DE577142C - - Google Patents

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DE577142C
DE577142C DENDAT577142D DE577142DA DE577142C DE 577142 C DE577142 C DE 577142C DE NDAT577142 D DENDAT577142 D DE NDAT577142D DE 577142D A DE577142D A DE 577142DA DE 577142 C DE577142 C DE 577142C
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chamber
coking
fuel
container
tubes
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B7/00Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
    • C10B7/14Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven with trucks, containers, or trays

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Tieftemperatur -Verkokung von Brennstoffen in Behältern Die Erfindung bezieht sich auf die Tieftentperaturverkokung von Kohle, Schiefer und sonstigen geeigneten Brennstoffen in Behältern.
  • Die Erfindung bezweckt, zu verhindern, <laß der Brennstoff an den Flächen anbackt, mit denen er während der Wärmebehandlung bei der ".hiefteniperaturverkokun g in Berührung steht. Dadurch wird eine der größten Schwierigkeiten beseitigt, mit denen niati bei solchen Verkokungsverfahren zu rechnen hat. Ferner wird man dadurch instand gesetzt, alle Arten von Brennstoff auf diese Weise zu behandeln, einschließlich sowohl blähender als auch nichtblähender Kohlesorten.
  • Dadurch wird es leichter, die Verkokung des Brennstoffs gleichzeitig mit seiner Verdichtung auszuführen und dadurch eine nachfolgende Brikettierung und die Anwendung von Bindemittelzusatz entbehrlich zu machen.
  • Weiter schafft die Erfindung eine entsprechend neue und vervollkommnete Einrichtung.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zwischen den zu verkokenden Brennstoff und den Behälter, Förderer, Rost oder die sonstige Fläche oder die sonstigen Flächen, womit der Brennstoff während der Wärmebehandlung gewöhnlich in Berührung steht, ein Zwischenmittel eingebracht wird, das sich während dieser Wärmebehandlung zersetzt und an der oder den Berührungsflächen eine trockene Kohle erzeugt, wobei es während seiner Zersetzung weder einen plastischen noch flüssigen Zwischenzustand durchläuft.
  • Das angegebene Zwischemnittel kann celltiloseartig oder sonstwie organischer Art sein und z. B. aus Papier, aufgeschlänitnteni Papier, Pappe oder Sä getnehi bestehen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsforen wird die Kohle oder sonstiger Brennstoff i» rohrförmige Behälter gefüllt, die vorher mit dem celluloseartigen oder sonstigen Zwischenmittel, vorzugsNveise finit Papierniassebrei oder einer verteilten .Papieraufschlämtnung, mittels Aufspritzverfahrens ausgekleidet sind, worauf diese rohrförmigen Beliäilter mittels endloser Ketten oder einer ähnlichen Art endloser Förderer durch die Verkokungskammer geführt werden. Für die praktische Ausführung empfiehlt es sich, mehr als eine einzelne Lage rohrförmiger Behälter gleichzeitig durch die Kammer hindurchlaufen zu lassen und jede Lage von der unter ihr befindlichen Lage in einem gewissen Abstand ztl Balten sowie die verschiedenen Lagen in entgegengesetzten Richtungen laufen zu lassen: dadurch werden diejenigen rohrförmigen Behälter, die den erst zu verkokenden Brennstoff enthalten, durch die strahlende Hitze vorgewärmt, die von der nächsten Behälterlage mit bereits verkoktem Brennstoff abgegeben wird.
  • An sich ist die Verkokung in rohrförmigen Behältern bekannt.
    Die Vorgänge des Entleerens, Reinigens,
    Auskleidens der Behälter und ihrer Neufül-
    lung mit frischem Brennstoff sowie ihre Wie-
    dereinführung in die Verkokungskammer kön-
    nen selbsttätig und in einer sich ununter-
    brochen wiederholenden Arbeitsfolge statt-
    finden.
    Die Einrichtung gein;iß der vorliegenden
    Erfindung umfaßt folgende allgemeine An-
    ordnung: Eine waagerechte Kammer mit
    einer in ihrer Mitte liegenden beheizten Ver-
    kokungszone und an den beiden Enden dieser
    Verkokungszone liegenden Vor%väi-nizonen,
    ferner Einrichtungen ztir Innenbeheizung der
    genannten mittleren Zone und einen innerhalb
    der Kammer angeordneten endlosen Ketten-
    oder sonstigen Förderer, dessen beide Trümer
    das zu behandelnde Gut zti fördern vermögen,
    schlietilich Einrichtungen an dein einen laude
    jedes Trums zur Einbringung des zu behan-
    (leInden Gutes und Einrichtungen an dem
    entgegengesetzten Filde jede. Truins znni
    Austragen des behandelten Gutes.
    Zur Erläuterung der Erfindung wird im
    nachstehendes) eine Ausführung der Erfin-
    dung in Gestalt einer Einrichtung für Tief-
    temperaturverkokung von Brennstoffen an
    Hand der beiliegenden Zeicl@nungen be-
    schrieben.
    Abb. i ist eine seitliche Längsansicht der
    Kammer, die aus Zweckinäßigkeitsgriinden in
    drei Abschnitten dargestellt ist.
    Abb. z ist eine Grundansicht der Kammer.
    Abb.3 ist ein senkrechter Querschnitt
    durch die Heizzone der Kammer.
    Abb.4 ist ein ähnlicher Schnitt durch eine
    der Endabteilungen der Kammer.
    Abb. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab in
    Seitenansicht einen "feil des inneren Ketten-
    förderers.
    Abb. 6 veranschaulicht in einem vergrößer-
    ten Teilschnitt, wie die Glieder der inneren
    Kette gestützt und wie die Verkokungsrohre
    ihrerseits mittels ihrer Deckel von dem inne-
    i-(#ii Kettenförderer getragen werden.
    Abb. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt
    durch die beiden Kammerenden und zeigt,
    wi(# der-innere Kettenförderer darin angeord-
    net ist sowie ferner die an den Kainnierenden
    brlindlichen Einrichtungen zur Einfübrung
    wid Austragung der Verkokungsrohre.
    :\1)1). 8 zeigt in vergrößerter Seitenansicht
    ilie I#:iiiriclittiiig zum Reinigen, Auskleiden
    iiiiil VÜIlrit der Vcrkokungsrohre sowie zur
    der beschickten Rohre in eine
    I,stgt@, ims (Irr sie .elhstt:itig in die Kammer
    eiiigefülin werileii.
    :11)1i, i) i%1 rim# Grundansicht (des hin und
    lieg ln#t@#(#gleit Wagt-n:, der die U.inrichtungen
    zum AusIragett ilt#K verkokten Gutes aus den
    \'rrla)kuli@;kl'i)ltlc@tt. zow Auskleiden der
    Rohre und zum Rillen der Rohre mit einer frischen Brennstoffbeschickung trägt.
  • Abb. io ist eine Seitenansicht eines solchen Wagens und zeigt seine Anordnung seitlich an einem Kammerende.
  • Abb. ii ist ein vergr<il.lerter Teilschnitt der Vorrichtung, uni die Deckel der Verkokungsrohre selbsttätig abzunehmen und %vieoer aufzusetzen.
  • Abb. 1a ist eine unvollständige Grundansicht der letztgenannten Vorrichtung und veranschaulicht die Vorrichtung, um die abgenommenen Deckel in Bereitschaftslage für (las Wiederaufsetzcu der Deckel zti bringen.
  • Abb. i, ist eine :tl)gel)rocliene Vorderansicht der in .111)l>. i s clai;@cstellten Vorrichtung.
  • Abb. i.+ ist ein vcrgriil.lerter Längsschnitt durch eines der Verkokungsrohre nach seiner Herausnahnie und mit @ttifgesetzteii Stirndeckeln.
  • Die in den Zeichnungen vei-anscliaulichte 1#_inrichtung ist in erster Linie zur Tiefteinperaturverkokung von Kohle und anderen geeigneten Brentistotten bestimmt und so eingerichtet, (laß alle notwendigen Vei-i-ichttnigen selbsttätig vor sich geben, und zwar angefangen mit dem Auskleiden der Verkokungsrohre mit Pahiermassebrei oder sonstigem geeignetem Auskleidungsmaterial und der Beschickung der so ausgekleideten Rollre mit dem zu verkokenden Brennstoff bis zum Austragen der verkokten Füllungen aus den Rohren und zu der sich anschließenden Vorbereitung der Rohre für die Aufnahme einer frischen Auskleidung mit Papiermassebrei oder sonstigem Stoff; dadurch wird die Arbeitsweise der Einrichtung ununterbrochen gestaltet. Zu diesem Zweck besteht die dargestellte Einrichtung aus einer Kammer, die für die Innenbeheizung durch Verbrennung von 0I oder Gas innerhalb von kohren eingerichtet ist, die in Abständen voneinander quer durch (las Innere der Heizzone der Kammer und vorteilhaft abwechselnd von der einen und von der anderen Seite der letzteren aus hindurchgehen; ferner ist die Kammer mit einem endlosen Kettenförderer versehen, der die beladenen Rohre in entgegengesetzten Richtungen und in verschiedenen waagerechten Ebenen durch die Länge der Kammer hindurchführt. In beiden .Enden der Kammer befinden sich Vorrichtungen zum Eintragen der beschickten Rohre und zum Austragen der Rohre mit dem fertigbehandelten Brennstoff. An den Außenseiten der Kammer ist in Gestalt eines endlosen Kettenförderers eine Vorrichtung angebracht, um die ausgetragenen heißen Rohre von dem einen Kammerende an das entgegengesetzte Kammerende zu fördern und sie dadurch abzukühlen. Außer- (lein befindet sich an jedem Kammerende eine Einrichtung, welche die abgekühlten Rohre in Empfang nimmt, sie von ihrem verkokten Inhalt entleert, ihre Innenflächen reinigt und sie mit dem 1'apiermassebrei oder sonstigem lflaterial auskleidet und ferner die Rohre mit frischem zu verkokenden Brennstoff beschickt und die gefüllten Rohre für eine weitere Fortsetzung der gleichen Arbeitsgänge wieder in die Kammer einführt.
  • Die vorstehend aufgeführten Teile (leg Hinrichtung werden im folgenden in der angegebenen Reihenfolge an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Die Kammer Die in den Abb. 1, 2, 3 und 4 dargestellte Kammer hat eine hänge, die ausreicht, um sowohl den gewünschten Verkokungsvorgang als auch (las Vorwärmen (leg beschickten lZohre zu bewirken, bevor sie von einem der beiden Kammerenden aus in die Erhitzungso(ler Verkokungszone eintreten. Zii (fiesem Zweck hat die Kammer eine mittlere Zone A (vgl. Abb.. i und 2) und zwei Endzonen R. Die mittlere "Zone A bildet die eigentliche Erhitzungszone, und die beiden Endzonen B bilden die Vorwärmzonen. Diese letzteren Zonen gestatten ferner, wie aus dein Nachstehenden noch näher hervorgeht, einen W«ii-ineaustatiscli zwischen den Rohren, die aus (leg Erhitzungszone herauskommen und (legen Füllungen verkokt sind, und den Rohe gen, die einen zti verkokenden Brennstoff enthalten und zur Erhitzutigszolie hinwandern.
  • Die gesamte Kammer ruht über ihre ganze Länge hin auf Schienen i, die praktisch das ganze für die Anlage erforderliche Fundament bilden und die freie Längsausdehnung der Kammer -zulassen. Die Katninerwände sind aus mehreren hohlen Gußeisenabsclinittell2 errichtet, (legen zusammenstoßende Kanten so ausgebildet sind, daß sich diagonal liegende Stoßverbindungen ergeben. Die Stoßflächen sind, wie in Abb. 3 dargestellt ist, ausgehöhlt, uin beim Zusammenbau ein weiches .Püll-oder Packmaterial 3 aufzunehmen. Diese Bauart ergibt eine gasdichte Verbindung und gestattet gleichzeitig gegenseitige Bewegungen zwischen den Wänden zwecks Ausgleichung; ihrer Ausdehnungen.
  • Mittels (fieser besonderen Bauart ist nicht nur (leg Zusammenbau, sondern auch die Einsichtnahme in das Kammerinnere erleichtert, zu welchem Zweck man eines oder mehrere (leg genannten Teilstücke herausnimmt.
  • Die mittlere Zone A wird durch eine Einrichtung beheizt, die aus einer Vielzahl von Rohren ,4 besteht. Diese sind in vier Lagen übereinander angeordnet und erstrecken sich quer (furch die Kammer. Die Anordnung dieser Heizrohre ersieht inan am besten atis Abb. 3. Daraus ist ersichtlich, daß sie oberhalb und unterhalb jedes der beiden Sätze von Verkokungsrohren, die mit 5 bezciclinct sind, liegen und daß sie dazu dienen, diese Rohre durch Strahlung zii erhitzen. Diese Heizrohre werden am einen Ende durch Gasbrenner ( oder gewiinschtenfalls durch geeignete Ölbrenner heheizt. Die entgegengesetzten Enden der Heizrohre öffnen sich bei j je in (las Innere der hohlen Abschnitte 2 an jeder Kammerseite: dadurch werden die heißen Verbrennungsprodukte in die hohlen Kammerwände übergeführt, und mittels der Verbindungsöffnungen 8 werden diese heißen Gase ztlm Umlauf durch die inneren Hohlräume aller vier Kamanerwände von einem zum anderen Ende gebracht; es bildet sich daher eine Umhüllung aus heißen Gasen, dank deren Wärinzverluste aus (fein Kammerinnern infolge Ausstrahlung nach außen verhindert werden. ]Um eine gleichmäßige Verteilung dieser heißen Gase und auch eine gleichmäßige Erhitzung der Verkokungsrohre zu erzielen, werden die Brenner 6 abwechselnd :in der einen und an der anderen Kammerseite längs der mittleren Heizzone A angeordnet. Infolge dieser Anordnung gehen die heißen Gase der einen senkrechten Reihe von Heizrohren :4 in den inneren Hohlraum der einen senkrechten Seitenwand der Kammer. während die heißen Gase aus der nächsten senkrechten Reihe von Heizrohren in den inneren Hohlraute der gegenüberliegenden Kamnmerseitenwand übergehen.
  • Zwischen den beiden Enden jedes Heizrohres und den betreffenden Wandabschnitten 2 werden mittels weicher oller sonstwie geeigneter Packungen (9 und io gasdichte Verbindungen hergestellt. Die Packungen 9 liegen an den Brennerenden der Rohre 4 und sind so ausgebildet, daß sie die freie Längsausdehnung dieser Rohre -zulassen.
  • Die während des Verkokungsvorganges erzeugten Dämpfe entweichen (furch eine öffnung 11 in der Deckenwand (leg Kammer und werden (furch ein Rohr 12 . in eine Wasservorlage 13 bekannter Art übergeführt. Diese Wasservorläge erstreckt sich, wie aus Abb. i ersichtlich ist, über die ganze Länge der Kaminer und wird in Abständen durch mehrere der genannten Rohre i2 gespeist. Auf diese Weise Nverden die Dämpfe Tiber die ganze Kammerlänge an beliebig vielen Stellen abgeführt.
  • Durch die Ausdehnung der Kammer hervorgerufene gegenseitige Bewegungen zwischen (leg Kammer und der Wasservorlage 1 3 sind dadurch ermöglicht, daß die Wasservorlage in Abständen mit Vorsprüngen 14 versehen ist: (fiese ruhen frei auf geeignet gestalteten Sitzflächen i ; in der Oberseite der anliegenden Wandab,chiiitte 2.
  • Indem man die Wandabschnitte 2 nach gleichem Modell lierstrllt, ergeben sich im Kammerboden in "11i.t:inden Öffnungen 16, die den Öffnungen t i mitsprechen; werden die Dämpfe wie ii:ich AI)li.3 an der Karntnerdecke abgezogen, dann werden die unteren Öffnungen io tlurcli ;iliiiehmbare Deckelplatten 16a verschlossrii. Infolge dieser Bauart ist es indessen müglidt, unter ähnlichem Verschließen der oberen i Wnungen i t die Dämpfe von der Unterseite il(-i- Kammer abzuziehen; eine derartige Ahiiiidurung des Betriebsplanes kann sogar vo rgt-nimimen werden, wenn die Anlage bereits errit-litet ist.
  • Abgeselu-ii d;tvmi, claß der Aufbau der Kammer aus .@lisrltiiitten den Transport vom Ort der 1-lerstrllung zu dem Ort des Zusammenbaues erleichtert, gestattet er auch, die Kammer als G;inzes oder einen einzelnen Abschnitt der h;iiiiiuer zu verlängern oder zu verkürzen. Der iiiiiorc Kettenförderer Der innere Kettenförderer zur Beförderung der Verkokungsrohre durch das Innere der Kammer setzt sich aus vielen Gliedern 17 zusammen (vgl. Abb..5 und 6), die in Abständen über die Länge der Ketten hin durch Bolzen i g gelenkig miteinander verbunden sind. Der runde Teil aller Bolzen trägt Rollen i9, die auf einer ununterbrochenen Laufbahn 2o laufen: letztere ruht in Abständen auf Böcken 21 im Innern der Kammer. Das ganze Gewicht der freien Längen jeder Kette, von denen ein jeder Seite der Kammer zwei vorhanden sind, wird durch die durchlaufenden Bahnen 2o aufgenommen, wodurch die Ketten im wesentlichen von allen Beanspruchungen entlastet werden, die durch ihr Gewicht bedingt sein könnten.
  • An der inneren Seite jedes Bolzens 18 befindet sich ein mit ihm aus einem Stück bestehendes oder sonst eng verbundenes gezahntes Rad 1811, das einem später erläuterten Zweck dient; diese gezahnten Räder haben als seitliche Fortsetzung einen U-förmigen Ai-nl 22. Diese Arme dienen zur Aufnahme von Zapfen 23, die seitlich von den Stirnkappen 2.4 .der Verkokungsrohre vorstehen und finit diesen Kappen ein Stück bilden. Das Gewicht der Verkokungsrohre wird von Rollen .:@ aufgenommen, von denen je eine in einem 11e1, U-fürinigen Arme22 gelagert ist; ,diese kollrn stützen sich ihrerseits auf durchlaufeiit@e lialinen 26, die ebenso wie die Bahnett _#o auf den erwähnten Böcken 2i ruhen.
  • Wit# ersichtlich, dienen also die vier Trümer der hviden endlosen Ketten an den gegenüberli@genilett leiten der Kammer dazu, die oberen und unteren Reihen von Verkokungsrohren zwischen sich aufzunehmen und sie durch die Kammer in entgegengesetzten Richtungen hindurchzuführen. Somit treten an jedem Ende der Kammer Verkokungsrohre sowohl in die Kammer ein, als auch sie verlassen die letztere, und während ihrer Hindurchwanderung durch die Endabschnitte B erfahren diejenigen Rohre, die den zu verkokenden Brennstoff enthalten, eine Vorerhitzung infolge eines, wie oben angegeben, stattfindenden Wärmeaustausches.
  • Die Einrichtungen zum Einführen der Verkokungsrohre in die Kammer und zum Austragen dieser Rohre aus der Kammer sind am klarsten in Abb.7 veranschaulicht und umfassen an den Stirnenden der Kammer liegende und mit der Kammer verbolzte Gußstiicke 27 und 28. Jedes dieser Gußstücke 27 und 28 enthält zwei Paare von halbzylindrischen Behältern; der äußere Behälter jedes Paares ist mit 29 und der innere Behälter jedes Paares mit 3o bezeichnet. Diese Behälter sind so eingerichtet, daß sie absatzweise eine Teildrehung von außerhalb der Kammer erhalten können; sie drehen sich innerhalb von Gußgehäusen 31, deren Gestaltung einen gasdichten Abschluß zwischen den Behältern und den Gehäusen ergibt; diese Behälter haben einen solchen Durchmesser, daß sie nacheinander jedes der Verkokungsrohre aufzunehmen und zu halten vermögen.
  • Das obere Behälterpaar in dein Gußstück 27 dient zur Einführung frisch beschickter Rohre, während das untere Paar das Austragen von Rohren mit verkoktem Brennstoff besorgt. An dein entgegengesetzten Kammerende ist das obere Behälterpaar zum Austragen der Rohre und das untere Paar zur Einführung der Rohre bestimmt; diese umgekehrte Anordnung ist durch die besonderen Winkellagen der betreffenden Ein- und Auslässe mit ihren Behältern bedingt.
  • In den Gußstücken 27 und 28 siild die Kettenräder 32 gelagert, mittels welcher die beschriebenen inneren Kettenförderer angetrieben werden; jedes dieser Kettenräder wird von einer halbkreisförmigen Zahnstange 33, die mit dem betreffenden Kettenrad konzentrisch ist, umschlossen. Während sich die Ketten um ihre Kettenräder herumbewegen, kommen die gezahnten Räder der Ketten mit diesen Zahnstangen in Eingriff. Anordnung und Teilung der Zahnung dieser Zahnstangen ist derart, daß die U-förmigen Arme 22. welche die Deckelzapfen 23 der Verkokungsrohre tragen, in solche Lagen gedreht werden, daß sie im einen Fall zur Aufnahme neu eingeführter Rohre frei sind und im anderen Fall die Rohre durch ihr Eigengewicht aus den U-förmigen Armen heraus und in die inneren Tragbehälter 30 jedes Paares von Austragebehältern fallen lassen. Die Drehbewegungen dieser Aufnahmebehälter sind derart geregelt, daß die Gewähr geboten ist, daß die offene Seite jedes inneren Tragbehälters stets entweder zum Austragen oder zur Aufnahme eines in Stellung gebrachten Rohres bereit liegt.
  • Die Drehung der Aufnahmerohre ist ferner so geregelt, daß, wenn die inneren Aufnahmerohre gerade ein Verkokungsrohr aufnehmen oder abgeben, die äußeren Aufnahmerohre je nachdem weitere Rohre austragen oder in Empfang nehmen, und umgekehrt.
  • Es kann eine Einrichtung, wie z. B. ein geeignetes @ Ausrückgetriebe, das nicht dargestellt ist, angewendet werden, um die Maschine im Falle eines Versagers bei der Austragung der Rohre aus -der Kammer selbsttätig stillzusetzen.
  • Die Überführung der Verkokungsrohre aus den inneren Aufnahmerohren in die äußeren Aufnahmerohre jedes Paares findet statt, wenn bei der Drehung der Aufnahmerohre ihre offenen Seiten einander gegenüberzuliegen und dadurch in Übereinstimmungslage kommen. Der äußere endlose Förderer Die in Abb. 8 dargestellte Einrichtung umfaßt einen äußeren endlosen Förderer, der aus zwei endlosen Kettenlängen 34 an gegenüberliegenden Seiten der Kammer besteht; das eine Trum jeder Kette läuft oberhalb der Kammerdecke an der Außenseite und das entgegengesetzte Truin jeder Kette unterhalb der Kammer. Diese Ketten bestehen aus einer Vielzahl von Gliedern und tragen eine Vielzahl hohler, seitlich offener Rohre 35, welche sich quer zur Kammer von der Kette an der einen Seite bis zur Kette an der anderen Seite erstrecken und ferner die Verbindungen zwischen den verschiedenen Gliedern jeder Kette bilden. Diese beiden Ketten können ununterbrochen und synchron mittels Kettenräder 36 angetrieben «erden, die ihrerseits mittels einer Ketten- oder sonstigen Verbindung 37 von einem Antriebsrade 38 aus betrieben werden. Dieses Antriebsrad kann seinerseits von einer Hauptantriebswelle 39 angetrieben werden, die sich außerhalb der Kammer in deren Längsrichtung erstreckt. Die Umkehrstrecken an jedem Ende der erwähnten Ketten 34 laufen um die Räder 40, deren Umfangsflächen so gestaltet sind, daß halbkreisförmige Ausnehmungen 41 zur Aufnahme der Rohre 35 gebildet werden. Von diesen Rädern 40 sind zwei an jedem Kammerende und an jeder Kammerseite vorhanden, sie können in absetzender Bewegung gedreht werden; uni den jTiitc,r.cliiecl zwischen dieser Bewernngsart und der fortlaufenden Bewegung der Hauptlänge der beiden Ketten auszugleichen. wird in den Ketten zwischen den sich drehenden Kettenrädern 36 und den genannten Rädern 40 ein gewisser Betrag von Durchhang vorgesehen. Dieser Durchhang ist in Abv. 8 klar erkennbar und wird während des Betriebes der Einrichtung bei jeder absetzenden Bewegung der Räder 40 periodisch aufgenornmen und darauf wiedergebildet.
  • Obwohl irgendein geeignetes bekanntes Getriebe verwendet werden kann, um den Rädern 4o diese absetzende Bewegung zu erteilen, empfiehlt sich die in Abb. 8 dargestellte Anordnung wegen ihrer Einfachheit für diesen Zweck. Diese Einrichtung besitzt ein mit dem Rad 4o konzentrisches Rad 42 finit besonders geformten Zähnen 43 rund urn seinen Umfang. Diese Zähne können nacheinander mit einem einzelnen Zahn 44 in Eingriff kommen, der an einem dauernd gedrehten Rad 45 sitzt. Mittels dieser Einrichtung wird dem Rad 42 eine bestimmte Drehung erteilt, die dem mit ihm verbundenen Rad 40 mitgeteilt wird, und zwar jedesmal, wenn zwischen dem Zahn 4o an dem dauernd gedrehten Rad 45 und einem der Zähne 43 an dein Rad 42 Eingriff stattfindet.
  • Indem man die Drehungsgeschwindigkeit des Rades 45 zweckentsprechend regelt, ergibt sich zwischen den einzelnen Bewegungen des Rades 40 ein bestimmter Zeitabstand, der ausreicht, um gewisse nachstehend beschriebene Arbeitsvorgänge sich abspielen zu lassen, wobei das Rad 4o und die von letzterem getragenen Aufnahmerohre 35 in Ruhe verbleiben. I n ähnlicher Weise wird die Dreliungsgescliwindigkeit der Kettenräder 36 so eingestellt, claß der erforderliche Betrag von Durchliang in den mit den Rädern 40 in Vingriff kOminenden Umkehrstrecken der Ketten 34 gesichert ist.
  • Während jeder Ruheperiode der Räder 4o finden an beiden Kammerenden folgende Arbeitsvorgänge in selbstt:itigein Alllauf statt: Das Austragen der verkokten Füllungen aus den Verkokungsrohren, @@:ilirenil letztere in den rohrförmigen ILolilk@irlx@@ 35 ruhen, ferner die Reinigung der liiiieiifl:iclien der Verkokungsrohre, das Einspritzen von Papierinassebrei in letztere, das :tust rockneu und das Wiedereinfüllen voll frischem Brennstoff. Die zu diesem ZNvecl< vorgcschene Einrichtung ist in den Abb. 9, 9 und i0 veranschaulicht und umfaßt einen 1@'agen 46, der, auf Schlittenführungen 47 chic. zweckmäßig eingerichteten Rahmens 48 gelagert und seitlich. d. h. quer zur Bewegungsrichtung der Ketten 34, bewegbar ist. Dieser 1Vagen 46 kann durch ein Zahnrad 49 11111 i11111 11e#1- hewegt wei-deii (vgl. Abb. to), dessen 7:iliiie in eine mit dein `Vagen verbundene Zahnung 5o eingreifen; das Zahnrad 49 wird seinerseits um seine Lagerstelle 51 mittels einer Kurbel 52 und eines Verbindungsgestänges 53 geschwenkt. Die Kurbel 52 sitzt auf der bereits erwähnten Hauptwelle 39.
  • Parallel zueinander und in Abständen befinden sich auf dem Wagen 46 folgende Einrichtungen: Zunächst ein Gestänge 54, das an seinem Kopf eine Verbreiterung 55 trägt und mittels dieser die verkokte Füllung eines in Stellung gebrachten Verkokungsrohres auszustoßen vermag; außerdem trägt diese Vorrichtung einen Schaber 56, um von den Innenwänden des Rohres daranhängende verkokte: Teilchen zu entfernen, sowie eine Bürste 57 zur vollständigen Reinigung des Rohres von Brennstoff. Sodann dient ein Rohrstück 58 dazu, verteilte Papieraufschwemniung unter Druck einem Sprühkopf 59 am Außenende des Rohres zuzuführen. Ein anderes Rohr 6o führt heiße Feuergase zu einem durchlöcherten Kopfstück 61, um die durch den Sprühkopf 59 eingeführte Auskleidung aus Papierbrei zu trocknen. Schließlich ist ein Gestänge 62 mit einer Kopfdruckplatte 63 versehen, mittels deren sie eine frische Brennstoffbeschickung in eine davor in Stellung gebrachte und mit Papier ausgekleidete Verkokungsröhre einzutreiben vermag. Diese letztere Kolbenvorrichtung 62 hat gegenüber der ersten Kolbenvorrichtung und den Rohren 58 und 6o eine solche Lage, daß sie ihre Bewegung zu einem Zeitpunkt vollendet, an (lern die Bewegung der anderen Kolbenvorrichtung und der genannten Rohre beginnt. In dem dargestellten Beispiel wird dies dadurch erreicht, daß man das innere Ende des Gestänges 62 an einem hinteren Wortsatz Ü4 des Hauptgestells 65 befestigt, das die andere Kolbenvorrichtung und die genannten Rohre t rügt.
  • Die Druckplatte (-)3 kann sich durch eine riiinentö rinige Kaiiimer 6(i hindiirclihewegen, wobei sie über deren Boxleu streicht; die Kammer wird periodisch aus einem Trichter 67 mittels einer Meßvorrichtung in Gestalt eines Zellenrades 68 finit der erforderlichen Brennstoffmenge gefüllt. Dieses Rad 68 wird absatzweise um einen solchen Winkelbetrag gedreht. daß jede durch die Zellenw:in(le gebildete Abteilung nacheinander zun:ichst in (abereiitstimtiittiig finit der Bodenöffnung des Trichters ()7 und darauf in ('bereinstininiuiir finit der offenen Oberseite der trogförininen Kammer 6(') gebracht wird.
  • Jedes Abteil des Zellenrades (i8 wird so mit einer bestimmten ßrennstottinenge gefüllt und letztere sodann in (las Innere der genannten trogförinigen Kaninier entleert, worauf der Brennstoff mittels der Druckplatte (-)3 an dein Gestänge 62 in ein entsprechend in Stellung gebrachtes Verkokungsrohr ausgedrückt wird. Mit der Abmeßvorrichtung für den Brennstoff kann man eine nicht dargestellte Anzeigevorrichtung verbinden, welche die durchgesetzte Brennstoffmenge aufzeichnet.
  • Wie man aus vorstehendem ersieht, finden während jeder Ruheperiode der Räder 40 gleichzeitig fünf Arbeitsvorgänge statt, und zwar an einer gleichen Zahl von in Stellung liegenden Verkoktingsrohren. Bei jeder Bewegung dieser Räder 40 werden diese Rohre ferner einen einzelnen Schritt vorwärts bewegt. Daher wird das Rohr, aus (lern 3viilirend der vorhergehenden Arbeitsstufe die verkokte Beschickung ausgestoßen ist, nunmehr vor den Papierbreispriiher gebracht, während das Rohr, das bei der ersten Arbeitsstufe eine frische Brennstoffbeschickung erhalten hat, nunmehr über die Beschickungseinrichtung für den Brennstoff hinaus einen Schritt vorwärts in die Lage bewegt wird, in der es eine seiner Stirnkappen wieder aufnimmt.
  • Jedesmal, bevor eine Röhre mit verkoktem Inhalt vor die austragende Kolbenvorrichtung gebracht wird, werden die beiden zugehörigen Stirnlappen selbsttätig entfernt; einer dieser Deckel, und zwar der- äußere Deckel, wird (larauf wieder an seinen Platz zurückgebracht, bevor (las Rohr seine Stellung vor dein Beschickungsgestänge 62 einnimmt. Wie bereits erwähnt, wird die verbleibende innere Kappe erst an ihren Ort gebracht, nachdem das Rohr mit frischem Brennstoff gefüllt worden ist. Die diesem Zweck dienende Einrichtung ist hauptsächlich in den Abb. i1, 12 und 13 dargestellt und soll nunmehr heschrieben werden.
  • 1)1e Vorrichtung ztiin :11) 1ieliinei1 undWiederatifsetzcil(IerDccke1 Eines der Verkokungsnihre ist dargestellt, wie e: in einem der Tragrolii-e 35 liegt, die einen 'feil der äußeren Förderketten bilden. Bei der (largcstelltcn Hinrichtung werden die beiden Stirnkappen jedes Verkokungsrohres dadurch entfernt, (la(i sie (furch die gegabelten Enden 69 an Arinkreuzell 70 seitlich verschoben werden. Zu. diesem Zweck sind diese Armkreuze auf clei- 1Velle 7 i gleiten(1 gelagert, und es wird ihnen die erforderliche Bewegung mittel-; (@allelli 72 an hin und her gehenden Stanrieii 73 übcrinittelt. Diese Stangen sind ihrerseits an ihren inneren Enden mit einem Schwinghebel 74 verbunden, der seine Bewegling von (lern Wagen 46 aus durch Vermittlung einer Verliinduil-sstallge 75 und eines Lenkers 76 erhält. Die abgenommenen Deckel werden in die an beiden Enden offenen Aufnehmer 77 hilleillgestol)ell, vcm denen je einer auf einem der Arnie eines Paares dreiarmiger Sterne 7 8 angebracht ist. Gleichzeitig mit der genannten Bewegung des Armsterns 70 wird eine gleichartige Bewegung in der gleichen Richtung an weitere Armsterne 79 in entsprechender Weise übermittelt, deren Arme mit Stiften So für einen nachstehend beschriebenen Zweck versehen sind.
  • Die Armkreuze 78 sind mit der Welle 71 durch Verbolzung oder sonstwie verbunden, und diese Welle wird durch eine Einrichtung absatzweise gedreht, die von Stifträdern 8i an den Enden dieser Welle und kreisförmigen Verstärkungsringen 82 gebildet wird; letztere umgeben die Enden der Aufnahmerohre zwischen den Kettengliedern. Auf diese Weise wird bei jeder Bewegung der Ketten der Welle 71 eine Teildrehung erteilt.
  • Die genannte Drehbewegung der Armkreuze 78 verbringt die abgenommenen Dekkel in eine Lage, in der die Aufnehmer, in denen sie sich befinden, gegenüber einer Öffnung in den oberen Enden eines Paares geneigter Rutschen 83 und 84 zu liegen koininen;währenddessen wird ein weiteres Paar von Aufnehmern in clcm nächsten Aufnahme-und Förderrohr in Stellung gebracht und ist daher bereit, ein weiteres Paar von Deckeln aufzunehmen.
  • Bei den Rückkehrbewegungen der Armsterne ;o und 7 9 stoßen die Stifte So, die an den Armsternen ,-#9 sitzen, die Deckel aus den Attfnelitnern 77 heraus und in die erwähnten Rinnen oder Rohre 83 und 84 hinein. Diese Rinnen 83 und 84 dienen dazu, die Dekkel von dem Ort, an dem die einzelne Verkokungsröhre entcleckelt wird, an die Stellen zu bringen, an denen zunächst der eine Dekkel und dann der andere Deckel wieder aufgesetzt wird.
  • l?in dieses Wiederaitfsetzen der Deckel in richtiger Reihenfolge stattfinden zu lassen, ist die Rutsche 83 kürzer als die Rutsche 84, wie man aus Abb. 12 ersieht. Das untere Ende cler Rinne 83 entspricht der Lage des Vcrkoktiiigsrohres, wenn dieses mit frischem Brennstoff beschickt wird, während die Länge der Rinne 84 der nächsten Stellung des beschickten Rohres entspricht, in der dieses aus dem Bereich der trogförmigen Kammer GG herausgebracht ist.
  • l?m das Wiedereinsetzen der Deckel auszuführen, wird die soeben in Verbindung mit den Entdecl:clnithsvorg:ingen beschriebene Einrichtung :iii den unteren Enden der Rinnen 83 und 84 nochmals vorgesehen. Der einzige Konstruktiorstintcrschied ist hierbei der, daß, während bei der Entdeckelungseinrichtung nur eine einzige Welle 71 vorgesehen ist, uni alle Arinstei-iie, wie hier erforderlich, auszurichten, bei der Einrichtung zum Wiedereinsetzen der Deckel zwei solcher \Vellen 71 vorhanden sind. Die eine Welle trägt die Armsterne, die das Aufsetzen des ersten Deckels besorgen, und die zweite Welle die Armsterne gleicher Anordnung zum Wiederaufsetzen des zweiten Deckels. In allen anderen Beziehungen handelt es sich lediglich um eine Wiederholung der ersten Einrichtung, so daß sich eine Veranschaulichung und nähere Erläuterung der zweiten Vorrichtung erübrigt.
  • Um den Dämpfen ein Entweichen aus dein Innern der Verkokungsrohre zu ermöglichen, sind die Stirnkappen an ihren Innenflächen mit Rippen 85 ausgestattet, welche die Dekkelwände in Abstand von den Rohrwänden halten (vgl. Abb. i4).
  • Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß durch die Erfindung unter anderem eine Vorrichtung geschaffen ist, mittels deren man verkokten Brennstoff in verdichteter Form erzeugen kann, wodurch man die Anwendung zusätzlicher Brikettiervorrichtungen erspart. Die Einrichtung arbeitet ferner ununterbrochen und selbsttätig. Infolge Anwendung einer Auskleidung aus Papier oder sonstiger geeigneter Celluloseinasse für die Verkokungsrohre ist man in der Lage, sowohl bitumenreiche als auch andere Brennstoffe zu behandeln. Durch geeignete Mischung eines bitumenreicheren Brennstoffs, wie einer entsprechenden Kohle, mit einem bituinenärmeren Brennstoff, z. B. Anthrazit, oder mit einem anderen Brennstoff von geringem Biturnengehalt erreicht man ferner ohne Verwendung eines Zusatzes an Bindemitteln, wie Pech, die Einhinching der einzelnen Teilchen.
  • Die Einrichtung läßt sich auch zur Destillation von Holz anwenden. unter anderem um Aceton zti e rzeugeti.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Tiefteniperaturverkokung von Brennstoffen in Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen jedes Behälters, finit denen der heiße Brennstoff in Berührung kommt, gegen diesen Brennstoff durch ein Mittel, z. B. Papierbreiniasse oder Sägemehl, isoliert werden, welches, wenn es verkohlt. einen nicht an den Innenflächen anbackenden Rückstand erzeugt, so daß auch ein Anbacken des zti verkokenden Brennstoffs an den Innenfl:iclieii der Behälter verhindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da13 das isolierende Mittel auf die Innenflüchen der Behälter mit Hilfe eines Spritzvorganges in halbflüssi-ger Form aufgebracht wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gein:iß den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß folgende Einzelheiten selbsttätig zusammen arbeiten: Eine Vorrichtung zum Auskleiden der rohrförmigen Behälter mit dem Isoliermittel, eine Vorrichtung zum Beschicken der ausgekleideten Behälter mit dem Verkokungsgut, eine Vorrichtung zum Einführen der beschickten Behälter in die erhitzte Kammer, eine Vorrichtung, welche die Beförderung dieser f@t#li;ilter durch die Heizzone der K@iminer liiii(Inr#7h bewirkt, eine Vorrichtung, uiii diese ßeli:ilter nach der Wärmebehandlung atis der Kammer heraus in eine Stelltin- zu tic@@egen, welche die Entleerung des hehandultvii 13eliülter- inhalts ermöglicht, sowie chic Vorrich- tung, um diese Entleerung zit be wi rketi.
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