DE2632453C2 - Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen Aufzeichnungsträgers mit einem Abtasterschlitten und einem Bandantrieb - Google Patents

Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen Aufzeichnungsträgers mit einem Abtasterschlitten und einem Bandantrieb

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DE2632453C2
DE2632453C2 DE19762632453 DE2632453A DE2632453C2 DE 2632453 C2 DE2632453 C2 DE 2632453C2 DE 19762632453 DE19762632453 DE 19762632453 DE 2632453 A DE2632453 A DE 2632453A DE 2632453 C2 DE2632453 C2 DE 2632453C2
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Takashi Yokohama Yamamura
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen, als steife Platte oder biegsame Folie ausgebildeten Aufzeichnungsträgers der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Aus der DE-OS 21 03 492 ist ein Gerät zum Abspielen von plattenförmigen Aufzeichnungsträgern für Ton oder Bild mit Zwangsvorschub des Abtasters bekannt, bei dem der Abtasterschlitten über einen Bandantrieb verschoben wird. Die Einstellung von zwei unterschiedlichen Vorschubgeschwindigkeiten erfolgt durch ein Planetengetriebe mit zwei verschiedenen Übersetzungsverhältnissen oder durch einen Zusatzmotor mit einer Freilaufeinrichtung. Für den Schnellrücklauf wird der Zusatzmotor reversiert. Die Lösung der Kupplung zwischen dem B?ndantrieb und dem Abtasterschlitten ist nicht vorgesehen.
Weiterhin ist aus der DE-OS 21 24 308 ein Laufwerk für einen Bildplattenspieler bekannt, bei dem der Abtasterschlitten über einen mit dem Drehantrieb des Aufzeichnungsträgers getrieblich verbundenen Bandantrieb entweder langsam in Abtastfortschreitrichtung oder schnell in Suchlauf- oder Rücklaufrichtung angetrieben werden kann. Dabei ist das Antriebsband über eine Achse geschlungen, die durch ein Glockenzahnrad mit zwei verschieden großen Zahnkränzen angetrieben ist. Eine elektromechanische Vorrichtung ermöglicht das Umsetzen des Antriebes auf einen der beiden Zahnkränze, so daß die Einstellung von zwei verschiedenen Geschwindigkeiten für den Vorschub des Abtasterschlittens möglich ist. Beim Rücklauf wird der Abtaster selbsttätig von der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers abgehoben.
Ein Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen Aufzeichnungsträgers der angegebenen Gattung ist aus
der DE-OS 25 13 238 bekannt und weist ebenfalls einen Abtasterschlitten auf, der parallel zum Radius des Aufzeichnungsträgers geführt und über einen Ba.;!antrieb verstellt wird. Dieser Bandantrieb weist zwei ais Antriebsriemen ausgebildete, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetriebene Antriebsbänder so wie rnehrere, wahlweise betätigbare Riemenfangvcrrichtungen auf, die für den Such- oder Rücklauf eine der beiden Bahnen des schnell laufenden Antriebsriemens mit dem Abtasterschlitten und für die normale Abtastung eine Bahn «es kngsam laufenden Antriebsriemens mit dem Abtasterschlitten kuppelt. Weiterhin ist ein Aufsetzschalter vorgesehen, der von der Vorderkante des Abtasterschlittens berührt wird, sobald die Abtastnadel am Anfang des Aufzeichnungsträgers angelangt ist. Bei Betätigung durch den Abtasterschlitten kann der Aufsetzschalter eine Lösung einer Riemenfangvorrichtung bewirken, so daß der Suchlauf automatisch abgebrochen und die normale Abtastung, im allgemeinen die Widergabe, an einem bestimmten Punkt der Aufzeichnung begonnen wird. Dabei wird selbstverständlich die Abtasternade! für die Wiedergabe langsam nach unten in die Abtastrille des Aufzeichnungsträgers bewegt. Die Absenkung der Abtasternadel in unabhängig von dem Betrieb des Mechanismus für den Vorschub des Abtasterschlittens.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen Aufzeichnungsträgers der angegebenen Gattung so auszubilden, daß auf konstruktiv einfache Weise die Hub- und Senkbewegung des Abtasters mit seiner Bewegung in radialer Richtung koordiniert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen darauf, daß das Absenken des Abtasters durch eine Bahn des chnell laufenden Antriebsriemens gesteuert wird, wodurch die exakte Synchronisation zwischen der radialen Bewegung des Abtastschlittens und dem Absenken des Abtasters gewährleistet wird. Die kraftübertragende Verbindung zwischen der Bahn des schnell laufenden Antriebsriemens und dem Abtaster erfolgt auf mechanisch einfache Weise, nämlich über Umlenkhebel und einen schwenkbar gelagerten Finger, so daß kein großer konstruktiver Aufwand erforderlich ist.
Mis der im Anspruch 2 angegebenen Weiterbildung der Erfindung wird eine besonders gute Übertragung des Drehantriebs auf die Antriebsriemen und damit den Abtasterschlitten erzielt.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 3 wird die gleichzeitige Ankopplung des Abtasterschlittens an die beiden Antriebsriemen verhindert.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 ermöglicht die Einstellung einer mittleren Geschwindigkeit für eine Suchbewegung des Abtasterschlittens oder einer höheren Geschwindigkeit für eine Bewegung des Abtasterschlittens in die Abtast-Anfangslage oder in die Ruhelage.
Mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 wird erreicht, daß die Umschaltung der Bewegung des Abtasterschlittens von der hohen Geschwindigkeit auf die für die Suchbewegung vorgesehene, mittlere Geschwindigkeit automatisch erfolgt, wenn der Abtaster die Abtast-Anfangslage erreicht.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ermöglicht die freie Zurückführung des Abtasterschlittens von Hand in die Ausgangs· Ruhelage, wobei der Abtaster automatisci angehoben v.ird. Diese Bedienung des Gerätes kann sowohl währt-iii! de* Abjpieivorgan- =es als auch bei ausgeschaltetem Gerät, z. B. bei Stromausfall, ohne Gefahr einer Beschädigung von Abtaster und/oder Aufzeichnungsträger erfolgen.
Die im Anspruch 7 angegebene, vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ermöglicht ein vom Ankuppeln und Abkuppeln des Abtasterschlittens an die Bahn des ίο langsam laufenden Antriebsriemens abhängigen Senken bzw. Heben des Abtasters. Durch das Anlegen des elastischen Fingers an die Bahn des schnell laufenden Antriebsriemens erfolgt eine Verschwenkbewegung des Fingers, die über die Umlenkhebelanordnung in das Absenken des Abtasters umgesetzt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abtastgerätes zum Abspielen von scheibenförmigen Video/Audio Aufzeichnungsträgern,
F i g. 2 in auseinandergezogener 7 Erstellung Teile der Fig. ΐ mil einer Gesehwindigkeiis-VWhseivorriehtung für Suchvorgänge mit mittlerer Geschwindigkeit,
Fig.3 eine perspektivische Ausschnittsansicht des Abtasterschlittens und des Abtasters des Geräts nach Fig.!.
F i g. 4A und 4B eine Frontansicht und eine Draufsicht der aus Betätigungsfinger und trapezförmiger Drahtschleife bestehenden Anordnung in der oberen Stellung der Drahtschleife, die dem abgesenkten Abtaster entspricht,
F i g. 4C und 4D eine Frontansicht und eine Draufsicht der aus Betätigungsfinger und trapezförmiger Drahtschleife bestehenden Anordnung in der unteren Stellung der Drahtschleife, die dem angehobenen Abtaster entspricht,
F i g. 5 eine perspektivische Teilansicht des Schlittens mit den beiden Riemenfangvorrichtungen für Rückwärts- und Vorwärts-Antrieb,
F i g. 6 die elektrische Schaltung für die Magnetspulen und die beiden Betätigungsmagnete für die Riemenfangvorrichtungen,
Fig. 7 eine erläuternde Darstellung für den Betriebsablauf des Abtastgerätes nach Fig. 1.
Das Abtastgerät in Fig. 1 umfaßt ein Chassis 1, auf dem eine Halterung 2 befestigt ist, welche einen Antriebsmotor 3 trägt, an dessen Motorwelle eine Riemenscheibe 4 befestigt ist. Ein in gestrichelten Linien dargestellter Plattenteller 5 ist an einer vertikalen so Antriebswelle 6 befestigt, die drehbar an einem Rahmen 7 auf dem Chassis 1 gehaltert ist. Ein Antriebsriemen 8 ist zwischen der Riemenscheibe 4 und einer Riemenscheibe 9 gehaltert, die auf der Antriebswelle 6 befestigt ist, jni den Plattenteller 5 mit einer konstanten Geschwindigkeit von 450 U/min anzutreiben, wenn der Motor eingeschaltet ist. Das obere Ende der Antriebswelle 6 erstreckt sich durch den Plattenteller hindurcii und steht über diesen vor, um als Rotationsmittelpunkt für die Platte, wie bei einem herkömmlichen Schallplattenspieler zu dienen. Eine Kappe 10 ist abnehmbar auf dem vorstehenden Zapfen befestigt, um die Platte fest auf dem Plattenteller 5 zu halten, währenJ dieser gedreht wird. An die Welle 6 ist eine Schnecke Ii angeformt, die im Eingriff mit einem Schneckenrad 12 stellt, d?c rv.it euer horizontalen Welle 13 bcfasiint ist, die drehbar vn zwei T lägern 14 gphaltert ist. Die Weiie 12 treibt -ine Schnecke 16, die in Kämmendem Eingriff mit einc^i Schneckenrad 17 steht, welches an einer
vertikalen Welle 18 angebracht ist; koaxial mit dem Schneckenrad 17 ist eine Riemenscheibe 19 angebracht, deren Durchmesser kleiner ist, als der des Schneckenrades 17 auf der Welle 18. Ein Niedriggeschwindigkeits-Antriebsriemen 20 ist zwischen der Riemenscheibe 19 und einer Führungsrolle 21 durch einen Ausschnitt 22 eines Schlittens 23 hindurch gehalten, wobei der Schlitten 23 auf den Führungsschienen 24 und 25 angebracht ist.
Es ist zu erkennen, daß die Drehung des Plattentellers 5, die über die Welle 13 zur Welle 18 übertragen wird, auch bewirkt, daß der Riemen 20 mit konstanter Geschwindigkeit, bestimmt durch die Untersetzungsverhältnisse der Schneckenantriebe 11, 12 und 16, 17 angetrieben wird. lü
Ein Mittel- bis Hochgeschwindigkeits-Antriebsriemen 26 ist durch einen Ausschnitt 33 des Schlittens 23 hindurch zwischen einer Riemenscheibe 27, welche auf einer horizontalen, drehbar an pinpm Paar vnn Trägern 29 angebrachten Welle 28 befestigt ist. und den auf der Halterung 32 befestigten Führungsrollen 30, 31 getragen. Wie deutlich in der Fig. 1 zu sehen ist. tragen die Wellen 13 und 18 eine Geschwindigkeits-Wechselvorrichtung. Ein umgekehrt T-förmiges Glied 34 ist schwenkbar um die Welle 13 an einem Punkt etwa in der Mitte zwischen den Enden des T-Stieles schwenkbar angebracht und trägt am oberen Ende ein Rad 35 mit kleinem Durchmesser, dessen Umfang mit dem Umfang eines Antriebsrades 36 im Eingriff steht, das auf der Welle 13 befestigt ist; am Ende eines Armes des T-förmigen Gliedes 34 ist ein Rad 37 mit großem Durchmesser angebracht (F i g. 2), das mit dem Umfang eines Antriebsrades 38 im Eingriff steht, welches ebenfalls an der Welle 13 angebracht ist. Eine Zugfeder 39 ist zwischen einem Stab 40 am Chassis I und dem oberen Ende des Stieles des T-Gliedcs 34 befestigt, um dieses in Gegenuhrzeigersinn zu ziehen. Ein Rad 41 mit großem Durchmesser und Rad 42 mit kleinem Durchmesser sind auf der Welle 28 in Ausrichtung mit den Rädern 35 und 37 mit kleinem bzw. großem Durchmesser befestigt. Durch die Zugkraft der Feder 39 wird das umgekehrt T-förmige Glied 34 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß da«; Rad 37 in Eingriff mit dem Rad 42 tritt, um die Welle 28 anzutreiben, so daß der Riemen 26 mit hoher Geschwindigkeit in der durch den Pfeil A in der F i g. 2 angezeigten Richtung angetrieben wird. Die Geschwindigkeits-Wechselvorrichtung weist überdies ein Verbindungsgestänge auf, das das umgekehrte T-Glied 34 so steuert, daß es sich im Uhrzeigersinn, entgegen der Zugkraft der Feder 39 dreht. Das Gestänge weist ein L-förmiges Glied 43 auf. das an seinem Eckabschnitt auf einer Halterung 44 schwenkbar gelagert ist. wobei sein horizontaler Arm sich unterhalb des anderen Armes des umgekehrten T-Gliedes 34 erstreckt und sein vertikaler Arm mittels eines Verbindungsstabes 45 schwenkbar mit einem Winkelhebel 46 und mittels eines Verbindungsstabes 47 mit einem Winkelhebel 48 verbunden ist, welcher bei 49 an einem Ende eines Hebels 50 schwenkbar befestigt ist, der seinerseits am Chassis 1 an einem Punkt etwa in der Mitte zwischen seinen entgegengesetzten Enden schwenkbar gelagert ist. Der schwenkbare Hebel 50 wird durch eine Feder 51 im Gegenuhrzeigersinn gezogen, welche zwischen einem Ende des Hebels 50 und einer Stange 52 gehaltert ist. Ein Verbindungsstab 53 koppelt das andere Ende des Hebels 50 an eine Schiebestangen-Tastenanordnung 54, welche eine Vielzahl von Druckknöpfen oder Tasten aufweist, die in einer Reihe angeordnet sind, sowie einen bei 56 schwenkbar gelagerten Hebel 55.
Zur Betätigung der Geschwindigkeits-Wechselvorrichtung kann auch anstelle des mechanischen Verbindungsgestänges 43, 45 bis 48, 50, 53, 55 eine Magnetspule dienen, die über einen von der Schiebestangen-Tastenanordnung 54 gesteuerten Schalter aktivierbar ist.
Der in der Fig.3 im einzelnen dargestellte Schlitten 23 weist einen freitragenden, mit dem Schlitten 23 an einem Ende fest verbundenen Arm 60 auf, in dem sich der Abtaster 78 befindet. Der Arm 60 erstreckt sich während des Abspielbetriebes über den Plattenteller 5. Der Schlitten 23 weist eine Riemenfangvorrichtung 61 auf, zum Ergreifen des Niedriggeschwindigkeitsriemens 20, um den Schlitten 23 mit der niedrigen Geschwindigkeit in Abtastfortschreitrichtung anzutreiben. Die Riemenfangvorrichtung 61 umfaßt eine Magnetspule 62, pin CTpriffpltpc \C ιιηηΙπησςσΙίρΗ fti u/pl^hpc auf pinpr o-···· ·—r t- e-e —' -■-.-·.-" — — · -...-.
Gleitführung 64 verschieblich gelagert ist. Die Gleitführung 64 wird von am Schlittengehäuse befestigten Tragarmen 65 und 66 getragen. Das Kupplungsglied 63 wird bei stromloser Magnetspule 62 mittels einer die Gleitführung 64 umgebenden Druckfeder 64a nach links in eine Mitnahmeverbindung mit dem langsam laufenden Riemen 20 gedrängt (F i g. 3). Der Stößel 67 an der Magnetspule 62 ist mit dem Kupplungsglied 63 verbup >n, Wenn die Magnetspule 62 eingeschaltet wird, zieht der Stößel 67 das Kupplungsglied 63 nach rechts gegen die Kraft der Druckfeder 64a. Ein Polster 68 aus elastischem Material ist a~> einer Seitenwand des Kupplungsgliedes 63 befestigt. Der Riemen 20 läuft zwischen dem Polster 68 und einem gehäusefesten Anschlag 69 hindurch, der verhindert, daß der Riemen 20 vor der Andrückkraft des Kupplungsgliedes 63 zurückweicht. Ein Winkelheüei 70 ist im Schwenkpunkt 71 an der Wand des Schlittengehäuses schwenkbar befestigt, wobei sein unterer Arm mit dem unteren Ende des Kupplungsgliedes 63 mittels eines Verbindungsstiftes 72 verbunden ist. Rechtwinklig zum horizontalen Arm des Winkelhebels 70 erstreckt sich eine Verlängerung 73.
Der Abtaster 78 kann mittels einer Umlenk-Hebelanordnung abgesenkt werden. Die Umlenkhebclanord nung besieht aus einer Abtasterhaiterung 79, die bei 80 schwenkbar gelagert ist und über einen Stab 81 mit einem Hebel 82 verbunden ist. der an einem Punkt mittwegs zwischen seinen entgegengesetzten Enden schwenkbar gelagert ist. Ein Verbindungsstab 83 verbindet den Hebel 82 mit einem Hebel 77, der auf einer Schwenkachse 76 schwenkbar gelagert ist u.id von einem elastischen Betätigungsfinger 75 geschwenkt werden kann. Das Ende des elastischen Fingers 75 trägt einen nach aufwärts gebogenen Haken. Bei Schwenkung des Fingers 75 in Uhrzeigerrichtung wird der Abtaster 68 abgesenkt, bei Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn wird der Abtaster 68 angehoben (F i g. 3).
Für die Schwenkung des elastischen Fingers 7 in Gegenuhrzeigerrichtung ist eine Drahtschleife 74 aus Klavierdraht vorgesehen, die an der Verlängerung 73 des Winkelhebels 70 befestigt ist Die Drahtschleife 74 befindet sich seitlich neben dem Hochgeschwindigkeitsantriebsriemen 26; sie ist in Längsrichtung senkrecht zur Lauffläche des Antriebsriemens 26 ausgerichtet und bewegbar, letzteres in Abhängigkeit von der Bewegung des Kupplungsgliedes 63, das auf der Welle 64 verschieblich gelagert ist. Die Drahtschleife 74 besitzt TraDezform mit einem Abschnitt 74c der sich in einem
Winkel zur Lauffläche des Riemens 26 zwischen den ve ikalen Abschnitten 74a und 746 erstreckt (F i g. 4A). Der elastische Betätigungsfinger 75 ragt durch die Schleife 74 hindurch bis zur Kante des Riemens 26 (Fig. 3und4B).
Bei einer Bewegung der Schleife 74 aus der angehobenen in die abgesenkte Stellung kommt der Finger 75 zunächst in Berührung mit dem linken Ende des Abschnitts 74c der Schleife 75 (Fig. 4A). Bei weiterer Ablenkung der Schleife 74 gleitet der Finger 75 auf der Schräge des Abschnitts 74c nach rechts zum rechten Ende des Abschnitts 74c (F ig. 4C). Bei dieser Gleitbewegung wird der Finger 75 im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse 76 vcrschwenkt (Fig. 5D). Dabei wird der Abtaster 68 angehoben. Wenn die Schleife 74 sich in r!»:r abgesenkten Stellung befindet (Fig. 4C), dann ist das Hakenende des Fingers 75 elastisch nach unten gebogen in eine Stellung unterhalb dos Riemens 26.
Bei einer Bewegung Her Schleife 74 aus der abgesenkten in die angehobene Stellung gibt die Schleife 74 den Finger 75 und damit dessen elastische Vorspannung frei, so daß das Hakenende des Fingers 75 in Mitnahmevcrbindung mit der Unterseite des Riemens 26 tritt (F i g. 4D) und dann durch den bewegten Riemen 26 in Uhrzeigerrichtung um die Schwenkachse 76 geschwenkt wird. Dadurch wird der Abtaster 68 abgesenkt. Die Verschwenkung des Fingers 75 endet dann, wenn das Hakenende des Fingers 75 seitlich aus der Mitnahmeverbindung mit dem Riemen 26 herausgleit t (F i g. 3).
Die Wirkung der Magnetspule 62 kann durch einen manuell bedienbaren Steuerhebel 84 (Fig. 3) ersetzt werden, der bei 86 schwenkbar gelagert ist und der bei seiner Verschwenkung einen Stab 85 verschiebt, der am oberen Ende des Kupplungsgliedes 63 schwenkbar angebracht ist.
Der Schlitten 23 weist ferner eine weitere Riemenfangvorrichtung auf zum Ergreifen des Hochgeschwindigkeitsriemens 26, um den Schlitten 23 mit einer höheren Geschwindigkeit in Vorwärts- oder Rückw.irtsrichtung anzutreiben. Der schnelle Vorwärtsantrie'o des Schlittens 23 wird mit der unteren Fangvorrichtung 88Z-, der schnelle Rückwärtsantrieb mit der oberen Fangvorrichtung 88U bewirkt. Jede Fangvorrichtung 88Z_ 88t/ weist einen Betitigungsmagnet 89Z- bzw. 89Uauf. sowie ein L-förmiges Kupplungsglied 90Z. bzw. 9OU, das jeweils an einem seiner beiden Arme mit einem elastischen Polster 91Δ bzw. 91 U versehen ist. Das Kupplungsglied 90L bzw. 90(7 ist an einem Ende schwenkbar gelagert.
Die untere Bahn des Riemens 26 läuft zwischen dem Polster 91L und einem gehäusefesten Anschlag 92L hindurch; sie läuft in Vorwärtsrichtung, wie durch den Pfeil B in Fig.5 angedeutet ist. Die obere Bahn des Riemens 26 läuft zwischen dem Polster 91U und einem gehäusefesten Anschlag 92t/ hindurch; sie läuft in entgegengesetzter Richtung, also in Rückwärtsrichtung, wie durch den Pfeil A in F i g. 2 angedeutet ist.
Wenn -„c. nc·.·; '5ur«5magnet 89L oder 89t/ eingeschaltet wird, wird der Stößel des Magnetankers herausgestoßen und schwenkt das Kupplungsglied 9OL bzw. 90 U gegen die Kraft der Zugfeder 93L bzw. 93 t/ in eine Stellung in der eine Mitnahmeverbindung mit dem Riemen 26 besteht Die gehäusefesten Anschläge 92Z- bzw. 92 U verhindern in diesem Faii, daß der Riemen 26 unter der Andrückkraft des Kupplungsgliedes 9OL bzw. 90 U zurückweicht.
Beim Einschalten des Geräts wird ein Startschalter 100, der zugleich ein Hauptschalter sein kann, betätigt, um die Magnetspulen 62 und gleichzeitig, über die in der Ruhelage geschlossenen Kontakte eines Mikroschalters 101, den Betätigungsmagnet 89L einzuschalten, wie in der F i g. 6 dargestellt ist. Durch das Einschalten der Magnetspule 62 wird bewirkt, daß sich das Kupplungsglied 63 in Richtung auf die Magnetspule 62 entlang der Gleitführung 64 bewegt, um das Polster 68 vom langsam
to laufenden Riemen 20 wegzubewegen.
Der Winkelhebel 70 wird dabei um den Schwenkpunkt 71 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß die Verlängerung 73 und die Schleife 74 in die untere Stellung bewegt werden, wodurch das Hakenende des elastischen Fingers 75, wie beschrieben, an der Schräge des Abschnitts 74c der Schleife 74 nach rechts gleitet und unter die obere Bahn des Riemens 26 gebogen wird. Der Finger 75 und der Hebel 77 werden dabei im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse 76 verschwenkt. Dadurch wird das Anheben des Abtasters /H in die obere Stellung bewirkt. Gleichzeitig bewirkt der eingeschaltete Betätigungsmagnet 89L, daß das Kupplungsglied 90L die untere Bahn des Riemens 26 erfaßt und mit diesem in Mitnahmeverbindung tritt, so daß der Riemen 26 den Schlitten 23 über die Führungsschienen 24 und 25 mit hoher Geschwindigkeit in die Richtung B (F i g. 5) auf den Plattenteller 5 antreibt. Dab'ii wird der Schlitten 23 mit dem Abtaster 78 mit hoher Geschwindigkeit aus der Stellung A (Fig. 7) in die Stellung B verschoben, die der äußersten Rille der bespielten Platte auf dem Plattenteller 5 entspricht. Wenn die Stellung B erreicht ist, betätigt ein an der unteren Kante des Schlittens 23 vorgesehenes Betätigungsglied 23a den Mikroschalter 101. wodurch der Stromkreis der Magnetspule 62 und des Betätigungsmagneten 89L unterbrochen wird.
Durch Abschalten der Magnetspule 62 und des Betätigungsmagneten 89L wird die Mitnahmeverbindung des Schlittens 23 mit der unteren Bahn des Hochgeschwindigkeits-Riemens 26 gelöst und statt dessen wird eine Mitnahmeverbindung mit dem Niedrig-Geschwindigkeitsriemen 20 von der Riemenfangvorrichtung 61 hergestellt, weil das Kupplungsglied 63 beim Abschalten der Magnetspule 62 durch die Feder 64a nach links bewegt und die Schleife 74 in die angehobene Stelle bewegt wird. Wie vorstehend beschrieben, kommt dabei das Hakenende des elastischen Fingers 75 in Berührung mit der unteren Seite des Riemens 26 und wird von diesem durch Reibung bis zur
so Kante des Riemens 26 mitgenommen (Fig.4B). Der Finger 75 wird auf diese Weise im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 76 verschwenkt, wodurch der Abtaster 78 in die äußerste Rille der abzuspielenden Platte abgesenkt wird.
Die Geschwindigkeit mit der sich der Winkel zwischen der Kante des Riemens 26 und dem Finger 75 ändert, also die Winkelgeschwindigkeit des Fingers 75, ist dann sehr hoch, wenn die Bewegungsrichtung vom Riemen 26 und vom Hakenende des Fingers 75 übereinstimmen (F i g. 4D). Sobald auf das Hakenende eine Bewegungskomponente quer zur Bewegungsrichtung des Riemens zu wirken beginnt, was dann der Fall ist, wenn das Hakenende die in Fig.4D gezeigte Stellung verläßt und sich der Kante des Riemens 26 nähert, nimmt die Winkelgeschwindigkeit des Fingers 75 langsam ab. Diese Charakteristik der Winkelgeschwindigkeit des Fingers 75, die mittels der Umlenkhebelanordnung auf den Abtaster 78 übertragen wird, ist
besonders vorteilhaft, da auch die Absenkbewegung des Abtasters 78 mit dieser Charakteristik erfolgt, wobei di° Abtastnadel in einer möglichst kurzen Absenkzeit abgesenkt, und mit einer möglichst kleinen Geschwindigkeit in der Rille der abzuspielenden Platte aufgesetzt wird.
Damit die Mitnahme des Fingers 75 zufriedenstellend verläuft, wenn dessen Hakenende in Berührung mit der Unterseite de« Riemens 26 tritt, ist die Unterseite des Riemens 26 mit einer quergerippten Oberfläche versehen, wie in den Zeichnungen 1 bis 5 dargestellt.
Wenn der Abtaster 78 in der Plattenrille aufgesetzt ist, wird der Schlitten 23 mit vorbestimmter Geschwindigkeit in Abtastfortschreitrichtung angetrieben, so daß der Abtaster um die Breite einer Rille pro Umdrehung des Plattentellers vorgeschoben wird und etwa 30 Minuten benötigt, um sich über die Breite aller Rillen zu bewegen.
Für den Benutzer ist es häufig wünschenswert, einen besiinimien Äusüiitiiü uci AüizciCMnurigsnücn zur Wiedergabe schnell aufsuchen zu können. Hierfür drückt er den Vorlauf-Druckknopf FF (F ig. 2) der Tastenanordnung 54, wenn die Abtastnadel in den bespielten Bereich eintritt. Dadurch wird der Hebel 55 um den Schwenkpunkt 56 gedreht, so daß der Hebel 50 sich im Uhrzeigersinn dreht. Dies hat zur Folge, daß sich der Winkelhebel 48 im Gegenuhrzeigersinn dreht, da sich eine am freien Ende des Winkelhebels vorgesehene Rolle 48a im Anschlag mit dem Betätigungsglied 23a des Wagens befindet, der an einer Stelle wie durch die gestrichelten Linien in der F i g. 2 angezeigt, gelegen ist. Die Drehung des Winkelhebels 48 im Gegenuhrzeigersinn wird durch den Verbindungsstab 47, den Winkelhebel 46, und den Verbindungsstab 45 zu dem Hebel 43 übertragen, so daß der Hebel 43 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Das umgekehrte T-Glied 34 der Geschwindigkeitswechselvorrichtung wird somit im Uhrzeigersinn um die Welle 13 entgegen der Feder 39 gedreht, so daß das Rad 35 in Eingriff mit dem Rad 41 größeren Durchmessers tritt, während das Rad 37 außer Kontakt mit dem Rad 42 kleineren Durchmessers genommen wird. Die Antriebsgeschwindigkeit des Riemens 26 wird daher auf eine mittlere Geschwindigkeit abgesenkt, die V2 bis V3 der hohen Antriebsgeschwindigkeit beträgt und bei der der Abtaster die Breite aller Aufzeichnungsrillen bzw. -spuren in etwa 20 Sekunden durchquert. Gleichzeitig mit dem Niederdrücken des Vorlauf-Druckknopfes FF werden die Kontakte eines Vorlauf-Schalters 102 geschlossen, um einen Stromkreis für die Magnetspule 62 und den Betätigungsmagnet 89L zu schließen. Wie vy.tstehend beschrieben, wird die Schleife 74 beim Einschalten der Magnetspule 62 in die abgesenkte Stellung bewegt, wobei sie das Hakenende des elastischen Fingers 75 nach unten biegt in eine Stellung unterhalb des oberen Bandes des Riemens 26. Wegen seiner Elastizität bewegt sich der Finger 75 an dem abgeschrägten Abschnitt 74c der Schleife 74 gleitend aufwärts, so daß sich die Abtastnadel 78 kontinuierlich in die angehobene Stellung bewegt. Zur gleichen Zeit wird der Stromkreis des Betätigungsmagneten 89Z. der Riemenfangvorrichtung 88L geschlossen, um eine Mitnahmeverbindung zwischen dem Schlitten 23 und der unteren Bahn des Riemens 23 herzustellen, so daß der Schlitten 23 mit der mittleren Geschwindigkeit in Richtung auf die innere Rille angetrieben wird, bis der Druckknopf »FF« losgelassen wird. Das erfolgt dann, wenn die gewünschte Rille erficht worden ist.
Ein Rückiaui-Druckknopf FB kann, wenn gewünscht, betätigt werden, um die Abtastnadel mit der mittleren Geschwindigkeit wieder in eine äußere Rille zu bringen. In diesem Fail triti eine Wirkungsweise der Mechanik ein, die der mit dem Vorlauf-Suchbetrieb verbundenen ähnlich ist, mit der Ausnahme, daß die Kontakte eines Rücklauf-Schalters 103 geschlossen werden, um einen Stromkreis für die Magnetspule 62 und den Betätigungsmagnet 89Uzu schließen, wobei der Betätigungsmagnet 89L nicht eingeschaltet wird. Beim Einschalten des Betätigungsmagneten 89(J ergreift die Riemenfangvorrichtung 88i7die obere Bahn des Riemens 26, womit der Schlitten 23 zu den äußeren Rillen des Aufzeichnungsträgers bewegt wird, bis der Rücklauf-Druckknopf FB losgelassen wird.
Es ist ein Rückkehr-Druckknopf (nicht dargestellt) vorgesehen, der bei Betätigung die Schalterkontakte JO^ schJjcSt urn einer, Stromkreis für die Magnetspule 62 und den Betätigungsmagnet 89(i zu schließen, wie beim Rücklauf-Betrieb, mit der Ausnahme, daß die Geschwindigkeits-Wechselvorrichtung nicht betätigt wird, so daß der Schlitten mit der hohen Geschwindigkeit rückwärts zur Ausgangsstellung bewegt wird, in einer Zeitspanne von ungefähr 8 Sekunden aus der Stellung C (Fig. 7), die der innersten Rille der Platte entspricht.
Wie in der Fig. 7 dargestellt ist, bewegt sich die ursprünglich bei A positionierte Abtastnadel 78 mit der vorbestimmten hohen Geschwindigkeit, um Zugriff zur Position B zu gelangen, welche der äußersten Aufzeichnungsrille entspricht. Ausgehend von der Position B nach C bewegt sich die Abtastnadel quer zu den Rillen mit der niedrigen Geschwindigkeit des Wiedergabebetriebes, angetrieben vom Riemen 20; sie kann auch mit der mittleren Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen vom Riemen 26 angetrieben werden, um das Aufsuchen der gewünschten Rille zu ermöglichen. Ausgehend von der Position Czur Position A wird der Abtaster mit der hohen Geschwindigkeit durch den Riemen 26 angetrieben (Rückkehrbetrieb).
Wenn die Stromversorgung während des Wiedergabevorgangs abgeschaltet wird, ist es wünschenswert, daß der Schlitten 23 freigegeben wird, um zu der Ausgangsstellung zurückzukehren, während gleichzeitig der Abtaster 78 angehoben werden soll, damit Kratzer auf der Platte vermieden werden, während der Abtastarm 60 zur Ausgangss'ellung zurückgeführt wird. Der Steuerhebel 84 ist zu diesem Zweck vorgesehen. Wenn der Benutzer den Hebel 84 in der durch den Pfeil C in der F i g. 3 angezeigten Richtung bewegt, bewegt sich das Kupplungsglied 63 entgegen der Feder 64 in der gleichen Weise, als würde die Magnetspule 62 eingeschaltet. Der Riemen 20 wird daher aus dem Eingriff mit der Riemenfangvorrichtung 61 freigegeben, so daß der Schlitten manuell frei bewegt werden kann, während gleichzeitig die Schleife 74 abgesenkt wird, um den Abtaster 78 anzuheben. Bei betätigtem Hebel 84 kann der Scniitten manuell frei zur Ausgn.-'.gisteiiuT.g bewegt werden. Bei Ausfall der Stromversorgung ist also die Wahrscheinlichkeit gering, daß die Aufzeichnungsplatte durch eine Fehlbedienung des Geräts verkratzt wird.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen, als steife Platte oder biegsame Folie ausgebildeten Aufzeichnungsträgers mit einem Abtasterschlitten, der parallel zum Radius des Aufzeichnungsträgers geführt wird, weiterhin mit einem mit dem Drehantrieb des Aufzeichnungsträgers getrieblich verbundenen Bandantrieb mit zwei als Antriebsriemen ausgebildeten, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetriebenen Antriebsbändern, sowie mit wahlweise betätigbaren Riemenfangvorrichtungen zur Kupplung des Abtasterschlittens mit einer der beiden Bahnen des schnell laufenden Antriebsriemens in Suchlauf- oder Rücklaufrichtung oder mit der in Abtastfortschreitrichtung laufenden Bahn des langsam laufenden Antriebsriemens für die Abtastung, und mit einer Vorrichtung zum gesteuerten Absenken des Abtasters in die Abtastrille des Aufzeichnungsträgers, dadurch gekennzeichnet, daß ein über eine Umlenkhebelanordnung (79 bis 83 und 76, 77) mit dem Abtaster (78) verbundener, schwenkbar gelagerter Finger (75) an eine der beiden Bahnen des schnell laufenden Antriebsriemens (26) angelegt, von dieser über ein kurzes Wegstück mitgenommen und dabei zum Absenken des Abtasters (7S) in die Abtastrille des Aufzeichnungsträgers verschwenkt wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsriemen (20,26) an den einander zugewandten Seiten ihrer Bahnen jeweils eine Zahn-Riffe:jng aufweisen, und daß die zugeordneten Antriebs- und Umlenkrolln (19, 21, 27, 30, 31) Zahnrollen mit einer der Riffelung entsprechenden Zahnung sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungsglied (63) der dem langsam laufenden Riemen (20) zugeordneten Riemenfangvorrichtung (61) durch eine Druckfeder (64a; in Eingriff mit dem langsam laufenden Riemen (20) gehalten wird und bei Erregung einer Magnetspule (62) außer Eingriff bringbar ist, und daß die dem schnellaufenden Antriebsriemen (26) zugeordneten Kupplungsglieder (90L, 9Ii, 92Z, 9Oi/, 92 U) durch Zugfedern (93/, 931/; außer Eingriff mit den schnellaufenden Antriebsriemen (26) gehalten und durch Erregung von Betätigungsmagneten (89L, 9SU) in Eingriff bringbar sind, und daß einer der Betätigungsmagnete (89L, 9SU) mit der Magnetspule (62) elektrisch paralllel geschaltet ist.
4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der schnellaufende Antriebsriemen (26) über eine Geschwindigkeits-Wechselvorrichtung (35 bis 42) mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten antreibbar ist.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Betätigungsmagnete (9SU, 9SL) und der Magnetspule (69) ein Mikroschalter (101) vorgesehen ist, der von dem Abtasterschlitten (23) geöffnet wird, wenn dieser eine Stellung erreicht, in der sich der Abtaster (78) oberhalb der Abtast-Anfangslage befindet, und daß gleichzeitig die Geschwindigkeitswechselvorrichtung (35 bis 42) über eine mechanische Hebel-Umlenkvorrichtung (43 bis 49) betätigt wird.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Handbetätigung (84, 85, 86) vorgesehen ist, mit der das Kupplungsglied (63) mit dem langsam laufenden Antriebsriemen (20) in Eingriff oder außer Eingriff bringbar ist.
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Lösen des Kupplungsgliedes (63) von der in Abtastfortschreitrichtung laufenden Bahn des langsam laufenden Antriebsriemens (20) eine neben dem schnellaufenden Antriebsriemen (26) angeordnete trapezförmige Drahtschleife (74), durch die der Finger (75) hindurchtritt, abgesenkt wird, wobei der elastisch ausgebildete und mit einem aufwärts gebogenen Hakenende versehene Finger (75) durch Abgleiten an einer schräg verlaufenden Seite (7Ac) der Drahtschleife (74) in eine den Abtaster (78) über die Umlenkhebelanordnung (79 bis 83 und 76, 77) anhebende Richtung verschwenkt wird und elastisch in eine Stellung gebogen wird, in der sein Hakenende zwischen die beiden Bahnen des schnellaufenden Antriebsriemens (26) ragt, und daß beim Ankuppeln des Kupplungsgliedes (63) an die in Ablasifortschreitrichtung laufende Bahn des langsam laufenden Antriebsriemens (20) das Hakenende des Fingers (75) von der sich anhebenden Drahtschleife (74) frei gegeben wird und sich elastisch gegen eine der einander zugewandten Seiten der Bahnen des schnellaufenden Antriebsriemens (26) anlegt, wobei der Finger (75) von der laufenden Bahn in die andere, den Abtaster absenkende Richtung verschwenkt wird.
DE19762632453 1975-07-18 1976-07-19 Gerät zur Abtastung eines scheibenförmigen Aufzeichnungsträgers mit einem Abtasterschlitten und einem Bandantrieb Expired DE2632453C2 (de)

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