DE577915C - Webschuetzen - Google Patents

Webschuetzen

Info

Publication number
DE577915C
DE577915C DEC45878D DEC0045878D DE577915C DE 577915 C DE577915 C DE 577915C DE C45878 D DEC45878 D DE C45878D DE C0045878 D DEC0045878 D DE C0045878D DE 577915 C DE577915 C DE 577915C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
section
cross
shape
subject
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC45878D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC45878D priority Critical patent/DE577915C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE577915C publication Critical patent/DE577915C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Webschützen Es ist bekannt, Webstuhlschützen dadurch der Fachform anzupassen, daB man sie unter Beibehaltung der üblichen 'Breite- an der Oberseite entsprechend der Neigung der im Oberfach' liegenden Kettenfäden abschrägt. Um in solchen im Querschnitt trapezförmigen Schützen dennoch die gleiche Menge Garn unterbringen zu können, wie dies mit de., gewöhrilichen runden Spulen in Schützen mit rechteckigem Querschnitt möglich ist, hat man bereits Vorgeschlagen, der Schützenspindel einen eiförmigen, der Schützenform angepaßten Querschnitt zu geben und-auf sie-eine ebenfalls eiförmige, den Schützenhohlraum fast ganz ausfüllende Spule aufzustecken. Diese Spule muß aus einer Rundspule durch Umspulen hergestellt werden, was ümstäiidlich ist und besondere Kosten verursacht. Ferner hat man für die bessere Ausnutzungdes Garnaüfnahmeraumes von Schützen üblicher Tiefe auch schon Flachspulen angegeben, die zunächst als Rundspulen von einem das gewöhnlicheMaß überschreitendenDurchmesset auf eine kreiszylindrische biegsame Papierhülse gesponnen und hierauf durch eine Presse zu einem Körper von angenähert elliptischem Querschnittsprofil zusammengedrückt werden, um dann auf eine entsprechend flache Schützenspindel aufgeschoben zu werden. Bei- Ausführung mit einer den gebräuchlichen Rundspulen .gleichen Garnmenge sollen diese- Flachspulen anderseits die Verringerung der Schützentiefe und damit der- Fachöffnung ermöglichen. Während bei allen diesen bekannten eiförmigen oder flachen Spulen bezweckt wird, einen im Querschnitt trapezförmigen oder rechteckigen Schützen normaler Breite mit der möglichen Höchstmenge von Garn zu füllen, handelt es sich gemäß der Erfindung darum, den Schützen gegenüber den üblichen Maßen in der Breite so zu vergrößern, daß er das Fach möglichst weitgehend ausfüllt, und dementsprechend soll auch der eiförmige oder flache Querschnitt der Spule vergrößert werden.
  • Nach der Erfindung wird die Form des Schützens Und .der Spule im Schützen sowohl der Form wie auch der Größe des Faches angenähert, und die Spule erhält einen das Fach möglichst ausfüllenden länglichen Querschnitt. Auf diese Weise wird nicht nur eine vorteilhafte Ausnutzung des Schützenhohlraumes für die Garnaufnahme ähnlich wie bei den für Schützen normaler Abmessungen bestimmten Ei- oder Flachspulen erreicht; sondern außerdem läßt sich auch im Vergleich mit diesen Spulen eine wesentlich größere Garnmenge als bisher im Fach unterbringen. Daraus ergibt sich weiterhin eine erhebliche Steigerung der Laufzeit des Schützens und. dementsprechend eine Verkleinerung der Zahl der Spulenwechsel, so daß bei Schützenwechsel von Hand ein Weber mehr Stühle bedienen kann.
  • Die Aufsteckspindel des . Schützens kann nach der Erfindung einen derartig länglichen Querschnitt erhalten, daß die als Rundspule auf Papphülsen entsprechenden Kreisdurchmessers gesponnene Spule beim Aufschieben auf die Schützenspindel zwangläufig durch Formänderung der Hülse und damit des Garnkörpers in .die flache, dem Fach angepaßte Form übergeführt wird. Auf diese Weise wird es möglich, Rundspulen ohne vorheriges besonderes Umspulen oder Umpressen gleichzeitig mit dem Aufstecken auf die Schützenspindel in die Flachform überzuführen. Wenn der Spindelquerschnitt der Dreiecksform des Faches angepaßt ist, entsteht dabei eine im Querschnitt eiförmige Spule.
  • Die Zeichnung zeigt den Schützen und die Spule nach der -Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen in Abb. i und 2 in schematischer Darstellung.
  • Bei der Bauform nach Abb. i ist der Schützen 3 sowohl -der Form wie auch der Größe des Faches, das durch die den Winkel a einschließenden Ketten i und 2 gebildet wird, weitgehend angenähert, indem sein Querschnitt die Gestalt eines das Fach soviel als praktisch möglich ausfüllenden Trapezes besitzt. Die Schützenspindel 5 weist einen der Dreiecksform des Faches angepaßten, nach dessen Mittellinie hin gerichteten Querschnitt auf und bestimmt den entsprechenden eiförmigen Querschnitt der aufgesteckten Spule q.. Die Spule q. nutzt den verfügbaren Hohlraum des Schützers 3 und damit auch des Faches in günstigstem Maße aus und kann daher eine beträchtliche Garnmenge enthalten. Die Spule q. ist zunächst als Rundspule auf eine Papphülse von einem dem Eiquerschnitt der Spindel 5 gleichen Kreisumfang gesponnen uncj geht beim Aufschieben der Hülse auf die Spindel von selbst in die aus Abb. i ersichtliche flache Form über. Die Spindel kann nach oben hin im Querschnitt verjüngt sein, um das Aufschieben der Spulenhülse zu erleichtern, die ebenfalls konisch gestaltet sein kann. ' Wie Abb. 2 zeigt, kann der Schützen 3 im Querschnitt statt als Trapez auch als längliches Rechteck ausgeführt sein, welches -das Fach ebenfalls in viel größerem Ausmaß als ein Schützen der üblichen in Abb. i gestrichelt angedeuteten Abmessungen ausfüllt. Die Spindel 5 dieses länglich rechteckigen Schützens 3 besitzt elliptischen Querschnitt - und ebenso auch die aufgesteckte, den Schützenhohlraum möglichst vollständig einnehmende Flachspule q...

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCIr: i. Schützen für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Schützers (3) und der Spule (q.) im Schützen der Form und Größe des Faches angenähert ist und die Spule (q.) einen flachen, das Fach möglichst ausfüllenden Querschnitt besitzt.
  2. 2. Schützen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAufsteckspindel (5) des Schützers für die Spule (q.) einen derartig länglichen Querschnitt hat, daß die Spule beim Aufschieben in die flache, dem Fach angepafte Form übergeführt wird.
  3. 3. Schützen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Spindel (5) dei- Dreiecksform des Faches angepaßt ist.
DEC45878D 1932-01-12 1932-01-12 Webschuetzen Expired DE577915C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC45878D DE577915C (de) 1932-01-12 1932-01-12 Webschuetzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC45878D DE577915C (de) 1932-01-12 1932-01-12 Webschuetzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE577915C true DE577915C (de) 1933-06-07

Family

ID=7026209

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC45878D Expired DE577915C (de) 1932-01-12 1932-01-12 Webschuetzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE577915C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0650539B1 (de) Bandwebmaschine mit einer schusseintragnadel
DE577915C (de) Webschuetzen
DE2439925C2 (de) Klemmschütz für Webmaschinen
DE915848C (de) Fadenbruch- und Knotensicherung an Strickmaschinen, insbesondere an Flachstrickmaschinen
DE620975C (de) Schlingenfester Frottierstoff
EP0053217B1 (de) Führungszahn zur Bildung eines Schusseintragskanales einer Webmaschine
DE496895C (de) Fallschirm
DE640788C (de) In den Webschuetzen einsetzbarer Schusstraeger zum unmittelbaren Bewickeln mit Garn
AT55322B (de) Verfahren zur Herstellung von Festonbändern.
DE865178C (de) Gewirke und Verfahren zu seiner Herstellung
DE675931C (de) Steigkasten fuer Wechselwebstuehle
DE656279C (de) Gitter fuer Mehrgitterroehren
DE651081C (de) Elastisches Garn
DE459251C (de) Konisch geformte Spule
DE515022C (de) Schusssamtgewebe mit gezwirntem Schussfaden
AT154613B (de) Verfahren zur Herstellung eines elastischen Garnes.
AT153074B (de) Dreherhelfenanordnung.
DE686240C (de) Dreherhalblitze
DE669370C (de) Verfahren zum Herstellen von Kunstseidengeweben auf Webstuehlen
DE243413C (de)
AT154218B (de) Gitter für Mehrgitterröhren.
DE442241C (de) Spulenkapsel fuer Naehmaschinen
DE900200C (de) Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen Ersatz des Schussmaterials an mechanischen Webstuehlen
DE525114C (de) Spinntopf oder Spinntopfeinsatz fuer die Herstellung eines fertigen Fadengebindes aus Kunstseide
AT61796B (de) Flyerspule.