DE574113C - Schalthebel in Form eines Pistolenabzugs fuer Elektrowerkzeuge - Google Patents

Schalthebel in Form eines Pistolenabzugs fuer Elektrowerkzeuge

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DE574113C
DE574113C DEC46438D DEC0046438D DE574113C DE 574113 C DE574113 C DE 574113C DE C46438 D DEC46438 D DE C46438D DE C0046438 D DEC0046438 D DE C0046438D DE 574113 C DE574113 C DE 574113C
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DEC46438D
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Cordes & Sluiter
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Cordes & Sluiter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/001Housing of the drill, e.g. handgrip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Bei elektromotorisch betriebenen Werkzeugen für den Handgebrauch muß stets ein Schalter vorgesehen werden, welcher mit einfacher Handhabung den Motor ein- und ausschaltet, je nachdem, wie die auszuführende Arbeit es erfordert. Ein solcher Schalter soll dauerhaft und kräftig gebaut und dabei leicht bedienbar sein. Wohl am meisten angewendet wird zur Bedienung eines solchen Schalters
to eine Drehbewegung. Am Handgriff des Werkzeuges befindet sich ein Drehknopf, welchen der Arbeiter bei Benutzung desselben (elektrische Bohrmaschine, Handschleifmaschine, Schraubenzieher usw.) als Griff in
t5 der Hand hält und dann in zweckentsprechender Weise drehen kann. Bei kleineren Maschinen findet man auch vielfach an Stelle des Drehknopfes einen kleinen Hebel, welcher durch entsprechende Bewegung des Daumens oder des Zeigefingers auf die Hebelstellung »Ein« bzw. »Aus« umgelegt werden kann. Allen diesen bekannten Ausführungen haftet jedoch der Nachteil an, daß man im Falle der Gefahr immer 'erst überlegen muß, welche Bewegung erforderlich ist, um die Maschine zum Stillstand zu bringen. Eine Ausführungsform, welche das Ausschalten des Motors lediglich durch eine ganz impulsive Bewegung bewirkt und welcher trotzdem andere Mängel nicht anhaften, gibt es bislang noch nicht. Wohl hat man bereits Schalter gebaut, welche dadurch einschalteten, daß man den Handgriff mit den Fingern fest umspannte und dabei einen Hebel einschaltete, welcher beim Loslassen durch Federwirkung selbsttätig wieder ausschaltete. Bei dieser Bauart muß jedoch während der ganzen Betriebszeit der Hebel gegen die Ausschaltefeder festgehalten werden, und es hat sich in jeder Praxis gezeigt, daß dieser geringe Federdruck bei langer dauernden Arbeiten so ermüdet, daß der betreffende Arbeiter es nicht mehr aushalten konnte und sich dadurch half, daß er den Hobel festband oder einen verschiebbaren Ring über dem Handgriff anbrachte, welcher erst umständlich beiseitegeschoben werden mußte, wenn die Ausschaltung erfolgen sollte. Eine andere Bauart bewirkt das Ein- und Ausschalten durch eine Vorrichtung, welche nach Art des Abzugshahnes einer Pistole gehandhabt wird. Der eigentliche Schalter wird von diesem Abzugshahn vermittels einer Ratsche weitergedreht. Bei dieser Ausführungsform erfolgt daher das Einschalten und auch das Ausschalten durch gleichartige Bewegungen, so daß man nur aus der Stellung ' einer Anzeigevorrichtung ersehen kann, ob der Schalter ein- oder ausgeschaltet ist. Während des Betriebes eines solchen Werkzeuges, also beispielsweise elektrischen Bohrmaschine, umfaßt der Arbeiter mit der rechten Hand den Handgriff und wird dabei mit dem Zeigefinger den Abzugshahn des Schalters angezogen halten. Will er nun ausschalten, so muß er erst einmal den Zeigefinger lösen, um die Ratsche neu einklinken zu lassen, und erst dann kann er durch erneutes Niederdrücken des Abzugshahnes den
Schalter in die Nullstellung bringen. Für einen vollen Gang des Schalters sind also vier Fingerbewegungen nötig: i. Niederdrücken, 2. Loslassen, 3. Niederdrücken, 4. Loslassen. ι und 2 bilden die Bewegungen für das Einschalten, 3 und 4 diejenigen für das Ausschalten. Es ist leicht einzusehen, daß im Falle der Gefahr das Ausschalten der Maschine etwas umständlich und immerhin von einem gewissen Überlegen abhängig ist.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltvorrichtung, welche alle vorstehend angedeuteten Nachteile vermeidet. Ihre Bauweise und Wirkungsweise ist im folgenden >5 ausführlich beschrieben. 1 ist der Handgriff eines Elektrowerkzeuges, welcher von der rechten Hand des Arbeiters so erfaßt wird, daß der Zeigefinger in die öffnung oder Aussparung 2 des Schalthebels 3 zu liegen kommt. Dieser Schalthebel 3 ist um die Achse 4 drehbar angeordnet, kann sich jedoch nur um einen kleinen Winkel, also um etwa 300 drehen, weil die Drehbewegung in der einen Richtung durch den Anschlag S und in *5 der anderen Richtung durch die Kontakte 6 des Schalters begrenzt ist. Durch eine Kippfeder 7 wird bewirkt, daß sich der Schalthebel 3 nur in einer der beiden Endlagen befinden kann. Der Schaltvorgang geht folgendermaßen vor sich:
Bei stillstehender Maschine (Abb. 2) ragt der Schalthebel 3 aus dem Handgriff 1 heraus. Es genügt ein Druck mit dem Zeigefinger in ähnlicher Weise wie beim Abzugshahn einer Pistole, der Schalthebel kippt in seine Einschaltlage (Abb. 1) über und wird hier durch die Kippfeder 7 festgehalten; dabei werden die Kontakte 6 der Schaltvorrichtung durch ein am Schalthebel isoliert angebrachtes Kontaktstück 13 miteinander verbunden, und die Maschine läuft. Gleichzeitig mit dem Überkippen des Schalthebels in die Einschaltlage legt sich das Ausschalthorn 9 so oben über den Rücken des Zeigefingers, daß bereits ein Lösen des Fingers genügt, um den Schalthebel in die Ausschaltlage durch die Kippfeder zurückschnellen zu lassen.
Die drei für das Kippen der Feder 7 in Betracht kommenden Punkte 4,11,12 sind so angeordnet, daß der hin und her wandernde Punkt
11 im eingeschalteten Zustand des Schalters nur wenig durch die die Punkte 4 und
12 verbindende Mittellinie hindurchtritt, beim Ausschalten· jedoch, von dieser Mittellinie aus in entgegengesetzter Richtung einen erheblich weiteren Weg zurücklegt. Es wird dadurch erreicht, daß die Kippfeder 7 während des Einschaltens des Schalters gespannt wird und daß dieselbe das Ausschalten allein besorgt, wenn, der Schalthebel nur eine Kleinigkeit in Ausschaltrichtung bewegt wird.
Im Falle der Gefahr wird man also durch unwillkürliches Lösen der Hand bzw. des Zeigefingers den Schalter in die Ausschaltstellung bringen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schalthebel in Form eines Pistolenabzugs für Elektrowerkzeuge, wie z. B. Handbohrmaschinen und Handschleifmaschinen, der von der den Handgriff des Werkzeuges umschließenden Hand bedient wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in seiner Bewegung durch Anschläge (5,6) begrenzte Abzugsteil (3) auf der dem Fingerrücken zugekehrten Seite einen Hornansatz (9) aufweist und unter der Wirkung einer Kippfeder (7, 11, 12) steht, der den Abzug beim Loslassen des Werkzeughandgriffs (1) und Anstoßen des Fingerrückens an den Hornansatz in die Ausschaltstellung zurückspringen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC46438D 1932-05-20 1932-05-20 Schalthebel in Form eines Pistolenabzugs fuer Elektrowerkzeuge Expired DE574113C (de)

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