DE577198C - Lichtbildgeraet - Google Patents

Lichtbildgeraet

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DE577198C
DE577198C DEST48833D DEST048833D DE577198C DE 577198 C DE577198 C DE 577198C DE ST48833 D DEST48833 D DE ST48833D DE ST048833 D DEST048833 D DE ST048833D DE 577198 C DE577198 C DE 577198C
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Germany
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/50Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera with slit or like diaphragm moving over original for progressive exposure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung des Lichtbildgerätes zum Kopieren oder Vervielfältigen von Schriftstücken, Drucksachen, Zeichnungen, Bildern u. dgl. S nach Patent 561 134. Erfindungsgemäß ist das Gerät mit einer selbsttätigen Antriebsvorrichtung, ζ. B. einem Federwerk oder einem zweckmäßig an die gleiche Stromquelle wie die Belichtungslampe angeschlossenen Elektromotor, ausgerüstet. Zur Fortbewegung des Gerätes dienen dabei zweckmäßig Raupenbänder. Der Elektromotor kann >edoch auch an. eine andere äußere Stromquelle oder an eine in dem Gerät selbst angeordnete Batterie angeschlossen sein.
Auf diese Weise werden die bei der Bewegung von Hand möglichen Unregelmäßigkeiten ausgeschaltet.
Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen
so Gerätes mit elektrischem Antrieb ist in den Fig. ι und 2 schematisch dargestellt. Fig. 2 zeigt das in Fig. 1 dargestellte Gerät von unten gesehen.
In dem Gehäuse 49 befinden sich die Spuas len 2 und 3 für das lichtempfindliche Band 4, das über Führungswalzen 50,51 und Antriebswalzen 52,53 geleitet ist, ferner ein Elektromotor 54, ein Spiegel 55 und eine Linse 56, durch welche das Bild in dem gewünschten Maßstabe auf das Band 4 geworfen wird. Der Motor ist durch die Leitungen 57, 58 über einen Regulierwiderstand 59 und einen Handschalter 60 an die Stromquelle angeschlossen. Von den Anschlußklemmen des Motors führen ferner die Leitungen 61, 62 zu der unterhalb des Gehäuses angeordneten Lampe 63, die mit Hilfe des Reflektors 64 den jeweils aufzunehmenden Objektteil belichtet. Als Laufwerk dienen zwei Raupenbänder 65, 66, die über Räder 67, 68 laufen, welche mit Achsen 69, 70 in Lagerböcken an dem Gehäuse gelagert sind. Die Verwendung von Raupen an Stelle von Rädern bietet bei selbsttätigem Antrieb den Vorteil größerer Gleichmäßigkeit und vermeidet ein Rutschen. Ferner halten die Raupen das Objekt bei der Bewegung fest und glatt im Gegensatze zu Rädern, die leicht eine Verschiebung des ^Objektes oder die Bildung von Falten oder wellenförmiger Unebenheiten bewirken.
Der Motor 54 treibt bei geschlossenem Kontakt 60 über Kettenräder 71, 72 und eine Kette 73 die Laufachse 70 und damit das Laufwerk an, wobei die Geschwindigkeit mit Hilfe des Regulierwiderstandes 59 nach Bedarf geregelt werden kann. Von der Laufachse 69 wird gleichfalls über Kettenräder 74, 75 und eine Kette 76 die Treibwalze 53
angetrieben, durch weiche dem Band 4 eine der Bewegung des Gerätes entsprechende Bewegung erteilt wird.
Die Walzenpaare 52, 53 und 50, 51 erhalten zweckmäßig einen Belag aus Gummi o. dgl. und werden durch Federn 77,78 gegeneinander bzw. gegen das Band 4 gepreßt. Die Aufrollwalze 3 wird von dem Motor 54 über Riemenrollen 79, 80 und einen Riemen 81 angetrieben. Die Übersetzung ist dabei so bemessen, daß die Aufspulwalze 3 der Treibwalze 53 etwas vorauseilt, so daß stets ein Zug auf das Band von der Rolle 3 ausgeübt wird. Wird der Widerstand hierbei zu groß, so kann der Riemen 81, der durch eine federnde Spannrolle 82 angedrückt wird, gleiten. Die Raupenbänder 65, 66 sind so angeordnet, daß der Abstand ihrer äußeren Kanten genau der Breite b des aufzunehmenden Bildausschnittes (Fig. 2) entspricht. Dadurch wird einerseits das volle Erfassen des Objekts bis zu seinem Rande, also beispielsweise auch noch die Aufnahme einer Schrift nahe dem Heftrande eines Buches, ermöglicht, »5 andererseits zeigen hierbei die Außenkanten der Raupen in einfacher Weise genau an, wie weit das Gerät kopiert; sie wirken ferner zugleich wie Lineale und sichern eine Kontrolle des parallelen Laufes des Gerätes in bezug auf das aufzunehmende Objekt. Bei der Aufnahme breiterer Gegenstände in einzelnen, nebeneinanderliegenden Streifen passen die Streifen nach der Entwicklung genau aneinander, können also unmittelbar und ohne gegenseitiges Übergreifen miteinander zu einem geschlossenen Bilde vereinigt werden. Randverzerrungen, wie sie sonst bei der Aufnahme größerer Objekte häufig auftreten, werden bei dieser Art des Kopierens vermieden.
Soll die Aufnahme fortlaufend während der Bewegung des Gerätes erfolgen, so wird die Leitung zur Lampe 63 so mit dem Motorschalter verbunden (Fig. 1), daß Motor und Lampe gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden. Soll dagegen die Aufnahme absatzweise vor sich gehen, so sind Licht- und Motorschalter so miteinander zu verbinden, daß die Lampe nur im Ruhezustande des Apparates und d»mit des Motors aufleuchtet, bei Ingangsetzung des Motors dagegen automatisch ausgeschaltet wird. Mit Hilfe eines geeigneten Uhrwerkschalters oder einer ähnlich wirkenden Einrichtung kann der Aufnahmevorgang auch völlig selbsttätig so gestaltet werden, daß bei Einschaltung des Gerätes zunächst die Lampe während der eingestellten Belichtungsdauer aufleuchtet, dann erlischt, der Apparat sich darauf selbsttätig um eine Aufnahmelänge weiterbewegt und dann anhält, worauf die Lampe selbsttätig wieder aufleuchtet und der gleiche Vorgang sich wiederholt, bis durch den Bedienenden das Gerät wieder ausgeschaltet wird.

Claims (6)

65 Patentansprüche:
1. Lichtbildgerät zum Kopieren oder . Vervielfältigen von Schriftstücken, Druckwerken,· Zeichnungen, Bildern u. dgl. nach Patent 561 134, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine selbsttätige Antriebsvorrichtung,, z. B. ein Federwerk oder einen zweckmäßig an die gleiche Stromquelle wie die Belichtungslampe angeschlossenen Elektromotor, besitzt.
2. Lichtbildgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspulwalze für das lichtempfindliche Band von der Antriebsvorrichtung aus angetrieben ist.
3. Lichtbildgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Licht- und Motorschaltung so miteinander verbunden __ sind, daß die Bewegung des Gerätes und'85 die Belichtung des Aufnahmegegenstandes gleichzeitig erfolgen.
4. Lichtbildgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Licht- und Motorschaltung so miteinander verbunden sind, daß die Bewegung-· des Gerätes und die Belichtung des Aufnahmegegenstandes in zeitlicher Aufeinanderfolge selbsttätig abwechselnd erfolgen.
5. Lichtbildgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch' gekennzeichnet, daß das Gerät zur Fortbewegung mit Raupenbändern versehen ist.
6. Lichtbildgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Abstand der Raupenbänder gleich der Breite der aufzunehmenden Schriftstücke ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEST48833D 1932-01-14 1932-01-14 Lichtbildgeraet Expired DE577198C (de)

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