DE57308C - Becherwerk für Körnerfrüchte mit veränderlicher Förderhöhe - Google Patents
Becherwerk für Körnerfrüchte mit veränderlicher FörderhöheInfo
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- DE57308C DE57308C DENDAT57308D DE57308DA DE57308C DE 57308 C DE57308 C DE 57308C DE NDAT57308 D DENDAT57308 D DE NDAT57308D DE 57308D A DE57308D A DE 57308DA DE 57308 C DE57308 C DE 57308C
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- bucket elevator
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G21/00—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
- B65G21/10—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof
- B65G21/14—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof to allow adjustment of length or configuration of load-carrier or traction element
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Becherwerke, in denen eine Anzahl von
Bechern durch endlose Ketten fortbewegt werden, welche an der einen Stelle ihres
Weges beim Bewegen Um Scheiben herum zurückkehren; letztere sitzen auf einer Achse,
die im Schachte oder Thurme des Becherwerkes mittelst geeigneter Führungen gehoben
und gesenkt werden kann.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, die Verbindung der genannten Achse mit dem
Korbe, in welchem Scheiben zur Herumführung der Ketten an ihrem tiefsten Punkte
untergebracht sind, herzustellen und die Räderübersetzung so anzuordnen, dafs bei Anbringung
des Becherwerkes am Schiffe oder an dem zu entleerenden Räume sich Achse
und Korb gleichförmig weiter und bei Wegnahme , des Becherwerkes von dem zu entleerenden Räume unabhängig bewegen können.
Ferner soll das untere Ende des Becherwerkes dergestalt geschützt werden, dafs ein
Verstopfen des letzteren durch Korn oder dergleichen ausgeschlossen ist.
Fig. ι zeigt im Verticalschnitt, Fig. 2 in Ansicht
ein Becherwerk nach vorliegender Erfindung, α ist der Schacht oder Thurm mit
unten offenem Boden, b ist der Ablauf und c die Hauptantriebachse mit den Kettenscheiben c1.
An letzterer sowohl wie an einem prismatischen, auf Achse c aufgeschobenen Klotz sind
die Platten d d befestigt; e sind die Scheiben, welche die Becher an der Mündung des Ablaufes
b vorbei nach rückwärts leiten. Mit/ sind Scheiben auf der Achse g bezeichnet, um
welche herum die Ketten zurückgeführt werden. Die Lager der Achse g erhalten zwischen
den am Thurm α befestigten Schienen h
Führung, i j und k sind Führungsscheiben,'
Z ist der Korb und m die Achse mit Scheiben, um welche das unterste Ende der Ketten
herumgeführt wird. An dem Korbe / sitzen die Führungsstangen ti, welche sich in den am
Thurme α befestigten Führungsröhren 0 frei hin- und herschieben können; ρ sind die um
die Scheiben herumgeführten endlosen Ketten mit den Bechern q. Die Ketten Und Kettenscheiben
sind doppelt angeordnet, so dafs sich je ein Satz an der einen Seite des Becherwerkes
befindet und die dazwischen liegenden Becher in der üblichen Weise befestigt werden
können. Die Wirkungsweise des Becherwerkes ist die allgemein übliche, mit dem Unterschiede,
dafs beim Anheben oder Niedergange der Achse g in den Führungsschienen h der Korb /
niedergeht oder emporsteigt.
Zur. Sicherung einer gleichförmigen Bewegung des Korbes I mit derjenigen der
Achse g werden die Ketten r an die Lagerschalen s der Achse g angehängt und um die
am unteren und oberen Ende des Thurmes angeordneten Kettenräder t und tl herumgeführt,
die, ebenfalls in doppelter Anordnung, an jeder Seite des Becherwerkes, sich befinden.
Die Kettenräder t sitzen auf einer Achse i2, auf welcher mittelst einer Reibungskupplung ii1
beliebiger Anordnung das Schraubenrad u festgehalten wird, ν ist eine Schnecke mit Handkurbel,
um das Schraubenrad u in Drehung zu versetzen. Die Kettenräder i1 werden durch
Spannschraube und Mutter i4 an den Hängearmen f3 aufgehängt, können aber auch an
dem Thurme befestigt werden, w sind Ketten,
die ebenfalls an den Lagerschalen der Welle g befestigt werden und um die im oberen und
unteren Theile des Becherwerkes und zu beiden Seiten des letzteren angebrachten Scheiben χ χι
herumgeführt sind. Durch Keile y1 werden die Ketten w aufserdem noch mit den Traversen
y verbunden, die ihrerseits durch Muttern \ an den Führungsstangen η befestigt
sind. Die Länge dieser Stangen ist gleich dem Wege der Scheibenachse g\ sie werden durch
Aufsengewinde auf dem Ende der einen und durch Innengewinde auf dem Ende der anderen
Stange unter einander verbunden.
Die Hebung des Kornes und anderer Körnerfrüchte wird durch Bewegung der Ketten
mit den Bechern in der üblichen Weise bewirkt. Ist das Material vollständig aus seinem
ursprünglichen Aufbewahrungsraum entfernt, so wird die Kurbel ν gedreht und werden
hierdurch das auf der Welle i2 sitzende Rad u und damit die Kettenräder t gedreht, wodurch
unter Vermittelung der Ketten r die Achse g gehoben wird. Durch Verschiebung der
letzteren werden die Ketten w nachgezogen, wodurch unter Vermittelung der Traverseny
letztere niedergehen und den Korb I nachsinken lassen. Bei umgekehrter Drehung der
Kurbel ν wird der Korb I gehoben und die Achse g geht nieder, wobei immer eine gleichbleibende
Zugkraft gegen die Kette ρ aufrecht erhalten wird. Wird das Becherwerk nach
einem von dem zu entleerenden Schiffe oder Aufbewahrungsräume abgelegenen Orte gebracht,
so wird der Korb um die gewünschte Tiefe in das Korn oder das zu hebende Material
eingetaucht, wobei die Kupplung u λ freigegeben
wird, so dafs sich das Räderwerk zum Heben und Senken der Becher unabhängig vom Rade u und der Handkurbel ν bewegen
kann. Auf diese Weise kann beim Steigen und Senken des Schiffes gleichzeitig der
Korb sich heben und senken und damit die Achse g sich senken und heben, so dafs der
Betrieb des Becherwerkes bei feststehendem Thurme und sich bewegendem Schiffe nicht
unterbrochen wird. Wird das Becherwerk auf dem zu entleerenden Schiffe oder in dem
Lagerraum aufgestellt, so braucht das Schneckenrad nicht von seiner Welle getrennt zu werden.
Um den unteren Theil des Becherwerkes ist ein aus vier durch Vorstecker 2 verbundenen
Wänden gebildetes Gehäuse 1 angeordnet, um ein allzu schnelles Anfüllen der Becher zu
verhindern und den Arbeiter gegen Verletzung durch die sich bewegenden Theile zu schützen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Becherwerk, bei welchem die Veränderung der Förderhöhe durch zwei Kettenpaare (r und w) bewirkt wird, welche beide mit ihren Enden an die Gleitlager der zur Verlängerung oder Verkürzung des Bechergurtes dienenden Spannscheibe (f) angeschlossen sind, von denen das eine durch ein Stellzeug (u v) bewegte Kettenpaar (r) die Verschiebung der genannten Scheibe und das hierdurch mitbewegte andere Kettenpaar (n>) die entsprechende Verstellung des unteren Förderkorbes (I) veranlafst, ohne dafs hierbei eine Veränderung bezw. Vergröfserung der Spannung in der Becherkette stattfindet und bei dem das genannte Stellzeug mit einer Reibungskupplung (uλ) zum Zwecke der vom Stellzeug unabhängigen Einstellung der Förderhöhe des Becherwerkes ausgestattet sein kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57308C true DE57308C (de) |
Family
ID=331681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57308D Expired - Lifetime DE57308C (de) | Becherwerk für Körnerfrüchte mit veränderlicher Förderhöhe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57308C (de) |
-
0
- DE DENDAT57308D patent/DE57308C/de not_active Expired - Lifetime
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