DE575702C - Justiervorrichtung fuer Vorrichtungen zum Fuellen von Ampullen - Google Patents

Justiervorrichtung fuer Vorrichtungen zum Fuellen von Ampullen

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DE575702C
DE575702C DEM118923D DEM0118923D DE575702C DE 575702 C DE575702 C DE 575702C DE M118923 D DEM118923 D DE M118923D DE M0118923 D DEM0118923 D DE M0118923D DE 575702 C DE575702 C DE 575702C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/003Filling medical containers such as ampoules, vials, syringes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Justiervorrichtung für Vorrichtungen zum Füllen von Ampullen Es sind Ampullenfüllvorrichtungen bekannt, bei denen die Zentrierung der Ampullenhälse zur Füllnadel durch einen die Nadel umschließenden, senkrecht verschiebbaren Trichter erfolgt, der die etwa nicht genau unter der Hohlnadel stehende Ampulle beim t"bergleiten über den Hals derselben zentriert. Der Hals der Ampulle ist hierbei ganz von dem Trichter umschlossen, so daß der obere Teil der Ampulle nicht sichtbar ist. Diese Zentriervorrichtungen sind nur für Ampullen mit gleich weiten 'oder nahezu gleich weiten runden und geraden Hälsen verwendbar, da sonst die Zentrierung nicht zuverlässig ist.
  • Es sind ferner Zentriervorrichtungen bekannt, bei denen der Hals der Ampulle von beiderseits seitlich bis zur Berührung herangeführten halbrunden oder winkligen Anschlägen umklammert wird, die durch besondere Führungen und Begrenzungen stets in gleichem Abstand zur Nadelachse stehen und so den Hals der Ampulle zentrieren. Diese Einrichtungen verlangen einen komplizierten Mechanismus, da die beiden Klammerhälften genau gleichmäßig bewegt werden müssen. Außerdem haben auch sie die Eigenschaft, daß der Hals der Ampulle von der Vorrichtung stark verdeckt ist, so daß man die Bewegung der Nadel im Hals nicht beobachten kann. Dies ist aber nachteilig, da bei der Füllung von Ampullen mit Hohlnadeln vielfach beim Herausziehen der Nadel aus der Ampulle Tröpfchen im Halse hängenbleiben, die beim nachträglichen Zuschmelzen entweder den Schmelzkopf durch Dampfbildung aufblähen oder durch die bei der Verbrennung der Substanz gebildeten Stoffe die Füllung unbrauchbar machen.
  • Die vorliegende Erfindung - betrifft eine neue Anordnung zur Justierung der Ampulle. Sie besteht darin, daß die Ampulle zwischen einen ani obersten Rand des Halses angreifenden, vorteilhaft mit einer Kerbe versehenen festen Anschlag und einen gegenüberliegenden, unterhalb. des ersteren angreifenden Anschlag gebracht und durch einen dritten, auf der Seite des ersten Anschlags liegenden, unten am Ampullenkörper angreifenden Änschlag um den mittleren Anschlag als Drehpunkt so gedreht wird, daß der oberste Rand des Halses gegen den ersten Anschlag gedrückt wird. Entweder der mittlere oder der untere Anschlag kann federnd ausgebildet sein. Der oberste Anschlag befindet sich in einem solchen Abstand von der Mittelachse der Nadel, daß die Halsöffnung von Ampullen mit sehr engem Halse etwa zentrisch zur Nadel liegt. Dann ist auch für alle Ampullen mit weiteren Hälsen die sichere Füllung. gewährleistet, wobei dann die Nadel nicht genau zentrisch, sondern etwas seitlich durch den Hals geführt wird. Auch schiefe Hälse ergeben hierbei keine Störung,.und die Einrichtung ist in hohem Grade von dem Durchmesser der Ampullen unabhängig, so daß Ampullen verschiedener Durchmesser verarbeitet werden können. Die Ausführung der Anschläge kann verschiedener Art sein. Falls die Ampullen auf einer Zuführungsvorrichtung seitlich unter die Nadel geführt werden, ist es vorteilhaft, den oberen und unteren Anschlag ortsfest und von diesen beiden den unteren Anschlag federnd einzurichten und die Ampulle auf einer Unterlage stehend und gegen einen mit ihr wandernden mittleren Anschlag lehnend an der Füllstelle vorbeizuführen. Z. B. kann die Ampulle auf einer schrittweise rotierenden, mit Fächern für die Ampullen versehenen Scheibe vorbeigeführt werden, wobei dann der obere Rand der Scheibe jeweils den mittleren Anschlag darstellt. Die Ampullen können auch von unten in die Vorrichtung eingeführt und mit ihr an die Nadel herangehoben werden, oder es kann die Nadel bei feststehender Vorrichtung in die Ampulle gesenkt werden; wesentlich ist nur die Anordnung der drei Anschläge, derart, daß der Ampullenhals oben nur einseitig anliegt und von der Seite ganz frei sichtbar ist.
  • Die Vorteile der neuen Anordnung gegenüber dem Bekannten zeigen- sich darin, dafi sie in sehr hohem Maße von der Form und Weite der Ampullenhälse sowie vön dem Durchmesser der Ampullenkörper unabhängig ist, sowie besonders darin; äaß der Ampullenhals einseitig ganz frei liegt und der Füllvorgang auf der ganzen Länge der Nadel--hewegung sichtbar ist. Hierdurch- ist eine genaue Kontrolle der Füllung, insbesondere zur Vermeidung der Bildung von Tröpfchen im Ampullenhals, ermöglicht.
  • In beiliegender- Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt. Der feste Anschlag a befindet sich in einem solchen Abstand von der Mittelachse der Füllnadel b, daß Ampullen mit engem Halse mit dem oberen Rande des letzteren etwa zentrisch unter der Nadel stehen. Eine solche Ampulle mit engem Halse ist in c dargestellt. Auf der dem Anschlag a gegenüberliegenden Seite der Ampulle befindet sich der tiefer liegende feste Anschlag d und auf derselben Seite wieder Anschlag a ferner der federnde Anschlage. Außer der Ampulle c ist noch eine solche mit weiterem Halse und dickerem Ampullenkörper in f gestrichelt dargestellt. Die Zeichnung zeit deutlich, wie der obere Rand des Ampullenbalses unabhängig von der Weite der Hälse und dem Durchmesser -des Ampullenkörpers stets richtig justiert wird und der Hals der Ampulle auf der einen Seite vollständig frei und sichtbar ist. Es kann auch mit derselben Wirkung der Anschlag e fest und der Anschlag d federnd ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Justiervorrichtungfür Vorrichtungen zum Füllen von Ampullen o. dgl. mittels Hohlnadel, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampulle bei der Füllung zwischen je einem am obersten Rande des Halses angreifenden, vorteilhaft mit einer Kerbe o. dgl. versehenen festen Anschlag und einem gegenüberliegenden, unterhalb des ersteren angreifenden Anschlag angeordnet und durch einen dritten, auf der Seite des ersten Anschlags liegenden, unten am Ampullenkörper angreifenden Anschlag um den mittleren Anschlag als Drehpunkt so geschwenkt ist, daB der oberste Rand des Halses gegen den in geeigneter Lage zu der Nadel' befindlichen ersten Anschlag anliegt, zu dem Zwecke, in Ampullen verschiedenen Durchmessers und verschiedener Halsweite auch bei schiefen Hälsen die in bestimmter. Entfernung von der Kerbe des ersten Anschlags arbeitende Füllnadel .sicher und sichtbar einführen zu können.
  2. 2. Justiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entweder der mittlere oder der untere Anschlag federnd ausgebildet ist.
DEM118923D 1932-02-28 1932-02-28 Justiervorrichtung fuer Vorrichtungen zum Fuellen von Ampullen Expired DE575702C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901584C (de) * 1943-06-04 1954-03-22 Rota App Und Maschb Dr Hennig Einrichtung zum Einmitten der Haelse von Ampullen u. dgl. vor dem Fuellen
WO2000064743A1 (de) * 1999-04-27 2000-11-02 Robert Bosch Gmbh Vorrichtung zum zentrieren von pharmazeutischen behältnissen, insbesondere von kopfabschnitten von ampullen im bereich einer abfülleinrichtung
CN102515073A (zh) * 2011-12-30 2012-06-27 楚天科技股份有限公司 用于安瓿灌封中安瓿的定心装置

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