DE84606C - - Google Patents

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DE84606C
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chain
cups
troughs
transport device
slats
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

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PATENTA
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Einrichtungen beziehen sich auf jene Sortir- und Reinigungsapparate mit Rüttelsieb, bei welchen durch ein über dem Siebe angeordnetes Becherwerk die durch den Luftstrom abgesaugten Abfälle aufgefangen und abgeführt werden.
Diese Transportvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einer Art endlosen Kette, welche über zwei an jedem Ende eines horizontalen Rahmens angeordnete Rollen gespannt ist, von denen die eine durch ein Getriebe an der Aufsenseite der Maschine in Umdrehung versetzt wird.
Der genannte Rahmen trägt die Lager der Rollen für die Transportvorrichtung, welche derart angeordnet ist, dafs sie (vortheilhaft mittelst Kettentriebes und Hebelmechanismus) gehoben werden kann, wodurch die Oberfläche der Siebe zwecks ihrer Beobachtung sichtbar gemacht oder frei wird.
An der Antriebsseite der Transportvorrichtung, ist eine Schnecke auf einer verticalen Welle verschiebbar angeordnet, um sie beim Heben und Senken der Transportvorrichtung mit dem die Bewegung übertragenden Schneckenrad stets im Eingriffe zu halten.
Die Transportvorrichtung besitzt eine Reihe von Blechtrögen, deren gekrümmte Unterseiten in geringer Entfernung oberhalb der Siebe stehen.
Oberhalb der Ränder der in gewisser Entfernung von einander befindlichen Tröge sind nun zwischen denselben Stangen oder Latten (vortheilhaft aus Holz) angeordnet, welche an ihrer Unterseite bezw. an der den Trögen zugewendeten Seite gekrümmt oder ausgehöhlt sind und von den Trogrändern einen Abstand von ungefähr 1 cm besitzen.
Die Aufsenenden dieser Stangen oder Latten sind über die Tröge hinaus verlängert und liegen hier auf einem Paar Gleitschienen auf, welche an der Maschinenlängsseite angeordnet sind.
Die Latten können durch eine oder mehrere Gelenkketten mit einander verbunden sein und tragen mittelst an der gekrümmten Unterseite befestigter Arme die Tröge.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Der wie bisher angewendete, durch die Siebe streichende Luftstrom saugt die feineren Mehltheilchen rasch nach aufwärts ab, welche hierbei durch die Spalten zwischen den (an der Unterseite wirksamen) Trögen ziehen und gegen die gekrümmten Unterseiten der Streifen geschleudert werden, welche hierbei wie Deflectoren wirken, wodurch ein Theil des feineren Materials in die Tröge gelangt, von denselben mitgeführt und schliefslich durch Ueberstürzen der Tröge beim Rückende der Maschine abgegeben wird.
Wenn die Tröge bei ihrer Weiterbewegung an die Oberseite gefangen, so sind deren offene Oberseiten nach abwärts gerichtet, die Höhlungen der Latten stehen jedoch nach oben und fangen das feine Material, führen dasselbe gegen das Vorderende der Maschine und geben es daselbst ab.
" Wie diese feineren Theilchen weggeführt werden, wird im Nachfolgenden näher beschrieben werden.
Die gröberen Theile (Gries etc.) rollen längs des beweglichen, geneigten Siebes nach dem Rückende der Maschine, von wo sie in gewöhnlicher Weise abgeführt werden.
In beiliegender Zeichnung ist eine mit diesen Einrichtungen versehene Sortir- und Reinigungsmaschine dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch dieselbe.
Fig. 2 zeigt die Transportvorrichtung und den sie tragenden Rahmen, sowie eine der gebräuchlichen Vorrichtungen zum Spannen der endlosen Kette,
Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe einen Längenschnitt durch die Transportvorrichtung,
Fig. 4 den Kettentrieb und Hebelmechanismus zum Heben und Senken der Transportvorrichtung.
Fig. 5 ist ein Schnitt bezw. eine Endansicht und
Fig. 6 eine Seitenansicht der auf einer verticalen ., Welle verschiebbar angeordneten Schnecke, welche stets im Eingriff mit dem Bewegungsmechanismus der Transportvorrichtung bleibt.
Fig. 7 ist eine Oberansicht der Transportvorrichtung und
Fig. 8 ein am Ende des beweglichen Siebes geführter Querschnitt, aus welchem' ersichtlich ist, wie die von den Latten abgegebenen Mehltheilchen durch seitliche Abzugrinnen weggeschafft werden.
In der Zeichnung ist A die erwähnte, eine endlose Kette bildende Transportvorrichtung, welche über die Endwalzen B B1 gespannt ist, von denen die letztere (B1) mittelst des Schneckenrades α und der Schnecke b angetrieben oder in Umdrehung versetzt wird.
Die Schnecke b ist verschiebbar auf der seitlichen verticalen Welle bl angeordnet, welche durch die konischen Getriebe c (Fig. 5 und 6) angetrieben wird.
In Fig. 3 ist in gröfserem Mafsstabe ein Theil der Transportkette A dargestellt, deren Tröge mit d d bezeichnet sind, ee sind die Stangen oder Latten und ff (Fig. 7) die Hängearme, welche die Tröge tragen, g g sind Glieder einer Kette, deren abwechselnde Glieder g1 seitliche Lappen oder Ansätze h besitzen, durch welche Schrauben dringen, mittelst deren die Stangen oder Latten ei an den Kettengliedern gl gl befestigt sind. Die beiderseitigen Enden jeder Latte e e (Fig. 7) sind über die Trogenden hinaus verlängert und ruhen auf den Gleitschienen hl h1 unten und oben auf (Fig. 2 und 8). i i sind Scheidewände für den oberhalb der Transportvorrichtung befindlichen Raum, welche mittelst Gelenke j aufgehängt und durch eine Stange ν mit einander verbunden sind.
Diese Scheidewände können daher seitlich verschwenkt werden, wenn die Transportkette zu dem bereits erwähnten Zwecke gehoben . wird.
Eine am Kettenrahmen χ befestigte Platte w (Fig. 1) trägt eine Anschlag- oder Gleitrolle y, welche an einer der schräg gestellten Scheidewände i anliegt, so dafs beim Heben des Rahmens χ die Gleitrolle y sämmtliche Wände i gleichzeitig seitlich verschwenkt. ·
Zunächst dem Vorderende der Transportkette A ist eine Metallplatte k (Fig. 1, 4 und 8) angeordnet, welche von der Mitte aus gegen die beiden seitlichen Abzugsrinnen / / geneigt ist. Diese Abzugsrinnen sind ebenfalls schräg gestellt oder geneigt angeordnet, so dafs sie die von den am Vorderende befindlichen Latten e e abgegebenen feineren Mehltheilchen durch die Schüttelbewegung des Siebes m gegen den am Rückende der Maschine angeordneten schrägen Auslauf η führen (Fig. 2 und 4).
Die gröberen Bestandteile rollen längs der geneigten Oberfläche des Schüttelsiebes nach rückwärts und gelangen unterhalb der Platte 0 zum Auslauf p.
In den Fig. 5 und 6 ist q ein Lagerblock für die Welle s, welcher an der Kette r hängt und in dem Schlitze t frei nach abwärts oder aufwärts gleiten kann.
Solcher Lager q sind je zwei für jede der Endwalzen vorhanden, so dafs dieselben mittelst des bereits beschriebenen Kettentriebes r (Fig. 4) gleichzeitig gehoben (bezw. gesenkt) werden können.
Der durch die Maschine streichende Luftstrom kann, nachdem er durch die Spalten zwischen den Trögen dd gedrungen und bis zu den wie Deflectoren wirkenden Latten e e gelangt ist, durch die offenen Seiten C der Transportvorrichtung abziehen und erleichtert auf diese Weise die Ablagerung der feineren Mehltheilchen in die Tröge dd und auf den seitlichen Abzugsrinnen / /.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein waagrecht geführtes Becherwerk für Mehlsortir- und Reinigungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch Kettenglieder g g1 verbundenen trogartigen Becher d an quer liegenden Latten e aufgehängt sind, welche an der den Bechern zugekehrten Seite concave Gestalt haben, so dafs das aufwärts gesaugte Gut von diesen concaven Flächen in die Becher geworfen wird.
2. An dem unter 1. gekennzeichneten Becherwerk eine Vorrichtung zum Heben und Senken desselben, bestehend aus einer Kette r, welche mittelst eines Hebels so verkürzt oder verlängert werden kann, dafs die an derselben hängenden Lager für die Transportrollen B B1 eine höhere oder tiefere Lage erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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