DE573255C - Nietmaschine - Google Patents

Nietmaschine

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DE573255C
DE573255C DES102044D DES0102044D DE573255C DE 573255 C DE573255 C DE 573255C DE S102044 D DES102044 D DE S102044D DE S0102044 D DES0102044 D DE S0102044D DE 573255 C DE573255 C DE 573255C
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Germany
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riveting
rivet
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rivets
machine
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DES102044D
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SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
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SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/38Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting
    • B21J15/44Rivet hole positioners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Nietmaschine Wenn an Koffer oder andere Gegenstände aus Pappe, Papier, Vulkanfiber usw. irgendwelche Werkstücke, z. B. Metallbeschläge o. dgl., mit vorgebohrten Löchern angenietet werden sollen, so mußten bisher diese anzunietenden Teile immer sehr genau zwischen Anschlägen und Anlegevorrichtungen angelegt werden, damit die Nieten auch genau durch die vorgebohrten Löcher hindurchgingen.
  • Für dieses Anlegen sind eine ganze Reihe Anlegevorrichtungen geschaffen worden, worauf sich dann der Arbeitsgang wie folgt abspielte: Der Werkstoff bzw. das Werkstück, an das das zweite angenietet werden sollte, wurde auf den Amboß der Nietmaschine aufgelegt. Zur Bestimmung der Lage waren entsprechende Anschläge vorgesehen, die meistens für wechselnde Werkstückgrößen verstellbar sind. Neben diesen Anschlägen besaß die Maschine noch weitere Anschläge, die zum Anlegen der anzunietenden Beschlagteile usw. dienten. Diese Anschläge wurden vor Beginn der Arbeit gleichfalls' entsprechend der Stellung des Beschlagteiles usw. auf dem zuerst genannten Werkstück eingestellt, und zwischen diese Anschläge wurde der Beschlagteil gelegt. Sobald beide Teile sich zwischen den Anschlägen befanden, wurde der Nietstempel durch Betätigen der Maschine nach abwärts bewegt und die Nietun '-,ausgeführt. Die im Nietstempel befindliche Niete, die aus einem Nietbehälter selbsttätig zugeführt worden war, mußte sich nun beim Abwärtsbe*egen des Nietstempels in die vorgebohrten Löcher der Beschlagteile usw. einführen. Dies war nur ,einwandfrei möglich, wenn die Anschläge genau eingestellt wurden, die Löcher genau gebohrt waren und die Niete genau senkrecht im Nietstempel sich befand. Abweichungen, und waren sie noch so klein, führten zu Störungen und Beschädigungen. Das gilt besonders für Kraftmaschinen, bei denen ein langsames Abwärtsgehen des Nietstempels nicht möglich war.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, bei der die Anschläge; die bei den bekannten Maschinen bisher auf dem Amboß befestigt wurden, am Nietstempel angebracht sind. Sie wurden aber nicht nur als einfache Anlegevorrichtungen, sondern gleichzeitig .auch als Haltevorrichtungeu für den Beschlagteil ausgebildet, wie sie ähnlich bei kleinen Schuhmaschinen zum Halten von Knopf oder Schnalle, die von Hand in die Haltevorrichtung eingesetzt werden, dienen. Die in den Nietstempel bzw. das Nietgehäuse verlegten Haltevorrichtungen gemäß der Erfindung haben einen dreifachen Zweck: sie dienen zum Ausrichten der anzulegenden Teile, zum Festhalten und gleichzeitig auch zum Einfädeln der irn Nietgehäuse festgespannten Nieten in die Löcher der Beschlagteile. Diese Festhaltevorrichtungen können gemäß der Erfindung in beliebiger Weise ausgebildet sein. Es können Greifer, Federn o. dgl. sein, es kann aber auch das -Festhalten durch einen Magneten usw. erfolgen. Wesentlich ist nur, daß der anzunietende Teil bereits im Nietgehäuse sitzt und mit diesem dem Werkstück, an das es angenietet werden soll, zubewegt wird und daß die Nieten in die Löcher des Beschlagteiles usw. eingefädelt sind, so daß ein fehlerfreies Nieten möglich ist.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht von vorn, Abb.2 von der Seite; Abb. 3 ist eine Draufsicht auf Abb. i.
  • Es sind i, 2 die Nietbacken eines Nietgehäuses, das in bekannter Weise mit einem oder auch mehreren Nietstempeln 3, 3' zusammen arbeitet. Diesem Nietgehäuse wird aus Zuführungskanälen 4, 5 (wenn es sich um Doppelnietmaschinen handelt) je eine Niete zugeführt, die nun bei 6 und 7 in das Nietgehäuse i, 2 eintritt und hier iri bekannter Weise festgehalten wird. In Abb. i und 2 sind die Nieten mit 8, 8' bezeichnet. Sie sitzen mit dem Kopf 8a auf dem greiferförmig ausgebildeten Teil ia und 2a des Nietgehäuses i, 2 auf, während der Stempel mit seinem am Kopf angepreßten Teilaa auf dem Nietkopf 8a aufsitzt. Die Niete wird also gewissermaßen- in dem Nietgehäuse unverrückbar festgehalten. An den Gehäusebacken i, 2 sind die Greifer 9, 1o befestigt und in Langschlitzen i i, 12 derart geführt, daß sie beim Nieten nicht nur seitlich, sondern auch nach oben ausweichen können. Um sie später wieder in die normale Lage zurückzuführen, dienen Federn 13, 14. Die Greifer 9, i o sind so ausgebildet, daß von unten her ein Werkstück 15 zwischen die Greifer geschoben werden kann. Die im aufzuschiebenden. Stück 15 befindlichen Löcher 16, 17 schieben sich dabei auf den Schäft der Niete 8 auf und werden nun mit Hilfe der Greiferbacken 9a, i oa so festgehalten, daß das anzunietende Werkstück nicht mehr verschoben -werden kann. Die Nieteinrichtung, also die Nietbacken mit dem Nietstempel und dem angesteckten Teil 15 bewegen sich nun nach abwärts; der Nietschaft wird durch das angelegte Material 18 hindurchgetrieben und auf der Nietpfanne i9 am Nietamboß 2o umgebördelt. Zweckmäßig wird die Maschine, um das Auffädeln zu erleichtern, stets in höchster Stellung ausgerückt; ebenso können Sicherheitsvorrichtungen vorgesehen sein, die ein ungewolltes Einrücken der Maschine verhindern, solange die neu anzunietenden Teile noch nicht aufgesteckt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nietmaschine zum Anschlagen von Werkstücken (Beschlägen aller Art) an Koffern, Pappe- und Papierwaren, dadurch ge4ennzeichnet, daß am Nietstempel bzw. Nietgehäuse (i, 2) in bekannter Weise Haltevorrichtungen (9, 9; 10, i oa) als Greifer, Federn, Magnete o. dgl. angebracht sind, in die die Beschläge vor dem Annieten eingesteckt oder eingeschoben werden, wobei gleichzeitig das Einfädeln der in bekannter Weise den Nietstempeln (3, 3') zugeführten und festgehaltenen Niete in die Bohrungen des Beschlages erfolgt.
DES102044D 1931-11-26 1931-11-26 Nietmaschine Expired DE573255C (de)

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