DE575300C - Selbsttaetiger Fluessigkeitsheber - Google Patents

Selbsttaetiger Fluessigkeitsheber

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DE575300C
DE575300C DE1930575300D DE575300DD DE575300C DE 575300 C DE575300 C DE 575300C DE 1930575300 D DE1930575300 D DE 1930575300D DE 575300D D DE575300D D DE 575300DD DE 575300 C DE575300 C DE 575300C
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DE
Germany
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liquid
working
siphon
tube
automatic liquid
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Expired
Application number
DE1930575300D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Lutz
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Flüssigkeitsheber Es ist bekannt, heiße Flüssigkeiten oder geschmolzene Massen derart zu heben, daß man an Stelle eines Kolbens einen Dampfkolben bildet, indem man eine zweite Flüssigkeit durch direkte Berührung mit der ersten Flüssigkeit verdampfen läßt. Weiterhin ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, die mit Rückschlagventil versehen ist, welche während der Förderperiode den Zufluß der zu fördernden Flüssigkeit sowohl wie der Dampfflüssigkeit unterbinden, wobei eine Vorrichtung für die Ergänzung der verdampften Flüssigkeit angebracht ist. Alle diese Apparate haben. weitgehende Nachteile, in Sonderheit deswegen, weil beim Heben der Flüssigkeiten nur mit der Förderflüssigkeit selbst gearbeitet wird, die notwendigerweise dauernd ergänzt werden muß. -Außerdem ist der thermische und mechanische Wirkungsgrad niedrig.
  • Diese Nachteile werden, wenn es sich um die Förderung heißer Massen handelt, durch die vorliegende Erfindung behoben. Der Druckkessel 3 besitzt im Wesen-- die bekannte Form mit dem Steigförderrohr 9 und dem U-Rohr 5. Durch das Rückschlagventil 8 fließt die heiße Masse dem Kessel zu. Das .gebogene Rohr 15 ragt mit beiden Enden, deren eines zweckmäßig erweitert ist, in den Druckkessel. Der U-förmig gebogene Teil dieses Rohres steht mit einem Flüssigkeitsraum in Verbindung oder- ragt in einen solchen hinein. Der Zufluß erfolgt durch das Rückschlagventil 7, welches den Weg zum Rohr. nur bei Druckausgleich freigibt, und es stellt sich daher im U-Rohr der Flüssigkeitsispiegel in gleicher Höhe wie im Vorratsraum ein. Steigt nun die heiße Fördermasse im, Kessel. hoch, so daß sie das tiefer stehende erweiterte Ende 15 des Rohres abschließt, so drückt sie bei weiterem Steigen die Luftsäule und diese die Arbeitsflüssigkeit durch das andere Ende des Rohres 6. In dem Moment, wo diese die heiße Fördermasse berührt, verdampft :erstere und -entwickelt dabei einen entsprechenden Druck. Dieser schließt einerseits die beiden Rückschlagventile und drückt andererseits die heiße Fördermasse durch das Steigrohr 9. Die Oberfläche sinkt schließlich unter das Ende des Steigrohres, und der gebildete Dampf kann entweichen. Der Druck ist somit aufgehoben, die Rückschlagventile öffnen sich, die Fördermasse fließt in den Kessel, das U-Rohr füllt sich wieder mit Arbeitsflüssigkeit, und der Prozeß beginnt von neuem. Bedingung für das richtige Arbeiten ist, daß die Fördermasse heiß und daß die Arbeitsflüssigkeit in ihr unlöslich und bei der Arbeitstemperatur verdampfbar ist. Die gesamte Wärme der Arbeitsflüssigkeit kann wiedergewonnen werden, indem einerseits ein Wärmeaustauscher i o eingeschaltet wird und anderseits die kondensierte Flüssigkeit mit ihrer Wärme in den Prozeß zurückwandert. Die geförderte Masse kann arbeitsleistend wieder absinken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiger Flüssigkeitsheber; welcher in. der Hauptsache aus einem Druckkessel, einem Flüssigkeitsraum, besonders geformten kommunizierenden Röhren besteht und eine Förderung von heißen Flüssigkeiten dadurch erreicht, daß man in den Druckkessel eine Arbeitsflüssigkeit hineinfließen läßt, die bei der Arbeitstemperatur verdampfbar ist, so daß der entstehende Dampf die zu fördernde Flüssigkeit nach außen drückt, dadurch gekennzeichnet, daß die unlösliche Arbeitsflüssigkeit während einer Füllperiode selbsttätig in .ein Kurvenrohr (6) fließt und aus diesem in den Flüssigkeitsheber gedrückt wird.
  2. 2. Selbsttätiger Flüssigkeitsheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsdampf nach der Arbeitsleistung in .einem Wärmeaustauscher verflüssigt und dadurch .ein Teil der Wärme nutzbar verwertet wird, während die restliche Wärme mit der niedergeschlagenen Arbeitsflüssigkeit wieder dem Arbeitsprozeß zugeführt wird.
  3. 3. Selbsttätiger Flüssigkeitsheber nach Anspruch i und 2, bei welchem die kommunizierenden Röhren mit zwei Eintauchröhren mit verschiedenem Querschnitt in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Luftsäule in dem längeren, erweiterten Eintauehrohr die Arbeitsflüssigkeit durch das kürzere Rohr drückt, wobei das Eindringen der kälteren Flüssigkeit in die wärmere Fördermasse zur Dampfentwicklung führt, wodurch eine Anzahl Rückschlagventile geschlossen werden und die zu fördernde Flüssigkeit durch ein Steigrohr nach außen gedrückt wird.
DE1930575300D 1930-10-18 1930-10-18 Selbsttaetiger Fluessigkeitsheber Expired DE575300C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003095844A1 (de) * 2002-05-07 2003-11-20 Gerhard Kunze Dampfpumpe

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