DE171447C - - Google Patents

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DE171447C
DE171447C DENDAT171447D DE171447DA DE171447C DE 171447 C DE171447 C DE 171447C DE NDAT171447 D DENDAT171447 D DE NDAT171447D DE 171447D A DE171447D A DE 171447DA DE 171447 C DE171447 C DE 171447C
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Germany
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rollers
block
rolling
depressions
pair
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DENDAT171447D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/02Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel, i.e. the mandrel rod contacts the rolled tube over the rod length
    • B21B17/06Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel, i.e. the mandrel rod contacts the rolled tube over the rod length in a discontinuous process
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/02Shape or construction of rolls

Description

bei S
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JÄ 171447-KLASSE 7 a. GRUPPE
JOHANNES HAAG,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1904 ab.
Um Hohlblöcke in warmem Zustande stark
ausstrecken zu können, ist es zweckmäßig, das Walzgut zuerst so zu formen, daß für das Strecken ein geeigneter Querschnitt entsteht.
Zu diesem Zweck ist es bereits bekannt, am Umfange des Blockes in der Längsrichtung verlaufende Auskehlungen oder Abflachungen zu erzeugen, was jedoch bisher
ίο in einem besonderen Vorwalzwerk vorgenommen wird.
Um dieses Vorwalzen entbehrlich zu machen und den ganzen Walzprozeß zu vereinfachen, wird nach vorliegender Erfindung der Block in der Weise bearbeitet, daß das zum Strecken erforderliche Umformen des Hohlblockes zugleich mit einer starken Streckung des letzteren bei jedem Durchgange durch das Walzwerk erzielt wird. Zu diesem Zweck wird
2.0 der Block mittels eines einzigen Walzenpaares zunächst bei jedem Durchgang mit einzelnen muldenförmigen Vertiefungen versehen und der Block mehrmals durch dieses Walzenpaar durchgeführt und vor jedem
Stich um einen bestimmten Winkel so verdreht, daß zunächst ein äußerst wirksames Vorarbeiten und Strecken, zugleich aber ein grobes Fertigwalzen in dem gleichen Walzenpaar erzielt wird, da die Walzenerhöhung stets an verschiedenen Stellen angreifen und so allmählich eine gleichmäßige Wandstärke erzeugt wird.
In der Zeichnung ist ein zur Ausführung dieses Verfahrens dienendes Profilwalzenpaar in einem Vertikalschnitt Fig. 1 und einer Stirnansicht Fig. 2 dargestellt. Danach sind die Rillen α der Profilwalze längs des Umfanges mit wellenartigen Vertiefungen b versehen, welche im Grunde der Walzenrillen am stärksten ausgebildet sind, nach der Seite zu aber auslaufen, so daß die Rille ihre gleiche Breite beibehält.
Die Walzen sind zweckmäßig so zueinander eingestellt, daß die Erhöhungen und die Vertiefungen der Rillen sich gegenseitig treffen.
Damit wird erreicht, daß das Walzgut in der Querrichtung an einzelnen Stellen mehr ausgestreckt wird, es entstehen also an der Oberfläche abwechselnd Furchen und Wulste. Diese werden jedoch bei öfterem Durchgang des Blockes durch das eine Walzenpaar allmählich ebenfalls unter immer stärkerer Streckung niedergewalzt, da die Entfernung (Abstände) der eingewalzten Furchen und Wulste sich bei jeder Streckung verändert, und die Walze immer wieder dicke Stellen zum Niederwalzen vorfindet, bis das Walzgut die Form des durch die Wellenberge bedingten kleinen Kalibers angenommen hat. 6q
Nach jedem Durchgange des Walzgutes c durch die Walzen wird dasselbe jedesmal um 45° oder 90° gedreht. Die Fig. 3 bis 6 zeigen schematisch die verschiedenen Arbeitsstufen eines in vier Stichen mit einem solchen Walzwerk bearbeiteten Hohlblockes.
Die Walzenrillen entsprechen an den Schnittfugen dem Durchmesser des auszuwalzenden Körpers, infolgedessen kann eine Gratbildung trotz der starken Pressung nicht eintreten·.
Eine besondere Speisevorrichtung, die sonst bei allen Walzwerken, welche mit glatter Rille und starker Pressung arbeiten, vorgesehen ist, brauchen diese Art Walzen nicht. Der Block wird durch das wellige Kaliber durchgezogen.
Zur Erzeugung vollständig glatter Hohlkörper und Röhren empfiehlt sich noch ein Nachwalzen bezw. ein nachfolgendes KaIibrieren in einem geeigneten, zweckmäßig auf den gleichen Walzen seitlich angeordneten Kaliber.
Der Hohlblock selbst kann durch Pressen, Ausbohren, Schweißen, Gießen, Schrägwalzen oder sonstwie erzeugt werden.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    ι. Verfahren zum starken Ausstrecken von Hohlblöcken in der Längsrichtung mittels Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Block bei jedem Durchgang durch ein einziges Walzenpaar muldenförmige Vertiefungen und Wulste eingearbeitet und letztere nach Verdrehung des Walzgutes um seine Achse bei öfterem Durchgang allmählich niedergearbeitet werden.
  2. 2. Profilwalze zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Umfanges im Grunde der Walzenrille (a) wellenartige Vertiefungen (b) angebracht sind, die nach der Seite zu auslaufen, so daß die Rille überall ihre gleiche Breite beibehält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT171447D Active DE171447C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747860C (de) * 1937-12-02 1944-10-18 Rollenstossbank zur Herstellung von Hohlkoerpern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747860C (de) * 1937-12-02 1944-10-18 Rollenstossbank zur Herstellung von Hohlkoerpern

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