman Kodak Co | Pulverfoermige Stoffe enthaltendes Filterelement fuer Tabakrauch |
-
1932
- 1932-12-28 DE DER86781D patent/DE579101C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099423B (de) * | 1952-12-05 | 1961-02-09 | Eastman Kodak Co | Pulverfoermige Stoffe enthaltendes Filterelement fuer Tabakrauch |
| DE1090145B (de) * | 1955-02-11 | 1960-09-29 | Mueller Paul A | Tabakwarenfilter, insbesondere Zigarettenfilter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH645252A5 (de) | Zigarettenfilter. | |
| DE2747775A1 (de) | Aromatisierte zigarette | |
| EP0269915B1 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen von Tabakrauchfilterstäben | |
| DE3147896A1 (de) | Zigarettenfilter | |
| DE579101C (de) | Wattefilter fuer Zigaretten | |
| DE3303645A1 (de) | Tabakrauch-filter | |
| CH493215A (de) | Raucherware | |
| DE69512791T2 (de) | Filter mit konzentrischen kern | |
| DE1164302B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Filterelementen fuer Zigaretten od. dgl. | |
| DE186929C (de) | ||
| AT393067B (de) | Zigarettenfilter | |
| AT134483B (de) | Wattefilter für Zigaretten. | |
| DE4107025C2 (de) | System zur Selbstverfertigung von Filtercigaretten | |
| DE4107026C1 (en) | Individual cigarette making kit - has highly porous areas in paper and tobacco plug | |
| DE1906695A1 (de) | Tabakschaft fuer Rauchwaren | |
| DE4435110C2 (de) | Teilbarer Tabakstrang | |
| DE574422C (de) | Rauchfilterpfropfen | |
| DE7717868U1 (de) | Spule zum aufwickeln von faeden oder garnen | |
| DE7601188U1 (de) | Filter bzw. absorber fuer tabakpfeifen, zigarren- und zigarettenspitzen | |
| DE4107024C2 (de) | System zur Selbstverfertigung von Filtercigaretten | |
| DE1654838C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Toilet tenpapierrolle aus einer ein oder mehrla gigen Papierbahn | |
| EP0482634A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von (Zigaretten-)Hülsen für filterlose Zigaretten | |
| AT165337B (de) | Einlegemundstück für Zigaretten | |
| DE703946C (de) | Rauchfilterpfropfen | |
| DE19549091C2 (de) | Mundstück bzw. Cigarettenhülse zur Selbstverfertigung von Rauchprodukten |