DE578399C - Trockenvorrichtung fuer Gewebe, bei der die Stoffbahn ueber eine umlaufende Siebtrommel gefuehrt wird - Google Patents

Trockenvorrichtung fuer Gewebe, bei der die Stoffbahn ueber eine umlaufende Siebtrommel gefuehrt wird

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DE578399C
DE578399C DES102552D DES0102552D DE578399C DE 578399 C DE578399 C DE 578399C DE S102552 D DES102552 D DE S102552D DE S0102552 D DES0102552 D DE S0102552D DE 578399 C DE578399 C DE 578399C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/16Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning perforated in combination with hot air blowing or suction devices, e.g. sieve drum dryers

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  • Textile Engineering (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Trockenvorrichtung für Gewebe, bei. der die Stoffbahn über eine umlaufende Siebtrommel geführt wird Die vorliegende Erfindung behandelt eine Trockenvorrichtung für Gewebe, bei der die Stoffbahn über eine umlaufende Siebtrommel durch den Trockenraum geführt wird.
  • Bei den bekannten derartigen Trockenvorrichtungen bedingen die Siebtrommeln, welche schon einen Durchmesser von 4 bis 6 m erreicht haben, einen sehr großen Trockenraum mit einer großen Luftmenge. Die Stoffbahn läuft als ein Band durch die im Trockenraum befindliche große Luftmenge, ohne daß eine rationelle Trocknung sichergestellt ist. Die Temperatur und der Feuchtigkeitsgehalt der Trockenluft im Trockenraum sind längs der Gewebebahn im wesentlichen dieselben; der Luftwechsel ist nicht reichlich genug und die Luftfeuchtigkeit an dem auslaufenden; schon getrockneten Gewebeteil zu groß, so daß nur eine mangelhafte Trockenvorrichtung erzielt wird.
  • Es ist zwar zur Erreichung einer Stufentrocknung bei kreisförmiger Bahnführung des Gewebes bereits vorgeschlagen worden, in den Kreislauf der gleichmäßig auf die kreisförmige Bahn geführten Luft Heizelemente mit abgestufter Heizfläche einzuschalten. Diese Anordnung bringt aber nicht die günstige Leistung wie bei der bekannten Stufentrocknung für horizontale Bahnführung, da kein regelmäßiger Luftstrom als Gegenstrom zur Stoffbahn erzielt wird, sondern die umgewälzte Luft nur stufenweise erwärmt, jedoch nicht gleichmäßig fortlaufend entgegen dem Gewebelauf geführt wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung beseitigt die beschriebenen Nachteile und besitzt erhebliche Vorteile in bezug auf Trockenleistung und Wirkungsgrad ,gegenüber den bekannten Trockenvorrichtungen mit kreisförmiger Bahnführung und solchen, bei denen die Entwässerung der Stoffbahn durch Absaugzylinder mit Einzelkammern erfolgt. Sie erreicht dies, indem zur Durchführung der an sich für horizontale Bahnführung bekannten reinen Stufentrocknung inner- und außerhalb des Trockenmantels unmittelbar nebeneinander- und entsprechend gegenüberliegende ortsfeste Kammern angeordnet sind, in denen die Stoffbahn stufenweise entgegen dem Gewebelauf mittels Durch- oder Überblasen getrocknet wird.
  • Die Anzahl der Kammern kann ganz beliebig gewählt werden, je nach Größe der Trommel und Breite der Kammern. Die Verwendungsmöglichkeit der beschriebenen Vorrichtung ist sehr vielseitig. Dieselbe kann für Einzelfäden und gewebte Stücke überall dort Verwendung finden, w o noch mit geheizten Dampfzylindern gearbeitet wird, wie z. B. bei Leim- und Schlichtmaschinen, ferner als Ersatz für große Trockenkammern, wo die Stoffbahn über eine große Anzahl Walzen geführt werden muß, wie bei Oxydations-und Karbonisiermaschinen, Hängen, Mansarden u. dgl.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar. Es bedeuten Abb. i Ouerschnitt einer Ausführungsform, Abb. 2 Längsschnitt derselben, Abb. 3 Querschnitt einer weiteren Ausführungsform, _ Abb. 4 Längsschnitt derselben.
  • Der Trockenraum wird von dem Innen-und Außenmantel 1, 2 sowie den Stirnwänden 3 gebildet. Die Zwischenwände 4 teilen den um die Siebtrommel 5 angeordneten ringförmigen Trockenraum in mehrere unmittelbar nebeneinander- und entsprechend gegenüberliegende Kammern 6 bis i i und 6a bis iia An den Stirnwänden 3 der einzelnen Kammern 6 bis ii sind Lüfter 12 und Heizkörper 13 entweder ein- oder beidseitig angeordnet. Die Siebtrommel 5, welche von den angetriebenen Rollen 14 in Drehbewegung gesetzt wird, führt die Stoffbahn 15 durch die einzelnen Kammern 6 bis i i, wobei die durch Heizkörper 13 erhitzte Luft von den Lüftern 12 über die Stoffbahn geblasen oder durchgesaugt wird.
  • Es bieten sich viele Möglichkeiten, die Wirtschaftlichkeit des Gegenstromtrocknens in vorteilhaftem Maße zur Geltung zu bringen. Wird in der am Stoffbahnauslauf befindlichen Kammer 6, 6a allein so viel Frischluft angesaugt, wie verbrauchte Luft aus der am Einlauf liegenden Kammer i i, i ja ausgestoßen wird, so verarbeiten alle anderen Lüfter in den hintereinander angeordneten Kammern die eingenommene Luft. Damit steigt der Feuchtigkeitsgehalt in der Trockenluft von Lüfter zu Lüfter, bis sie feuchtigkeitsgesättigt, aber mit hoher Temperatur auf die naß in die Kammern i i, i ia einlaufende Stoffbahn 15 gelangt, wo ihr nur noch die Aufgabe zufällt, das Gewebe auf die Verdunstungstemperatur des im Gewebe enthaltenen Wassers zu erwärmen, um danach aus der Kammer zu entweichen. Die Luftumwälzung kann auch so eingestellt werden, daß jeder Lüfter in bekannter Weise mit Frisch-Luftzusatz, gegebenenfalls auch noch mit Rückluft arbeiten kann. Wird die Trockenhift durch die Stoffbahn gesaugt, so werden die Kammern mit Schiebewänden 16 ausgerüstet, welche der jeweiligen Stoffbahnbreite entsprechend durch die Spindeln 17 verstellt werden können.
  • Eine weitere Verwendung bietet diese Vorrichtung beim Krumpfen (Dekatieren) von Stoffbahnen im Kontinuelauf, bei dem durch die Stoffbahn in bekannter Weise wechselweise Feuchtdampf, Kaltluft oder auch Trokkenluft gesaugt wird.
  • Abb. 3 und 4 zeigen eine Einrichtung, bei welcher die Kammern i ja , ga und 7a mit Feuchtdampfstrahldüsen 22 und die Kammern ioa, 8a und 6a mit Kühlrohren 18 ausgerüstet sind. Die Stoffbahn 15 wird von der Siebtrommel 5 durch die Kammern ii bis 6 geführt, wobei der Lüfter ig wechselweise Feuchtdampf oder Kaltluft durch die Stoffbahn saugt und ein gleichmäßiges Krumpfen des Gewebes bei einmaligem Durchlauf erzielt wird. Es ist nicht immer erforderlich, daß alle Kammern in Betrieb genommen werden, denn jedes Gewebe verlangt seine eigene Behandlung. Die Anzahl der Kammern kann beliebig gewählt werden, ebenso können auch noch Trockenkammern eingeschaltet werden. Für Gewebe, welche noch eine Finish-Presse erfordern, kann auch noch ein Mitläufer 2o verwendet werden, welcher endlos über Leit-und Spannwalzen 21 um die Siebtrommel gespannt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockenvorrichtung für Gewebe, bei der die Stoffbahn über eine umlaufende Siebtrommel geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb und außerhalb des Trommelmantels unmittelbar nebeneinander- und entsprechend gegenüberliegende ortsfeste Kammern angeordnet sind, in denen die Stoffbahn stufenweise mittels Durch- oder Überblasen getrocknet wird.
  2. 2. Trockenvorrichtung nach Anspruch i in Anwendung für wechselweise Behandlung der Stoffbahn in den einzelnen Kammern mittels Feucht-, Kalt und Heißluft beim Krumpfen.
DES102552D 1931-12-25 1931-12-25 Trockenvorrichtung fuer Gewebe, bei der die Stoffbahn ueber eine umlaufende Siebtrommel gefuehrt wird Expired DE578399C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952617C (de) * 1951-02-20 1956-11-22 Krantz Soehne H Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen laufender Stoffbahnen, insbesondere in Spann-, Rahmen- und Trockenmaschinen mit Luft oder Dampf als Trockenmittel
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