DE574103C - Brief- oder Dokumentenmappe - Google Patents

Brief- oder Dokumentenmappe

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DE574103C
DE574103C DEO19352D DEO0019352D DE574103C DE 574103 C DE574103 C DE 574103C DE O19352 D DEO19352 D DE O19352D DE O0019352 D DEO0019352 D DE O0019352D DE 574103 C DE574103 C DE 574103C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C1/00Purses; Money-bags; Wallets
    • A45C1/06Wallets; Notecases

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der durch das Patent 572821 geschützten Brief- oder Dokumentenmappe rnit mindestens einer Verschlußklappe, deren Randstreifen als federnde Zunge ausgebildet ist, die. unter der eigenen Federwirkung die Verschlußlage sichert.
Die Verbesserung besteht darin, daß die federnde Zunge durch eine doppelte Stoffto biegung im entgegengesetzten Sinne aus einem Stück mit ihrem Träger erzeugt wird. Beim Gegenstande des Hauptpatents mußte ein besonderes Stück aufgenäht- werden. Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt,. daß der ganze Zuschnitt der Mappe mitsamt der federnden Zunge aus einem Stoffstück erzeugt werden kann, wodurch die Her1 Stellungskosten, verringert werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenao stand der Erfindung an einem. Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt die Fig. 1 im Grundriß den Zuschnitt des in eine Ebene ausgebreiteten Stoffstückes, aus dem die Tasche hergestellt ist; Fig. 2 zeigt den Gegenstand in fertigem Zustand geöffnet, Fig. 3 teilweise geschlossen, Fig. 4 vollständig geschlossen, und Fig. 5 zeigt in etwas größerer Darstellung einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4.
Das Stoffstück besteht aus einem Mittelteil 5 für die Bildung der einen Seitenwand der Tasche und aus daran sich anschließenden Teilen 6, 7 und 10. Die Teile 6, 7 und 10 werden zur Bildung der Tasche um die FaItlinien 12, 13 und 14 nach innen gebogen. Der Teil 10 enthält noch eine schmale Zunge 11 und der Teil 5 eine schmale Zunge 22', die aber auch fortfallen kann. Der Teil 7 enthält zwei Falten 19 und 20, und zwar wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, der Stoff entlang der Falte 19 nach der einen Richtung und ent- j lang der Falte 20 nach der entgegengesetzten ' Richtung scharf umgebogen. Auf diese Weise entsteht eine federöde Zunge 21, die sich genau so verhält wie die besonders angesetzte, z. B. angenähte, federnde Zunge des Hauptpatents.
Zur Herstellung der Tasche werden nun alle Teile entlang den angedeuteten Faltlinien gebogen, und zwar zunächst Teil 6 auf den Mittelteil 5. Sodann wird Teil 6 durch Einwärtsbiegen der schmalen Zunge 22' und Bestreichung derselben mit Leim mit dem Mittelteil 5 fest verbunden. Wie schon erwähnt, könnte die schmale Zunge 22' auch wegfallen und an deren Stelle eine Naht treten,, wie es beim Gegenstande des Hauptpatents der Fall ist.
Die Tasche erhält hierdurch die aus Fig. 2 ersichtliche Gestalt und ist gebrauchsfertig. Um sie zu schließen, wird der Teil 7 nach einwärts gebogen und dabei die Klappe iö unter den Teil 6 geschoben. Darauf wird Teil 10 nach einwärts gebogen und die Zunge 11 über die Kante 20 gelegt, so daß sie den Teil 6 berührt. Damit befinden sich die Teile in der in Fig. 4 dargestellten Lage, und die Tasche ist geschlossen.
Will man die Tasche öffnen, so hat man in umgekehrter Reihenfolge zunächst den Teil 10 zu lösen und dann den Teil 7.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Brief- oder Dokumentenmappe nach Patent 572 8.21 mit mindestens einer Verschlußklappe, deren Randstreifen als federnde Zunge ausgebildet ist, die unter der eigenen Federwirkung die Verschlußlage sichert, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Zunge (21) durch eine doppelte Stoffbiegung im entgegengesetzten Sinne (um die Faltlinien 19 und 20) aus einem Stück mit ihrem Träger erzeugt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO19352D Brief- oder Dokumentenmappe Expired DE574103C (de)

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