DE57437C - Antrieb Von Walzen zum Auswalzen von stab- und rohrförmigen Werkstücken - Google Patents
Antrieb Von Walzen zum Auswalzen von stab- und rohrförmigen WerkstückenInfo
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- DE57437C DE57437C DENDAT57437D DE57437DA DE57437C DE 57437 C DE57437 C DE 57437C DE NDAT57437 D DENDAT57437 D DE NDAT57437D DE 57437D A DE57437D A DE 57437DA DE 57437 C DE57437 C DE 57437C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B17/00—Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
- B21B17/14—Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling without mandrel, e.g. stretch-reducing mills
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Zum Auswalzen von Stäben und Röhren aus Metall benutzt man vielfach mehrere Paar
Walzen, von welchen einige waagrecht und andere senkrecht in einer Reihe derart angeordnet
sind, dafs der Stab oder das Rohr durch die einzelnen Walzenpaare der Reihe nach
hindurchgeht. Nun werden aber diese Walzenpaare bisher meist von nur einer Kraftmaschine
bezw. einer Kraftableitung getrieben und deshalb passen sich ihre bezüglichen Geschwindigkeiten
der stärkeren oder schwächeren Streckung des Metalles nicht an. Die Folge davon ist,
dafs der Stab oder das Rohr zwischen einem Walzenpaar un'd dem folgenden gestaucht wird,
falls die Geschwindigkeit des letzteren Paares zu gering ist. Ist andererseits die Geschwindigkeit
des folgenden Walzenpaares zu grofs, so wird der Stab ausgereckt und die Kraftmaschine
bezw. die Kraftableitung dadurch übermäfsig beansprucht.
Um diese Uebelstände zu vermeiden, erfolgt nach vorliegender Erfindung der Antrieb der
einzelnen Walzenpaare oder -Gruppen von besonderen Kraftmaschinen bezw. besonderen
Kraftableitungen aus, und zwar mittelst Reibräder, Reibungskupplungen, Seil- oder Riemenübertragung
derart, dafs durch den der Walzung unterliegenden Stab oder das Rohr selbst die Walzengeschwindigkeit geregelt wird.
Beim Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern kann man auch eine Ziehbank oder
Ziehmaschine mit den Walzen in der Weise benutzen, dafs auch die Ziehmaschine von einer
besonderen Kraftmaschine bezw. einer besonderen Kraftableitung aus getrieben wird, so. dafs die
Geschwindigkeit eines jeden Walzenpaares auch der Geschwindigkeit des Rohres, die von
der Ziehmaschine ausgeht, sich anpafst. Die Richtung der Walzenreihe kann eine beliebige
sein. Auch können statt zwei Walzen eines Walzenpaares drei oder mehr Walzen an der
gleichen Umfangslinie des Werkstückes angreifen. Bei drei Walzen bilden deren Achsen
meist einen Winkel von 1200 mit einander.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Reihe solcher Walzenpaare waagrecht und Fig. 2 eine Reihe
von Walzenpaaren schräg zu den Antriebswellen angeordnet.
Jedes einzelne der in einer Reihe angeordneten Walzenpaare α al, b bl, c c1 erhält seinen
Antrieb von einer besonderen Kraftmaschine bezw. von einer besonderen Kraftableitung aus,
und zwar mittelst Reibräder- oder Riemenübertragung. Bei der schrägen Anordnung (Fig. 2) der Walzen ist ihr Antrieb mittelst
Reibräder r r1 als Beispiel dargestellt. Die Antriebsreibräder r r1 erhalten durch ihre
Wellen w je einen besonderen Antrieb, der unabhängig vom anderen ist, und zwar von
einer besonderen Kraftmaschine oder einer besonderen Kraftableitung aus.
Dadurch ist es ermöglicht, die Walzengeschwindigkeit
durch den zu walzenden Stab oder das Rohr selbst zu regeln und ein starkes Stauchen bezw. Strecken des Werkstückes, sowie
übermäfsige Beanspruchungen der Kraftmaschinen oder Kraftableitungen zu vermeiden.
Findet zwischen zwei auf einander folgenden Walzenpaaren oder -Gruppen keine nennenswerthe
Streckung des Werkstückes statt, so
können diese Walzen auch einen gemeinschaftlichen Antrieb erhalten. Hinter die getriebenen
Walzenpaare kann man zum Kalibriren, Glätten und zu geringem Ausstrecken auch nicht getriebene
Rollenpaare oder Rollengruppen setzen, durch welche das Werkstück hindurchgezogen
wird. Den Schlufs bildet am besten ein Zieheisen, welches die letzte Glättung vornimmt.
Rohre oder Hohlkörper werden in einem wie im anderen Falle am besten über Dorne
gewalzt bezw. gezogen, die in bekannter Weise angeordnet werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Antrieb hinter einander liegender Walzenpaare oder Walzengruppen von besonderen Kraftmaschinen bezw. Kraftableitungen aus oder mittelst Reibräder, Reibungskupplungen, Seil- oder Riemenübertragungen in der Weise, dafs durch das Werkstück selbst die Walzengeschwindigkeit geregelt wird.Die Verbindung einer Ziehbank oder Ziehmaschine mit Walzenpaaren oder Walzengruppen, die, wie zu i. angegeben, getrieben werden in der Weise, dafs die Ziehbank oder Ziehmaschine einen besonderen Antrieb erhält, zum Zweck, die Geschwindigkeit der Walzen derjenigen Geschwindigkeit des Werkstückes anzupassen, die von der Ziehmaschine auf dasselbe übertragen wird.Die Verbindung einer Ziehmaschine und von Walzenpaaren oder Walzengruppen nach Anspruch ι. mit lose laufenden Rollen bezw. mit Zieheisen, welche hinter den Walzen angebracht sind und durch welche das Werkstück hindurchgezogen wird, zum Zweck, dasselbe zu kalibriren und zu glätten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57437C true DE57437C (de) |
Family
ID=331808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57437D Expired - Lifetime DE57437C (de) | Antrieb Von Walzen zum Auswalzen von stab- und rohrförmigen Werkstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57437C (de) |
-
0
- DE DENDAT57437D patent/DE57437C/de not_active Expired - Lifetime
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