DE57403C - Schachtverschlufs, welcher von der Seilkorbwelle aus bewegt wird - Google Patents

Schachtverschlufs, welcher von der Seilkorbwelle aus bewegt wird

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DE57403C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
moved
schachtverschlufs
rollers
cable cage
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57403D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. ESCHENBACH, Maschinen-Werkmeister am Königl. Salzwerk in StaMurt
Publication of DE57403C publication Critical patent/DE57403C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/36Gates or other apparatus controlling access to, or exit from, cars, cages, or hoistway landings

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Auf der Fördermaschinenwelle (Trommelwelle) sitzt an beliebiger Stelle eine Kettenscheibe k, welche mittelst GaIl'scher Kette eine auf der in der Nä'he der Trommelwelle gelagerten Zwischenwelle w befindliche Gegenkettenscheibe k1 und mit dieser die Welle w in Bewegung setzt; diese hat stets die Bewegungsrichtung wie die Trommelwelle.
Auf der mit flachem Gewinde versehenen Welle n> reiten die Transporthebel t und i1; an den ä'ufseren Enden der Welle sitzen, lose auf derselben, die beiden Seilscheiben s und s\ und zwischen diesen und den Transporthebeln je eine Kurbel k, welche auf zwei eingelegten Federn auf der Welle — nach den Seilscheiben s und s1 zu — verschiebbar sind.
Ueber der oberen Abzugsbühne b und unter der unteren bl der Verladeeinrichtung am Schacht sind aufserhalb der Trums vorn und hinten je zwei Rollen gelagert; auf den vier oberen Rollen r ist je ein für die Breite und Höhe der beiden Schachtöffnungen passendes Drahtgazetuch, Gurte oder dergleichen wickelfähiges Material befestigt, welches zur besseren Führung an den Seiten durch je ein Bandseilchen oder eine Kette eingefafst ist. Die unteren Enden der Seilchen u. s. w. sind auf den unteren vier Rollen r1 festgemacht.
Angenommen, die linke Förderschale (vom Stande des Maschinenwärters aus gerechnet) wird gehoben, so steht bei Beginn der Förderung der Transporthebel t links von der Antriebscheibe kl und wird während der Förderung auf der Schraubenspindel w nach links bewegt.
Wenn die Förderschale in die Nähe der unteren Abzugsbühne b1 gelangt ist, drückt der Transporthebel t gegen die Kurbel und preist den Finger f in eine Nuth der Seilscheibe s und nimmt diese eine Umdrehung mit herum.
Es werden alsdann — mittelst eines auf der Seilscheiben befestigten Drahtseilchenss1, dessen anderes Ende in der auf Rollen in Eisenschienen laufenden Traverse i° festsitzt und von welcher wiederum zwei ebensolche Seilchen s2 und s3 ausgehen, deren andere Enden auf den Verlängerungen der Rollen r festgemacht sind, — die auf diesen befestigten Verschlufstücher von den Punkten ρ bis zu den Punkten pl etwa 1,7 m über der oberen Abzugsbühne b gehoben und auf die Rollen r jalousieartig aufgewickelt, während die auf die unteren Rollen r1 aufgerollten Bandseilchen in demselben Mafse abgewickelt werden; hierbei sind Stöfse im Förderseil ausgeschlossen.
Nunmehr sind, wenn die Förderschale mit ihren zwei Etagen vor den beiden Abzugsbühnen "angelangt ist, die Verschlufstücher oder Gitter oder dergl. so weit heraufgezogen, dafs die zum Abziehen der gefüllten Wagen nöthigen freien Schachtöffnungen vorhanden sind.
Nachdem die leeren Förderwagen wieder in die Förderschale geschoben und nach Inbetriebsetzung der Maschine in entgegengesetzter Richtung bewegt sich der Transporthebel t ebenfalls rückwärts, die zwischen der Kurbel und der Seilscheibe s befindliche Schraubenfeder prefst die Kurbel gegen den Stellring st und löst dadurch den Finger/ aus der Seil-
scheibe s, zu gleicher Zeit ziehen die Gegengewichte g die VerschlufstUcher von den oberen Rollen ab und vor die Schachtöffnungen auf den Bühnen b und &1, während sich die Bandseilchen auf die unteren Rollen r1 aufwickeln. Beim Abwärtsgehen der linken Förderschale in die Tiefe und gleichzeitigem Aufwärtskommen der rechten Förderschale rückt der hierzu gehörige Transporthebel i1 nach rechts, nähert sich also der Seilscheibe sl und bewegt nun mit Hülfe der Kurbel A0 diese und die zu dem rechten Trum gehörigen VerschlufstUcher in der oben beschriebenen Weise. Im Falle eines Ueberhebens haben die Kurbeln k so viel Platz auf der Welle n>, dafs die Finger f durch Eintritt in bezw. Durchtritt durch die Seilscheibenwände 5 und s1 ein weiteres Heben der VerschlufstUcher ohne Gefahr gestatten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schachtverschlufs, welcher dadurch von der Seilkorbwelle aus bewegt wird, dafs. eine auf der sich drehenden Schraubenwelle (w) verschiebbare Mutter (t) die Losscheibe (s) mit der Welle (n>) kuppelt oder von derselben loskuppelt, wonach vermittelst der Losscheibe (s) der jalousieartige Verschlufs gehoben oder durch Gegengewichte gesenkt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT57403D Schachtverschlufs, welcher von der Seilkorbwelle aus bewegt wird Expired - Lifetime DE57403C (de)

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