DE577644C - Peilempfaenger zur Peilung im Hoer- oder Anzeigemaximum - Google Patents

Peilempfaenger zur Peilung im Hoer- oder Anzeigemaximum

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DE577644C
DE577644C DEH126739D DEH0126739D DE577644C DE 577644 C DE577644 C DE 577644C DE H126739 D DEH126739 D DE H126739D DE H0126739 D DEH0126739 D DE H0126739D DE 577644 C DE577644 C DE 577644C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Peilempfänger zur Peilung im Hör- oder Anzeigemaximum Zur Peilung von funkentelegraphischen Sendern wird bei bekannten Verfahren die Lage eines gerichteten Antennensystems (z. B. Rahmen) so lange verändert, bis ein Hör- oder Anzeigeminimum auftritt, und aus der Antennenrichtung auf die Richtung des Senders geschlossen. Die Peilung im Hörininimum bringt den Nachteil, daß es nicht möglich ist, während der Peilung eine Kennung des Senders oder Morsezeichen aufzunehmen.
  • Diesen Nachteil vermeidet ein bekanntes Peilverfahren, welches die Senderrichtung aus dem Verschwinden, das heißt aus dem Minimum des Unterschiedes zwischen der Summe und der Differenz der Einzelwirkungen zweier Antennensysteme, ermittelt.
  • Bei starkem Störpegel wird jedoch auch die Meßgenauigkeit dieses Verfahrens sehr gering, da das Minimum durch die Störungen überdeckt werden kann und nur' aus zwei Stellen gleichstarken Empfanges gemittelt werden kann.
  • Diese grundsätzlichen Nachteile der Peilung im Hör- oder Anzeigeminimum vermeidet die Peilung im Hör- oder Anzeigemaximum. Das Maximum ist jedoch bei den bekannten Verfahren derart breit, daß die Meßgenauigkeit zu ungenau wird.
  • Vorliegende Erfindung betrifft einen Peilempfänger, der die Peilung im Empfangsmäximum mit hinreichender Meßgenauigkeit ermöglicht. Der Empfänger verwendet zwei Empfangssysteme, von denen ein System eine gerichtete Charakteristik besitzen muß, während das zweite System gerichtet oder ungerichtet sein kann. Zur Peilung wird das Maximum der Differenz der Mittelwerte der Energie der Richtantenne und der Energie der zweiten Antenne benutzt.
  • Das neue Peilverfahren unterscheidet sich von dem bekannten Verfahren, das ebenfalls mit der Kombination zweier Antennensysteme arbeitet, dadurch, daß das Minimum unberücksichtigt bleibt, jedoch das Maximum einer kombinierten Wirkung der Antennensysteme beobachtet wird.
  • Die zur Peilung erforderliche Differenz der Mittelwerte der Energien aus beiden Antennensystemen kann auf verschiedene Weise gebildet werden. So ist es möglich, die Empfangsströme beider Antennensysteme in getrennten Detektoren gleichzurichten und die gleichgerichteten Ströme einem Differenzenindikator (Telephon oder Meßinstrument) zuzuführen, in dem der gleichgerichtete Empfangsstrom des gerichteten Antennensystems den Empfangsstrom des zweiten Antennensvstems schwächt.
  • In der Abb. i der Patentzeichnung ist ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Als gerichtete Antenne ist eine Rahmenantenne i, die mit dem Kondensator 2 -einen hochfrequenten Empfangskreis bildet, über den Detektor 3 mit dem Widerstand q. belastet. Die gleichgerichteten Empfangsströme werden den Widerstand q. in Richtung des Pfeiles 5 durchfließen. Als zweites Antennensy stem findet eine angerichtete Antenne 6 mit der Selbstinduktion 7 Verwendung. Die Antennenströme werden durch den Detektor 8 gleichgerichtet und über den Belastungswiderstand 9 in Richtung des Pfeiles ro gesendet. Der Galvanoineterkreis i r mit dem Anzeigeinstrument 12 zeigt die Gleichströme an, die durch die entgegengesetzt gerichteten Spannungen an denWiderständen d. und 9 entstehen. Die Dimensionierung der Antennen ist so zu treffen, daß der 1?mpfangsstrom der angerichteten Antenne 6 stets größer bleibt als der Empfangsstrom des Rahmens r. Steht der Rahmen im Empfangsminimum, so zeigt das Galvanometer 12 maximalen Ausschlag, der von der Energie in der angerichteten Antenne herrührt. Wird der Rahmen aus dem Minimum gedreht, so wird durch die im Rahmen induzierte Energie am Widerstand eine Gegenspannung entstehen, die den Strom im Galvanometerkreis 11 schwächt.
  • Die Abb.2 zeigt die bei Anwendung des neuen Peilempfängers entstehende Peilcharakteristik. Der Kreis 13 zeigt die angerichtete Charakteristik der Antenne 6, die Kreise 14. zeigen die gerichtete Charakteristik des Rahniens i. Wird die Differenz aus den (phasenunabhängigen) Mittelwerten beider Charakteristiken gebildet. so erhält man als Resultierende die stark ausgezogene Kurve 15, die scharfe Peilmaxima aufweist.
  • Der eingangs dargelegte Erfindungsgedanke lädt sich auch unter Verwendung von nur einem Gleichrichter (Empfänger) dadurch realisieren, (lad die hochfrequenten Ströme beider Antennensvsteme zeitlich nacheinander dein Gleichrichter zugeführt werden. Bei periodisch wechselnder Anschaltung der Antennen an den Empfänger entsteht eine Wechselstromkomponente im gleichgerichteten Stromkreise, deren Frequenz der Schaltfrequenz beider Antennen entspricht und deren Amplitude von der Differenz der von den Antennen aufgenommenen Energien abhängig ist. Die Abhängigkeit der Amplitude der Wechselstronikoniponente von der Lage des Peilrahmens wird der in der Abb. 2 gezeigten Kurve entsprechen. Es lädt sich die @@'ecliselstromkomponente mittelbar oder unmittelbar durch Abhören im Telephon oder durch Beeinflussung eines Meßinstrumentes zur Peilanzeige verwenden.
  • Die Abb. 3 zeigt ein Schaltschema für die 1?rfindung. Die hochfrequenten Schaltelemente sind durch die Antennen r und 6 und die Abstimmittel 2 und 7 dargestellt. Die nichtgeerdeten Seiten der Antennenkreise sind zu einem einpoligen rotierenden Umschalter 16 geführt, der auch durch kapazitive oder induktive Kopplungsglieder oder durch Röhrenanordnungen ersetzt werden kann. Der Umschalter 16 verbindet die Antennen r und f> abwechselnd mit dem Detektor 17 und dem Telephon i. Steht der Empfangsrahmen im Minimum, so wird in den Anschaltzeiten des Rahmens schwacher Empfang wahrnehmbar sein, während in den Anschaltzeiten der Antenne starker Empfang auftritt. Durch die Unischaltung wird somit der Empfang von einem minimalen Wert zu einem maximalen Wert verändert, es entsteht eine starke @\'echselstromkömponente im gleichgerichteten Empfangsstrom. Wird der Rahmen aus dein :Minimum herausgedreht, so wird die Amplitude der Wechselstromkomponente geringer, (1a auch in den Anschaltzeiten des Rahmens Empfang vorhanden ist. Die Wechselstromkomponente erzielt ein Minimum, wenn der Rahmen im 'Maximum steht.
  • Der in diesem Ausführungsbeispiele gezeigte Umschalter lädt sich durch Röhrenanordnung ersetzen, wenn beispielsweise eine Schaltanordnung nach der Abb..I gewählt wird. Hierbei sind zwei Hochfrequenzverstärkerröhren i9 und 2o durch eine beliebige Schaltfrequenz, die dem Transformator 2f zugeführt wird, im niederfrequenten Gegentakt derart gesteuert, däß abwechselnd der Anodenstrom der Rohre i9 und 2o blockiert ist. Auf (las Gitter des Rohres i9 induziert der Rahmenkreis 1, 2 und auf das Gitterdes Rohres 2o der Antennenkreis 6, 7. Dem Anodenkreis ist ein Empfänger 22 angekoppelt, der mit Anordnungen zur Siebung der Schaltkomponente versehen werden kann.
  • Die Schaltfrequenz kann niederfrequent oder hochfrequent sein. Ist die Schaltfrequenz unhörbar, so kann diese durch Gberlagerung mit einer Hilfsfrequenz hörbar gemacht werden.
  • Die Schaltanordnung kann derart verändert werden, daß die verschieden gerichteten Peilcharakteristiken durch Umschaltung unter Verwendung teilweise oder vollkommen gleicher Antennen erzielt werden. Es kann beispielsweise der Rahmeneffekt und der Antenneneffekt einer Rahmenantenne über getrennte Hochfrequenzverstärker wechselnd dein Empfänger zugeführt werden.
  • Die Empfangscharakteristik ist bei Verwendung, einer Rahmenantenne und einer angerichteten Antenne zweiseitig. Durch Verwendung bekannter Antennenkombinationen lädt sich eine einseitige Charakteristik mit scharfem Anzeigemaximum erzielen. Dabei lädt sich beispielsweise bei Verwendung einer Rahmenantenne und einer ungerichteten Antenne lediglich die Rahmenantenne wechselnd an- und abschalten, während die angerichtete Antenne stets angeschaltet bleibt.
  • Iss ist möglich, bekannte direktzeigende Peilverfahren derart umzugestalten, daß an Stelle der Minimumpeilung eine Maximumpeilung tritt, wenn als Empfänger eine Schaltanordnung in der geschilderten Art verwendet wird.

Claims (7)

  1. PATENTANsI'RÜcIir: i. Peilempfänger zur Peilung im Hör-oder Anzeigemaximum, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Peilrichtung das Maximum der Differenz der Mittelwerte der von einer Richtantenne und einer zweiten, anders gerichteten Antenne abgeleiteten Energien benutzt wird.
  2. 2. Peilempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsströme der Antennensysteme in getrennten Detektoren gleichgerichtet und einem Differenzinstrument zugeführt werden.
  3. 3. Peilempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennensysteme periodisch wechselnd an einem gemeinsamen Detektor angeschaltet werden und zur Bestimmung der Differenz der Mittelwerte der Energien die Wechselstromkomponente verwendet wird, welche durch die wechselnde Anschaltung entsteht.
  4. Peilempfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselnde Anschaltung der Antennen an den Detektorkreis durch Röhrenanordnungen erfolgt, die im Gegentakt einer Schaltfrequenz gesteuert sind.
  5. 5. Peilempfänger nach Anspruch 3 und q, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die wechselnde Anschaltung entstehende Wechselstromkomponente durch Überlagerung mit einer Hilfsfrequenz hörbar gemacht wird.
  6. 6. Peilempfänger nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderlichen, verschieden gerichteten Peilcharakteristiken durch Umschaltung unter Verwendung teilweise oder vollkommen gleicher Antennen erzielt werden.
  7. 7. Peilempfänger nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderlichen, verschieden gerichteten Peilcharakteristiken durch An-und Abschalten einer zusätzlichen Antenne (Rahmen) erzielt werden.
DEH126739D 1931-05-06 1931-05-06 Peilempfaenger zur Peilung im Hoer- oder Anzeigemaximum Expired DE577644C (de)

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