DE577252C - Ablegevorrichtung fuer Heftmaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Heftmaschinen

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DE577252C
DE577252C DEC42256D DEC0042256D DE577252C DE 577252 C DE577252 C DE 577252C DE C42256 D DEC42256 D DE C42256D DE C0042256 D DEC0042256 D DE C0042256D DE 577252 C DE577252 C DE 577252C
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DE
Germany
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guide
arches
sheets
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DEC42256D
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CHRISTENSEN MACHINE CO
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CHRISTENSEN MACHINE CO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung für Heftmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Ablegevorrichtung für Heftmaschinen, bei welcher die gehefteten Bögen durch hin und her gehende Ausstoßorgane von dem Führungssattel zunächst nach oben und dann nach der Seite abgehoben und einem endlosen Förderband zugeführt werden. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art -ist die Länge der abzulegenden Bögen durch die Länge des Führungssattels in dem Ablegeteil der Heftmaschine begrenzt, und wenn die Bögen länger sind als der Führungssattel, dann lassen sie sich nicht durch den Ablegemechanismus ablegen, weil die Stützmittel für letzteren, wie Lagerarme o. dgl., im Wege sind. Nun ist es manchmal sehr wünschenswert, verhältnismäßig lange Bögen zusammenzuheften, und um diese längeren Bögen ablegen zu können, muß man eine Heftmaschine benutzen, deren Ablegevorrichtung entsprechend größer oder länger ausgeführt ist. Eine derartige Maschine fällt jedoch notwendigerweise bedeutend größer aus, als für die durchschnittlichen Arbeiten, d. h. für die am häufigsten verwendeten Bogengrößen notwendig ist, und aus diesem Grunde erhöhen sich die Anschaffungskosten und die Betriebskosten der Maschine. Gemäß der Erfindung wird jedoch die Ablegevorrichtung einer für normale Bögen bestimmten Heftmaschine so ausgebildet, daß sie zum Ablegen von Bögen benutzt werden kann, welche bedeutend länger als die Ablegevorrichtung in Längsrichtung des Führungsteils sind, mit anderen Worten, die Länge der Bögen ist unabhängig von der Länge der Ablegevorrichtung oder des Führungssattels der Heftmaschine, und es ist in gewissen Grenzen möglich, Bögen der verschiedensten Länge abzulegen, die länger als die Ablegevorrichtung sind. `-Erreicht wird dieses wünschenswerte Ziel gemäß der Erfindung dadurch, daß das äußere Ende der schrägen Führungsfläche des dachartigen Führungssattels an der dem äußeren Stützarm für die Ausstoßorgane zugewendeten Seite allmählich von der schrägen Lage in eine senkrechte Lage übergeht, so daß Bögen, die länger als die Gesamtanordnung der Ausstoßorgane sind, mit ihrem einen Ende an dem äußeren Stützarm vorbeigeleitet werden und dann in bekannter Weise zunächst nach oben und dann seitlich zum Führungssattel abgehoben werden können. Um dieses Vorbeileiten des einen Endes der Bögen an dem äußeren Stützarm zu unterstützen, ist in einem Abstand von der schrägen, allmählich in eine senkrechte Lage übergehenden Führungsfläche des Sattels eine gleichartig ausgebildete Platte parallel dazu angeordnet, welche die Bögen außer Berührung mit dem äußeren Stützarm hält und sie gegebenenfalls über das senkrechte Ende der Sattelfläche hinausleitet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. z zeigt eine Endansicht der Heftmaschine, welche mit einer seitlichen Ablegevorrichtung versehen ist; zwecks deutlicherer Darstellung sind einige Teile herausgebrochen.
  • Abb.2 ist eine Seitenansicht der Ablegevorrichtung nach Linie 2-2 der Abb. r.
  • Abb. 3 ist eine Draufsicht auf die Ablegevorrichtung nach Linie 3-3 der Abb. i. Abb. 4. ist eine schaubildliche Darstellung des Führungssattels und der Führungsplatte, wobei ein Bogensatz in strichpunktierter Linie angedeutet ist, und Abb. 5 ist ein Querschnitt durch den Führungssattel nach Linie 5-5 der Abb. 3, Das Maschinengestell 5 der Heftmaschine ist an einem Ende mit einer Fördervorrichtung o. dgl. versehen, welche die Bögen sammelt und sie an einen im wesentlichen dachförmigen Sattel 6 abliefert. Die gesammelten Bögen werden dann durch irgendeinen Fördermechanismus entlang dem Sattel bewegt und einem geeigneten Heftmechanismus zugeführt, der nicht dargestellt ist, aber an einem Arm 7 befestigt ist, welcher sich an dem Maschinengestell 5 befindet. Nachdem die Bogengruppen zusammengeheftet sind, werden die fertiggestellten Broschüren, Hefte o. dgl. abermals den Sattel 6 entlang bewegt, bis sie in .das Ablegeende 8 der Maschine geraten, von wo aus sie durch die nur zu beschreibende Ablegevorricbtung seitlich zur Längsrichtung des Sattels aus der Maschine lrerausbewegt werden.
  • Da die besondere Bauart der Bogensammelvorrichtung, der Fördervorrichtung und des Heftmechanismus keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, so sind diese Mechanismen nicht näher beschrieben.
  • Von dem Maschinengestell 5 ragen Lagerstützen 9 und io nach aufwärts, in denen Lagerpaare 11, 12 und 13 angeordnet sind, in welchen die äußeren Enden von Wellen 14., 15 und 16 ruhen. Das äußere Ende der Welle 14 ragt über die Stütze io hinaus und ist mit einem Zahnrad 17 (Abb. i) versehen. Wie aus der Abb. 2 hervorgeht, ist die Stütze io bei 18 ein klein wenig nach seitwärts und nach aufwärts gerichtet, damit die in dieser Stütze io angeordneten Lager 11, 1a und 13 über das Ende des Maschinengestelles 5 hinausliegen.
  • Die Welle 1.1 wird zwecks Betätigung der Ablegewalze 31 hin und her gedreht. Um diese Hinundherdrehung ausführen zu können, kämmt das an dieser Welle rd. befestigte Zahnrad 17 mit einem Zahnsegment i9, welches sich an einem Arm 2o befindet, der verstellbar an einem gegabelten Hebel 21 befestigt ist, der seinerseits drehbar an dem einen Ende der Welle 15 gelagert ist und durch eine Stange 22 ausgeschwungen wird, welche mit einem Kurbelzapfen 2,4 an einer Hubscheibe 25 verbunden ist. Die Hubscheibe 25 sitzt an einer Welle 26, die durch ein Zahnradvorgelege von einer mit einer Antriebsscheibe 27 versehenen Antriebswelle 28 angetrieben wird. Wenn also die Hubscheibe 25 sich dreht, dann wird dadurch das Zahnsegment i9 hin und her geschwungen, um die Welle 1.4 zuerst nach der einen und dann nach der anderen Richtung zu drehen.
  • Die an der Welle 14 sitzende Ablegewalze besteht aus einer Anzahl in einem Abstand voneinander befindlicher Scheiben 31. Jede Scheibe 31 ist an ihrem Umfang mit einer Aussparung 32 versehen, die alle in Achsdeckung miteinander liegen. Durch diese Aussparungen 32 erstreckt sich eine Welle 33 hindurch, welche zur Betätigung von Greiffingern dient und mit ihren Enden exzentrisch in den äußersten Scheiben 31 gelagert ist. Neben jeder Scheibe 31 befindet sich ein an der Welle 33 befestigter Greiffinger 34, welcher für gewöhnlich nachgiebig mit seinem freien Ende in Eingriff mit dem Umfang der ihm zugeordneten Scheibe 31 steht, und zwar findet dieser Eingriff in der Nähe der einen Kante der Aussparung statt, so daß eine fertiggestellte Bogengruppe 35 erfaßt wird, wenn diese durch eine senkrecht verschiebbare Ausstoßplatte 36 unter die nachgiebigen Greiffinger 3.4 geschoben wird.
  • Wenn sich die Ablegewalze 31 in Uhrzeigerrichtung dreht (Abb.1), dann nimmt sie eine Bogengruppe von dem Sattel 6 ab und legt sie auf V-förmig gebogene Ablegestangen 42 ab, welche die Bogengruppe nach auswärts auf eine Plattform oder einen Tisch 43 werfen. Die Ablegestangen 42. sind zwischen j e zwei Scheiben 31 angeordnet und sind mit ihren unteren Enden in Löchern der Welle 16 befestigt.
  • Damit die Bögen 35 über das Ende der Ablegevorrichtung bzw. des Führungssattels hinausragen können, wie die Abb. 3 zeigt, ist die der Ablegewalze 31 zugewendete schräge Sattelplatte 59 nach ihrem äußeren Ende hinzu derart verdreht, daß sie im wesentlichen senkrecht steht und dabei parallel zu der inneren Kante der Lagerstütze io liegt, an welcher die Bögen vorbeibewegt werden müssen. Eine Leitplatte 6o ist parallel und in einem Abstand von der Sattelplatte 59 angeordnet und ist genau so wie die Sattelplatte 59 an ihrem einen äußeren Ende verdreht, so daß eine Führung entsteht, durch welche das eine Ende der Bogengruppe frei hindurchgehen kann, wenn sie nach Durchlaufen des Heftmechanismus in die Ablegestellung bewegt wird. Die Bögen bewegen sich also zunächst in der Längsrichtung des Sattels, bis sie sich in der Ablegestellung befinden. Dann erfolgt das Ablegen bzw. das Ergreifen der Bögen durch die Ablegewalze seitlich oder quer zur Längsrichtung des Sattels. Die Leitplatte 6o wird durch Arme 61 in der gewünschten Stellung gehalten. Diese Arme 61 sind mittels Schrauben 62 an der rechenartig ausgebildeten Querleiste 4.5 befestigt.
  • Durch die beschriebene Ausbildung der inneren Sattelfläche wird also erreicht, daß die Bögen bei ihrer Längsbewegung auf dem Sattel frei und leicht an der äußeren Lagerstütze ro vorbeigeführt werden, während die Antriebsglieder der eigentlichen Ablegevorrichtung so angeordnet sind, daß keines derselben in den Pfad der Längsbewegung der Bögen eintreten kann, was natürlich die Längsbewegung der Bögen auf dem Sattel verhindern würde. Die Bögen können also so weit auf dem Sattel vorgeschoben werden, daß sie über das äußere Ende desselben hinwegragen, und es ist nunmehr einleuchtend, daß gemäß der Erfindung Bögen von der Ablegevorrichtung gehandhabt werden - können, welche bedeutend länger als die Länge der Ablegevorrichtung sind.
  • Die Plattform 43 besteht aus absatzweise bewegten endlosen Bändern 63, welche über Führungsrollen 64 hinweglaufen, die sich an der Welle 15 befinden. Die Welle 15 wird durch ein Klinkensperrwerk 65 absatzweise angetrieben, welches mit der Welle 16 verbunden ist und bei jeder Ausschwingung derselben betätigt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Ablegevorrichtung für Heftmaschinen, bei welcher die gehefteten Bögen durch hin und her gehende Ausstoßorgane von dem Führungssattel zunächst nach oben und dann nach der Seite abgehoben und einem endlosen Förderband zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende der schrägen Führungsfläche (59) des dachartigen Führungssattels (6) an der dem äußeren Stützarm (zo) für die Ausstoßorgane (z4, 31, 34) zugewendeten Seite allmählich von der schrägen Lage in eine senkrechte Lage übergeht, so daß Bögen abgelegt werden können, die länger als die Ablegevorrichtung sind.
  2. 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch r , dadurch gekennzeichnet, daß in einem Abstand von der schrägen, allmählich in eine senkrechte Lage übergehenden Führungsfläche (59) eine gleichartig ausgebildete Platte (6o) parallel dazu angeordnet ist, welche die Bögen an dem äußeren Stützarm (zo) vorbei und gegebenenfalls über das senkrechte Ende der Sattelfläche (59) hinausleitet.
DEC42256D 1928-11-23 1928-11-23 Ablegevorrichtung fuer Heftmaschinen Expired DE577252C (de)

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DE (1) DE577252C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265120B (de) * 1958-12-11 1968-04-04 Horst Lorenz Aus einer Heftmaschine und einer damit zusammenarbeitenden Transportvorrichtung bestehende Anlage fuer Sammelheftung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265120B (de) * 1958-12-11 1968-04-04 Horst Lorenz Aus einer Heftmaschine und einer damit zusammenarbeitenden Transportvorrichtung bestehende Anlage fuer Sammelheftung

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