DE577478C - Vorrichtung zur Kompensation des Temperatureinflusses bei magnetischen Waagen - Google Patents

Vorrichtung zur Kompensation des Temperatureinflusses bei magnetischen Waagen

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DE577478C
DE577478C DEH131369D DEH0131369D DE577478C DE 577478 C DE577478 C DE 577478C DE H131369 D DEH131369 D DE H131369D DE H0131369 D DEH0131369 D DE H0131369D DE 577478 C DE577478 C DE 577478C
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compensating
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magnet system
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DEH131369D
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Johannes B Ostermeier
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/02Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
    • G01R33/038Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using permanent magnets, e.g. balances, torsion devices

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Description

  • Vorrichtung zur Kompensation des Temperatureinflusses bei magnetischen Waagen Es sind Vorrichtungen bei magnetischen Waagen bekannt, bei denen der Temperatureinfluß durch Verlegung des Schwerpunktes bei Temperaturänderungen bewirkt wird, z. B. durch geeignete Befestigung der Magnetlamellen am Mittelkörper, derart, daß die Ausdehnung des Mittelkörpers gegen die der Magnetlamelle eine Schwerpunktverschiebung bewirkt oder durch Verwendung von zwei in entgegengesetzter Richtung zur Schneide am Mittelkörperangebrachten, aus verschiedenem Material bestehenden Spindeln mit Gewichten, die durch ihre verschiedene Wärmeausdehnung eine Schwerpunktverlagerung hervorrufen. Im ersteren Falle erreicht man durch die exzentrisch: Befestigung der Magnetlamelle am Mittelkörper nur für einen bestimmten Intensitätswert eine 'Temperaturkompensation, im zweiten Falle muß das Gewicht der stärker sich ausdehnenden Spindel durch ein- Gewicht an einer weniger sich ausdehnenden Spindel ausgeglichen werden, so daB z. B. bei Verwendung von Invar für eine der beiden Spindeln das Gewicht auf der Invarspindel hauptsächlich zum Ausgleich des Gewichtes an der anderen Spindel dient und auf diese Weise das System unwirksam belastet.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung' ist eine Vorrichtung, welche eine Temperaturkompensation für verschiedene Intensitätswerte gestattet und ferner einen Ausgleich des Drehmomentes für den temperaturausgleichenden Körper nicht erfordert. Die Erfindung besteht darin, daß man einen Körper mit anderem Wärmeausdehnungskoeffizienten als dem des ihn tragenden Teils, vorzugsweise des Mittelkörpers, an demselben derart einseitig befestigt, daß der Schwerpunkt des Ausgleichskörpers annähernd in der Nähe der Drehachse oder unterhalb oder über derselben liegt, wobei die Wärmeausdehnungsdifferenz zwischen dem Ausgleichskörper und seinem Träger eine Schwerpunktverlagerung verursacht. Für diesen Fall der Anordnung des Kompensationskörpers ist nun ein Gewichtsausgleich für den Temperaturausgleichskörper nicht erforderlich. Der Mittelkörper kann hierbei aus einem Stoff mit geringem Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehen und die Spindel aus einem solchen mit größerem Wärmeausdehnungskoeffizienten oder auch umgekehrt. Wenn beispielsweise der Ausgleichskörper aus einem Stoff mit verschwindend kleinem Wärmeausdehnungskoeffizienten besteht, bewirkt die Ausdehnung des Mittelkörpers allein oder in der Hauptsache die Temperaturkompensation, während der Ausgleichskörper selbst keine oder nur eine verschwindend kleine Längenänderung erfährt; besteht der Mittelkörper aus Material mit sehr kleinem Ausdehnungskoeffizienten, so bewirkt eine Spindel mit größerem Ausdehnungskoeffizienten die Kompensation.
  • Zur Veränderung des Wärmeausdehnungskoeffizienten kann der Ausgleichskörper verschiebbar am Mittelkörper befestigt oder veränderlich belastbar sein, und zum Ausgleich der Schwerpünktlage kann sich in an sich bekannter Weise ein verschiebbares Gewicht auf dem Ausgleichskörper befinden. Der Ausgleichskörper kann auch an einem anderen Teil des Magnetsystems, beispielsweise an den Magnetlamellen, befestigt sein; besteht in diesem Falle der Ausgleichskörper beispielsweise aus Invar, so übernimmt die Magnetlamelle selbst im wesentlichen die kompensierende Schwerpunktverschiebung; bei Systemen mit mehreren Lamellen kann sich an jeder einzelnen ein derartiger Ausgleichskörper befinden.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt, und zwar bezeichnet i die Magnetlamelle, 2 einen am Mittelkörper 3 befestigten Ausgleichskörper, welcher in der .Zeichnung mit einem Gewinde versehen dargestellt ist, 7 und 8 Schraubenmuttern zur Festigung der Lage des Ausgleichskörpers gegenüber dem Magnetsystem, 9 ein auf der Spindel verschiebbares Gewicht. Mit q. ist die Schneide und -mit 5 und 6 sind die Befestigungsschrauben - für die Magnetlamellen am Mittelkörper bezeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Kompensation des Temperatureinflusses bei magnetischen Waagen mittels an einem Teile des Magnetsystems einseitig befestigter Ausgleichskörper aus Material mit anderem Wärmeausdehnungskoeffizienten als dem des den Ausgleichskörper tragenden Teils, wobei auf dem Ausgleichskörper ein Gewicht verschiebbar angeordnet sein kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgleichskörper exzentrisch an dem ihn tragenden Teil des Magnetsystems, vorzugsweise am Mittelkörper, derartig befestigt ist, daß der Schwerpunkt des belasteten oder unbelasteten Ausgleichskörpers annähernd in die durch die Schwingungsachse bestimmte vertikale Mittelebene des schwingenden Systems zu liegen kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise am Mittelkörper des Magnetsystems angebrachte Ausgleichskörper horizontal verschiebbar ist.
DEH131369D 1932-04-12 1932-04-12 Vorrichtung zur Kompensation des Temperatureinflusses bei magnetischen Waagen Expired DE577478C (de)

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