DE759928C - Foerdereinrichtung - Google Patents

Foerdereinrichtung

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DE759928C
DE759928C DEB192202D DEB0192202D DE759928C DE 759928 C DE759928 C DE 759928C DE B192202 D DEB192202 D DE B192202D DE B0192202 D DEB0192202 D DE B0192202D DE 759928 C DE759928 C DE 759928C
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DE
Germany
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liquid
condenser
cooker
vapors
evaporation
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Expired
Application number
DEB192202D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Bayer
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Individual
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Individual
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einem hin und her gehenden Flüssigkeitskolben arbeitende Fördereinrichtung für strömende Mittel, wobei die Bewegungen des Flüssigkeitskolbens durch Verdampfen und Wiederkondensieren einer Flüssigkeit hervorgerufen werden und die Verdampfung der Antriebsflüssigkeit an einer dauernd beheizten Stelle erfolgt. Erfindungsgemäß erfolgt die Kondensation der Dämpfe in einem mit einer zweiten, spezifisch leichteren Flüssigkeit gefüllten, oberhalb der beheizten Stelle angeordneten Kondensator. Hierdurch gelingt es, eine mit dauernder Beheizung arbeitende Fördereinrichtung zu schaffen, bei der ohne umfangreichen Aufwand an einzelnen Gefäßen die gewünschte hin und her gehende Bewegung des Flüssigkeitskolbens erzwungen werden kann. Durch die Anwendung der zweiten, spezifisch leichteren Hilfsflüssigkeit, die den Kondensator erfüllt, wird eine sehr schnelle und wirksame Kondensation erzielt. Es ist schon eine Fördereinrichtung bekannt, wobei die Bewegungen eines Flüssigkeitskolbens durch Verdampfen und Wiederkondensieren einer Flüssigkeit hervorgerufen «-erden und die Verdampfung der Antriebsflüssigkeit an einer dauernd beheizten Stelle erfolgt. Hierbei werden neben einem besonderen Kochgefäß zwei Behälter für die Arbeitsflüssigkeit und ein besonderer Kondensator angewendet. Hinzu kommen die dazugehörigen, entsprechend zahlreichen Verbindungsleitungen. Es handelt sich somit um eine sehr verwickelte Anlage. Eine besondere, den Kondensator erfüllende Hilfsflüssigkeit ist hier überhaupt nicht vorhanden, so daß auch nicht mit einer so schnellen Wiederkondensation gerechnet werden kann wie beim Gegenstand der Erfindung. Man kann die Einrichtung nach der Erfindung sowohl zur Förderung von Flüssigkeiten (Pumpe) als auch von Gasen (Kompressor) verwenden. Ein besonderer Vorteil der neuen Anordnung besteht darin, daß bei ihr keinerlei kostspielige, genau zu bearbeitende Teile benötigt «-erden, wie dies bei den aus vielen mechanisch beweglichen Teilen bestehenden Kolbenkompressoren und Pumpen der Fall ist. Durch das weitgehende Fehlen mechanisch beweglicher Teile zeichnet sich die neue Anordnung auch durch sehr geräuscharmen Betrieb aus.
  • Man kann gemäß der weiteren Erfindung an den dauernd beheizten Kocher der spezifisch schwereren Flüssigkeit unten eine U-förmige Leitung anschließen, deren oberes Ende zu dem mit der spezifisch leichteren Flüssigkeit gefüllten Kondensator führt; eine zweite Leitung, durch die die entwickelten Dämpfe zunr Kondensator geführt «-erden, wird dann weiterhin derart an den Kocher angeschlossen. daß die Dämpfe jeweils erst dann entweichen können, wenn ein bestimmtes Kochervolumen von ihnen erfüllt ist. Dabei wird rnan die Dampfaustrittsleitung an den Kocher vorzugsweise so anschließen, daß die entwickelten Dämpfe zunächst um einen bestimmten Betrag abwärts und dann zum Kondensator aufwärts geführt werden.
  • Die Fördereinrichtung kann beispielsweise folgendermaßen aufgebaut sein: In einem vorzugsweise U-förmig gebogenen Rohr mit verschieden langen Enden befindet sich am kürzeren Ende desselben ein Kocher. Durch Beheizung desselben, die elektrisch sowie auch durch andere Heizstoffe vorgenommen werden kann, wird in dem Kocher Dampf erzeugt. Die Flüssigkeit, die sich in dem Rohr befindet, steigt in dem langen Ende des U-förmig gebogenen Rohres so lange hoch, bis dem Dampf die Möglichkeit des Entweichens gegeben wird. Der Dampf wird durch ein Steigrohr, welches in den Kocher ragt, in den Kondensator geleitet, in welchen die Verflüssigung des Dampfes entsprechend schneller vor sich geht als das Verdampfen der Flüssigkeit im Kocher. Die Flüssigkeit indem aufsteigenden Rohr fällt nun wieder nach unten, und der Vorgang wiederholt sich von neuem.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung veranschaulicht. Sie zeigt einen Schnitt durch den neuen Kompressor. Der Kompressor besteht aus dem Hohlkörper i, der im gezeichneten Ausführungsbeispiel U-förmige Gestalt besitzt. Am kurzen Ende des Hohlkörpers i befindet sich der Kocher 2, welcher am Ausführungsbeispiel durch den elektrischen Widerstand 6 beheizt wird. Der Kocher 2 steht durch das Steigrohr .4 mit dem Kondensator 3 in Verbindung. Das untere Ende des Steigrohres 4. ragt in die Haube 5, welche sich in dem Kocher 2 befindet. Der Kondensator 3, welcher mit Kühlrippen versehen ist. steht mit dem langen Rohrende in welchem sich auch die Ventile befinden, in Verbindung. Die ganze Apparatur ist mit einer Flüssigkeit so weit gefüllt, wie es der unteren Lage des Hubes entspricht.
  • Durch Beheizen des Kochers 2 wird in demselben Dampf erzeugt, und da der Dampf vorerst noch nicht entweichen kann, drückt derselbe die Flüssigkeit im Kocher 2 nach unten; dadurch steigt dieselbe in dein Rohrende 7 hoch, und zwar so lange, bis sich die Flüssigkeit im Kocher 2 an der Linie a-b befindet. Da sich die Flüssigkeit in der Haube dem Niveau der Flüssigkeit im Kocher 2 anpaßt, wird das Ende des Steigrohres 4 freigegeben, der Dampf entweicht jetzt durch das Steigrohr 4 in Pfeilrichtung in den Kondensator 3. Der Druck im ganzen Apparat wird dadurch ausgeglichen, die Flüssigkeitssäule in dem langen Rohrende 7 drückt den Dampf aus dem Kocher 2, und zwar so lange, bis die Haube 5 sich wieder mit Flüssigkeit füllt. Die Haube 5 besteht aus einem zylindrischen Rohr, dessen unteres Ende spitz auslaufend verschlossen ist. Die Aufgabe der Haube besteht darin, beim Zurückfließen der Flüssigkeit in den Kocher 2 dem Dampf den ungehinderten Austritt durch das Steigrohr 4 zu sichern, und zwar so lange, bis die aufsteigende Flüssigkeit den oberen Rand der Haube 5 überspült. Der Dampf wird in dem mit Kühlrippen versehenen Kondensator 3 schnell kondensiert, da er innig mit der Flüssigkeit des Kondensators in Berührung kommt. In diesem 'Moment entsteht am oberen .Rohrende j des Kompressorenkörpers ein Vakuum, und der Kompressor saugt an. Bei der jetzt erneut folgenden Dampfentwicklung wird die angesaugte Luft ausgestoßen. Wichtig ist bei dem Kompressor, daß das Verdampfen der Flüssigkeit im Kocher 2 langsamer vor sich geht als das Kondensieren des Dampfes im Kondensator 3. Um in der Apparatur die Thermosiphonwirkung zu unterbinden, befindet sich in der unteren Hälfte des Kompressors, und zwar bis zu der Linie A-B, eine Flüssigkeit, deren spezifisches Gewicht größer ist als das der Flüssigkeit der oberen Hälfte. Dadurch wird außerdem erreicht, daß das heiße Kondensat immer das Bestreben hat, wieder nach. unten zu fließen.
  • Der Kompressor läßt sich sehr billig aus Blech herstellen und bedarf kaum einer Wartung. Abnutzung besteht praktisch keine, und da sich dieBewegung der Flüssigkeit in einem geschlossenen Behälter vollzieht, läuft der Kompressor fast ohne jedes Geräusch.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem hin und her gehenden Flüssigkeitskolben arbeitende Fördereinrichtung für strömende Mittel, wobei die Bewegungen des Flüssigkeitskolbens durch Verdampfen und Wiederkondensieren einer Flüssigkeit hervorgerufen werden und die Verdampfung der Antriebsflüssigkeit an einer dauernd beheizten Stelle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensation der Dämpfe in einem mit einer zweiten, spezifisch leichteren Flüssigkeit gefüllten, oberhalb der beheizten Stelle angeordneten Kondensator (3) erfolgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dauernd beheizten Kocher (2) für die spezifisch schwerereFlüssigkeit unten eineU-förmige Leitung (i) angeschlossen ist, die zu dem mit der spezifisch leichteren Flüssigkeit gefüllten Kondensator (3) führt, und daß eine zweite Leitung (4), durch welche die entwickelten Dämpfe zum Kondensator geführt werden, derart an den Kocher oben angeschlossen ist, daß die Dämpfe jeweils erst dann entweichen können, wenn ein bestimmtes Kochervolumen von ihnen erfüllt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung der Dampfaustrittsleitung (4) im Kocher von einer unten geschlossenen Haube (5) mit Abstand umgeben ist, derart, daß die entwickelten Dämpfe zunächst ein Stück nach abwärts strömen müssen, bevor sie in die nach aufwärts führende Dampfaustrittsleitung (4) eintreten können. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschriften hr. 1 449 315, 2030942.
DEB192202D 1940-10-26 1940-10-26 Foerdereinrichtung Expired DE759928C (de)

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DEB192202D DE759928C (de) 1940-10-26 1940-10-26 Foerdereinrichtung

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DEB192202D DE759928C (de) 1940-10-26 1940-10-26 Foerdereinrichtung

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DE759928C true DE759928C (de) 1954-05-31

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DE (1) DE759928C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1449315A (en) * 1922-01-21 1923-03-20 George A Christensen Fluid compressor
US2030942A (en) * 1932-05-20 1936-02-18 Truman S Safford Refrigeration apparatus

Patent Citations (2)

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US1449315A (en) * 1922-01-21 1923-03-20 George A Christensen Fluid compressor
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